CH631886A5 - Vorrichtung zum abgeben einer reinigungsloesung und verfahren zum betrieb derselben. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wiederholten Abgeben eines vorbestimmten Volumens frischer Reinigungslösung zum Spülen und Entkeimen eines Scheuerlappens, welche Vorrichtung mit einem Scheuerlappeneimer und einem Wringapparat für den Scheuerlappen ausgerüstet ist, und ein Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung.
Es ist schon seit langem erkannt worden, dass es ausserordentlich wichtig ist, Anstalten, beispielsweise Spitäler, Kliniken usw., so sauber wie nur möglich zu halten. Ein wichtiger Gesichtspunkt der Reinigung solcher Anstalten ist das Reinigen bzw. Aufwischen der Böden, d.h. der Fussböden, um damit sicherzustellen, dass die darauf vorhandenen Bakterien getötet werden und dass es nicht möglich ist, dass Infektionen unter den Patienten verbreitet werden.
Früher bestand die Ausrüstung, die üblicherweise zum Reinigen der Böden verwendet wurde, aus einem Scheuer2
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läppen, einem Scheuerlappeneimer und einem Wringapparat, der auf dem Eimer angeordnet ist. Üblicherweise wird während der Arbeit der Scheuerlappeneimer zuerst mit einer frischen Reinigungslösung gefüllt. Dann wird der Scheuerlappen in den Eimer gelegt, so dass er von der Reinigungslösung durchtränkt wird, wird im Wringapparat teilweise trockengewrungen, derart, dass die überschüssige oder ausgewrungene Lösung des Scheuerlappens in den Eimer zurückgeführt wird, und dann wird der Scheuerlappen verwendet, um einen Abschnitt des Bodens aufzuwischen, beispielsweise ein Krankenzimmer. Dann wird der verschmutzte Scheuerlappen wieder in den Eimer gegeben, wird wieder mit der Reinigungslösung durchtränkt und wieder im Wringapparat, der auf dem Eimer angeordnet ist, teilweise trockengewrungen. Dieses Eintauchen, Auswringen und Aufwischen muss periodisch unterbrochen werden, um die verschmutzte Lösung aus dem Eimer zu entfernen und dem Eimer frische Reinigungslösung zuzugeben.
Dieses herkömmliche Vorgehen bezüglich des Auswaschen eines Scheuerlappens, der zum Aufwischen von Böden bestimmt ist, weist vom Gesichtspunkt einer wirksamen, sauberen Reinigung der Böden eine Anzahl Nachteile oder Probleme auf. Erstens, nachdem der Bodenbereich aufgewischt worden ist, wird der Scheuerlappen in den Eimer zurückgegeben, in welchem Bakterien, die durch den Scheuerlappen vom Boden aufgenommen worden sind, die im Eimer vorhandene Reinigungslösung verunreinigen können. Weil die Reinigungslösung des Scheuerlappeneimers durch den nassen Scheuerlappen auf jeden nachfolgenden Bodenbereich, der zu reinigen ist, übertragen wird, vergrössert sich die Möglichkeit, dass Bakterien verbreitet werden können und dass damit eine Infektion verbreitet werden kann, mit jedem Zurückführen des Scheuerlappens in den Scheuerlappeneimer. Zweitens, weil die Reinigungsflüssigkeit oft ausgewechselt werden muss, wird ein beträchtlicher Teil der Arbeitszeit des Arbeiters dazu verwendet, die Reinigungsflüssigkeit auszuwechseln, anstatt dass sie zum Aufwischen verwendet wird. Drittens, auf Grund der Tatsache, dass nicht eine dauernde Überwachung vorhanden ist, können Überwachungspersonen nicht sicher sein, dass die Reinigungslösung einwandfrei vorbereitet und mit der notwendigen Häufigkeit ausgewechselt wird. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Gefahr, dass Bakterien und daher Infektionskrankheiten verbreitet werden, beträchtlich erhöht.
Weil staatliche Stellen das Problem erkannt haben, dass nichtkeimfreie Zustände durch Arbeiter, die herkömmliche Ausrüstungen und Verfahren zum Auswaschen eines Scheuerlappens verwenden, bewirkt werden, haben diese staatlichen Stellen vorgeschlagen und oft auch verlangt, dass zwei Scheuerlappeneimer verwendet werden, um damit dieses Problem der Sauberkeit zu lösen. Gemäss diesen Anregungen und Vorschriften enthält einer der Eimer eine frische Reinigungslösung, und der andere wird für die verunreinigte oder verschmutzte Reinigungslösung verwendet. Jedoch sogar wenn diese Anregungen und Vorschriften befolgt werden, wird die Reinheit nicht gross verbessert. Der Grund dafür ist, dass, nachdem die verschmutzte Lösung in den anderen Eimer zurückgeführt oder ausgewrungen wird, der Scheuerlappen nachfolgend in die reine Lösung in dem einen Eimer zurückgeführt werden muss. Daher werden irgendwelche Bakterien, die während des Aufwischens vom Scheuerlappen aufgenommen werden, praktisch die frische Reinigungslösung im anderen Eimer verunreinigen. Zusätzlich erhöht die Verwendung von zwei Eimern die nichtproduktive Zeitspanne, die notwendig ist, die Eimer zu entleeren und wieder zu füllen, um ein beträchtliches Mass. Und weil im allgemeinen die Arbeiter, welche dieses Aufwischen durchführen, ungelernte Arbeiter sind, ist die einwandfreie Ver631 886
wendung der zwei Scheuerlappeneimer und das notwendige öftere Wechseln der frischen und unverunreinigten Lösungen bei einer Verwendung von zwei Scheuerlappeneimern sogar weniger sichergestellt, als wenn nur einer verwendet wird. Daher ist diese vorgeschlagene Lösung des Reinheitsproblems keine befriedigende Lösung.
