AT18515U1 - Waschvorrichtung zum Reinigen von Gegenständen und Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters - Google Patents

Waschvorrichtung zum Reinigen von Gegenständen und Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters

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AT18515U1
AT18515U1 ATGM2/2024U AT22024U AT18515U1 AT 18515 U1 AT18515 U1 AT 18515U1 AT 22024 U AT22024 U AT 22024U AT 18515 U1 AT18515 U1 AT 18515U1
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Abstract

Waschvorrichtung (1) zum Reinigen von Gegenständen mithilfe eines Reinigungsflüssigkeitsstrahls, wobei die Waschvorrichtung (1) eine verschließbare Waschkabine (2) umfasst, in der sich ein Innenraum befindet, wobei die Waschvorrichtung (1) einen Zufuhrschlauch (26) mit einer Düse (27) zur Zufuhr der Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei sich der Zufuhrschlauch (26) in der Waschkabine (2) befindet, wobei die Waschkabine (2) eine Bodenplatte (9) zur Bildung eines Bodens für den Innenraum und einen Behälter (15) für die Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei die Waschvorrichtung (1) eine Pumpe zum Pumpen der Reinigungsflüssigkeit vom Behälter (15) zum Zufuhrschlauch (26) umfasst, wobei die Waschkabine (2) mit einem oder mehreren ersten Durchlässen (10) versehen ist, um die Reinigungsflüssigkeit vom Innenraum in den Behälter (15) fließen zu lassen, wobei ein oder mehrere erste Durchlässe (10) mit einem ersten Filter (11) zum Zurückhalten von Feststoffen und zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind.

Description

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Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschvorrichtung zum Reinigen von Gegenständen und ein Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters mittels einer solchen Waschvorrichtung.
[0002] Die Erfindung betrifft im Einzelnen eine kompakte, bewegliche Waschvorrichtung mit einer geschlossenen Kabine, in der sich ein Innenraum zum Abspritzen mit einem Flüssigkeitsstrahl von relativ kompakten Gegenständen, d. h. Gegenständen, die ohne Hilfsmittel manuell gehandhabt werden können, mit einem Gewicht von maximal ein paar Dutzend Kilogramm befindet.
[0003] Solche Waschvorrichtungen sind mit Öffnungen mit Gummihandschuhen versehen, um Gegenstände im Innenraum greifen zu können und einen Schlauch mit einer Düse greifen zu können, sodass Reinigungsflüssigkeit und/oder Verunreinigungen nicht auf den Bediener der Waschvorrichtung und den Raum außerhalb der Waschkabine gelangen. Die Reinigungsflüssigkeit ist meistens Wasser, ggf. mit Zusätzen.
[0004] Solche Waschvorrichtungen arbeiten mit einem Reinigungsflüssigkeitsstrahl unter hohem Druck, mindestens 25 bar, um ausreichend kräftig reinigen zu können und müssen daher auch mit einer Hochdruckpumpe für die Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sein. Um Reinigungsflüssigkeit zu sparen, wird die verwendete Reinigungsflüssigkeit in einem Behälter aufgefangen und von diesem Behälter aus wieder zur Pumpe geleitet. Um Schäden an der Pumpe zu vermeiden, wird die Saugleitung der Pumpe normalerweise mit einem Sicherheitsfilter ausgestattet.
[0005] Solche Waschkabinen sind bereits seit langem bekannt. Sie funktionieren gut zur Beseitigung von löslichen oder emulgierbaren Verunreinigungen. Wenn jedoch Gegenstände gereinigt werden müssen, die auch mit nicht löslichen oder nicht emulgierbaren Verunreinigungen verunreinigt sind, können diese Verunreinigungen entweder den Sicherheitsfilter verstopfen oder extremen Verschleiß oder Schäden an der Pumpe verursachen.
[0006] Eine Situation, in der dies auftritt, ist beispielsweise, aber nicht nur, bei der Reinigung von Rasenmähern, bei der große Mengen an Pflanzenmaterial und Sand in die Reinigungsflüssigkeit gelangen.
