AT203714B - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Poly-1-buten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Poly-1-butenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Polybuten
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Polybuten in verbesserter Form.
In älteren, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlägen wird die Herstellung biegsamer Folien aus thermoplastischem Material beschrieben, welches aus linearem kristallinem Poly-a-buten in Mischung mit linearem amorphem Poly-ex-buten besteht. Die so hergestellten Gegenstände zeigen interessante mechanische Festigkeits-, Flexibilitäts- und Elastizitätseigenschaften, auf Grund welcher sie für eine Reihe von praktischen Anwendungen von grossem Nutzen sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus einem Hochpolymer von 1-Buten, wobei das genannte Polymer, wie im folgenden erläutert, von nicht isotaktischen Komponenten frei ist. Derartige Gegenstände können erfindungsgemäss. hergestellt werden durch Extrahieren eines Polymerisationsprodukts von 1-Buten, welches sowohl isotaktische wie auch nicht-isotaktische Hochpolymerkomponenten aufweist, mit Diäthyläther, Methylenchlorid oder Pentan, wobei man einen Rückstand erhält, welcher von nicht-isotaktischen Hochpolymer-Komponenten frei ist, worauf der genannte Rückstand zum gewünschten Gegenstand verformt wird.
Durch Verwendung der erwähnten Lösungsmittel erhält man Gegenstände mit verbesserten mechanischen und chemischen Eigenschaften und besserer Hitzebeständigkeit als dies der Fall ist bei gleichen Gegenständen, welche aus 1-Butenpolymeren hergestellt sind, welche beträchtliche Mengen nicht-isotaktisches Polymer enthalten. Auch andere Lösungsmittel können verwendet werden, vorausgesetzt, dass sie das Polymer von nicht-isotaktischen Anteilen mindestens in solchem Ausmasse zu befreien vermögen, wie dies bei Verwendung der oben erwähnten Lösungsmittel der Fall ist.
Die Gewinnung der als Ausgangsmaterialien verwendeten rohen Polymerisationsprodukte wird in verschiedenen Patentschriften der gleichen Anmelderin beschrieben. Sie kann erfolgen durch Polymerisieren von 1-Butenmonomer in Gegenwart eines Katalysators, welcher aus einer Aluminiumalkylverbindung und einer Verbindung eines Metalls der Gruppen IVa, Va oder VIa des periodischen Systems hergestellt ist.
Das Verformen des Rückstands zum gewünschten Gegenstand kann nach einem der für thermoplastische Kunststoffe üblichen Verfahren erfolgen, beispielsweise durch Strangpressen oder Walzen.
In den folgenden Beispielen sind Verhältnisangaben, wo nichts anderes erwähnt wird, gewichtsmässig zu verstehen.
Beispiel l : Durch Polymerisation eines Butengemisches, welches 79, 6% 1-Buten enthält, in Gegenwart eines aus Triäthylaluminium und Titantrichlorid bestehenden Katalysators erhält man ein rohes Polymer mit den folgenden Eigenschaften :
EMI1.1
<tb>
<tb> Grenzviskosität <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Molekulargewicht <SEP> etwa <SEP> 115. <SEP> 000 <SEP>
<tb> in <SEP> heissem <SEP> Aceton <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> ases%
<tb> in <SEP> heissem <SEP> Äther <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 28, <SEP> 4% <SEP>
<tb> in <SEP> n-Heptan <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 68, <SEP> 7% <SEP>
<tb>
Der beim Extrahieren des Polymers mit Diäthyläther erzielte Rückstand besitzt eine Grenzviskosität
<Desc/Clms Page number 2>
von 2, 6, entsprechend einem Molekulargewicht von etwa 140'000.
Er ist in n-Heptan vollständig löslich und besteht zu 98% aus isotaktischem Polymer.
Geblasene schlauchförmige Filme, welche durch Strangpressen des rohen Polymers einerseits und des Extraktionsrückstands anderseits erhalten wurden, besitzen die in der nachfolgenden Tabelle unter A und B angegebenen Eigenschaften :
EMI2.1
<tb>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> A <SEP> B
<tb> (ASTM <SEP> D <SEP> 638-49T)''I(g/cm2 <SEP> 250 <SEP> 353 <SEP>
<tb> Dehnung <SEP> bei <SEP> Bruch
<tb> (ASTM <SEP> D <SEP> 638-49T) <SEP> % <SEP> 300 <SEP> 375
<tb> Elmendorf-Test <SEP> (X) <SEP>
<tb> (Einreissfestigkeit) <SEP> g/mil(x) <SEP> 280 <SEP> 481
<tb> (x) <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1/1000 <SEP> Zoll
<tb> (xx) <SEP> American <SEP> Society <SEP> for <SEP> Testing <SEP> Materials.
<tb>
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Beispiel 2 : Aus einem Butengemisch mit 60% 1-Buten erhält man unter Verwendung eines aus Titantrichlorid und Triisobutylaluminium hergestellten Katalysators ein Polymer mit aen folgenden Eigen schaften : EMI2.2 <tb> <tb> Grenzviskosität <SEP> 3, <SEP> 34 <SEP> <tb> Molekulargewicht <SEP> etwa <SEP> 205. <SEP> 000 <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> Aceton <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> l, <SEP> 85% <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> Äther <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 33, <SEP> 70% <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> n-Heptan <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 64, <SEP> 45% <SEP> <tb> Durch Extrahieren des Polymers mit siedendem Methylenchlorid erhält man einen Rückstand mit den folgenden Eigenschaften :EMI2.3 <tb> <tb> Grenzviskosität <SEP> 4, <SEP> 16 <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> Aceton <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 0, <SEP> 40/0 <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> Äther <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 2, <SEP> 5% <SEP> <tb> in <SEP> heissem <SEP> n-Heptan <SEP> lösliche <SEP> Fraktion <SEP> 97, <SEP> 1% <SEP> <tb> Die in n-Heptan lösliche Fraktion ist praktisch isotaktische. EMI2.4 EMI2.5 A BBeispiel 3 : Aus den Produkten von Beispiel 1, d. h. dem rohen Polymer und dem Rückstand der Ätherextraktion, stellt man Einzelfäden her durch Strangpressen und anschliessendes Kaltstrecken auf 300% der ursprünglichen Länge.Die gestreckten Einzeifäden besitzen folgende Eigenschaften : EMI2.6 <tb> <tb> Aus <SEP> dem <SEP> rohen <SEP> Aus <SEP> dem <SEP> ExtraktionsPolymer <SEP> rückstand <tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm2 <SEP> 1000 <SEP> 1300 <tb> Dehnung <SEP> bei <SEP> Bruch <SEP> % <SEP> 68 <SEP> 55 <tb> bleibende <SEP> Verformung <tb> bei <SEP> Bruch <SEP> % <SEP> 5 <SEP> 3,5 <tb> PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus-Poly-l-buten, dadurch gekennzeichnet, dass man <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Gegenstand verformt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Diäthyläther verwendet.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Methylenchlorid verwendet.4. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Pentan verwendet.
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1957
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