AT18575U1 - Schneckenfalle - Google Patents

Schneckenfalle

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AT18575U1 ATGM50125/2024U AT501252024U AT18575U1 AT 18575 U1 AT18575 U1 AT 18575U1 AT 501252024 U AT501252024 U AT 501252024U AT 18575 U1 AT18575 U1 AT 18575U1
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snail
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Stephan Maria
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Stephan Maria
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenfalle (1), welche es ermöglicht, Schnecken lebend einzufangen, umfassend einen Durchschlupfring (2) mit einer Durchschlupföffnung (3), sowie ein Bündel aus streifenförmigen Lamellen (4), die von dem Durchschlupfring (2) abstehen und gemeinsam einen an die Durchschlupföffnung (3) anschließenden Durchschlupftunnel (5) bilden, der sich in Durchschlupfrichtung (D) von dem Durchschlupfring (2) weg verjüngt, wobei die Lamellen (4) entlang des Durchschlupftunnels (5) seitlich sowie an ihrem freie Ende (6) untereinander unverbunden und radial zum Durchschlupftunnel (5) flexibel sind. Ferner betrifft die Erfindung ein Set aus mindestens einer Schneckenfalle (1) und einem Behälter (11), an welchem die mindestens eine Schneckenfalle (1) befestigt oder befestigbar ist.

Description

Ss N
Beschreibung
SCHNECKENFALLE
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenfalle, welche es ermöglicht, Schnecken lebend einzufangen.
[0002] Vor allem Nacktschnecken stellen, wenn sie in großer Zahl auftreten, ein Problem im Gartenbau dar. In kürzester Zeit kann durch solche beispielsweise ein Gemüsebeet komplett abgeerntet werden. Lebendfallen zielen darauf ab, Schnecken mit Duftstoffen anzulocken und ihnen einen möglichen Unterschlupf anzubieten. Hierdurch sollen diese von Zier- und Kulturpflanzen abgehalten werden. Allerdings sollen die Schnecken aus einem solchen Unterschlupf dann auch nicht mehr entkommen können.
[0003] Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, Alternativen zu herkömmlichen Schneckenfallen aufzuzeigen, welche einen Lebendfang von Schnecken ohne Entkommen ermöglichen, und welche sich einfach und kostengünstig herstellen und flexibel einsetzen lassen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Schneckenfalle mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Schneckenfalle umfasst einen Durchschlupfring mit einer DurchschlupfÖffnung, sowie ein Bündel aus streifenförmigen Lamellen, die von dem Durchschlupfring abstehen und gemeinsam einen an die Durchschlupföffnung anschließenden Durchschlupftunnel bilden, der sich in Durchschlupfrichtung von dem Durchschlupfring weg verjüngt, wobei die Lamellen entlang des Durchschlupftunnels seitlich sowie an ihrem freien Ende untereinander unverbunden und radial zum Durchschlupftunnel flexibel sind.
[0005] Im Gebrauch schlüpft eine angelockte Schnecke durch die Durchschlupföffnung und den Durchschlupftunnel. Die Lamellen können sich dabei verbiegen, so dass die Schnecke dieses Hindernis ohne Weiteres überwinden kann. Aufgrund der Flexibilität der Lamellen ist mit einem gewissen Abstand zum Durchschlupfring die Schnecke zu schwer, um von den Lamellen noch getragen zu werden. Die betreffenden Lamellen biegen sich nach außen, so dass die Schnecke am Ende herunterfällt. Ein Rückweg ist ihr hierdurch versperrt. Die Flexibilität der Lamellen sowie der sich verjüngende Durchschlupftunnel verhindern, dass eine Schnecke die Lamellen in Gegenrichtung erneut bekriechen und den Durchschlupftunnel in Gegenrichtung überwinden kann.
[0006] Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind Gegenstand weiterer Schutzansprüche.