[0007] Um die Nachteile der bekannten Waschvorrichtungen zu vermeiden oder zu verringern, betrifft die Erfindung eine Waschvorrichtung zum Reinigen von Gegenständen mithilfe eines Reinigungsflüssigkeitsstrahls, wobei die Waschvorrichtung eine verschlieRbare Waschkabine umfasst, in der sich ein Innenraum befindet, wobei die Waschvorrichtung einen Zufuhrschlauch mit einer Düse zur Zufuhr der Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei sich der Zufuhrschlauch in der Waschkabine befindet, wobei die Waschkabine eine Bodenplatte zur Bildung eines Bodens für den Innenraum umfasst, wobei die Waschkabine einen Behälter für die Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei die Waschvorrichtung eine Pumpe zum Pumpen der Reinigungsflüssigkeit vom Behälter zum Zufuhrschlauch umfasst, wobei die Waschkabine mit einem oder mehreren ersten Durchlässen versehen ist, um die Reinigungsflüssigkeit vom Innenraum in den Behälter fließen zu lassen, wobei ein oder mehrere erste Durchlässe mit einem ersten Filter zum Zurückhalten von Feststoffen und zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind.
[0008] Dank des ersten Filters kann ein Großteil der festen Verunreinigungen von der Reinigungsflüssigkeit getrennt werden, sodass die oben genannten Probleme in geringerem Maße entstehen.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform hat der erste Filter des einen oder der mehreren ersten Durchlässe eine Filterfläche, die mindestens 2,0 cm? pro Liter Volumen des Behälters beträgt. Selbstverständlich wird hierzu die Filterfläche der ersten Filter des einen oder der mehreren ersten Durchlässe zusammen betrachtet. Ferner bevorzugt hat der erste Filter des einen oder der mehreren Durchlässe eine Filterfläche, die mindestens 3,5 cm? und noch weiter bevorzugt mindestens 5,0 cm? pro Liter Volumen des Behälters beträgt.
[0010] Dadurch wird vermieden, dass der erste Filter häufig gereinigt oder ausgetauscht werden muss.
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[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Behälter ein Volumen von mindestens 20 Litern, vorzugsweise mindestens 40 Litern und ferner bevorzugt mindestens 60 Litern. Dadurch kann die Reinigungsflüssigkeit über einen relativ langen Zeitraum verwendet werden.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich der Behälter unter der Bodenplatte.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Behälter zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Fächer, die durch Trennwände voneinander getrennt sind, wobei die Trennwände mit einem oder mehreren zweiten Durchlässen zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind, wobei ein erster Durchlass in ein erstes genanntes Fach mündet und wobei sich ein Ansaugpunkt für die Pumpe in einem anderen genannten Fach befindet.
[0014] Aufgrund der Trennwände können sich Verunreinigungen mit hoher Dichte, wie beispielsweise Sand, vor den Trennwänden absetzen, sodass diese Verunreinigungen nicht in die Pumpe gelangen können.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich der eine oder die mehreren zweiten Durchlässe bündig an der Oberseite der Trennwände angeordnet.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Behälter einen Boden, wobei sich die Unterseiten des einen oder der mehreren zweiten Durchlässe in einem Abstand zum Boden des Behälters befinden.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform sind ein oder mehrere zweite Durchlässe mit einem zweiten Filter zum Zurückhalten von Feststoffen und zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet.
[0018] Der zweite Filter hat den Vorteil, dass zusätzlich zum ersten Filter, Verunreinigungen, die sich nicht in den Fächern absetzen, sondern mit der Reinigungsflüssigkeit mitgeführt werden, von der Reinigungsflüssigkeit getrennt werden können.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Behälter drei oder mehr genannte Fächer, wobei sich ein oder mehrere genannte Fächer zwischen dem ersten Fach und dem Fach befinden, in dem sich der Ansaugpunkt für die Pumpe befindet.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst ein erster Durchlass ein in der Bodenplatte angebrachtes Loch, in dem sich ein von der Oberseite herausnehmbares Filterelement befindet.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst jeder erste Durchlass ein in der Bodenplatte angebrachtes Loch, in dem sich ein von der Oberseite herausnehmbares Filterelement befindet, wobei der erste Filter durch das herausnehmbare Filterelement gebildet wird.
[0022] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der erste Filter ein Filtereimer.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der erste Filter und/oder zweite Filter ein Filtermedium mit Maschen mit einer Maschenweite von 200 um oder mehr und vorzugsweise 400 um oder mehr.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der erste Filter und/oder der zweite Filter ein Filtermedium mit Maschen mit einer Maschenweite von 3000 um oder weniger und vorzugsweise 2000 um oder weniger.
