AT202504B - Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für Leichtbaustoffe durch Sintern von Granalien aus Brennstoffasche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für Leichtbaustoffe durch Sintern von Granalien aus Brennstoffasche

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AT202504B
AT202504B AT301256A AT301256A AT202504B AT 202504 B AT202504 B AT 202504B AT 301256 A AT301256 A AT 301256A AT 301256 A AT301256 A AT 301256A AT 202504 B AT202504 B AT 202504B
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AT
Austria
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production
fuel
additive
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fly ash
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AT301256A
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Inventor
Kurt Dr Meyer
Hans Dr Rausch
Oswald Dr Jenne
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Metallgesellschaft Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für Leichtbaustoffe durch sintern von
Granalien aus Brennstoffasche 
In   modernen Kesselfbetrieben kommt die   Kohle in gemahlener Form zur Verbrennung.. Die anfallende Asche ist sehr feinkörnig und wird, wenn der Kessel auf trockenen, d h. nicht geschmolzenen 
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    gefahren wird, von den Verbren-nungsgasen mitgerissen. Eine Abscheidung   dieser Flugaschen erfolgt erst ausserhalb des Kessels in eine : besonderen, meist elektrostatischen Gasreinigung. Es mangelt nicht an Vorschlägen zur nutzbringenden Verwertung dieser Flugasche.

   So ist es bekannt, für   Zusätze   für Mörtel oder Beton tonhältige Materialien, wie z.   B.   Ziegelton, in fein vermahlenem Zustande zu Kugeln oder   ähnlichen   Formlingen. zu pressen und eventuell mit Brennstoff vermischt zu sintern. Dabei handelt es sich   ab@r um   das Hartbrennen eines bereits stückigen, plastischen Matemals, wie ein solches, z. B. durch Zusatz von Lehm zu Asche, für die Durchführung dieser Verfahren als notwendig angesehen wird. 



   Auch ist es bekannt, ein Sinterband mit einer 
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 von Flugascheeiner teilweise krümeligen Masse umzuwandeln unddiesedemsinterbendaufzugeben. DieVorschläge haben sich jedoch nur in den seltensten Fällen in. die Praxis einbürgern können und die Flugasche wird nach wie vor meist auf die Halde gefahren. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass es nach den bisherigen Verfahren nicht gelingz, ein Sinterprodukt ohne nennenswerten Anfall an feinen Anteilen und mit wirtschaftlich tragbarer   Durchsatzlsistung   herzustellen.

   Die Sinter- 
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    windnalien   aus Brennstoffasche dadurch erheblich gesteigert, dass Granalien einheitlicher Grösse und 
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Festigkeit ohne Zusatzdem   Prinzip d'ss mechanischen Formpressens   her-   gestsllt werden.   Gemäss einer besonderen Ausgestaltun. g der Erfindung ist es möglich, je nach den Wünschen des Abnehmers einen zusammenhängenden   Sinter1Hchen   oder einzelne, nicht zusammen-   hängende hartgebrannte Kugeln herzustellen.   Für die Herstellung von Steinen wird meistens dem Brechprodukt eines zusammenhängenden Sinterkuchens der Vorzug   gegeben, während   für die Schüttebtonbauweise meist einzelne Kugeln oder deren Hälften oder vierteln bevorzugt werden.

   Es wurde nämlich gefunden, dass der Anfall der Produktion durch Einstellen des Granaliendurchmes- 
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 auf l-6 mm als zusammenhängender Sinter-kuchen oder durch Einstellen des granaliendurchmessers von 6 bis 12 mm als nicht zusammenhän-   gendre   getrennte Kugeln bewirkt werden kann. Im ersteren Falle beträgt die Leistung des   Sinterge-   rates mindestens 10   Tagestonnen/m2,   und ist um so höher, je grösser der Durchmesser der einzelnen   Granalien   ist. Im zweitgenamnten Falle, d. h. beim Brennen von Kugeln von 6 bis 12 mm, kann die Leistung des Sintergerätes sogar auf 20 Tagestonnen/m2 gesteigert werden.

   Bei Korngrössen   in   Grenzbereichen fallen je nach der gewählten Korngrösse und der bekanntlich stark wechselnden Zusammensetzung der Flugasche entweder Sinterkuchen, einzelne Kugeln oder Mischprodukte an, während bei der Einhaltung der Grenzen von 1, his 4 mm bzw.   8 bis   12 mm die wahlweise Herstellung eines zusammenhängenden Sinterkuchens oder einzelner, nicht zusammenhängender Kugeln auf   jeden Fall gewährleistet   ist. Wird die Korngrösse von 12 mm   überschritten,   so fallen zwar die gebrannten Kugeln ebenfalls noch einzeln an, je- 
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 und das einwandfreie Abbrennen der Beschickung des   Sintergerätes   nicht mehr mit Sicherheit gewähr-   leistet ist.