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, die angeführten Nachteile zu beheben. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss mit einer Vorrichtung gemäss der Merkmale des Patentanspruchs 1 erreicht.
Es hat sich bei der Verwendung von Ausführungsbeispielen der oben erwähnten Vorrichtung und auch des oben erwähnten Verfahrens erwiesen, dass lediglich ein vorbestimmtes Volumen von ungefähr 400 bis 620 cm3 (14 bis 21 fluid ounces) frischer Reinigungslösung auf einen trocken gewrungenen Scheuerlappen während der Zeitspanne des Einweichens oder Ausspülens und Entkeimens des Scheuerlappens abgegeben werden muss. Auch nimmt dieses oben genannte Volumen mit zunehmendem Alter des Scheuerlappens ab. Wenn nun bei der Verwendung des Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung 400 cm3 (14 ounces) auf einen Scheuerlappen abgegeben werden, können etwa 170 cm3 (6 ounces) aus dem Scheuerlappen in den Eimer ausgewrungen werden, so dass der Scheuerlappen zum Aufwischen feucht bleibt. Von den auf dem Scheuerlappen verbleibenden 230 cm3 = (8 ounces) werden 115 cm3 (4 ounces) auf Grund des Aufwischens auf dem Boden verbleiben, und der Rest wird aus diesem Scheuerlappen in den Scheuerlappeneimer ausgewrungen. Unter der Annahme, dass während einer Arbeitszeit die Reinigungslösung 20mal auf den Scheuerlappen abgegeben wird, ist die Folge, dass nur 8000 cm3 (280 ounces) frischer Reinigungslösung während einer Arbeitszeit benötigt wird, dies im Vergleich mit ungefähr 37 Liter (10 Gallonen) Reinigungsflüssigkeit, welche notwendig war, als herkömmliche Geräte und Verfahren verwendet wurden. Weiter werden jeden Tag lediglich 2300 cm3 (200 ounces) (20 x 170 cm3 und 20 x 4 cm2) (20 x 6 ounces und 20 x 4 ounces) schmutziger Reinigungslösung aus dem Scheuerlappen ausgewrungen, und daher muss der Scheuerlappeneimer lediglich am Ende der Arbeitszeit geleert werden, dieses im Gegensatz zu den vielen Leerungen, die bis anhin während einer Arbeitszeit durchgeführt werden mussten. Daher wird an Reinigungslösung gespart, es muss lediglich ein herkömmlicher Scheuerlappeneimer verwendet werden, und die Zeitspanne, die sonst zum Auswechseln der Reinigungslösung benötigt wurde, kann wirksam verwendet werden, um das eigentliche Aufwischen oder irgendwelche andere Arbeit durchzuführen.
In bezug auf die Verwendung von zwei Scheuerlappeneimern hat ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden erfin-dungsgemässen Vorrichtung zur Folge, dass die Zeitspanne, die notwendig ist, den Scheuerlappen immer, wenn er zu den Eimern zurückgeführt wird, zweimal einzutauchen, vermindert wird, einschliesslich auch derjenigen Zeitspanne, die notwendig ist, bei jedem Zurückführen des Scheuerlappens in die Eimer diesen Scheuerlappen ein zweites Mal auszu-wringen. Zusätzlich wird der Scheuerlappen nie in Berührung mit der Quelle der frischen Reinigungslösung gebracht, so dass keine Gefahr besteht, dass dieser Vorrat frischer Reinigungslösung verunreinigt wird.
Es hat sich auch herausgestellt, dass es nicht notwendig ist, dass die Reinigungslösung unter Druck auf den Reinigungslappen aufgesprüht werden muss. Es ist äusserst wirksam, wenn zugelassen wird, dass diese einfach über den Reinigungslappen herunterströmt. Indem nun gemäss eines Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung ein Abgaberohr verwendet wird, das eine kleine Querschnittsfläche
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aufweist, wird das Ausführungsbeispiel der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung die Reinigungslösung mittels Schwerkraft mit einem gesteuerten Mengenfluss in den Scheuerlappen abgegeben.
Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Reinigungskarrens, auf welchem ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung angeordnet ist,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Schmalseite des Reinigungskarrens der Fig. 1, wobei das Abgaberohr des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 in der Nichtabgabestellung (Ruhestellung) gezeigt ist,
Fig. 3 eine Ansicht einer Schmalseite gleich deijenigen der Fig. 2, wobei das Abgaberohr in der Abgabestellung gezeigt ist, um damit frische Reinigungslösung auf den Scheuerlappen abzugeben,
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht des Speicherbehälters des Ausführungsbeispiels der Fig. 1, welcher Speicherbehälter aufgebrochen dargestellt ist, so dass ein erstes Umschaltventil erkannt werden kann,
Fig. 5 eine Ansicht des Speicherbehälters der Fig. 4, von der Schmalseite her gesehen,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Speicherbehälters der Fig. 4, wobei das Abgaberohr in der Nichtabgabestellung der Fig. 2 gezeichnet ist,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Speicherbehälters der Fig. 4, wobei das Abgaberohr in der Abgabestellung gemäss der Fig. 3 gezeichnet ist,
Fig. 8 eine Ansicht eines ersten Umschaltventils, wobei ein Teil davon im Schnitt gezeigt ist, der entlang der Linie 8-8 der Fig. 6 verläuft,
Fig. 9 eine Darstellung gleich deijenigen der Fig. 8, wobei der Schnitt entlang der Linie 9-9 der Fig. 7 verläuft,
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht eines Speicherbehälters, gleich dem der Fig. 4, wobei ein vorgezogenes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
Fig. 11 einen Schnitt, gleich demjenigen der Fig. 8 eines Ventils eines vorgezogenen Ausführungsbeispiels, und
Fig. 12 einen Schnitt, gleich demjenigen der Fig. 9 des Ventils eines weiteren vorgezogenen Ausführungsbeispieles.
