AT18111U1 - Verfahren zum Feststellen der Anwesenheit von Wasser - Google Patents

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AT18111U1 ATGM8029/2023U AT80292023U AT18111U1 AT 18111 U1 AT18111 U1 AT 18111U1 AT 80292023 U AT80292023 U AT 80292023U AT 18111 U1 AT18111 U1 AT 18111U1
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Abstract

Um in Kabinen (3) von Aufzügen oder anderen Elementen von Einrichtungen zum Befördern von Personen menschliche oder tierische Ausscheidungen, wie Urin, festzustellen, sind im Bereich des Bodens (2) der Kabine (3) vier zum Erfassen von Wasser bzw. Feuchtigkeit dienende Sensoren (1) vorgesehen. Um das Erfassen von Wasser bzw. Feuchtigkeit auf Grund von Niederschlag auszuschließen, sind den Sensoren (1) Temperaturfühler zugeordnet, sodass nur „warme“, also von Ausscheidungen (Urin) herrührende Feuchtigkeit erfasst wird.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Feststellen der Anwesenheit von Wasser mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1.
[0002] Unerwünschte Anwesenheit von Wasser kann im Bereich flüssigkeitsgefüllter Rohrleitungen, wie beispielsweise bei Leitungen in Abwasser-, Trinkwasser- und Heizungssystemen, auftreten. Weiters kann unerwünschte Anwesenheit von Wasser im Bereich von Swimmingpools (Indoor- und Outdoorpools), Schwimmteichen, erdverlegten Behältern, Schächten, Olabscheidern sowie Kläranlagen etc. vorkommen.
[0003] Auch im Hausbereich kann unerwünschte Anwesenheit von Wasser vorkommen, sodass es erforderlich ist, Hausinstallationen, Wasser- und Abwasserleitungen, Heizungssysteme, Kellerbereiche, Flachdächer und Holzleimbinder zu überwachen. Vorteilhaft ist, wenn bei Hausinstallationen allfällige Lecks, welche die unerwünschte Anwesenheit von Wasser verursachen, geortet werden können.
[0004] Verfahren und Anordnungen zum Feststellen von Wasser sind bekannt.
[0005] Bei WO 2009/023956 A1 sollen Leckstellen in einer Folie („membrane“) eines Daches ermittelt werden. Auf der Folie des horizontalen Daches sind blanke elektrische Leiter gitterartig mit isolierten Kreuzungspunkten verlegt. Spannung wird zwischen der Unterkonstruktion des Daches und den Leitern angelegt. Es wird mit Relais von Leiter zu Leiter geprüft, ob Strom fließt. Wenn an einer Stelle Strom fließt, werden die anderen Leiter geerdet.
[0006] Gemäß WO 2017/011871 A1 sollen Lecks in einer Flüssigkeit fördernden Leitung festgestellt werden. Eine Sonde, die voneinander verschiedene elektrische Signale abgibt, wird in der Leitung bewegt. An der Außenseite der Leitung wird eine Elektrode angeordnet. Die Elektrode kann Signale der Sonde empfangen. Ein Prozessor verarbeitet die Signale der Sonde mit Positionsdaten der Sonde, um ein festgestelltes Leck zu orten. Ein Leck wird geortet, wenn die von der Sonde abgegebenen Signale von der Elektrode mit identischer Stärke empfangen werden.
[0007] Um ein Leck festzustellen und zu orten, werden gemäß JP H03-125939 A Elektroden in Form von elektrischen Leitern zueinander parallel angeordnet. Einer der Leiter ist mit (+) verbunden. Der andere Leiter ist geerdet. Der mit (+) verbundene Leiter wird durch ein isolierendes Rohr geführt und nach dem Rohr mit (+) verbunden. An einer Leckstelle fließt Strom zwischen den Leitern. Um eine Leckstelle zu orten, wird ein Ende eines Leiters bewegt.
[0008] Bei US 5,081,422 A werden zum Feststellen und Orten von Leckstellen in Dächern oder Kellerwänden zwei zueinander parallele Leiter netzartig angeordnet. An die Leiter wird Spannung angelegt. Durch Scannen von durch eine Leckstelle verursachten Strom wird die Leckstelle geortet.
