AT18070U1 - Vertikal stapelbare Verweil-Vorrichtung 103-2019 - Google Patents
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Abstract
Bei einer Verweil-Vorrichtung (100) mit einer Mehrzahl einseitig offener Verweil-Einheiten (110, 110', 110'') zur jeweiligen temporären Unterbringung von einer oder mehr Personen, wobei jede Verweil-Einheit (l10) ein gleichmäßiges sechskant-wabenförmiges Außenprofil (120) mit einem Basispaneel (111) und einem parallel zum Basispaneel (111) angeordneten Schirmpaneel (112) sowie jeweils zwei obere und zwei untere, Basispaneel (111) und Schirmpaneel (112) im Bereich der sich gegenüberstehenden Seitenkanten (115, 115') miteinander verbindende Seitenpaneele (113, 114, 113', 114') aufweist und aus einem Material hergestellt ist, dessen Stabilität bemessen ist, um sowohl die Stabilität einer Verweil-Einheit (110) als Einzelmobilar als auch ein aneinander angrenzendes vertikales Stapeln einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten (110, 110', 110'') ohne weitere Hilfsmittel sicher zu gewährleisten, werden die Erreichbarkeit einer Verweil- Einheit (110) sowie der Komfort und die Sicherheit innerhalb einer Verweil-Einheit (110) gegenüber dem Stand der Technik dadurch verbessert, dass an mindestens einer Verweil-Einheit (110) zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit (110) verweilende Personen eine oder mehr Querverstrebungen untergebracht sind, wobei eine Querverstrebung in Form einer Leiter (300) ausgebildet ist.
Description
VERTIKAL STAPELBARE VERWEIL-VORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verweil-Vorrichtung mit einer Mehrzahl einseitig offener Verweil-Einheiten zur jeweiligen temporären Unterbringung von einer oder mehr Personen, wobei jede Verweil-Einheit ein gleichmäßiges sechskantwabenförmiges Außenprofil mit einem Basispaneel und einem parallel zum Basispaneel angeordneten Schirmpaneel sowie jeweils zwei obere und zwei untere, Basispaneel und Schirmpaneel im Bereich der sich gegenüberstehenden Seitenkanten miteinander verbindende Seitenpaneele aufweist und aus einem Material hergestellt ist, dessen Stabilität bemessen ist, um sowohl die Stabilität einer Verweil-Einheit als Einzelmobilar als auch ein aneinander angrenzendes vertikales Stapeln einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten ohne weitere Hilfsmittel sicher zu gewährleisten.
[0002] Verweil-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen bekannt. Die bekannten Verweil-Vorrichtungen weisen indes den Nachteil auf, dass sie oft nicht robust genug ausgeführt sind, um zum Zweck einer Platzersparnis in horizontaler Richtung einfach oder mehrfach vertikal übereinander stapelbar zu sein.
[0003] Andererseits weisen die bekannten Verweil-Vorrichtungen in der Regel eine Raumform auf, bei der ein entspanntes ergonomisches Anlehnen des Rückens einer sich in einer VerweilEinheit aufhaltenden Person gegen einen Teil einer an die natürlichen Aomessungen der Außenwandung angepassten Innenwandung und somit einen behaglichen Aufenthalt im Inneren einer Verweil-Einheit verhindert ist, und/oder bei entspanntem Sitzen innerhalb einer Verweil-Einheit die Gefahr eines Herausfallens aus der Verweil-Einheit mangels effektive Abstützmöglichkeit gegeben ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Verweil-Vorrichtung mit einer vorherbestimmbaren Mehrzahl von Verweil-Einheiten zu schaffen, bei der die Verweil-Einheiten robust und sicher vertikal übereinander zusammenfügbar sind und dabei durch Schaffen geeigneter Abstützund Anlehnmöglichkeiten ein sicherer behaglicher Aufenthalt im Inneren einer Verweil-Einheit ohne Gefahr eines Herausfallens ermöglicht ist.
[0005] Für eine Verweil-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an mindestens einer Verweil-Einheit zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit verweilende Personen eine oder mehr Querverstrebungen untergebracht sind, wobei eine Querverstrebung in Form einer Leiter ausgebildet ist.