[0007] So können beispielsweise der Durchschlupfring hülsenförmig ausgebildet und die Lamellen an eine umlaufende axiale Kante desselben angeformt sein, wodurch sich einerseits eine stabile Eintrittsöffnung mit entsprechendem Zugang zum Durchschlupftunnel ergibt. Zum anderen bleibt der Durchschlupftunnel und insbesondere dessen Ausgang hinreichend flexibel, um einer Schnecke den Rückweg zu versperren. Über den stabilen Durchschlupfring kann die Schneckenfalle in einer Lochöffnung einer Wand, beispielsweise eines Behälters, gut befestigt werden.
[0008] Vorzugsweise geht die Innenumfangsfläche der Durchschlupföffnung glattflächig in die Lamellen über, um einer Schnecke den Eintritt in den Durchschlupftunnel zu erleichtern.
[0009] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind der Durchschlupfring und die Lamellen aus einem Elastomer gefertigt. Bevorzugt sind der Durchschlupfring und die Lamellen einstückig als Spritzgussteil ausgebildet, wodurch sich das gesamte Bauteil einfach und kostengünstig in großen Stückzahlen fertigen lässt.
[0010] Ferner hat sich gezeigt, dass für ein zuverlässiges Einfangen von besonderem Vorteil ist, wenn der sich verjüngende Durchschlupftunnel, welcher durch die Lamellen gebildet wird, einen Kegelwinkel in einem Bereich von 2 bis 8° aufweist.
[0011] Weiterhin können die Lamellen in Umfangsrichtung um den Durchschlupftunnel voneinander beanstandet angeordnet sein, so dass diese sich leicht verbiegen können und einander nicht behindern. Diese Unabhängigkeit der Beweglichkeit hat zur Folge, dass sich eine Lamelle auch bei kleinen Schnecken so stark verbiegt, dass die Schnecke beim Durchkriechen des Durch-
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schlupftunnels irgendwann herunterfällt und diesen in Gegenrichtung nicht mehr bekriechen kann.
[0012] Damit Schnecken auch nicht seitlich zwischen den Lamellen entweichen können, wird der seitliche Abstand zwischen den Lamellen in Umfangsrichtung kleiner gewählt ist, als die Breite der Lamellen. Vorzugsweise ist der Abstand kleiner ist als ein Drittel der Breite der Lamellen. Zudem sind die Lamellen deutlich breiter als dick.
[0013] Im Hinblick auf eine hohe radiale Flexibilität der Lamellen weisen diese bevorzugt eine kleinere Wanddicke als der steifere Durchschlupfring auf.
[0014] Praktische Versuche haben gezeigt, dass die Durchschlupföffnung am besten mit einem Durchmesser in einem Bereich von 14,5 bis 17,5 mm ausgeführt wird. Hiermit lässt sich die gesamte Bandbreite in Mitteleuropa heimischer Nacktschnecken abdecken.
[0015] Der Durchschlupftunnel weist am freien Ende der Lamellen im unverformten Zustand derselben vorzugsweise einen freien Innendurchmesser von 9,5 bis 11,5 mm auf.
[0016] Gleichermaßen hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Anzahl der Lamellen 10 bis 14 beträgt und/oder die Breite der streifenförmigen Lamellen entlang des Durchschlupftunnel in Durchschlupfrichtung abnimmt und unmittelbar im Anschluss an die Durchschlupföffnung maximal 3 bis 4 mm beträgt.
[0017] Die Länge der streifenförmigen Lamellen beträgt vorzugsweise 35 bis 50 mm.
[0018] Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsart der Erfindung weist der Durchschlupfring an seiner den Lamellen gegenüberliegenden Seite einen Flansch auf. Ein solcher Flansch kann ebenfalls einstückig in das Bauteil integriert sein. Über diesen kann beispielsweise ein Axialanschlag für das Einschieben der Schneckenfalle in eine Lochöffnung bereitgestellt werden. Überdies kann ein solcher Flansch optional auch zur Festlegung der Schneckenfalle an einer Wand verwendet werden.
[0019] Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsart weist der Durchschlupfring außenseitig eine Einrichtung zur Festlegung in einer Lochöffnung auf.
[0020] Vorzugsweise weist die Einrichtung Rastnasen zum Verrasten des Durchschlupfrings an einem Lochrand auf, wodurch eine werkzeugfreie Befestigung in einer Lochöffnung möglich ist.