[0009] Auch in Einrichtungen zum Befördern von Personen oder Lasten (Verkehrsmittel im weitesten Sinn), wie Wagen von Eisenbahnen, U-Bahnen oder Straßenbahnen, Kabinen von Seilbahnen, Autobussen, Aufzügen, insbesondere Kabinen von Aufzügen, ist die Anwesenheit von Feuchtigkeit (Wasser) problematisch, weil Feuchtigkeit (Wasser) zu Störungen führen kann. Wenn Feuchtigkeit (Wasser) in Form menschlicher und/oder tierischer Ausscheidungen, wie Urin, vorliegt, kommt es zusätzlich zu den vorgenannten technischen Problemen zu Geruchsbelästigungen und es kann die Gefahr von Infektionen entstehen.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mit welchen (unerwünschte) Anwesenheit von Wasser (Feuchtigkeit) an oder in Bestandteilen („Elementen“) von Einrichtungen zum Befördern von Personen oder Lasten, beispielsweise in Aufzügen, insbesondere Aufzugskabinen, festgestellt werden kann.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Verfahren, welches die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0012] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Elemente (Bestandteile) von Einrichtungen zum Befördern von Personen sind beispielsweise Wagen von Zügen, Straßenbahnen oder U-Bahnen, Seilbahnkabinen, Kabinen von Aufzügen und Ahnliches.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt es, innerhalb und außerhalb der genannten Elemente (unerwünschte) Anwesenheit von Wasser festzustellen, wobei es auch möglich ist, die Stelle, wo Wasser vorliegt, zu orten und zu qualifizieren.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren kann zum Überwachen sowie zum Orten und Qualifizieren von erhöhter Feuchtigkeit in oder an beliebigen Einrichtungen zum Befördern von Personen angewendet werden.
[0016] Beim erfindungsgemäßen Verfahren kann beispielsweise eine Kreuzmessung des elektrischen Stromes zwischen mindestens zwei Paaren von Elektroden, an welche elektrische Spannung angelegt wird, durchgeführt werden. So ist es möglich, durch die Anwesenheit von Wasser oder Feuchtigkeit bedingte oder erhöhte Leitfähigkeit (Elektrolyt) und wegen der angelegten Spannung fließenden elektrischen Strom oder gegenüber einem an sich fließenden (Grund-) Strom mit erhöhter Stromstärke fließenden Strom zu erfassen.
[0017] Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens an/in Einrichtungen zum Befördern von Personen, insbesondere an/in deren Elementen, wird beispielsweise zwischen wenigstens zwei Paaren von Elektroden gemessen, sodass eine Kreuzmessung zwischen den Paaren von Elektroden stattfinden und ein Orten der Stelle, wo Wasser oder Feuchtigkeit anwesend ist, erfolgen kann. Sofern bei angelegter Messspannung der Messwert (Strom) bei Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit ansteigt, ist - wenn zwei Sensorenpaare verwendet werden - Anwesenheit von Wasser identifizierbar und die Stelle, wo Wasser vorliegt, kann geortet werden.
[0018] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann mit Gleichspannung oder mit Wechselspannung gearbeitet werden, also an das wenigstens zwei Paare von Elektroden von der Messeinheit elektrische Gleichspannung oder eine elektrische Wechselspannung angelegt werden, sodass bei Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit Gleichstrom bzw. Wechselstrom im Zuge der Kreuzmessung fließt.
[0019] Beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ein Messgerät verwendet werden, das Grundspannungen aus einer (hinterlegten) Datenbank automatisch übernimmt, wobei die Grundspannungen üblicherweise im Kilohertz-Bereich von 1-700 kHz liegen. Alternativ ist es möglich, bis 700 kHz zu messen, die verwendete Grundspannung auf optimale Leitfähigkeit des Gegenstandes, an dem Wasser bzw. Feuchtigkeit festgestellt werden soll, einzustellen, sodass eine erfolgreiche Messung stattfinden kann.
[0020] In einer Ausführungsform wird bei der Erfindung eine Datenbank mit unterschiedlichen Leitfähigkeiten hinterlegt, wobei aber auch die Möglichkeit besteht, in speziellen Anwendungsfällen zwischen zwei definierten Sensorenpaaren mit definiertem Abstand und definierter Messspannung eine Kalibrierung für die Leitfähigkeit durchzuführen.
[0021] Die so ermittelten Daten der Leitfähigkeit werden für jeden Messabschnitt hinterlegt und gespeichert.
[0022] Die (Grund-)Leitfähigkeit der Werkstoffe, in welchen die Anwesenheit von (unerwünschtem) Wasser bzw. Feuchtigkeit geprüft wird, kann beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens berücksichtigt werden.
[0023] Beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens können die Elektroden in unterschiedlicher Weise angeordnet werden.
[0024] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können relative Messwerte und absolute Messwerte dargestellt oder verglichen werden. Bei den Messwerten handelt es sich um Werte, die der Stromstärke des elektrischen Stromes, der zwischen Elektroden auf Grund der an die Elektroden angelegten Spannung im Zuge einer Kreuzmessung fließt.
[0025] Wenn bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mit absoluten Messwerten gearbeitet wird, beziehen sich diese Messwerte auf die Stromstärke auf Grund des Auftretens von Wasser bzw. Feuchtigkeit an/in der überprüften Einrichtung. Dabei kann eine vom jeweiligen Werkstoff abhängige Obergrenze festgelegt werden. Wenn der Messwert, also die Stromstärke, die Obergrenze überschreitet, wird davon ausgegangen, dass (unerwünschtes) Wasser bzw. Feuchtigkeit an/in der Einrichtung, beispielsweise Wasser bzw. Feuchtigkeit, das aus einer undichten Stelle (Leckstelle) ausgetreten ist, festgestellt worden ist.