[0006] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche, deren Elemente im Sinne einer weiteren Verbesserung des Lösungsansatzes der der Erfindung zugrunde gelegten Aufgabe wirken.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Verweil-Vorrichtung ist mit Hilfe der Merkmalskombination, dass an mindestens einer Verweil-Einheit zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit verweilende Personen eine oder mehr Querverstrebungen untergebracht sind, wobei eine Querverstrebung in Form einer Leiter ausgebildet ist, einerseits sowohl die Stabilität einer Verweil-Einheit als Einzelmobilar als auch die Stabilität einer Mehrzahl aneinander angrenzender, vertikal gestapelter Verweil-Einheiten ohne weitere Hilfsmittel sichergestellt, wobei andererseits eine robuste sichere vertikale Stapelbarkeit bei gleichzeitiger Bereitstellung eines Grundkomforts und bei deutlich erhöhter Sicherheit gegenüber einem Herausfallen einer Person aus einer Verweil-Einheit gegeben ist.
[0008] Insofern sind die Erreichbarkeit einer erfindungsgemäßen Verweil-Einheit sowie der Komfort und die Sicherheit innerhalb einer erfindungsgemäßen Verweil-Einheit gegenüber dem Stand der Technik wesentlich verbessert.
[0009] Die erfindungsgemäße Verweil-Vorrichtung ist insbesondere als sogenannte Lernwaben
wand nutzbar, die ein räumliches Gefäß zwischen Möblierung und architektonischer Raumteilung darstellt. Sie besteht aus einzelnen Ganzwaben und Halbwaben, die übereinander gestapelt eine Wandstruktur ergeben, die mit Leitern bestiegen werden kann. Sie bietet Kindern Raumzellen, in die sie sich zurückziehen können zum Lernen und Studium, zum Lesen und kleineren Tätigkeiten, wie auch über Mittag zur Entspannung, zum Musikhören etc. Eine auf einem Zimmerboden als Abstellfläche platzierte Halbwabe bildet einen noch kleineren Raumbereich, in dem sich ein Kleinkind verkriechen kann.
[0010] Auch zu zweit oder gar zur dritt kann insbesondere eine Ganzwabe genutzt werden für eine Besprechung einer Gruppenarbeit. Sie bildet eine effiziente Raumerweiterung und Diversifizierung von Lernorten fürs Klassenzimmer und verschiedene Orte, wo sich Kinder aufhalten. Zusätzlich bietet sie Kindern die Möglichkeit für unkonventionelle Bewegungen und fördert motorische Fertigkeiten ohne einen größeren flächenmäßigen Raumbedarf.
[0011] Gemäß einer ersten wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verweil-Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Leiter im Bereich einer Frontfassade der VerweilEinheiten vertikal ausgerichtet ist und im Bereich mindestens einen vorgegebenen Berührungspunktes fest mit mindestens einer Verweil-Einheit verbunden ist.
[0012] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verweil-Vorrichtung ist vorgesehen, dass eine erste Längsstrebe der Leiter bis zu einem oberen Schirmpaneel verlaufend ausgebildet ist und eine zweite Längsstrebe der Leiter bis zu einem Verbindungspunkt zweier aneinander angrenzender benachbarter Seitenpaneele verlaufend ausgebildet ist und entsprechend kürzer als die erste Längsstrebe ausgebildet ist.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen VerweilVorrichtung ist das sechskantwabenförmige Außenprofil einer Verweil-Einheit gleichmäßig mit in der Formgebung identisch bemessenem Basispaneel, Schirmpaneel sowie oberen und unteren Seitenpaneelen ausgebildet.
[0014] Das Basispaneel, das Schirmpaneel sowie die beiden oberen und unteren Seitenpaneele sind dabei derart zueinander ausgerichtet, dass der Schnittpunkt der Flächennormalen dieser Paneele den Mittelpunkt einer eine Verweil-Einheit bildenden Wabe bildet.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen VerweilVorrichtung ist der Winkel zwischen Basispaneel und einem jeweils unteren Seitenpaneel sowie zwischen dem Schirmpaneel und einem jeweils oberen Seitenpaneel und auch zwischen einem unteren und einem oberen Seitenpaneel auf 120° bemessen.
[0016] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verweil-Vorrichtung sind jeweils zwei einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten auf einer ebenen Abstellfläche nebeneinander derart platziert, dass der Abstand zwischen der Verbindungskante eines oberen Seitenpaneels und eines unteren Seitenpaneels einer ersten Verweil-Einheit und der Verbindungskante eines oberen Seitenpaneels und eines unteren Seitenpaneels einer der ersten Verweil-Einheit benachbarten zweiten Verweil-Einheit der Länge eines Basispaneels einer zwischen der ersten Verweil-Einheit und der zweiten Verweil-Einheit angeordneten dritten VerweilEinheit entspricht.