In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel 20 der vorliegenden Erfindung gezeigt, welches Ausführungsbeispiel ein Abgabegerät 22 enthält, das derart ausgebildet ist, dass es oberhalb eines herkömmlichen Eimers 26 für Scheuerlappen auf einem herkömmlichen Reinigungskarren 24 angeordnet werden kann.
Gemäss der Zeichnung weist der Reinigungskarren 24 eine flache, waagrecht verlaufende Grundplatte 28 auf. Mit den Ecken des Karrens 24 sind schwenkbare Räder 30 verbunden, um das Bewegen des Karrens 24 durch eine Arbeitsperson zu vereinfachen. Auf der Grundplatte 28 ist ein Gestell 34 für Werkzeuge und Vorräte sowie ein Gestell 32 zum Tragen eines Scheuerlappeneimers angeordnet.
Das Gestell 34 für Werkzeuge und Vorräte ist in etwa rechteckig ausgebildet und trägt einen Vorrat an Reinigungsmitteln und Werkzeugen (nicht gezeigt). An beiden Seiten des Gestells 34 für Werkzeuge und Vorräte ist eine Mehrzahl zurückgesetzter Fächer 36 ausgebildet und eine nach oben weisende Rippe 38 (bzw. Rand), die beim oberen Ende des Gestells 34 für die Werkzeuge und Vorräte angeordnet ist, umschreibt eine Schale 40, die zur Aufnahme von sehr oft gebrauchten Gegenständen bestimmt ist. Ein Sack 44 für Abfälle oder Kehricht, Müll usw. ist an einem U-för-migen Bügel 42 aufgehängt, der in waagrechter Richtung entlang der Rückseite des Gestells 34 für Werkzeuge und Vorräte verläuft. Dieser Bügel 42 dient auch als Handgriff, um den Reinigungskarren 24 zu stossen, und der Sack 44 ist lösbar mit dem Bügel 42 verbunden, so dass das Ausschütten des Kehrichts einfach durchgeführt werden kann.
Das Gestell 32 für den Eimer für den Scheuerlappen erstreckt sich quer über die Grundplatte 28 und ist mit zwei stufenförmig angehobenen Plattformen 46 und 48 ausgerüstet. Die höhere Plattform 46 kann wahlweise verwendet werden, und die tiefere Plattform 48 dient dazu, den Eimer 26 zu tragen.
Aus den Fig. 1-3 geht hervor, dass der Eimer 26 zur Aufnahme des Scheuerlappens herkömmlicher Ausbildung ist. An der zylindrischen Seitenwand 50 des Eimers 26 zur Aufnahme des Scheuerlappens ist ein herkömmlicher, von Hand zu betätigender Wringapparat 52 für Scheuerlappen angeordnet, welcher Wringapparat einen Korb 54 aufweist, der in den Eimer 26 hineinragt, und wobei weiter ein Handgriff
53 vorhanden ist, der zum Betrieb des Wringapparates 52 in herkömmlicher Weise bestimmt ist. Unterhalb des Korbes
54 umschreibt der Eimer 26 eine Sammelkammer 60 zur Aufnahme der verschmutzten Lösung, die aus dem Scheuerlappen 56 ausgewrungen wird. Diese verschmutzte Lösung, die aus dem Scheuerlappen 56 in die Kammer 60 ausgewrungen wurde, kann während des üblichen Gebrauchs nicht wieder in Berührung mit dem Scheuerlappen 56 kommen, wenn dieser in dem Korb 54 angeordnet wird.
Das Abgabegerät 22 weist ein im allgemeinen quaderförmig ausgebildetes Gehäuse 62 auf, welches ein erstes umsteuerbares Ausgussrohr 64 enthält, wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, welches Ausgussrohr 64 um eine in etwa waagrecht verlaufende Achse schwenkbar bzw. drehbar mit dem Gehäuse 62 verbunden ist. Das Gehäuse 62 ist lösbar am oberen Rand 38 des Gestells 34 zur Aufnahme der Werkzeuge und des Vorrates mittels eines Trägers 66 aufgehängt, der am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist. In der aufgehängten Stellung befindet sich das Gehäuse 62 oberhalb des Eimers 26 für den Scheuerlappen und ist in horizontaler Richtung versetzt dazu angeordnet. Damit befindet sich das Ausgussrohr 64 oberhalb des Eimers 26 und in horizontaler Richtung davon versetzt, und zwar in einer Richtung quer zur Richtung der Schwenkachse.
Vergleicht man die Fig. 2 und 3, wird ersichtlich, dass das Ausgussrohr 64 zwischen einer aufrechten bzw. Nichtab-gabestellung und einer abgesenkten bzw. Abgabestellung schwenkbar ist. Das Ausgussrohr 64 wird von Hand geschwenkt. In der Abgabestellung erstreckt sich das freie Ende bzw. Mundstück 68 des Ausgussrohres 64 neben und oberhalb des Korbes 54 und ist oberhalb des darin angeordneten Scheuerlappens 56 angeordnet. Das Ausgussrohr 64 ist hohl ausgebildet und ist derart ausgebildet, dass es wiederholt zwischen der Nichtabgabe- und der Abgabestellung hin und her geschwenkt werden kann.
Wie es nachfolgend noch im einzelnen beschrieben sein wird, enthält das Gehäuse 62 frische Reinigungslösung (d.h. eine Lösung, die Wasser und einen vorbestimmten chemischen Reinigungsstoff enthält) und weist auch Dosiermittel für diese Reinigungslösung auf, um damit sicherzustellen, dass bei jeder Schwenkbewegung des Ausgussrohres 64 von der Nichtabgabestellung zur Abgabestellung ein vorbestimmtes Volumen frischer Reinigungslösung auf den Scheuerlappen 56 abgegeben wird.