[0026] Bei relativen Messwerten wird beispielsweise auf einen höchsten Messwert abgestellt, wobei bei Erreichen des höchsten Messwertes entschieden wird, ob Wasser bzw. Feuchtigkeit, vorliegt. Beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens mit relativen Messwerten spielen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit beim Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens keine Rolle.
[0027] Bei der Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welcher mit relativen Messwerten gearbeitet wird, kann beispielsweise ein gegenüber dem Messwert (= Stromstärke) von an sich fließendem Strom („Gegenstrom“) erhöhter Messwert, der sich ergibt, weil wegen der Anwesenheit von unerwünschtem Wasser bzw. Feuchtigkeit Strom mit erhöhter Stromstärke fließt, herangezogen werden, um unerwünschtes Wasser bzw. Feuchtigkeit festzustellen.
[0028] Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch dazu dienen, durch menschliche oder tierische Ausscheidungen (insbesondere Urin) verursachte Feuchtigkeit in Einrichtungen zum Befördern von Personen, vornehmlich in Kabinen von Aufzügen, zu orten. Um in diesem Anwendungsfall Fehlinterpretationen zu vermeiden bzw. auszuschließen, sind den Elektroden Temperaturfühler zugeordnet. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens dient zum Feststellen von menschlichen oder tierischen Ausscheidungen (Urin) und nicht der Detektion von Feuchtigkeit, welche beispielsweise bei Regen- und/oder Schneefall unvermeidbar ist und Fehlinterpretationen hervorrufen würde.
[0029] Die Dateninterpretation von mit mindestens zwei Paaren vom Elektroden durchgeführten Kreuzmessungen erfolgen stets in Verbindung mit den zeitgleich erfassten Daten der Temperatursensoren, wenn unerwünschte Ausscheidungen in Einrichtungen zum Befördern von Personen, insbesondere in Aufzügen (insbesondere in deren Kabinen) zu detektieren sind.
[0030] Weitere Einzelheiten und Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Beispielen. Es zeigt:
[0031] Fig. 1 die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens an einer Kabine eines Aufzuges und,
[0032] Fig. 2 die Anordnung von Elektroden für Kreuzmessungen.
[0033] Bei dem in Fig. 1 schematisch gezeigten Anwendungsbeispiel sind vier Elektroden 1, also zwei Paare aus je zwei Elektroden 1, in dem Boden 2 eine Kabine 3 eines Aufzuges, der ein Personen- oder Lastenaufzug sein kann, vorgesehen.
[0034] Die Elektroden 1 sind mit der im Beispiel auf dem Dach 4 der Kabine 3 angeordneten Messeinheit 5 verbunden.
[0035] Jedem der vier Elektroden 1 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Temperaturfühler zugeordnet. Beispielsweise sind die Temperaturfühler mit den zum Erfassen von Feuchtigkeit (Wasser) vorgesehenen Elektroden 1 zu einer Einheit kombiniert.
[0036] Da die Elektroden 1 zusammen mit Temperaturfühlern arbeiten, erfassen sie nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch deren Temperatur. Somit kann „kalte“ Feuchtigkeit, die beispielsweise durch Niederschlag (Regen/Schnee) verursacht ist, ausgeschlossen werden und es wird nur „warme“ Feuchtigkeit als kritische Feuchtigkeit, die durch tierische und/oder menschliche Ausscheidungen (wie Urin) verursacht wird, erfasst und als kritische Feuchtigkeit angezeigt.
[0037] Fig. 2 zeigt schematisiert, wie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Kreuzmessung ausgeführt werden kann. Dazu sind beispielsweise auf dem Boden 2 einer Kabine 3 eines Auf-
zuges oder eines anderen Elementes (Wagen usw.) von Einrichtungen zum Befördern von Personen und/oder Lasten zwei Paare aus je zwei Elektroden 1 vorgesehen. Die Elektroden 1 beider Paare sind beispielsweise, wie gezeigt, in den Ecken des Bodens 2 angebracht. Dadurch ist wenigstens ein Messfeld 6 - im dargestellten Beispiel zehn Messfelder 6 - gebildet, sodass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren durch eine in Fig. 2 schematisiert dargestellte Kreuzmessung die Stelle, in der Wasser oder Feuchtigkeit vorliegt, genau geortet werden kann. Auch wenn eine Kreuzmessung ausgeführt wird, können die zum Erfassen von Wasser oder Feuchtigkeit dienenden Elektroden 1 mit Temperaturfühlern ausgestattet oder kombiniert sein, um ausschließlich durch Ausscheidungen von Tieren oder Menschen verursachte Anwesenheit von Wasser zu erfassen.
