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Österreichische PATENTSCHRIFT N 19831.
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Bei Anstellvorrichtungen für Luftbremsen, bei denen die einstellbare Ventilstange eines Leitungsaulsassventiles gegen Anschläge eines Fahrzeuges wirkt, kommt es häufig vor, dass die Ventilstange durch Erschütterungen sich selbsttätig verstelt oder durch Unachtsamkeit oder Böswilligkeit zu kurz oder zu lang eingestellt wird, so dass die Vorrichtung nicht ordnungsmässig wirkt. Um diesen Übelständen zu begegnen, wird gemäss vorliegender Erfindung die Ventilstange ausser dem gewöhnlichen Auslass noch mit einem zweiten Auslass
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Querbohrung gebildet wird.
Bei unrichtiger, durch eine der eingangs genannten Ursachen hervorgerufener Einstellung der Ventilstange wird durch diesen zweiten Auslass die Verbindung mit der Aussenluft hergestellt und durch das damit verbundene Anstellen der
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Fig. 1 zeigt die Vorderansicht des Auslassventiles, Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2. Fig. 4 veranschaulicht die Gosamtanordnung an einem Eisenbahnfahrzeng.
Das Auslassventil besteht in bekannter Weise aus dem Gehäuse 1, Gas durch den Stutzen 2 an die Bromsloituog 5 angeschlossen ist. Die das Auslassventil 5 tragende Anschlagstange 4 ist in dem Gehäuse 1 verschiebbar und wird mittels des Stangenfortsatzes 6 in dem Führungstück 7 des Stutzens 2 geführt. Das Gehäuse 1 ist mit zwei oder mehreren Öffnungne 8 versehen, durch die das Gehäuse 1 und damit die Bremsleitung @ über die Ausfäsungen 9 der Ventilstange 4 mit der Aussenluft in Verbindung treten kann, wenn das Ventil 5 von seinem Sitz abgehoben wird. Das Ventil 5 wird durch die Feder 10 auf seinen Sitz gedrückt.
Am unteren Ende besitzt die Ventilstange 4 kreisförmige Sperrnuten , in die die federnde Klinke 12 greift, die das Ventil 5 in der
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geschraubt, die durch Muttern 14 eingestellt werden kann und mit dem Kopf 15 versehen ist, der, wie Fig. 4 zeigt, durch Anschlagen an ein starres Widerlager, zum
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Die Wirkung dieser bekannten Auslassventile ist unsicher, weil die verstellbare Stange 13 durch Erschütterungen und Stösse sich leicht allmählich herausschraubt. Hiedurch vermindert sich die Entfernung zwischen dem Kopf 15 der Anschlagstange und dem gegenüberliegenden festen Punkt und es tritt ein unbeabsichtigtes Anstellen der Bremsen ein, das heisst auch dann, wenn die Relativbewegungen des Wagenkastens gegenüber der Achse normal sind.
Andererseits kommt es vor, dass die Stange 13 mutwillig oder aus Unachtsamkeit zu tief eingeschraubt wird, so dass die Entfernung zwischen'dem Kopf 15 und dem gegenüberliegenden festen Punkt zu'gross ist und infolgedessen auch bei Überschreitung der normalen zulässigen Bewegungen das Öffnen des Ventiles 5 und das Anziehen der Bremsen nicht eintreten kann.
Um diese Übelstände zu vermeiden, ist nun gemäss vorliegender Erfindung die Stange 13 mit der Querbohrung 18 versehen, die an die Längsbohrungen 16 und 17 der Stangen 13 und 4 angeschlossen und bei normaler Stellung der Stange 13 durch den Ventitstangenkörper 4 abgeschlossen ist. Letzterer besitzt die Auslassöffnungen 19 und , von denen die Öffnung 20 die Kanäle 17 und 16 mit der Aussenluft verbindet.
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sobald die Anschlagstange zu weit herausgeschraubt ist, während die Öffnung 19 die Verbindung mit der Querbohrung 18 und der Aussenluft herstellt, wenn die Anschlagstange zu tief eingeschraubt ist.
Die Bohrung 16 reicht bis an den Kopf 15. um auch beim Abbrechen der Stange 13 eine Verbindung zwischen der Bremsleitung und der Aussenluft herzustellen.