CH429808A - Auskleidung zur Ableitung von ansickerndem Wasser - Google Patents

Auskleidung zur Ableitung von ansickerndem Wasser

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CH429808A
CH429808A CH1485963A CH1485963A CH429808A CH 429808 A CH429808 A CH 429808A CH 1485963 A CH1485963 A CH 1485963A CH 1485963 A CH1485963 A CH 1485963A CH 429808 A CH429808 A CH 429808A
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CH
Switzerland
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water
draining
lining
channels
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CH1485963A
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English (en)
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Karl Dipl-Ing Dr Techn Schaden
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Schaden Karl Dipl Ing Dr Techn
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/38Waterproofing; Heat insulating; Soundproofing; Electric insulating
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor

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Description


  Auskleidung     zur    Ableitung von     ansickerndem    Wasser    Die Erfindung bezieht     sich    auf eine Auskleidung  zur Ableitung von, an den Wänden von Bauten aus  Beton oder Stein, insbesondere unter Erde,     ansickern-          dem    Wasser     durch    eine aus festem Material     bestehende     Schicht. Es ist eine derartige Auskleidung bekannt,  bei der die Wasserquellen und feuchten Stellen an den  Wänden oder Mauern des Objektes beim Bau oder  später mit einem Auffangbelag und an diesen in Rich  tung zur Ableitung sich anschliessenden Ableitungsbän  dern versehen werden, die unmittelbar an der Wand  bzw.

   Mauer befestigt sind und aus porösem,     festem     Material bestehen.  



  Wird bei einer derartigen Auskleidung eine     trok-          kene    Oberfläche der Innenseite der Wand gewünscht,  so müssen der Auffangbelag und die     Ableitungsbänder     mit einer wasserundurchlässigen Schicht bedeckt wer  den. Die Herstellung einer solchen Schicht ist jedoch  schwierig und daher teuer, insbesondere dann, wenn  der Auffangbelag und die Ableitungsbänder eine zu  sammenhängende, die gesamte Innenseite des Baues,  z. B. Tunnels, bedeckende     Schicht    bilden.  



  Es wurde nun erkannt, dass die wasserdichte Schicht  deshalb notwendig ist, weil die bisher     verwendeten     Beläge nicht imstande sind, das unter Überdruck an  sickernde Wasser     völlig    zu entspannen, so dass die       Abschlussschicht    gegenüber dem noch immer unter  einem     bestimmten        überdruck    stehenden Wasser ab  dichten muss.     Gelingt    es, das Wasser völlig zu ent  spannen, so genügt zur Erzielung einer trockenen Ober  fläche eine an sich nicht wasserdichte     Abschlussschicht.     



  In Weiterverfolgung dieses Gedankens wurde ge  funden, dass die notwendige völlige Entspannung des  Wassers durch Bildung von Zwischenräumen im Be  reich der     wasserabführenden    Schicht erreicht werden  kann. Demgemäss liegt das Wesen vorliegender Erfin  dung darin, dass die wasserabführende Schicht Kanäle  von solcher Grösse aufweist, dass sie die vorauszuse  hende Maximalmenge von unter Überdruck     ansickern-          dem    Wasser im wesentlichen     völlig    entspannen kann.

      Dabei können die     Kanäle    durch eine nur streifen- oder  punktförmige Anlage der Schicht an der Wand oder  durch die zusammenhängenden Poren der wasserab  führenden Schicht gebildet sein, wobei die Poren minde  stens einen Durchmesser von 0,2 mm besitzen. Es ist  auch möglich, beide Massnahmen gemeinsam durch  zuführen.  



  Durch die bewusst vorgesehenen, relativ grossen Ka  näle eines     erfindungsgemässen    Belages, die entweder  durch die nur streifen- oder punktförmige Anlage und/  oder durch entsprechende Wahl der Porengrösse ge  schaffen werden, soll das     ansickernde    Wasser praktisch  überdrucklos gemacht werden, so dass die innere Ober  fläche der Wände oder Mauern trocken     bleibt,    obwohl  die Innenseite nur durch eine an sich nicht wasserdichte  Schicht, z. B. aus     Torkretbeton,    bedeckt ist.  



