AT203044B - Bauweise zur Ableitung von ansickerndem Wasser - Google Patents

Bauweise zur Ableitung von ansickerndem Wasser

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AT203044B
AT203044B AT759557A AT759557A AT203044B AT 203044 B AT203044 B AT 203044B AT 759557 A AT759557 A AT 759557A AT 759557 A AT759557 A AT 759557A AT 203044 B AT203044 B AT 203044B
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Zd Za Raziskavo Materiala
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/38Waterproofing; Heat insulating; Soundproofing; Electric insulating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bauweise zur Ableitung von ansickerndem Wasser 
In vielen Fällen verursacht die Ableitung von Wasser Schwierigkeiten, das an Wänden oder Mauern von verschiedenen Objekten aus Beton oder Stein, insbesondere in der Erde,   z. B.   in Tunnels, ansickert. 



  Die Ableitung des ansickernden Wassers ist stets erforderlich, falls trockene Räume erhalten werden sollen. Dieses Problem wurde bisher   z. B.   mittels elastischer Rohre, etwa aus Gummi, gelöst, die in die Wände des Baues eingebaut werden und gemeinsam ein Rohrsystem von den einzelnen Quellen des ansickernden Wassers zu den Ablaufkanälen bilden. Es wurde auch eine Bauart vorgeschlagen, bei welcher zwischen einer Betonschicht als Abdeckungsschicht und der Wand der Baugrube ein wasserabführender Hohlraum besteht, welcher durch Falzpappe mit durchgehenden Rillen erzielt wird, wobei das Wasser durch viele parallele Kanäle zwischen den einzelnen Rillen der Dachpappe bzw. den Wänden der Baugrube und der Abdeckungsschicht abgeleitet wird. 



   Erfindungsgemäss wird das Problem der Ableitung des ansickernden Wassers auf eine neue Art gelöst, indem die Wasserquellen und die leuchten Teile der Wand oder der Mauer mit einem. Auffangbelag aus porösem Material belegt werden, von welchem Ableitungsbänder, die ebenfalls aus porösem Material bestehen, zum Abfluss führen. Diese Auffangbeläge sammeln das ansickernde Wasser, während die Ableitungsbänder mit einem   genügenden Querschnitt   das Wasser ableiten. Die porösen Beläge und porösen Bänder können aus einen, entsprechend porösen und festen Material durchlaufend hergestellt oder aber aus einzelnen sich aneinander anschliessenden Teilen zusammengesetzt werden, vorteilhaft aus vorher angefertigten porösen Platten.

   Diese porösen Auffangbeläge und Ableitungsbänder können an der Oberfläche der Wand oder Mauer, an welcher Quellen ansickemder   Wasser   vorhanden sind, oder aber in entsprechenden Nuten der Mauer oder des Gesteins bzw. vollkommen verschlossen, zweckmässig unter einer wasserundurchlässigen Abdeckung angeordnet werden, falls eine vollkommen trockene Oberfläche der Wände oder der Mauer gewünscht wird. 
 EMI1.1 
 
Auffangbeläge und Ableitungsbändernet sind jedoch Materialien, die entsprechende körnige Füllmittel aufweisen, z. B. Einkornbeton mit etwa 3 mm grossen   Körnern,   die durch Zement verklebt sind. Infolge des kleinen spezifischen Gewichtes ist als Füllmittel insbesondere Kohlenschlacke geeignet. 



   Ausführungsbeispiele von   porösenBelägen   und Ableitungsbändern an den Wänden von Bauten nach der Erfindung werden im folgenden anHand der Zeichnung näher beschrieben, wobei Fig. 1 einen Tunnel mit eingebauten Auffangbelägen und Ableitungsbändern im Querschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach   II - II   der Fig. 1, Fig. 3 ein vertieft eingebautes und aus einzelnen porösen Platten bestehendes Ableitungsband ohne die erforderliche Betonabdeckung in Ansicht und Fig. 4 dasselbe Ableitungsband im Querschnitt nach IV-IV der Fig. 3 darstellt. 



     . Im   Gewölbe nach den Fig. 1 und 2 soll das aus der angedeuteten Quelle 2 und den feuchten Stellen 3 ansickernde Wasser abgeleitet werden. Zu diesem Zwecke erhalten die Wasserquelle 2 und die feuchten Stellen 3 einen porösen Belag 4, der in Bänder 5 übergeht, die sich gegebenenfalls zu gemeinsamen Ab-   leitungsbändern   6 zusammenschliessen können. Alle diese Ableitungsbänder führen zum Ableitungskanal 7 im Boden 8 des Tunnels. Auf diese Weise muss alles aufgegangene Wasser in Richtung der Pfeile abflie- ssen. 



   Nach den Fig. 3 und 4 können die Auffangbeläge 4 und   die Ableitungsbänder   5 bzw. 6 aus einzelnen 

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 porösen Platten 9 hergestellt werden, sie sich aneinander anschliessen und in einer entsprechenden Nut in der Mauer 10 liegen und aussen durch eine dünne und wasserundurchlässige Wand   11 bzwo   einen wasserdichten Putz bedeckt sind. 



   Die Ableitung des ansickernden Wassers an Wänden und Mauern kann nach der Grundidee derErfindung auch beliebig anders ausgeführc werden, jedoch stets derart, dass das ansickernde Wasser durch Auffangbeläge aus porösem Material erfasst und über Ableitungsbänder ebenso aus porösem Material zur Ab-   1f : itung, z. B.   den Ableitungskanälen, abgeleitet wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bauweise zur Ableitung von an den Mauern oder Wänden von Bauten aus Beton oder Stein, insbesondere unter Erde, ansickerndem Wasser durch eine wasserabfUhrende Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserquellen (2) und feuchten Stellen (3) an den Wänden oder Mauern   (1)   des Objektes beim Bau oder später mit einem Auffangbelag und an diesen In Richtung zur Ableitung,   z. B.   einem Ableitungskanal (7), sich anschliessende Ableitungsbänder versehen werden, die unmittelbar an der Wand bzw. Mauer befestigt sind und aus porösem, festem Material bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangbeläge (4) und/oder die Ableitungsbänder (5, 6). aus einzelnen sich aneinander anschliessenden porösen Platten (9j hergestellt werden.
    3. Bauweise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die porösen Auffangbeläge (4) und die ebenso porösen Ableitungsbänder (5, 6) in Nuten der Mauer (1) oder der Wand liegen und gegebenenfalls durch eine wasserundurchlässige Schicht (11) bedeckt sind.
    4. Bauweise nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangbeläge (4) und die Ableitungsbänder (5,6) bzw. die porösen Platten (9) aus Körnern gleicher Fraktion mit Zement hergestellt werden, vorteilhaft aus leichten Körnern, z. B. aus zerkleinerter Kohlenschlacke.
AT759557A 1957-11-22 1957-11-22 Bauweise zur Ableitung von ansickerndem Wasser AT203044B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29500454U1 (de) * 1995-01-13 1996-05-15 Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 68165 Mannheim Tunnel-Längsentwässerungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29500454U1 (de) * 1995-01-13 1996-05-15 Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 68165 Mannheim Tunnel-Längsentwässerungseinrichtung

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