[0025] Dies ermöglicht eine gute Durchflussrate der Reinigungsflüssigkeit und zugleich können grobe Verunreinigungen, insbesondere Pflanzenmaterial, von der Reinigungsflüssigkeit getrennt werden.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Pumpe dazu eingerichtet, Reinigungsflüssigkeit mit einem ersten Druck zum Zufuhrschlauch zu pumpen, wobei der erste Druck 30 bar beträgt und wobei der erste Druck vorzugsweise 55 bar oder mehr beträgt, wobei die genannten Drücke als Drücke über Atmosphärendruck zu verstehen sind.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Waschkabine mit einer Tür oder einer Klappe ausgestattet, die geöffnet werden kann, um Gegenstände in den Innenraum zu legen oder
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aus dem Innenraum zu entnehmen und die geschlossen werden kann, um die Waschkabine zu schließen, wobei die Waschkabine mit einem transparenten Teil ausgestattet ist, um den Innenraum von außerhalb der Waschkabine einsehen zu können.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Waschkabine mit Handdurchlässen versehen, die mit wasserdichten Handschuhen ausgestattet sind, um es einer Person zu ermöglichen, Gegenstände im Innenraum und den Zufuhrschlauch von außerhalb der Waschkabine greifen zu können.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Waschvorrichtung mit mindestens drei Stützfüßen ausgestattet, die für die Waschkabine eine Tragkonstruktion bilden.
[0030] In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Waschkabine ein Volumen von 2000 Liter oder weniger und vorzugsweise 1000 Liter oder weniger.
[0031] Die Erfindung umfasst ebenfalls ein Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters, in dem eine Waschvorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird, in dem der Rasenmäherroboter in die Waschkabine gestellt wird und in dem Reinigungsflüssigkeit mittels der Düse auf den Rasenmäherroboter gesprüht wird, in dem die Reinigungsflüssigkeit über den ersten Durchlass in den Behälter fließt, in dem die Reinigungsflüssigkeit durch den ersten Filter von festen Verunreinigungen getrennt wird.
[0032] In einer bevorzugten Variante des Verfahrens umfasst der Behälter zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Fächer, die durch Trennwände voneinander getrennt sind, wobei die Trennwände mit einem oder mehreren zweiten Durchlässen zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind, in dem die Reinigungsflüssigkeit durch Absetzen von festen Verunreinigungen im genannten ersten Fach getrennt wird.
[0033] Zur Erklärung der Erfindung wird nachstehend eine bevorzugte Ausführungsform einer Waschvorrichtung gemäß der Erfindung und eine Funktionsweise gemäß der Erfindung beschrieben, mit Bezug auf folgende Figuren, wobel:
[0034] Fig. 1 in der Perspektive eine Waschvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt; [0035] Fig. 2 die Waschvorrichtung aus Fig. 1 zeigt, von der einige Teile entfernt wurden;
[0036] Fig. 3 die Waschvorrichtung aus Fig. 1 zeigt, von der eine größere Anzahl von Teilen entfernt wurden;
[0037] Fig. 4 einen Teil der Waschvorrichtung aus Fig. 1 zeigt.
[0038] Die Waschvorrichtung 1, die in Fig. 1 bis 3 dargestellt wird, besteht hauptsächlich aus einer Waschkabine 2 und einem Gestell für die Waschkabine 2. Das Gestell hat vier Stützfüße 3. Die Waschkabine 2 hat eine Länge L von circa 120 cm, eine Breite B von circa 80 cm und eine maximale Höhe H von circa 70 cm.
[0039] Die Waschkabine 2 umfasst ein Gehäuse mit einem Gehäuseunterteil 4 und einer Klappe 5, wobei die Klappe 5 nach oben aufklappbar an das Gehäuseunterteil 4 mittels Scharnieren auf der Rückseite der Waschkabine 2 befestigt ist.
[0040] In der Klappe 5 sind Durchlässe 6 für die Hände und Arme von einem Benutzer angebracht, wobei Gummihandschuhe 7 an den Durchlässen 6 befestigt sind, um die Durchlässe 6 wasserdicht abzuschließen und ebenfalls zuzulassen, dass Gegenstände, die sich in der Waschkabine 2 befinden, von einem Benutzer der Waschvorrichtung 1 gegriffen werden können. In die Klappe 5 wurde eine transparente Glasplatte 8 eingesetzt, um von außerhalb der Waschkabine 2 die Innenseite der Waschkabine 2 einsehen zu können.