  Die streifen- oder punktweise Anlage kann dabei  zweckmässig durch Formsteine erreicht werden, die  leisten- oder     warzenartige    Vorsprünge     besitzen    und an  der Mauerinnenseite     mittels    eines Bindemittels, z. B. Ze  mentmörtel, Fug an Fug befestigt werden. Dabei liegen  nur die Warzen oder die Leisten der Formsteine an  der Wand an, wogegen die übrigen Flächen der Form  steine im Abstand von der Wand verlaufen.  



  Um auch eine     Schwitzwasserbildung    und ausserdem  ein Verstopfen der Zwischenräume durch sich bildendes  Eis zu vermeiden, ist es     zweckmässig,    der     Abschluss-          schicht    aus Beton feinfasrigen Asbest beizumischen.  Dadurch wirkt     die        Abschlussschicht    auch     wärmeisolie-          rend.     



  Nachstehend ist anhand eines in der Zeichnung  dargestellten     Ausführungsbeispieles    die Erfindung näher       beschrieben.        Dabei    zeigen die     Fig.    1 und 2 einen Tunnel  im     Querschnitt,    wobei in     Fig.    1 Formsteine mit nur  streifenförmiger Anlage sowie als     Abschlussschicht    ein  nicht wasserdichtes Betongewölbe und     Fig.    2 Form  steine mit einem     minimalen        Porendurchmesser    von  0,2 mm und einer     Torkretschicht        dargestellt    sind.

   Die           Fig.    3 zeigt in schaubildlicher Ansicht einen Formstein       mit    nur streifenförmiger Anlage.  



  Gemäss     Fig.l    ist auf eine die Tunnelwand aus  kleidende     Ausgleichsbetonschicht    1 eine wasserabfüh  rende Schicht aufgebracht, die aus Formsteinen 2 be  steht. Diese Formsteine besitzen, wie aus     Fig.    3 er  sichtlich ist, einen U-förmigen Querschnitt, wobei die  beiden kürzeren Schenkel 3 des U an der Wand     anliegen,     und darauf     mit    Mörtel befestigt sind.

   Durch den zwi  schen den     Schenkeln    3 liegenden Zwischenraum 4 wird  das Wasser völlig entspannt und kann nach unten       abfliessen.    Die dem     Tunnelinneren    zugekehrte Seite der  Formsteine 2 ist durch ein an sich nicht     wasserdichtes     Betongewölbe 5 bedeckt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 ist ein Beton  gewölbe 6 vorgesehen, das durch Formsteine 7 abge  deckt ist. Diese Formsteine     besitzen    prismatische Form,  deren     zusammenhängende    Poren haben jedoch     einen     Durchmesser von mindestens 0,2 mm, so dass auch  durch diese Zwischenräume das     ansickernde    Wasser  nach unten abgeführt wird und zur Abdeckung nach  der Innenseite eine an sich nicht wasserdichte     Torkret-          schicht    8 genügt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auskleidung- zur Ableitung von, an den Wänden von Bauten aus Beton oder Stein, insbesondere unter Erde, ansickerndem Wasser durch eine aus festem Material bestehende Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserabführende Schicht Kanäle von solcher Grösse aufweist, dass sie die vorauszusehende Maximal- menge von unter überdruck ansickerndem Wasser im wesentlichen völlig entspannen können, und dass die Innenseite der wasserabführenden Schicht durch eine an sich nicht wasserdichte Schicht bedeckt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Auskleidung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle der wasserabführenden Schicht durch eine nur streifen- oder punktförmige Anlage der Schicht an der Wand gebildet sind. 2. Auskleidung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die wasserabführende Schicht aus Fertigteilen gebildet ist, die leisten- oder warzenartige Vorsprünge besitzen und Fug an Fug mittels eines Bindemittels an der Bauwerksinnenseite befestigt sind. 3.
    Auskleidung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle mittels der zusammen hängenden Poren der wasserabfühnenden Schicht ge bildet werden, wobei die Poren mindestens einen Durch messer von 0,2 mm aufweisen. 4. Auskleidung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der Innenseite vorgesehene Schicht aus Beton mit Asbestfaserzusatz besteht.
CH1485963A 1962-12-03 1963-12-02 Auskleidung zur Ableitung von ansickerndem Wasser CH429808A (de)

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AT948862A AT245766B (de) 1962-12-03 1962-12-03 Bauweise zur Ableitung von ansickerndem Wasser

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CH429808A true CH429808A (de) 1967-02-15

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CH1485963A CH429808A (de) 1962-12-03 1963-12-02 Auskleidung zur Ableitung von ansickerndem Wasser

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AT245766B (de) 1966-03-10

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