[0021] Eine weitere Möglichkeit der Befestigung besteht im Vorsehen eines Gewindes oder Bajonetts am Außenumfang des Durchschlupfrings.
[0022] Beides lässt sich insbesondere spritzgusstechnisch gut fertigen.
[0023] Die Schneckenfalle kann jedoch auch auf andere Art und Weise an einer Wand oder in einer Lochöffnung befestigt werden, beispielsweise durch Verkleben oder unter Verwendung von Befestigungsmitteln wie Schrauben, Nieten und dergleichen.
[0024] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Set aus mindestens einer Schneckenfalle der vorgenannten Art und einem Behälter, an welchem die mindestens eine Schneckenfalle befestigt oder befestigbar ist.
[0025] Vorzugsweise weist der Behälter, beispielsweise ein Eimer, in einer Seitenwand mindestens eine Lochöffnung auf, in welcher eine Schneckenfalle befestigbar, insbesondere verrastbar ist.
[0026] Weiter bevorzugt ist die mindestens eine Lochöffnung mit ihrem unteren Rand mit einem Abstand von mindestens 25 mm, vorzugsweise mindestens 50 mm vom Behälterboden angeordnet. Hierdurch können sich die Lamellen frei bewegen, um ein Entkommen der Schnecken zuverlässig zu unterbinden.
[0027] Nachfolgend werden Wege zur Ausführung der Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
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[0028] Figur 1 eine Seitenansicht einer Schneckenfalle gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
[0029] Figur 2 eine Längsschnittansicht der Schneckenfalle gemäß Fig. 1, wobei die außerhalb der Schnittebenen liegenden Lamellen nicht dargestellt sind,
[0030] Figur 3 eine Vorderansicht der Schneckenfalle gemäß Fig. 1 mit Blick auf die EintrittsÖffnung am Durchschlupfring,
[0031] Figur 4 eine Rückansicht der Schneckenfalle gemäß Fig. 1 mit Blick auf die AustrittsÖffnung am freien Ende des Durchschlupftunnel als, und in
[0032] Figur 5 ein Ausführungsbeispiel für ein Set aus einem Behälter und mindestens einer Schneckenfalle im montierten Zustand.
[0033] Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Schneckenfalle 1. Hierunter wird eine Einrichtung verstanden, welche die Wahlfreiheit einer Schnecke bezüglich ihres Fortkommens einschränkt.
[0034] Diese Schneckenfalle 1 weist einen Durchschlupfring 2 mit einer Durchschlupföffnung 3 auf, an den ein Bündel aus flexiblen, streifenförmigen Lamellen 4 anschließt. Die Lamellen 4 bilden dabei zwischen einander einen Durchschlupftunnel 5, welcher die Durchschlupföffnung 3 fortsetzt. Sie sind können sämtlich gleichartig ausgebildet sein.
[0035] Der Durchschlupftunnel 5 verjüngt sich in Durchschlupfrichtung D von dem Durchschlupfring 2 weg. Insbesondere kann der sich verjüngende Durchschlupftunnel 5 einen Kegelwinkel a in einem Bereich von 2 bis 8° aufweisen.
[0036] Die Lamellen 4 sind jeweils mit einem Endabschnitt an den Durchschlupfring 2 angeschlossen und erstrecken sich von der Durchschlupföffnung 3 fort.
[0037] Insbesondere kann, wie in den Figuren beispielhaft dargestellt, der Durchschlupfring 2 hülsenförmig ausgebildet sein, wobei die Lamellen 4 an eine umlaufende axiale Kante des Durchschlupfrings 2 angeformt sind.
[0038] Innenseitig geht die Innenumfangsfläche 3a der Durchschlupföffnung 3 vorzugsweise glattflächig in die Lamellen 4 über.
[0039] Die Lamellen 4 sind entlang des Durchschlupftunnels 5 seitlich sowie auch an ihrem freien Ende 6 untereinander unverbunden und radial zum Durchschlupftunnel 5 flexibel.