[0041] Im Gehäuseunterteil 4 befindet sich eine herausnehmbare Bodenplatte 9, welche die unterste Begrenzung eines Innenraums bildet, der als Arbeitsbereich zum Reinigen von Gegenständen dient. Die Bodenplatte 9 ist insbesondere in Fig. 2 sichtbar, welche die Waschvorrichtung 1 in einem Zustand zeigt, in dem die Klappe 5 entfernt ist.
[0042] In der Bodenplatte 9 sind drei erste Durchlässe angebracht. In jeden der ersten Durch-
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lässe 10 wurde ein herausnehmbarer Filtereimer 11 gesetzt. Der Vollständigkeit halber wird erwähnt, dass in Fig. 2 der vorderste erste Durchlass 10 ohne Filtereimer 11 dargestellt wird und die hinteren zwei ersten Durchlässe 10 mit einem Filtereimer 11.
[0043] Ein Filtereimer 11 wird in Fig. 4 dargestellt. Dies ist ein zylinderförmiges Filterelement, dessen Zylinderwand und Unterseite aus einem Filtermedium 12 hergestellt sind und dessen Oberseite offen ist. Der Filtereimer 11 umfasst außerdem eine Stützstruktur 13, wobei das Filtermedium 12 an der Stützstruktur 13 befestigt ist. Der Filtereimer 11 umfasst eine Querstange 14, die als Handgriff dient. In diesem Beispiel ist das Filtermedium 12 eine Gaze mit einer Maschenweite von 1000 um aus Edelstahl.
[0044] Der zylindrische Teil der Filtereimer 11 hat einen Durchmesser von circa 13 cm und eine Höhe h von circa 5,5 cm, sodass die Filtereimer 11 jeweils eine Filterfläche von circa 250 Quadratzentimetern haben.
[0045] Unter der Bodenplatte 9 befindet sich ein Behälter 15 für Reinigungsflüssigkeit. Dieser Behälter 15 hat eine Tiefe D von circa 10 cm und einen Inhalt von circa 90 Litern. Mithilfe von zwei Trennwänden 16 wird der Behälter 15 in drei Fächer aufgeteilt, und zwar ein erstes Fach 17, ein zweites Fach 18 und ein drittes Fach 19.
[0046] Jede der Trennwände 16 ist mit drei zweiten Durchlässen 20 ausgestattet, die ermöglichen, dass Reinigungsflüssigkeit von einem Fach 17-19 in ein anderes Fach 17-19 fließen kann. Die zweiten Durchlässe 20 befinden sich in der oberen Hälfte der Trennwände 16 und haben eine Breite x von circa 10 cm und eine Höhe y von circa 4 cm. Sie befinden sich somit in einem Abstand z von circa 6 cm vom Boden 21 des Behälters 15. Für die zweiten Durchlässe 20 wurde ein plattenförmiger Filter 22 angebracht, der hauptsächlich aus einem Rahmen mit einem rechteckigen Stück desselben Filtermediums 12 besteht, wie es für die Filtereimer 11 verwendet wird.
[0047] Die ersten Durchlässe 10 befinden sich über dem ersten Fach 17, sodass sich die Filtereimer 11 größtenteils im ersten Fach 17 befinden. Im dritten Fach 19 befindet sich ein Heizelement 23.
[0048] Jedes der Fächer 17-19 ist mit einem eigenen Auslass 24 ausgestattet, um das Fach 1719 leerlaufen zu lassen. Der Auslass 24 ist bei normaler Verwendung geschlossen.
[0049] Der Behälter 15 und die Trennwände 16 sind insbesondere in Fig. 3 sichtbar, welche die Waschvorrichtung 1 in einem Zustand zeigt, in dem die Klappe 5 und die Bodenplatte 9 mit den Filtereimern 11 entfernt sind.
[0050] Die Waschvorrichtung 1 umfasst außerdem eine Wasserpumpe vom Type Plungerpumpe, die je nach Wahl des Benutzers an ihrer Druckseite einen Wasserdruck von circa 75 bar oder circa 3 bar liefern kann. Im dritten Fach 19 befindet sich eine Saugdüse 25, die mit der Saugseite der Wasserpumpe verbunden ist.