[0017] Eine dritte Verweil-Einheit ist dabei vorzugsweise oberhalb einer jeweils ersten und zweiten Verweil-Einheit platziert, wobei die Verweil-Einheiten mehrstöckig übereinander angeordnet sind.
[0018] Des Weiteren sind vorzugsweise an einer jeden Verweil-Einheit Befestigungseinrichtungen vorgesehen, mittels derer die Verweil-Einheit vertikal an einer Wand verankerbar ist.
[0019] Die sechskant-wabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit kann vorzugsweise einstückig integral ausgebildet sein. Alternativ kann die sechskant-wabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit mehrstückig ausgebildet sein, wobei die sechskant-wabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit insbesondere aus sechs miteinander zu einer Sechskant-Wabe verbundenen einzelnen Paneelen hergestellt sein kann.
[0020] Des Weiteren können innerhalb einer Verweil-Einheit zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit verweilende Personen weitere Querverstrebungen untergebracht sein.
[0021] Der Winkel von 120° entspricht einer ergonomischen Lehne eines Sitzplatzes, wobei ein gegenüberliegendes unteres Wandpaneel eine ergonomische Fußabstellfläche bildet.
[0022] Die Größe eines Paneels entspricht vorzugsweise der Rückenlänge eines menschlichen Körpers einschließlich der Kopfhöhe. Für eine erwachsene Person ist dies eine Länge von ca. 90 cm bis 95 cm. Aus diesen Dimensionen leitet sich die Größe einer wabenförmigen Verweil-Einheit ab.
[0023] Die Abmessungen einer Verweil-Einheit sind dabei vorzugsweise ausgelegt, um eine gleichzeitige Unterbringung von 1 bis 4 Personen zu ermöglichen.
[0024] Die erfindungsgemäße Verweil-Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in der Figur der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigt:
[0025] Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verweil-Vorrichtung, mit spezifischen Querverstrebungen versehen, in einer Ansicht schräg von der Seite.
[0026] Die in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Verweil-Vorrichtungen 100 enthält eine Mehrzahl einseitig offener Verweil-Einheiten 110, 110’, 110" zur jeweiligen temporären Unterbringung von einer oder mehr Personen, wobei jede Verweil-Einheit 110 ein gleichmäßiges sechskantwabenförmiges Außenprofil 120 mit einem Basispaneel 111 und einem parallel zum Basispaneel 111 angeordneten Schirmpaneel 112 sowie jeweils zwei obere und zwei untere, Basispaneel 111 und Schirmpaneel 112 im Bereich der sich gegenüberstehenden Seitenkanten 115, 115’ miteinander verbindende Seitenpaneele aufweist.
[0027] Jede Verweil-Einheit 110 ist dabei aus einem Material hergestellt, dessen Stabilität bemessen ist, um ein aneinander angrenzendes vertikales Stapeln einer Mehrzahl von VerweilEinheiten 110, 110’, 110” sicher zu gewährleisten. Im dargestellten Fall sind die betreffenden Paneele von mitteldichten Holzfaserplatten gebildet.
[0028] Des Weiteren ist an einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten 110, 110’, 110” zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit 110 verweilende Personen mindestens eine Querverstrebung in Form einer Leiter 300 untergebracht, wobei im Falle der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform eine Querverstrebung in Form einer Leiter 300 ausgebildet ist.
[0029] Dabei ist die Leiter 300 im Bereich einer Frontfassade der Verweil-Einheiten 110, 110', 110" vertikal ausgerichtet und im Bereich vorgegebener Berührungspunkte 400 fest mit mindestens einer Verweil-Einheit 110 verbunden.
[0030] Des Weiteren ist eine erste Längsstrebe 301 der Leiter 300 sich bis zu einem oberen Schirmpaneel 112 erstreckend ausgebildet und eine zweite Längsstrebe 302 der Leiter 300 sich bis zu einem Verbindungspunkt zweier aneinander angrenzende benachbarter Seitenpaneele 113, 114; 113’, 114’ erstreckend ausgebildet.
[0031] Das sechskant-wabenförmige Außenprofil 120 einer Verweil-Einheit 110 ist gleichmäßig ausgebildet, d. h. Basispaneel 111, Schirmpaneel 112 sowie die oberen Seitenpaneele 113, 113’ und die unteren Seitenpaneele 114, 114’ sind in der Formgebung und Abmessungen identisch bemessen.