[0040] Insbesondere können die Lamellen 4 in Umfangsrichtung um den Durchschlupftunnel 5 herum voneinander beanstandet angeordnet sein, so dass sich diese in ihrer radialen Bewegbarkeit gegenseitig nicht beeinträchtigen, sondern sich unter der Last einer Schnecke gut verbiegen können. Hierzu trägt ferner bei, dass die Lamellen 4 vorzugsweise eine kleinere Wanddicke aufweisen als der Durchschlupfring 3.
[0041] Der seitliche Abstand zwischen den Lamellen 4 in Umfangsrichtung sollte nicht zu groß sein, damit Schnecken nicht seitlich zwischen den Lamellen 4 hindurch zu der Durchschlupföffnung 3 zurückgelangen und durch diese entwischen können. Vorzugsweise ist deswegen der seitliche Abstand zwischen den Lamellen 4 in Umfangsrichtung kleiner, als die Breite der Lamellen 4, und weiter bevorzugt kleiner ist als ein Drittel der Breite der Lamellen 4.
[0042] In Einbaulage der Schneckenfalle 1 verläuft der Durchschlupftunnel 5 horizontal.
[0043] Die Durchschlupföffnung 3 dient dabei als Eintrittsöffnung 7 für eine Schnecke, welche nach dem Durchkriechen der Durchschlupföffnung 3 in den Durchschlupftunnel 5 gelangt. Der Durchschlupftunnel 5 weist an seinem dem Durchschlupfring 2 gegenüberliegenden Ende eine Austrittsöffnung 8 für die Schnecke auf. Jedoch kann die Schnecke aufgrund der Flexibilität der Lamellen 4 bereits vor Erreichen des Endes des Durchschlupftunnels 5 durch ein gewichtsbedingtes Auffächern der Lamellen 4 aus den Durchschlupftunnel 5 herausfallen. Flexibilität der Lamellen 4 bedeutet im Sinne des vorliegenden Gebrauchsmusters nicht jedwede materialimmanente Elastizität, sondern ein deutliches Verbiegen der Lamellen 4 bei einem Gewicht einer klei-
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nen Nacktschnecke von 1 bis 2 g.
[0044] Zum Einfangen von Nacktschnecken hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Eintrittsöffnung 7 und damit die Durchschlupföffnung 3 einen Durchmesser in einem Bereich von 14,5 bis 17,5 mm aufweist. Schnecken mit größerem Gehäuse werden vom Hineinschlüpfen abgehalten.
[0045] Die Austrittsöffnung 8 des Durchschlupftunnels 5 am freien Ende 6 der Lamellen 4 im unverformten Zustand derselben sollte demgegenüber einen kleineren freien Innendurchmesser von lediglich 9,5 bis 11,5 mm haben.
[0046] Da sich der Durchschlupftunnel 5 zum freien Ende 6 hin verjüngt, empfiehlt es sich, dass die Breite der streifenförmigen Lamellen 4 entlang des Durchschlupftunnels 5 in Durchschlupfrichtung D abnimmt.
[0047] Unmittelbar im Anschluss an die Durchschlupföffnung 3 sollte die Breite der Lamellen 4 maximal 3 bis 4 mm betragen.
[0048] Für die Länge der streifenförmigen Lamellen 4 haben sich 35 bis 50 mm als vorteilhaft erwiesen.
[0049] Die Anzahl der Lamellen 4 wird vorzugsweise mit 10 bis 14 gewählt.
[0050] Eine solche Schneckenfalle 1 wird vorzugsweise in einer Lochöffnung 12 befestigt, hinter welcher sich ein umgrenzter Bereich befindet, aus welchem die Schnecke nach dem Hindurchkriechen durch die Schneckenfalle 1 nicht mehr heraus gelangen kann. Der unbegrenzte Bereich kann beispielsweise ein Behälter 11 wie ein Eimer oder dergleichen sein, der verschließbar ist, damit die eingefangenen Schnecken nicht aus diesem anderweitig entkommen können.