Nim wird auf die Fig. 4-7 Bezug genommen. Das Gehäuse 62 weist einen zurückversetzten bzw. angehobenen Boden 72 auf, der mit den Seitenwänden 74-77 des Gehäuses 62 fluiddicht verbunden ist. Der Boden 72 und die Seitenwände 74-77 bilden einen ersten Behälter 78, der einen Speicher 80 beschreibt. Die Abmessungen des Gehäuses 62 sind derart gewählt, dass der Speicher 80 einen Vorrat an frischer Reinigungslösung enthält, der gleich einer Mehrzahl der vorbestimmten Volumen Reinigungslösung aufweist, die jeweils
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auf den Scheuerlappen 56 abgegeben werden. Um das Wiederauffüllen des Vorrates der Reinigungslösung zu vereinfachen, weist das obere Ende des ersten Behälters 78 einen Deckel 82 auf, der mit der Seitenwand 76 des Gehäuses 72 oberhalb des Trägers 66 angelenkt ist.
In etwa unterhalb des angehobenen bzw. zurückversetzten Bodens 72 ist innerhalb des Gehäuses 62 die oben erwähnte Dosiervorrichtung angeordnet. Wie dies am besten aus der Fig. 5 ersichtlich ist, weist diese Dosiervorrichtung einen zweiten Behälter 84 und eine Dosierkammer (96) und ein erstes Umschaltventil 86 auf.
Aus der Fig. 6 geht hervor, dass der zweite Behälter 84 unterhalb des angehobenen Bodens 72 des ersten Behälters 78 angeordnet ist und sich entlang der gesamten Breite und ungefähr der halben Tiefe des Gehäuses 62 erstreckt. Dieser zweite Behälter 84 weist vier Seitenwände 88-91 auf, die mit dem Boden 92 flüssigkeitsdicht verbunden sind. Der angehoben angeordnete Boden 72 des ersten Behälters 78 dient als Deckel des zweiten Behälters 84. Die Seitenwände 88 und 89, die sich entlang der Breite des Gehäuses 62 erstrecken, weisen die Form eines rechtwinkligen Dreiecks auf, wobei der rechte Winkel zwischen der oberen waagrecht verlaufenden Wand und der senkrecht verlaufenden Wand angeordnet ist. Der untere Rand der Seitenwände 88 und 89 bildet daher die Hypotenuse eines Dreieckes, und der Boden 62 ist, in den Fig. 6 und 7 gesehen, von rechts nach links nach unten geneigt angeordnet.
Eine Dosierkammer 96, die eine in etwa dreieckförmige Querschnittsform aufweist, ist damit durch den zweiten Behälter 84 umschrieben. Die Kammer 96 ist derart bemessen, dass sie ein einziges vorbestimmtes Volumen der Reinigungsflüssigkeit enthält, mit Vorteil 400 cm3 (14 ounces), und weist weiter ein Ventil 86 auf, das ein umschaltbares Ventil ist, um abwechslungsweise den zweiten Behälter 84 vom ersten Behälter 78 zu füllen und dann den zweiten Behälter 84 durch das Ausgussrohr 64 zu entleeren.
Insbesondere weist das Ventil 86 eine erste Öffnung auf, das mit dem Speicher 80 in Verbindung steht, weist eine zweite Öffnung auf, die mit der Dosierkammer 96 verbunden ist, und weist eine dritte Öffnung auf, die mit einem Kunststoffrohr 210 verbunden ist, das einen verhältnismässig kleinen Durchmesser aufweist (Fig. 9), welches Kunststoffrohr 210 innerhalb des Ausgussrohres 64 angeordnet ist und dieses vollständig durchsetzt. In der Füllstellung verbindet das Ventil 86 die erste Öffnung mit der zweiten Öffnung, so dass die Dosierkammer 96 vom Speicher 80 her gefüllt wird, und in der Abgabestellung schliesst das Ventil 86 die erste Öffnung und verbindet die zweite Öffnung mit der dritten Öffnung, wobei damit der Inhalt der Dosierkammer 96 durch die dritte Öffnung abgegeben wird. Eine Entlüftung 212 verbindet die Dosierkammer 96 mit der Umgebung oberhalb des Speichers 80, und die Dosierkammer 96 wird daher auf Grund der Schwerkraft gefüllt bzw. entleert. Somit wird nur ein einziges, vorbestimmtes Volumen der frischen Reinigungsflüssigkeit jedesmal dann vom Ausgussrohr 64 auf den Scheuerlappen 56 abgegeben, wenn das Ausgussrohr 64 von der Nichtabgabestellung in die Abgabestellung geschwenkt wird, und eingeschlossene Luft wird das Abgeben nicht beeinflussen.
Nun wird wieder Bezug auf die Fig. 4—7 genommen. Das Ventil 86 ist mittels eines ersten Rohres 100 mit dem ersten Behälter 78 verbunden. Im Boden 72 des Gehäuses 62 ist ein Loch eingebohrt, und ein aufrechtstehender Fluidfilter 102 ist darin angeordnet. Dichtungen 104 und 106, die mit der Oberseite bzw. der Unterseite des Bodens 72 um den Filter 102 verlaufend angeordnet sind, verhindern ein Auslecken aus dem Speicher 80. Das erste Rohr 100 ist mit einem Rohrverbinder (nicht gezeigt) verbunden, der auf dem Fluidfilter
102 unterhalb des Bodens 72 angeordnet ist, und ist mit einem Rohrverbinder 108 verbunden, der in der Fig. 8 gezeigt ist und der auf das Ventil 96 aufgeschraubt ist.
Ein zweites Rohr 110, das dem ersten Rohr 100 gegenüberliegt, ist mit einem Rohrverbinder 112 verbunden, der das Ventil 86 mit dem zweiten Behälter 84 verbindet. Wie dies am besten aus der Fig. 6 ersichtlich ist, ist das zweite Rohr 110 mit einem Rohrverbinder 114 verbunden, der in einem Loch eingesetzt ist, das in die Seitenwand 88 des zweiten Behälters 84 bei oder nahe dessen unterer Ecke 92 gebohrt ist.