[0032] Das Basispaneel 111, das Schirmpaneel 112 sowie die beiden oberen Seitenpaneele 113, 113' und unteren Seitenpaneele 114, 114’ sind derart zueinander ausgerichtet, dass der Schnittpunkt der Flächennormalen dieser Paneele den Mittelpunkt einer eine Verweil-Einheit 110 bildenden Wabe bildet. Des Weiteren ist der Winkel zwischen Basispaneel 111 und einem jeweils unteren Seitenpaneel 114, 114' sowie zwischen dem Schirmpaneel 112 und einem jeweils oberen Seitenpaneel 113, 113' und auch zwischen einem unteren Seitenpaneel 114, 114' und einem oberen Seitenpaneel 113, 113' auf 120° bemessen.
[0033] Jeweils zwei einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten 110, 110', 110” sind auf einer ebenen Abstellfläche nebeneinander derart platziert, dass der Abstand zwischen der Verbindungskante 115’ eines oberen Seitenpaneels 113’ und eines unteren Seitenpaneels 114’ einer ersten VerweilEinheit 110 und der Verbindungskante 115 eines oberen Seitenpaneels 113 und eines unteren Seitenpaneels 114 einer der ersten Verweil-Einheit 110 benachbarten zweiten Verweil-Einheit 110' der Länge eines Basispaneels 111 einer zwischen der ersten Verweil-Einheit 110 und der zweiten Verweil-Einheit 110' angeordneten dritten Verweil-Einheit 110" entspricht.
[0034] Die dritte Verweil-Einheit 110” ist oberhalb einer jeweils ersten Verweil-Einheit und zweiten Verweil-Einheit 110' platziert, und in entsprechender Weise sind die übrigen Verweil-Einheiten 110, 110’, 110” mehrstöckig übereinander angeordnet.
[0035] An einer jeden Verweil-Einheit 110, 110’, 110” sind Befestigungs-Einrichtungen vorgesehen, mittels derer die Verweil-Einheit 110 vertikal an einer Wand verankerbar ist. Im dargestellten Fall sind die Verweil-Einheiten 110, 110', 110” mittels Haken und Ösen an einer dahinter befindlichen Wand verankert.
[0036] Bei den in den Figuren dargestellten Verweil-Einheiten 110, 110', 110” ist die jeweilige sechskant-wabenförmige Wandung mehrstückig ausgebildet und ist aus sechs miteinander zu einer Sechskant-Wabe verbundenen einzelnen Paneelen hergestellt.
[0037] Innerhalb einiger der Verweil-Einheiten 110, 110’, 110” ist zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheit für innerhalb einer Verweil-Einheit 110, 110’, 110” verweilende Personen eine weitere Leiter 300 als Querverstrebung angebracht.
[0038] Die Abmessungen einer dargestellten Verweil-Einheit 110 sind ausgelegt, um eine gleichzeitige Unterbringung von 1 bis 4 Personen zu ermöglichen.
[0039] Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
100 Verweil-Vorrichtung
110, 110’, 110” Verweil-Einheiten
111 Basispaneel
112 Schirmpaneel
113, 113’ obere Seitenkante
114, 114’ untere Seitenkante
115, 115’ gegenüberstehende Seitenkanten bzw.
Verbindungskante
120 Außenprofil
300 Leiter
301 erste Längsstrebe 302 zweite Längsstrebe 400 Berührungspunkt
Claims (13)
1. Verweil-Vorrichtung (100) mit einer Mehrzahl einseitig offener Verweil-Einheiten (110, 110’, 110”) zur jeweiligen temporären Unterbringung von einer oder mehr Personen, wobei jede Verweil-Einheit (110) ein gleichmäßiges sechskant-wabenförmiges Außenprofil (120) mit einem Basispaneel (111) und einem parallel zum Basispaneel (111) angeordneten Schirmpaneel (112) sowie jeweils zwei obere und zwei untere, Basispaneel (111) und Schirmpaneel (112) im Bereich der sich gegenüberstehenden Seitenkanten (115, 115’) miteinander verbindende Seitenpaneele (113, 114, 113’, 114’) aufweist und aus einem Material hergestellt ist, dessen Stabilität bemessen ist, um sowohl die Stabilität einer Verweil-Einheit (110) als Einzelmobilar als auch ein aneinander angrenzendes vertikales Stapeln einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten (110, 110’, 110”) ohne weitere Hilfsmittel sicher zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Verweil-Einheit (110, 110’, 110") zur Erhöhung der Stabilität und als Anlehneinheiten für innerhalb einer Verweil-Einheit (110) verweilende Personen eine oder mehr Querverstrebungen untergebracht sind, wobei eine Querverstrebung in Form einer Leiter (300) ausgebildet ist.