[0051] In der Waschkabine 2 befindet sich ein flexibler Zufuhrschlauch 26 für Wasser, der mit der Druckseite der Wasserpumpe verbunden ist und der an seinem freien Ende mit einer Düse 27 ausgestattet ist. Die Waschvorrichtung 1 umfasst außerdem eine FuRbedienung 28 zum Bedienen eines Absperrventils zwischen der Wasserpumpe und der Düse 27.
[0052] Die Verwendung der Waschvorrichtung 1 ist einfach und wird anhand der Reinigung eines verwendeten Rasenmäherroboters beschrieben. Dieser wurde hauptsächlich mit Gras und Sand verunreinigt. Selbstverständlich können auch andere Gegenstände in der Waschkabine 2 gereinigt werden.
[0053] Zuerst wird der Behälter 15 mit Wasser gefüllt, dem ein Reinigungsmittel hinzugefügt wurde. Dann wird die Klappe 5 geöffnet und der Rasenmäherroboter in die Waschkabine 2 gesetzt. Anschließend wird die Klappe 5 wieder geschlossen.
[0054] Indem der Benutzer seine Hände von außen in die Handschuhe 7 steckt, kann er nun die Düse 27 und/oder den Rasenmäherroboter greifen und mittels der Düse 27 einen Wasserstrahl unter einem Druck von 75 bar auf den Rasenmäherroboter richten und diesen abspritzen. Wäh-
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rend der Benutzer dies tut, pumpt die Wasserpumpe Wasser aus dem dritten Fach 19 über den Zufuhrschlauch 26 zur Düse 27. Der Benutzer kann mittels der Fußbedienung 28 den Wasserstrahl ein- und ausschalten.
[0055] Das Wasser fließt über die ersten Durchlässe 10 zum ersten Fach 17 und von dort aus über das zweite Fach 18 in das dritte Fach 19, wo es wiederum über die Saugdüse 25 von der Wasserpumpe angesaugt werden kann.
[0056] Die vom Rasenmäherroboter entfernten Verunreinigungen fließen mit dem Wasser zu den ersten Durchlässen 10. Die gröberen Verunreinigungen, insbesondere Gras, werden dort durch die Filtereimer 11 vom Wasser getrennt. Feinere Verunreinigungen, insbesondere Sand, fließen mit dem Wasser zum ersten Fach 17 mit und setzen sich dort ab, sodass sie nicht zum zweiten Fach 18 mitfließen. Dank der relativ hohen Anbringung der zweiten Durchlässe 20 wird der Sand vom Wasser gut getrennt.
[0057] Eine geringe Menge gröbere Verunreinigungen, die noch durch die Filtereimer 11 gelangen könnten, wird durch den plattenförmigen Filter 22 zurückgehalten.
[0058] Es ist möglich, dass eine geringe Menge sowohl grober als auch feiner Verunreinigungen ins zweite Fach 18 gelangt. Diese Verunreinigungen setzen sich dann im zweiten Fach 18 ab oder werden durch den plattenförmigen Filter 22 der zweiten Trennwand 16 zurückgehalten.
[0059] Nachdem der Rasenmäherroboter genügend gereinigt wurde, kann die Klappe 5 wieder geöffnet werden und kann der Rasenmäherroboter aus der Waschkabine 2 genommen werden.
[0060] Die Waschvorrichtung 1 ist nun für den nächsten Einsatz bereit. Das Wasser kann dabei im Behälter 15 bleiben oder eventuell, falls erforderlich, aufgefüllt werden.
[0061] Wenn die Filtereimer 11 voll sind, können diese leicht aus den ersten Durchlässen 10 genommen werden, geleert werden und wieder zurückgesetzt werden. Falls erforderlich können die Fächer 17-19 gereinigt werden, indem das Wasser und die Verunreinigungen in den Fächern 17-19 über die individuellen Auslässe 24 der Fächer 17-19 abfließen gelassen wird, eventuell mithilfe einer Bürste und zusätzlichem Spülwasser.