[0038] Da bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform im Boden 2 der Kabine 3 vier Elektroden 1 vorgesehen sind, bildet der Boden 2 ein Messfeld 6, sodass eine Kreuzmessung durchgeführt werden kann.
[0039] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die Anwesenheit von Wasser/Feuchtigkeit an/in Gegenständen, die Einrichtungen zum Befördern (Transportieren) von Personen und/oder Lasten sind, festgestellt werden. Solche Einrichtungen können Eisenbahnen, Straßenbahnen, UBahnen, Seilbahnen, Aufzüge, Autobusse und Ahnliches sein. Dabei ist im Rahmen der Erfindung insbesondere in Betracht gezogen, Wasser/Feuchtigkeit an/in Gegenständen, die Elemente von Einrichtungen zum Befördern von Personen oder Lasten, wie Wagen von Eisenbahnen, von StraßBenbahnen, von U- Bahnen oder Kabinen von Aufzügen und von Seilbahnen sind, festzustellen. Ganz besonders in Betracht gezogen ist es im Rahmen der Erfindung, menschliche/tierische Ausscheidungen, wie Urin, in Kabinen von Aufzügen festzustellen.
[0040] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
[0041] Um in Kabinen 3 von Aufzügen oder anderen Elementen von Einrichtungen zum Befördern von Personen menschliche oder tierische Ausscheidungen, wie Urin, festzustellen, sind im Bereich des Bodens 2 der Kabine 3 vier zum Erfassen von Wasser/Feuchtigkeit dienende Elektroden 1 vorgesehen. Um das Erfassen von Wasser/Feuchtigkeit auf Grund von Niederschlag auszuschließen, sind den Elektroden 1 Temperaturfühler zugeordnet, sodass nur „warme“ Feuchtigkeit, also von Ausscheidungen (Urin) herrührende Feuchtigkeit, erfasst wird.

Claims (13)

Ansprüche
1. Verfahren zum Feststellen der Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit, bei dem folgende
Schritte durchgeführt werden:
- Anbringen von wenigstens zwei Paar von Elektroden (1) an/in einem Gegenstand, an/in dem Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit festzustellen ist,
- Anlegen einer elektrischen Spannung zwischen den Elektroden (1),
- Prüfen, ob zwischen den Elektroden (1) elektrischer Strom und/oder gegenüber einem Grundstrom erhöhter elektrischer Strom fließt und
- bei fließendem Strom Feststellen der Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) an einem Gegenstand in Form einer Ein-
richtung zum Befördern von Personen oder Lasten, insbesondere in einem Element von Ein-
richtungen zum Befördern von Personen oder Lasten, angeordnet werden.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Feststellen von Wasser bzw. Feuchtigkeit auf Grund von zwischen den Elektroden (1) fließendem elektrischen Strom die dem Gegenstand eigene Leitfähigkeit des Gegenstandes berücksichtigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) mit Abstand voneinander angeordnet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Elektroden (1) ein Gerät zum Erzeugen der an die Elektroden anzulegenden Spannung und/oder zum Durchführen von Kreuzmessungen zwischen den Elektroden (1) fließenden elektrischen Stromes angeschlossen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an dem Gegenstand angeordneten vier Elektroden (1) Kreuzmessungen zum Orten von Wasser bzw. Feuchtigkeit durchgeführt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand, bei dem die Anwesenheit von Wasser bzw. Feuchtigkeit festgestellt wird, ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Wagen von Eisenbahnen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Kabinen von Seilbahnen oder Aufzügen und Autobussen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Paare Elektroden (1) verwendet werden und dass zwischen den Elektroden (1) Kreuzmessungen durchgeführt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Datenbank gespeicherte Leitfähigkeiten verschiedener Materialien herangezogen werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfähigkeit verschiedener Materialien durch Erfassen des elektrischen Stromes, der zwischen zwei in definiertem Abstand voneinander angeordneten Elektroden (1) bei definierter, an die Elektroden (1) angelegter Spannung im Zuge von Kreuzmessungen fließt, ermittelt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Feststellen von Wasser/Feuchtigkeit auf Grund von Ausscheidungen menschlicher und/oder tierischer Natur Elektroden (1) in Kombination mit einem Temperaturfühler verwendet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) im Bereich des Bodens (2) von Einrichtungen zum Befördern von Personen oder Lasten, insbesondere des Bodens von Elementen von Einrichtungen zum Befördern von Personen oder Lasten angeordnet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1), insbesondere vier, zwei Paare bildende Elektroden (1), in den Ecken des Bodens (2) angeordnet werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erfas
sen von Feuchtigkeit dienende Elektroden (1) mit Temperaturfühlern kombiniert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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