AT202666B - Elektrolytkondensator - Google Patents

Elektrolytkondensator

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AT202666B
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electrolytic capacitor
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G11/00Hybrid capacitors, i.e. capacitors having different positive and negative electrodes; Electric double-layer [EDL] capacitors; Processes for the manufacture thereof or of parts thereof
    • H01G11/54Electrolytes
    • H01G11/56Solid electrolytes, e.g. gels; Additives therein

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrolytkondensator Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektrolytkondensator. 



  Die Verwendung von pastenartigen   und gelförmigen Elektrolyten in Elektrolytkondensatorerl istbekarint.   
 EMI1.1 
 Stärke, zugesetzt, aber auch anorganische Stoffe, wie Bentonit und Kieselsäure, die Suspensionen mit hinreichender Festigkeit bilden können. Die Anwendung solcher sogenannten festen Elektrolyte bei Elektrolytkondensatoren kann von Bedeutung sein, insbesondere wenn Schwierigkeiten bei der Abdichtung des Kondensators auftreten. 



   Im allgemeinen wird der spezifische Widerstand solcher festen Elektrolyte in   proportionalem Verhält-   nis zum Gehalt an zugesetztem Stoff beträchtlich erhöht. Es hat sich aber ergeben, dass von Erdalkalifluoriden Gele hergestellt werden können, die infolge eines hohen Gehaltes an Elektrolyt einen niedrigen spezifischen Widerstand haben und an Luft ohne störendes Austrocknen haltbar sind. 



   Die betreffenden Gele können von Erdalkalifluoriden aus deren Dispersion in einer polaren Flüssigkeit dadurch hergestellt werden, dass der Dispersion eine Lösung zugesetzt wird, die   potentialbesiimmnde   Ionen enthält, wodurch die   Oberflächenladung   der dispergierten Fluoridteilchen erhöht wird, und in diesem Zustand die Dispersion zu einem Gel koaguliert wird, vorzugsweise mit Hilfe desselben Elektrolyten als    Koagulationsmittel,'der   auch die Aufladung der Teilchen bewirkt hat. 



   Unter potentialbestimnenden Ionen sind positive oder negative Ionen des dispergierten Stoffes oder Ionen zu verstehen, welche die zuerstgenannten an der Oberfläche der Teilchen oder im Gitter des Stoffes,   ,-us   dem die Teilchen bestehen, ersetzen können. 



   Das Aufladen und gegebenenfalls das Koagulieren kann mit Lösungen von Elektrolyten, wie Lösungen von Halogeniden, Nitraten   und Sulfaten, z. B. KC1,   KJ,   Cal2,      Mg(NO undZnSO,   erfolgen, die an sich bereits   Elektrolyte inElektrolytkondensatoren   mit einer mit einer dielektrischen Oxydschicht bedeckten Elektrode aus Tantal oder Niob verwendbar sind. Auch kann nach dem Aufladen mittels eines nicht für die Aufladung verwendeten Elektrolyten oder durch Zusatz eines weniger polaren Dispersionsmittels, wie Alkohol oder Aceton bei Gelen mit Wasser als Dispersionsmittel, koaguliert werden. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektrolytkondensator mit wenigstens einer mit einer dielektri-   schen   Oxydschicht bedeckten Elektrode aus Tantal oder Niob und einem gelförmigen Elektrolyten, der aus einer zu einem Gel koagulieren Dispersion von Erdalkalifluoridteilchen in einer polaren Flüssigkeit besteht, welche die Oberflächenladung der Teilchen erhöhende Ionen enthält, wobei diesem Gel gegebenenfalls noch weitere in einem solchen Elektrolytkondensator übliche Elektrolyte zugesetzt sind, soweit diese den Gelznstand nicht   stören..   



   In nachfolgenden Beispielen ist angegeben, wie die   betreffendenElektrolyte hergestellt werden   können. 



  Ausserdem ist darin vergleichsweise der spezifische Widerstand des betreffenden Gels und eines flüssigen Elektrolyts gleicher Zusammensetzung, jedoch ohne dispergierte Fluoridteilchen angegeben. 



   Zur Herstellung gelförmiger Elektrolyte nach der Erfindung wird z. B. von frisch niedergeschlagenem CaF2 ausgegangen. Dies wird dadurch erzielt, dass 200 g gemahlene Kreide, in 200   cm   Wasser suspendiert, in kleinen Mengen   48%-igue   Fluorwasserstoffsäure unter Rühren zugesetzt wird und zwar gerade bis eine bleibende saure Wirkung (pH etwa 4) eintritt und darauf der Niederschlagabgesaugtwird. Hiemitwer-   den gelförmig Elektrolyte wie folgt hergestellt : 1. 15 g CaF wird unter tüchtigem Rühren mit 4 cir viner Lösung gemischt, die 6 mol KJ pro Liter-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Wasser enthält. Der spezifische Widerstand. der   KJ-Lösung   beträgt 3   #   cm und derjenige des Gels 8   #   cm. 



   2.15 g CaF3 wird mit 6 cm3 einer Lösung, die 6 mol   CaC   pro Liter Wasser enthält, zu einem Gel zusammengerührt. Der spezifische Widerstand der CaCl2 -Lösung beträgt 8 Q cm und derjenige des Gels 17   #   cm. 
 EMI2.1 
 erzielten CaF2 -Suspension 34   #   cm. 



   Ein Elektrolytkondensator enthält z. B. eine Anode, die aus einer porös gesinterten Tantalpastille mit einem Durchmesser von 1,5 mm und einer Länge von 5 mm besteht, die zentriert in einer zylindrischen Kathode mit einem Innendurchmesser von 10 mm angeordnet ist, welche aus Platin besteht und an der Innenseite mit einer dünnen Schicht Platinschwarz mit einer Stärke von etwa 1 Mikron bedeckt ist. Die Anode wurde in einem 24 n Phosphorsäure-Elektrolyten bis auf eine Spannung von 8 yolt elektrolytisch oxydiert. In nachfolgender Tabelle sind der Reihenwiderstand und die Kapazität dieses Kondensators, bei 
 EMI2.2 
 Lösungen bzw. die damit hergestellten CaFe2 -Gele. 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Nr. <SEP> Elektrolyt <SEP> Rin <SEP> Q <SEP> C <SEP> in/uF.
<tb> 



  1 <SEP> KJ-Lösung <SEP> 2,7 <SEP> 23,7
<tb> CaF2-Gel <SEP> mit <SEP> KJ <SEP> 5,0 <SEP> 23,6
<tb> 2 <SEP> CaCl2-Lösung <SEP> 5,4 <SEP> 23
<tb> CaF2 <SEP> -Gel <SEP> mit <SEP> CaC <SEP> 10 <SEP> 23
<tb> 3 <SEP> Mg <SEP> (Nq) <SEP> 2-Lö. <SEP> sung <SEP> 7,3 <SEP> 23
<tb> CaF2 <SEP> -Gel <SEP> mit <SEP> Mg <SEP> (NOS) <SEP> 2 <SEP> 20 <SEP> 23
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektrolytkondensatormitwenigstens einer mit einer dielektrischen Oxydschicht versehenen Elektrode EMI2.4 gekennzeichnet,einerzueinem Gel koagulierten Dispersion von Erdalkalif1uoridteilchen in einer polaren Flüssigkeit besteht. welche die Oberflächenladung der Teilchen erhöhende Ionen enthält, wobei diesem Gel gegebenenfalls EMI2.5
AT232258A 1957-04-03 1958-03-31 Elektrolytkondensator AT202666B (de)

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