2. Verweil-Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (300) im Bereich einer Frontfassade der Verweil-Einheiten (110, 110’, 110”) vertikal ausgerichtet ist und im Bereich mindestens einen vorgegebenen Berührungspunktes (400) fest mit mindestens einer Verweil-Einheit (110) verbunden ist.
3. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Längsstrebe (301) der Leiter (300) bis zu einem oberen Schirmpaneel (112) verlaufend ausgebildet ist und eine zweite Längsstrebe (302) der Leiter (300) bis zu einem Verbindungspunkt zweier aneinander angrenzender benachbarter Seitenpaneele (113,114; 113', 114’) verlaufend ausgebildet ist.
4. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das sechskantwabenförmige Außenprofil (120) einer Verweil-Einheit (110) gleichmäßig ausgebildet ist mit in der Formgebung und den Abmessungen identisch bemessenem Basispaneel (111), Schirmpaneel (112) sowie oberen und unteren Seitenpaneelen (113, 114, 113’, 114’).
5. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basispaneel (111), das Schirmpaneel (112) sowie die beiden oberen Seitenpaneele (113, 113’) und unteren Seitenpaneele (114, 114’) derart zueinander ausgerichtet sind, dass der Schnittpunkt der Flächennormalen dieser Paneele den Mittelpunkt einer eine Verweil-Einheit (110) bildenden Wabe bildet.
6. Verweil-Vorrichtung (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen Basispaneel (111) und einem jeweils unteren Seitenpaneel (114, 114°) sowie zwischen dem Schirmpaneel (112) und einem jeweils oberen Seitenpaneel (113, 113’) und auch zwischen einem unteren Seitenpaneel (114, 114’) und einem oberen Seitenpaneel (113, 113’) auf 120° bemessen ist.
7. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei einer Mehrzahl von Verweil-Einheiten (110, 110’, 110”) auf einer ebenen Abstellfläche (200) nebeneinander derart platziert sind, dass der Abstand zwischen der Verbindungskante (115') eines oberen Seitenpaneels (113') und eines unteren Seitenpaneels (114) einer ersten Verweil-Einheit (110) und der Verbindungskante (115) eines oberen Seitenpaneels (113) und eines unteren Seitenpaneels (114) einer der ersten VerweilEinheit (110) benachbarten zweiten Verweil-Einheit (110’) der Länge eines Basispaneels (111) einer zwischen der ersten Verweil-Einheit (110) und der zweiten Verweil-Einheit (110') angeordneten dritten Verweil-Einheit (110") entspricht.
8. Verweil-Vorrichtung (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Verweil-Einheit (110”) oberhalb einer jeweils ersten Verweil-Einheit (110) und zweiten VerweilEinheit (110') platziert ist und die Verweil-Einheiten (110, 110', 110”) mehrstöckig übereinander angeordnet sind.
9. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer jeden Verweil-Einheit (110, 110', 110”) Befestigungseinrichtungen vorgesehen sind, mittels derer die Verweil-Einheit (110) vertikal an einer Wand verankerbar ist.
10. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die sechskant- wabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit (110, 110’, 110") einstückig integral ausgebildet ist.
11. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die sechskantwabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit (110, 110’, 110”) mehrstückig ausgebildet ist.
12. Verweil-Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die sechskant-wabenförmige Wandung einer Verweil-Einheit (110, 110’, 110”) aus sechs miteinander zu einer Sechskant-Wabe verbundenen einzelnen Paneelen hergestellt ist.
13. Verweil-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen einer Verweil-Einheit (110, 110’, 110") ausgelegt sind, um eine gleichzeitige Unterbringung von 1 bis 4 Personen zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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2019
- 2019-03-15 AT ATGM31/2020U patent/AT18071U1/de not_active IP Right Cessation
- 2019-03-15 AT ATGM32/2020U patent/AT18070U1/de unknown
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE3031859A1 (de) * | 1980-08-23 | 1982-04-01 | Horst Prof.-Dr. 7800 Freiburg Schleifer | Etagen-kajueten-hochbett |
| JPH1018431A (ja) * | 1996-06-28 | 1998-01-20 | Showa Aircraft Ind Co Ltd | 多人数収容用の多段式構造体 |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT18071U1 (de) | 2023-12-15 |
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