Claims (10)

A hes AT 1851501 2025-08-15 Ss N Ansprüche
1. Waschvorrichtung (1) zum Reinigen von Gegenständen mithilfe eines Reinigungsflüssigkeitsstrahls, wobei die Waschvorrichtung (1) eine verschlieRbare Waschkabine (2) umfasst, in der sich ein Innenraum befindet, wobei die Waschvorrichtung (1) einen Zufuhrschlauch (26) mit einer Düse (27) zur Zufuhr der Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei sich der Zufuhrschlauch (26) in der Waschkabine (2) befindet, wobei die Waschkabine (2) eine Bodenplatte (9) zur Bildung eines Bodens für den Innenraum umfasst, wobei die Waschkabine (2) einen Behälter (15) für die Reinigungsflüssigkeit umfasst, wobei die Waschvorrichtung (1) eine Pumpe zum Pumpen der Reinigungsflüssigkeit vom Behälter (15) zum Zufuhrschlauch (26) umfasst, wobei die Waschkabine (2) mit einem oder mehreren ersten Durchlässen (10) versehen ist, um die Reinigungsflüssigkeit vom Innenraum in den Behälter (15) fließen zu lassen, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere erste Durchlässe (10) mit einem ersten Filter (11) zum Zurückhalten von Feststoffen und zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind.
2. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (15) zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Fächer (17,18,19) umfasst, die durch eine Trennwand (16) voneinander getrennt sind, wobei die Trennwand (16) mit einem oder mehreren zweiten Durchlässen (20) zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet ist, wobei ein oder mehrere erste Durchlässe (10) in ein erstes genanntes Fach (17) münden und wobei sich eine Saugdüse (25) vor der Pumpe in einem anderen genannten Fach (19) befindet.
3. Waschvorrichtung (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der eine oder die mehreren zweiten Durchlässe (20) bündig an der Oberseite der Trennwand (16) angeordnet befinden, wobei der eine oder die mehreren zweiten Durchlässe (20) mit einem zweiten Filter (22) zum Zurückhalten von Feststoffen und zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet sind.
4. Waschvorrichtung (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Filter (22) ein Filtermedium (12) mit Maschen mit einer Maschenweite von 200 um oder mehr und 3000 um oder weniger umfasst.
5. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (15) drei oder mehr genannte Fächer (17,18,19) umfasst, wobei sich ein oder mehrere genannte Fächer (18) zwischen dem ersten Fach (17) und dem Fach (19) befinden, in dem sich die Saugdüse (25) für die Pumpe befindet.
6. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Behälter (15) unter der Bodenplatte (9) befindet, wobei ein erster Durchlass (10) ein Loch umfasst, dass in der Bodenplatte (9) angebracht wurde und worin sich ein erster Filter (11) befindet.
7. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Filter (11) ein Filtermedium (12) mit Maschen mit einer Maschenweite von 200 um oder mehr und 3000 um oder weniger umfasst.
8. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe dazu eingerichtet ist, Reinigungsflüssigkeit mit einem ersten Druck zum Zufuhrschlauch (26) zu pumpen, wobei der erste Druck 30 bar und mehr beträgt.
9. Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschkabine (2) mit Handdurchlässen (6) versehen ist, die mit wasserdichten Handschuhen (7) ausgestattet sind, um es einer Person zu ermöglichen, die Düse (26) von außerhalb der Waschkabine (2) greifen zu können, wobei die Waschkabine (2) ein Volumen von 2000 Litern oder weniger hat.
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10. Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters, in dem eine Waschvorrichtung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche verwendet wird, worin der Behälter zwei oder mehr Fächer (17,18,19) umfasst, die sich nebeneinander befinden und die durch eine Trennwand (16) voneinander getrennt sind, wobei die Trennwand (16) mit einem oder mehreren zweiten Durchlässen (20) zum Durchlassen der Reinigungsflüssigkeit ausgestattet ist, in dem der Rasenmäherroboter in die Waschkabine (2) gestellt wird und in dem Reinigungsflüssigkeit mittels der Düse (27) auf den Rasenmäherroboter gesprüht wird, in dem die Reinigungsflüssigkeit über den ersten Durchlass (10) in den Behälter (15) fließt, in dem die Reinigungsflüssigkeit durch den ersten Filter (11) und durch Absetzen von festen Verunreinigungen im genannten ersten Fach von festen Verunreinigungen getrennt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
71711
ATGM2/2024U 2023-01-27 2024-01-08 Waschvorrichtung zum Reinigen von Gegenständen und Verfahren zum Reinigen eines Rasenmäherroboters AT18515U1 (de)

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