In den Fig. 8 und 9 ist ein erstes Umschaltventil 86 im einzelnen dargestellt. Zuerst wird Bezug auf die Fig. 8 genommen, in welcher das Ventil 86 in der Füllstellung gezeigt ist, wobei das Ausgussrohr 64 in der Nichtabgabestellung der Fig. 1 dargestellt ist. In der Fig. 9 ist das Ventil 86 in der Abgabestellung gezeigt, wobei das Abgaberohr 64 in der Abgabestellung der Fig. 3 gezeichnet ist. Das Abgaberohr 64 ist fest mit einem Ventilglied 138 des Ventils 86 verbunden, und eine Schwenkbewegung des Ausgussrohres 64 schwenkt daher das Ventilglied 138.
Das Ventil 86 weist einen Ventilkörper 116 auf, der zwei Abschnitte 118 und 120 aufweist. Jeder Abschnitt 118 und 120 weist einen in etwa zylinderförmigen Abschnitt 122 mit einer Mittelachse auf und einen grösseren, axial dazu ausgerichteten zylindrischen Abschnitt 124. Auf den Abschnitten 124 sind in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Vorsprünge 126 angeordnet, wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, und die Abschnitte 118 und 120 sind mittels Schraubenbolzen und Muttern verbunden, welche in Löcher hineinpassen, welche durch die Vorsprünge 126 gebohrt sind. Wenn die Abschnitte 118 und 120 miteinander verbunden sind, sind ihre Achsen miteinander ausgerichtet, und die quer verlaufenden Stirnflächen der Abschnitte 124 liegen diesen gegenüber. In der in der Fig. 8 gezeigten Stellung befindet sich der Abschnitt 118 an der linken Seite, und der Abschnitt 120 ist zur rechten Seite angeordnet, und die gemeinsame Achse der Abschnitte 118 und 120 erstreckt sich in der Fig. 8 von rechts nach links.
Innerhalb der Abschnitte 124 ist eine zylindrische Ventilkammer 130 angeordnet, die axial mit den Abschnitten 124 ausgerichtet ist. Eine erste axial ausgerichtete Öffnung 132, die im Abschnitt 120 ausgebildet ist, ist in Verbindung mit der Kammer 130 und ist eine erste Öffnung, und so ist auch eine zweite axial ausgerichtete Öffnung 134, die im Abschnitt 118 ausgebildet ist, in Form einer zweiten Öffnung mit der Kammer 130 verbunden. Eine dritte Öffnung 136, die in den Stirnseiten 128 der Abschnitte 118 und 120 ausgebildet ist, erstreckt sich in Querrichtung in die Ventilkammer 130 und dient als dritte Öffnung. Jede dieser Öffnungen 132,134 und 136 weist eine kreisförmige Querschnittsform auf, und in den Öffnungen 132 und 134 sind Schraubengewinde ausgebildet, die zur Aufnahme der rohrförmigen Rohrverbinder 108 bzw. 112 bestimmt sind. In der Öffnung 136 ist ein Rohrverbinder 139 angeordnet, und ein Ende dieses Rohrverbinders ist in einem Durchgang bzw. einem Loch 150 eingeschraubt, das im Ventilglied 138 eingebohrt ist, wie dies nachfolgend noch beschrieben sein wird. Das andere Ende des Rohrverbinders 139 ist mit einem Block 191 verbunden, in welchen ein benachbartes Ende des Rohres 64 aufgenommen ist und darin auch getragen ist, und welcher ein Mittel bildet, um einen Fluidstrom vom Rohrverbinder 139 zu und durch das Rohr 210 zu ermöglichen.
Innerhalb der Ventilkammer 130 ist das Ventilglied 138 angeordnet, welches kugelförmig ausgebildet ist. Ein geteiltes, etwa ringförmiges Lager 140 umgibt und trägt das Ventilglied 138, und zwei etwa ringförmige Dichtungen 142 und 144, die aus Gummi oder entsprechendem Werkstoff herge5
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stellt sind, sind bei den entgegengesetzten Enden des Lagers 140 angeordnet und dienen dazu, einen Fluidstrom um das Ventilglied 138 zu verhindern.
Das durch das Lager 140 getragene Ventilglied 138 ist um eine Mittelachse zwischen den in den Fig. 8 und 9 gezeigten Stellungen schwenkbar, und dies auf Grund der Bewegung des Ausgussrohres 64, das durch den Block 141 und den Rohrverbinder 139 hindurch wirkt. In der in der Fig. 8 gezeigten Stellung verbindet ein erster Durchgang (oder Loch) 146, der vollständig durch das Ventilglied 138 gebohrt ist und quer zu dessen Drehachse verläuft, die erste Öffnung 132 mit der zweiten Öffnung 134. Ein zweiter Durchgang (oder Loch) 148, der bis zur Mitte des Ventilgliedes 138 gebohrt ist und quer zur Drehachse des Rohres verläuft und um 90° vom ersten Loch 146 entfernt ist, ist gegen das Lager 140 abgeschlossen bzw. abgedichtet. Ein dritter Durchgang (oder Loch) 150, der axial bis zur Mitte des Ventilgliedes 138 und mit dem ersten Loch 146 verbunden ist, verbindet die erste Öffnung 132 und die zweite Öffnung 134 mit der dritten Öffnung 136. Somit lässt in der Stellung der Fig. 8 das Ventilglied 138 zu, dass der zweite Behälter 84 und das Ausgussrohr 64 (welches in diesem Falle in der Stellung ist, die in der Fig. 2 gezeigt ist) vom ersten Behälter 78 her gefüllt werden können.