[0051] Ein Hindurchkriechen durch die Schneckenfalle 1 ist für die Schnecke unverletzt möglich. Die Tiere werden somit lebend eingefangen. Dies ermöglicht es beispielsweise, geschützte Arten und sonstigen Beifang nach dem Einfangen auszusortieren.
[0052] Zur Befestigung an der Lochöffnung 12 wird die Schneckenfalle 1 in diese eingesteckt, so dass der Durchschlupfring 2 außenseitig mit der Lochöffnung 12 in Eingriff gelangt. Um ein gänzliches Hindurchschieben durch die Lochöffnung 12 zu verhindern, kann an dem Durchschlupfring 2 außenseitig ein Flansch 9 vorgesehen sein, welcher sich vorzugsweise an der den Lamellen 4 gegenüberliegenden Seite befindet. Im letztgenannten Fall kann die Schneckenfalle 1 somit von außen in eine Lochöffnung 12 eines Behälters 11 auf Anschlag eingeschoben werden.
[0053] Die Befestigung kann in beliebiger Art und Weise erfolgen, beispielsweise mithilfe von Befestigungsmitteln wie Schrauben, Nieten oder dergleichen, welche an dem Flansch 9 angebracht werden, oder auch durch Verkleben.
[0054] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Durchschlupfring 2 radial außenseitig eine Einrichtung zur Festlegung in einer Lochöffnung 12 auf, welche vorzugsweise durch Rastnasen 10 zum Verrasten des Durchschlupfrings 2 am Lochrand gebildet wird. Die Schneckenfalle 1 kann somit werkzeuglos in eine Lochöffnung 12 montiert werden. Die Rastnasen 10 lassen sich ohne großen Aufwand einstückig in den Durchschlupfring 2 integrieren.
[0055] Durch eine radiale Komprimierbarkeit des Durchschlupfrings 2 von Hand kann die Schneckenfalle 1 aus der Lochöffnung 12 auch einfach wieder entfernt werden.
[0056] Anstelle mittels Rastnasen 10 kann eine Befestigung in einer Lochöffnung 12 beispielsweise auch mit Hilfe einer Bajonett- oder Gewindeverbindung erfolgen.
[0057] Der Durchschlupfring 2 wie auch die Lamellen 4 sowie ein gegebenenfalls vorhandener Flansch 9 können insbesondere einstückig als Spritzgussteil ausgebildet sein, wobei der verwendete Kunststoff vorzugsweise ein Elastomer ist. Die Schneckenfalle 1 lässt sich so besonders kostengünstig in großen Stückzahlen herstellen.
[0058] Fig. 5 zeigt beispielhaft ein Set aus mindestens einer Schneckenfalle 1 der vorstehend erläuterten Art und einem verschlieRbaren Behälter 11, an welchem die mindestens eine Schne-
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ckenfalle 1 befestigbar ist. Das Set kann auch im zusammengebauten Zustand angeboten werden, welcher in Fig. 5 dargestellt ist. Der Behälter 11 kann einen Deckel und/oder einen Traggriff umfassen.
[0059] Der Behälter 11 weist mindestens eine Lochöffnung 12 auf, wobei im Gebrauchszustand in jeder Lochöffnung 12 eine Schneckenfalle 1 festgelegt, beispielsweise verrastet ist.
[0060] Um es eingefangen Schnecken unmöglich zu machen, den Behälter 11 durch die Schneckenfalle 1 wieder zu verlassen, empfiehlt es sich, wenn die Lochöffnung 12 mit ihrem unteren Rand einen Abstand h von mindestens 25 mm, vorzugsweise von mindestens 50 mm vom Behälterboden 13 aufweist. Selbst wenn Schnecken versuchen sollten, außenseitig an den Lamellen 4 zu kriechen, können diese nicht mehr zu der Durchschlupföffnung 3 bzw. der Eintrittsöffnung 7 zurückgelangen, da sich dann die betroffenen Lamellen 4 stark in Richtung des Behälterbodens 13 verbiegen, während das verbleibende Bündel kompakt bleibt.