   Wird eine Korngrösse   von   l   mm unterschritten, so sinkt die Leistung auf Werte, die nicht mehr wesentlich höher liegen als die nach den bisherigen Verfahren erzielbaren. 



   Es wurde also erkannt, dass man die nicht plastische Brennstoffasche ohne Zusatz von Lehm sintern kann, wenn man nur Granalien einheitlicher Grösse verwendet. Wenn bei dem eingangs erwähnten, bekannten, Ziegelton verarbeitenden Verfahren, das in erster Linie im Schachtofen arbeitet, von Kugeln gleicher Grösse die Rede ist, dann ist es aber nicht auf die bewusste Lenkung der Produktion entweder in Richtung auf einen zusammenhängenden Sinterkuchen oder auf hartgebrante, nicht zusammenhängende einzelne Kugeln gerichtet.

   So verwendet dieses bekannte Verfahren vorzugsweise Kugeln von 8 mm Durchmesser, die aber gerade für die   Durchführung   des erfindungsgemässen Verfahrens nicht besonders geeignet sind, weil diese Korngrösse   etwa   an der unteren Grenze liegt, bei der noch einzelne, nicht zusammenhängende Kugeln erhalten werden können. 



   Da der Brenmstoffgehalt von Flugaschen bekanntlich in Abhängigkeit von der Art des Kessels, den Betriebsbedingungen. und der Art des verfeuerten Brennstoffes stark schwankt, meist   innerhalb der   Grenzsn von 2 bis   12o, ist   es häufig notwendig, durch zusätzliche Beimischung von Brennstoffen 
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Brennstoffgehaltgerätes auf einen für das Durchbrennen der Mischung ausreichenden Wert zu bringen, der nach dem Verfahren der Erfindung bei etwa 10% liegt. 



  G : mäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann dieser   iBrennstofrbedarf dadurch noch   
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    ; weiter gesenkt werden, dasszugesetzte   Brennstoff durch Nachrollen oder ohne oder nur mit einem Teil des zugesetzten Brenntoffes hergestellten Granalien in Brennstoff auf   deren   Aussenschicht aufgebracht wird. 



   Um die Schwankungen in der Zusammenset-   zung   der Flugasche auszugleichen, wird vorzugsweise die Produktion einler verlängerten Zeitspanne, 
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 die enulierunghomogenisiert
Das Verfahren ist an Hand der beiliegenden Zeichnung schematisch und beispielsweise näher   erörtert :   Die aus der elektrostatischen Gasreinigung 1 stammende Flugasche wird pneumatisch über das   Rohrsvstem   2 in einen der beiden FlugascheBunker 3 gefördert. Es sei angenommen, dass der zwsite Flugasche-Bunker 4 bereits mit dem ge- 
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 der Bunkerüuer einen kleinen Zwischenbunker 13 und ein nicht zum Stande der Technik gehörendes gegenläufiges Band 14 einer geraden oder runden Sintermaschine 15 in gleichmässiger Schicht 16 aufgegeben werden.

   Die   Roststäbe   können in bekannter Weise durch einen nicht eingezeichneten Rostbelag geschützt sein. Diese Schicht wird, wie beim Sintern allgemein üblich, unter einer Brennerhauibe 17 entzündet, über die Saugkästen 18 bewegt und bei 19 von den Rostwagen abgeworfen. Wenn   das Sintergut   einen zusammenhängenden Kuchen   bilde ! :, durchwandert   es anschliessend eine geeignete brechanlage 20 aus Stachelwalzen und/oder Rollen und wird über die Siebe 21 und 22 in die ge-   wünschten Kornklassen getrennt.    



   PATENTANSPRÜCHE :
I. Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für   L ichtbaustoffe durch Sintern   von Gra- 
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 ner, dass Granalicn cinheitlicher Grösse aus Feuerungsflugasche ohne Zusatz von Lehm hergestellt und gebrannt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch kennzeichner, dass der Anfall der Produktion durch EMI2.7 12 mm als nicht zusammenhängende getrennte Kugeln bewirkt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen l und 2, da- EMI2.8 dass der BrennstoffgehaltBrenI1J5toffgehaltes der Flugasche auf etwa 10% gehalten wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verarbeitung von Flugaschen, deren eigener Brennstoffgehalt nicht ausreichend ist, der zusätzlich zugesetzte Brennstoff durch Nachrollen der ohne oder nur mit einem Teil des zugesetzten Brennstoffes hergestellten Granalien in Brennstoff auf deren Aussenschicht aufgebracht wird.
AT301256A 1955-07-08 1956-05-22 Verfahren zur Herstellung eines Zuschlagstoffes für Leichtbaustoffe durch Sintern von Granalien aus Brennstoffasche AT202504B (de)

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