Wenn das Ventilglied um 90° in die in der Fig. 9 gezeigte Stellung geschwenkt worden ist, ist das erste Loch 136 des Ventilgliedes 138 durch das Lager 140 gesperrt, und das zweite Loch 148 ist in Verbindung mit der zweiten Öffnung 134. Daher lässt das Ventilglied 138 zu, dass der Inhalt des zweiten Behälters 84 durch das dritte Loch 150, die Rohrverbindung 139 und den Block 141 in das Kunststoffrohr 210 des Ausgussrohres 64 entleert wird.
Es hat sich nun erwiesen, dass, falls das Kunststoffrohr 210 einen verhältnismässig kleinen Innendurchmesser aufweist, d.h. einen Durchmesser von 6 mm (Vi inch) oder weniger und mit Vorteil ungefähr 4,8 mm (3/16 inch), die Reinigungslösung vom zweiten Behälter 84 mit einem Mengen-fluss auf den Scheuerlappen 56 strömt, der einer annähernd vollständigen Absorption der Reinigungslösung durch den Scheuerlappen 56 entspricht und wobei dieses schnell, d.h. innerhalb etwa 45 Sekunden, geschieht. Es hat sich ebenfalls erwiesen, dass, falls der Innendurchmesser des Rohres 21 grösser als ungefähr 6 mm (Vi inch) ist, die Zeitspanne, die notwendig ist, den zweiten Behälter 84 zu entleeren, zu lange wird, als dass eine wirksame Arbeit durchgeführt werden könnte. Um die Reinigungslösung auf dem Scheuerlappen 56 zu verteilen, ist das freie Ende 68 des Ausgussrohres 64 und des Kunststoffrohres 210 ausgeweitet und abgeflacht ausgebildet. Zusätzlich, wenn das Ausgussrohr 64 in seiner Nichtabgabestellung ist, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist, ist es räumlich von der Umgebung des Eimers 26 des Scheuerlappens entfernt, so dass das Entfernen, Zurückbringen oder Auswringen des Scheuerlappens 56 nicht beeinträchtigt wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Abgabegerätes 22 der vorliegenden Erfindung ist in den Fig. 10-12 gezeigt und ist vom Aufbau und Betrieb her identisch mit dem Gerät 22, das in den Fig. 1-9 gezeigt ist, mit der Ausnahme,
dass ein zweites Umschaltventil 152 und ein zweites Umschaltrohr 220 vorhanden ist. Das Ventil 152 ist in der Fig. 11 in der Füllstellung gezeigt und in der Fig. 12 in der Abgabestellung. Das Ventil 152 ist das vorgezogene Ventil der zwei Ventile 86 und 152, weil unter anderem das Ventil 252 nicht zulässt, dass das Ausgussrohr 220, wie dies beim Ventil 86 der Fall ist, in der Füllstellung gefüllt werden kann. Daher kann frische Reinigungslösung, wenn das Ausgussrohr 220 in die Ausgabestellung geschwenkt wird, nicht abgegeben werden.
Wie aus der Fig. 11 ersichtlich ist, weist das Ventil 152 einen Ventilkörper 154 auf, der eine rechteckige Querschnittsform aufweist. Ein L-förmiger Durchgang, der zwei Abschnitte 158 und 160 aufweist, ist durch den Ventilkörper 154 hindurchgebohrt. Der Abschnitt 158 weist eine Achse auf, die senkrecht zur Ebene einer Oberseite des Ventilkörpers 154 verläuft, und bildet eine erste Öffnung. Der Abschnitt 160 weist eine Achse auf, die parallel zur Ebene der Oberseite verläuft, und bildet eine zweite Öffnung.
Wie dies auch beim Ventil 86 der Fall ist, ist das Ventil 152 mit dem ersten Behälter 78 und dem Dosierbehälter 84 verbunden, d.h. der Abschnitt 160 des L-förmigen Durchganges im Ventilkörper 154 ist derart ausgebildet, dass in ihm ein Rohrverbinder eingesetzt werden kann (nicht gezeigt), mittels welchem ein Rohr 110 den Abschnitt 160 mit dem zweiten Behälter 84 verbindet. Im Gegensatz zum Ventilkörper 116 ist jedoch der Ventilkörper 154 derart ausgebildet und angeordnet, dass der Abschnitt 160 unmittelbar mit dem Fluidfilter 102 verbunden ist.
Seitlich zu und durch den Abschnitt 160 des Durchganges ist ein zylindrisches Loch 161 gebohrt, in welchem eine zylindrische Verlängerung 172 des Ventilgliedes 174 schwenkbar oder drehbar mit dem Ventilkörper 154 verbunden ist. Beim entfernten Ende der Verlängerung 172 ist ein Schraubenbolzen 180 in eine ein Schraubengewinde aufweisende Ausnehmung 182 hineingeschraubt, derart, dass der Kopf des Schraubenbolzens gegen den Ventilkörper 154 anliegt, so dass die Verlängerung 172 in der Stellung, die in den Fig. 11 und 12 gezeigt ist, arretiert ist. Zwei O-Ringe 173 und 175, die in Umfangsrillen angeordnet sind, die in der Verlängerung 172 eingeschnitten sind, dichten die gegenüberliegenden Seiten des Abschnittes 160 ab, wenn das Ventilglied 174 im Ventilkörper 154 angeordnet ist.
Das Ventilglied 174 ist um einen Bogen von 90° um seine Längsachse zwischen den Stellungen, die in den Fig. 11 und 12 gezeigt sind, schwenkbar oder drehbar angeordnet. Zwei Zapfen 190 und 192, die in in axialer Richtung verlaufenden Ausnehmungen 194 und 196 im Ventilglied 194 eingesetzt sind, wirken mit Schlitzen 198 und 200 zusammen, die entlang eines Bogens von 90° verlaufen und die in den Fig. 11 und 12 im Schnitt gezeigt sind, welche Schlitze 198 und 200 im Ventilglied 174 ausgebildet sind, derart, dass die Bewegungsstrecke des Ventilgliedes 174 bestimmt und begrenzt ist. Der Zapfen 192 wirkt auch mit einer Kugel 102, einer schraubenförmigen Druckfeder (nicht gezeigt) und Ausnehmungen im Schlitz 200 zusammen, um damit Anschlagmittel zu bilden, um das Ventilglied 174 in seiner Fluidabgabestel-lung oder Nichtabgabestellung zu halten.