[0061] Ein transportabler Behälter 11 mit Schneckenfalle 1 kann je nach Bedarf aufgestellt und wieder entfernt werden. In diesem können geeignete Lockmittel platziert werden. Zudem lassen sich die eingefangen Schnecken damit weg transportieren.

Claims (21)

A hes AT 18 575 U1 2025-11-15 Ss N Ansprüche
1. Schneckenfalle (1), umfassend
einen Durchschlupfring (2) mit einer Durchschlupföffnung (3),
sowie ein Bündel aus streifenförmigen Lamellen (4), die von dem Durchschlupfring (2) abstehen und gemeinsam einen an die Durchschlupföffnung (3) anschließenden Durchschlupftunnel (5) bilden, der sich in Durchschlupfrichtung (D) von dem Durchschlupfring (2) weg verjüngt, wobei die Lamellen (4) entlang des Durchschlupftunnels (5) seitlich sowie an ihrem freie Ende (6) untereinander unverbunden und radial zum Durchschlupftunnel (5) flexibel sind.
2. Schneckenfalle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschlupfring (2) hülsenförmig ausgebildet ist und die Lamellen (4) an eine umlaufende axiale Kante desselben angeformt sind.
3. Schneckenfalle (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenumfangsfläche (3a) der Durchschlupföffnung (3) glattflächig in die Lamellen (4) übergeht.
4. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Durchschlupfring (2) und die Lamellen (4) aus einem Elastomer gefertigt sind.
5. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Durchschlupfring (2) und die Lamellen (4) einstückig als Spritzgussteil ausgebildet sind.
6. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der sich verjüngende Durchschlupftunnel (5), welcher durch die Lamellen (4) gebildet wird, einen Kegelwinkel (a) in einem Bereich von 2 bis 8° aufweist.
7. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (4) in Umfangsrichtung um den Durchschlupftunnel (5) voneinander beanstandet angeordnet sind,
8. Schneckenfalle (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Abstand zwischen den Lamellen (4) in Umfangsrichtung kleiner ist, als die Breite der Lamellen (4), insbesondere kleiner ist als ein Drittel der Breite der Lamellen (4).
9. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der streifenförmigen Lamellen (4) entlang des Durchschlupftunnels (5) in Durchschlupfrichtung (D) abnimmt und unmittelbar im Anschluss an die Durchschlupföffnung (3) maximal 3 bis 4 mm beträgt.
10. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Lamellen (4) 35 bis 50 mm beträgt.
11. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (4) eine kleinere Wanddicke aufweisen als der Durchschlupfring (2).
12. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Lamellen (4) 10 bis 14 beträgt.
13. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Durchschlupföffnung (3) einen Durchmesser in einem Bereich von 14,5 bis 17,5 mm aufweist.
14. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschlupftunnel (5) am freien Ende (6) der Lamellen (4) im unverformten Zustand derselben einen freien Innendurchmesser von 9,5 bis 11,5 mm aufweist.
15. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschlupfring (2) an seiner den Lamellen (4) gegenüberliegenden Seite einen Flansch (9) aufweist.
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16. Schneckenfalle (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschlupfring (3) außenseitig eine Einrichtung zur Festlegung in einer Lochöffnung aufweist.
17. Schneckenfalle (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung Rastnasen (10) zum Verrasten des Durchschlupfrings (2) an einem Lochrand sind.
18. Schneckenfalle (1) nach Anspruch 16, dass die Einrichtung durch ein Gewinde oder Bajonett gebildet wird.
19. Set aus mindestens einer Schneckenfalle (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche und einem Behälter (11), an welchem die mindestens eine Schneckenfalle (1) befestigt oder befestigbar ist.
20. Set nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (11) in einer Seitenwand mindestens eine Lochöffnung (12) aufweist, in welcher eine Schneckenfalle (1) verrastbar ist.
21. Set nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lochöffnung (12) mit ihrem unteren Rand einen Abstand (h) von mindestens 25 mm, vorzugsweise mindestens 50 mm vom Behälterboden (13) aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATGM50125/2024U 2024-09-23 2024-09-23 Schneckenfalle AT18575U1 (de)

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