In der in der Fig. 11 gezeigten Stellung verbindet ein erster Durchgang 184, der quer durch die Verlängerung 172 hindurchgebohrt ist, den Abschnitt 160 des Durchganges mit dem Abschnitt 158 des Durchganges. Ein zweiter L-förmiger Durchgang 185 ist in das Ventilglied 174 gebohrt und weist einen ersten, quer verlaufenden Abschnitt 286 auf, welcher eine dritte Öffnung beschreibt, und weist einen zweiten in Längsrichtung verlaufenden Abschnitt 187 auf, der entlang der Längsachse des Gliedes 174 verläuft. Wenn das Glied 174 in der Stellung ist, die in der Fig. 11 gezeigt ist, ist diese dritte Öffnung durch den Ventilkörper 154 abgesperrt. Daher lässt in der in der Fig. 11 gezeigten Stellung das Ventilglied 174 zu, dass der zweite Behälter 84 vom ersten Behälter 78 her gefüllt werden kann, währenddem es verhindert, dass das Abgaberohr 220 gefüllt wird.
Wenn es nun um 90° in die in der Fig. 12 gezeigte Stellung geschwenkt worden ist, ist der erste Durchgang 184 des Ventilgliedes 174 bei beiden Enden durch den Ventilkörper 154 abgesperrt, und der zweite Durchgang 185 ist in Verbindung mit dem Abschnitt 160 des Durchganges. Wie dies aus
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der Fig. 12 ersichtlich ist, ist der zweite Durchgangsabschnitt 187 in Verbindung mit dem Durchgang 208, in welchen das Ende des hohlen Abgaberohres 220 hineingeschraubt ist. Der Innendurchmesser des Abgaberohres beträgt etwa 4,8 mm (3/16 inch), und so arbeitet das Abgaberohr 220, wie s dies auch beim Abgaberohr 64 der Fall ist, derart, dass eine verhältnismässig schnelle, gleichförmige Strömung der reinen, frischen Reinigungslösung auf den Scheuerlappen 56 möglich ist.
Das Abgabegerät 22 kann weiter abgeändert werden, in- i o dem der Boden 72 weggelassen wird und ein Kunststoffbehälter oder eine Kunststoffauskleidung innerhalb der Wände 74-77 angeordnet wird. Dieser Behälter dient dann auch als Speicherbehälter, wie dies der Fall beim ersten Behälter 78 ist, und seine Verwendung anstelle des Behälters 78 vermin- is dert die Herstellungskosten für das Abgabegerät 22. Im Boden dieses Behälters ist ein Loch ausgebildet, in welchem der Filter 102 eingesetzt ist, und dieser Behälter arbeitet in jeglicher Hinsicht in gleicher Weise wie der Behälter 78.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein neues Verfah- ;o ren zum Ausspülen und Entkeimen des Scheuerlappens 56. Dieses Verfahren umfasst folgende Verfahrensschritte: das Anordnen des Scheuerlappens 56 im Eimer 26, um irgendwelche grossen Schmutzteilchen und ähnliches aus diesem auszuspülen, welche dem Scheuerlappen 56 auf Grund des- 25 sen Verwendung zum Reinigen einer Oberfläche anhaften können. Dann wird der Scheuerlappen 56 in den Scheuerlap-
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penwringer 52 angeordnet, und irgendwelche verschmutzte oder verunreinigte Lösung wird aus dem Scheuerlappen 56 ausgewrungen und in den Eimer 26 gewrungen, indem der Wringer 52 verwendet wird. Dann wird das Abgaberohr 64 oder 220 in seine Abgabestellung bewegt, so dass ein vorbestimmtes Volumen frischer Reinigungslösung aus dem Abgabegerät 22 auf den Scheuerlappen 56 abgegeben wird. Ein Teil dieser frischen Reinigungslösung wird dann durch einen Betrieb des Wringers 52 aus dem Scheuerlappen 56 ausgewrungen, so dass der Scheuerlappen 56 teilweise trocken ist und für ein weiteres Reinigen bereit ist.
Alternativ muss der Scheuerlappen 56 nicht zuerst im Eimer 26 angeordnet werden, er kann stattdessen unmittelbar in den Wringer 52 eingebracht werden. Bei dieser Alternative wird zuerst ein erstes vorbestimmtes Volumen frischer Reinigungslösung auf den Scheuerlappen 56 abgegeben, indem das Ausgussrohr 64 oder 220 in seine Ausgussstellung gebracht wird, und dann wird das Ausgussrohr wieder in seine Nichtabgabestellung zurückbewegt. Dann wird der Scheuerlappen 56 trocken gewrungen und ein zweites vorbestimmtes Volumen frischer Lösung auf den Scheuerlappen 56 aufgebracht, indem das Ausgussrohr 64 oder 220 wieder in seine Abgabestellung gebracht wird. Dann wird der Scheuerlappen 56 teilweise trockengewrungen, so dass ein Teil der frischen Lösung im Scheuerlappen zurückbehalten wird. Dann ist der Scheuerlappen 56 wieder bereit, um damit eine neue Oberfläche zu reinigen.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
- 631 886PATENTANSPRÜCHE1. Vorrichtung (20) zum wiederholten Abgeben eines vorbestimmten Volumens frischer Reinigungslösung zum Spülen und Entkeimen eines Scheuerlappens (56), welche Vorrichtung mit einem Scheuerlappeneimer (26) und einem Wringapparat (52) für den Scheuerlappen (56) ausgerüstet ist, gekennzeichnet durch- einen ersten Behälter (78) mit einem Speicher (80) zur Aufnahme eines Mehrfachen des vorbestimmten Volumens der Reinigungslösung;- einen zweiten Behälter (84) mit einer Dosierkammer (96) zur Aufnahme eines einzigen vorbestimmten Volumens der Reinigungslösung;- ein Abgaberohr (64) zum Abgeben der Reinigungslösung auf den Scheuerlappen (56) und- eine Ventilanordnung (86), die eine erste Öffnung, eine zweite Öffnung und eine dritte Öffnung aufweist, wobei der Speicher (80) mit der ersten Öffnung verbunden ist, die Dosierkammer (96) mit der zweiten Öffnung verbunden ist und das Abgaberohr (64) mit der dritten Öffnung verbunden ist, und wobei die Ventilanordnung (86) eine Füllstellung und eine Abgabestellung aufweist und steuerbar ist, um in der Füllstellung die erste Öffnung mit der zweiten Öffnung derart zu verbinden, dass die Dosierkammer (96) mit der Reinigungslösung aus dem Speicher (80) gefüllt wird, und um in der Abgabestellung die zweite Öffnung mit der dritten Öffnung zu verbinden und die zweite Öffnung von der ersten Öffnung zu trennen, derart, dass die Dosierkammer (96) die Reinigungslösung durch das Abgaberohr (64) auf den Scheuerlappen (56) abgibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung (86) in der Füllstellung die dritte Öffnung sowohl von der ersten Öffnung als auch der zweiten Öffnung trennt, derart, dass das Abgaberohr (64) so lange nicht von der Reinigungslösung gefüllt wird, bis die dritte Öffnung in der Abgabestellung mit der zweiten Öffnung verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgaberohr (64) zwischen einer Abgabestellung und einer Nichtabgabestellung bewegbar ist; und dass die Bewegung des Abgaberohres (64) zwischen seiner Abgabestellung und Nichtabgabestellung bewirkt, dass die Ventilanordnung (86) zwischen ihrer Abgabestellung und Nichtabgabestellung bewegt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgaberohr (64) zwischen einer Abgabestellung und einer Nichtabgabestellung bewegbar ist, dass das Abgaberohr (64) derart mit der Ventilanordnung (86) verbünden ist, dass wenn das Abgaberohr (64) in seiner Nichtabgabestellung ist, die Ventilanordnung (86) in ihrer Füllstellung ist, und wenn das Abgaberohr (64) in seiner Abgabestellung ist, die Ventilanordnung (86) in ihrer Abgabestellung ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Behälter (84) unterhalb des ersten Behälters (78) angeordnet ist, derart, dass Schwerkraft bewirkt, dass die Reinigungslösung des Speichers (80) die Dosierkammer (96) füllt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anordnung (212) zum Belüften der Dosierkammer (96) vorhanden ist, derart, dass ein Füllen der Dosierkammer (96) nicht durch eingeschlossene Luft behindert wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung (86) einen Ventilkörper (138) aufweist, der zwischen einer ersten Drehstellung, welche die Füllstellung bildet, und einer zweiten Drehstellung, welche die Abgabestellung bildet und ungefähr 90° um eine Achse drehbar ist, welcher Ventilkörper (138) einen ersten Durchgang (146), einen zweiten Durchgang (148) und einen dritten Durchgang (150) aufweist, wobei der erste Durchgang (146) quer zur Achse verläuft und in Füllstellung die erste Öffnung mit der zweiten Öffnung verbindet, wobei der zweite Durchgang (148) quer zur Achse und quer zum ersten Durchgang (146) verläuft und in Abgabestellung die zweite Öffnung mit der dritten Öffnung verbindet, und wobei der dritte Durchgang (150) parallel zur Achse verläuft und sowohl in Füllstellung als auch in Abgabestellung die dritte Öffnung mit der ersten Öffnung verbindet.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung (86) einen Ventilkörper (174) aufweist, der zwischen einer ersten Drehstellung, welche die Füllstellung bildet, und einer zweiten Drehstellung, welche die Abgabestellung bildet und ungefähr 90° um eine Achse drehbar ist, dass im Ventilkörper (174) ein erster Durchgang (184) und ein zweiter Durchgang (185) ausgebildet ist, wobei der erste Durchgang (184) quer zur Achse verläuft und in Füllstellung die erste Öffnung mit der zweiten Öffnung verbindet, und dass der zweite Durchgang (185) L-förmig ist und einen ersten Abschnitt aufweist, der quer zur Achse verläuft, und einen zweiten Abschnitt aufweist, der parallel zur Achse verläuft, wobei der zweite Durchgang in Abgabestellung die zweite Öffnung mit der dritten Öffnung verbindet.
- 9. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheuerlappen (56) in den Wringer (52) eingebracht wird; jegliche Reinigungslösung durch Betätigung des Scheuerlappenwringers (52) vom Scheuerlappen (56) in den Scheuereimer (26) ausgewrungen wird, ein vorbestimmtes Volumen frischer Reinigungslösung auf den Scheuerlappen (56) aufgebracht wird und ein Teil der frischen Reinigungslösung mittels des Scheuerlappenwringers (52) in den Scheuerlappeneimer (26) gewrungen wird, so dass der Scheuerlappen (56) zum Reinigen einer Oberfläche teilweise trocken ist.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen des Scheuerlappens (56) in den Scheuerlappenwringer (52) der Scheuerlappen (56) in den Scheuerlappeneimer (26) eingebracht wird, um Schmutzteile und ähnliches vom Scheuerlappen (56) zu entfernen.
- 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Auswringen des Scheuerlappens (56), bei welchem Reinigungslösung in den Scheuerlappeneimer (26) gelangt, ein weiteres vorbestimmtes Volumen frischer Reinigungslösung auf den Scheuerlappen abgegeben wird.
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| JPS5744333B2 (de) | 1982-09-21 |
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| GB2015965A (en) | 1979-09-19 |
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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