AT203935B - Vorrichtung zum wiederholten Absichern von Schraubverschlüssen an Behältern - Google Patents

Vorrichtung zum wiederholten Absichern von Schraubverschlüssen an Behältern

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AT203935B
AT203935B AT683457A AT683457A AT203935B AT 203935 B AT203935 B AT 203935B AT 683457 A AT683457 A AT 683457A AT 683457 A AT683457 A AT 683457A AT 203935 B AT203935 B AT 203935B
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AT
Austria
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ring
teeth
containers
container
toothing
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Application number
AT683457A
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English (en)
Inventor
Rudolf Adolf Isak Lundgren
Original Assignee
Astra Apotekarnes Kem Fab
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum wiederholten Absichern von Schraubverschlüssen an Behältern 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wiedetholtenAbsichernvonSchraubverschlüssen an Behältern, die beispielsweise als Sicherheitsvorrichtung an Medizinflaschen verwendet werden kann. 



   Bisher bekannte Vorrichtungen zum Absichern von Behältern haben lediglich die Aufgabe, Ori-   ginalpa. ckungen vor Nachahmungen   zu schützen, und sind deshalb mit Organen versehen, die beim Öffnen des Verschlusses in solcher Weise beeinflusst werden, dass der   Verschluss nach, dem öffnen   nicht wieder versiegelt werden kann. Die Si-   chewngswiríkung   dieser Vorrichtungen, gegen un-   zulässige Entnahme des Inhaltes, beispielsweise durch Kinder, besteht somit nur bis zum erstmali-   gen   Öffnen.   des Verschlusses. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Nachteil vermieden und eine Vorrichtung geschaffen, die nach dem jeweiligen Öffnen wieder 
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 ggelangen ! kann. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar unter dem   Schraubverschluss   ein gegenüber dem Behälter nicht drehbarer Ring aus fedemdent Material angeordnet ist und dass dieser Ring und die Unterkante des Schraubverschlusses, wie an sich bekannt, mit einer zusammenwirkenden Verzahnung versehen ist, wobei die Verzahnung des Ringes durch Niederdrücken desselben ausser Eingriff mit der Verzahnung des. Schraubverschlusses gebracht und hierauf der   Schraubverschluss   abgeschraubt werden   (kann.   



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, in welcher die Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der erfindungsgemässen   Vorrich-   tung zeigen, näher beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt einen Behälter 6, einen Deckel 13, sowie einen Ring 1 aus federndem Material. Der Ring ist mit zwei diametral entgegengesetzten Vorsprüngen 2 und 4 versehen. Im Vorsprung 2 befindet sich eine Ausnehmung 3, mittels welcher der Ring in der nachfolgend beschriebenen Weise auf dem Behälter gesichert wird. Auf der Ober- seite des Vorsprunges 4 sind drei hochstehende Zähne 5 angeordnet, deren eine Seite winkelrecht gegen die Ebene des Ringes 1 steht und deren andere Seite gegen diese Ebene geneigt ist. 



   Der   Behälter   6 ist in   gewöhnlicher Weise mit   einem Hals 7 versehen, an welchem ein Gewinde 12 für den Deckel angebracht ist. Der Behälter geht in den schmalen Hals mittels eines abgerundeten Teiles 8 über. Zwischen dem Teil 8 und dem Hals befindet sich ein Absatz 11. 



   Auf dem abgerundeten Teil 8 ist ein hochstehender Absatz'9 angeordnet, welcher ein-   stückig   mit   dem Behälter   hergestellt ist. Dieser Absatz 9 und die Ausnehmung 3 des Ringes 1 sind in der Weise bemessen, dass der Ring 1 so auf den abgerundeten Teil 8 gelegt werden kann, dass der Absatz 9 in die Ausnehmung 3 eingreift, 
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 Ringes schnappen, wodurch der Deckel wunschgemäss festgezogen werden kann. 



   Wenn   der'Deokel abgestohraubt   werden soll, wird die Zunge 4 des Ringes 1 in Richtung vom   Deckel nach unten gedrückt. Die Zähne 5 gelangen dabei ausser Eingriff mit der Zahnung L8 an der Unterkante des Deckels, wodurch der Deckel   frei wird und   abgeschraubt   werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Behälter 6 und einen etwas   abgeändert ausgeführten. Schliessring 14.

   Der Ring 14 ist hier'zum Verhindern des Drehens um den     Behälter mit   einem Vorsprung 15 versehen, auf dessen Aussenseite eine   Ausnehmung   16   angeord-   net ist, die mit einem Absatz 17, welcher auf dem abgerundeten Teil 8 unmittelbar unter dem Hals des Behälters angeordnet ist, zusammenwirken soll.   Der Vorsprung 25 nimmt in seiner Stärke gegen die Peripherie zu, so dass dieser gegen die abgerundete Partie, des Behälters anliegt.   

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   Der Schliessring soll aus einem federnden Material hergestellt werden, beispielsweise aus Metall, doch wird die Herstellung des   Schliessringes   aus Kunststoff bevorzugt, beispielsweise aus Poly- äthylen. Wenn das Material des Ringes eine ausreichende Dehnbarkeit hat, wird der Teil des Ringes, der die Zähne 5 trägt, beim   Niederdrücken   der Zunge 4 nicht nur nach unten gebogen, sondern auch von dem abgerundeten Teil 8 ab-und auswärts gleiten. Dasselbe Verhältnis kann mit einem weniger dehnbaren Material im Ringe erhalten werden, wenn der Innendurchmesser   gegenüber   dem   Aussendurchmesser   des Absatzes 11 des Behälters, um welchen der Ring angeordnet ist, so viel grösser ist, dass der Ring beim Niederdrücken der Zunge 4 sich etwas verlängern kann und dabei eine ovale Form annimmt. 



   Bei Verwendung von   Schliessringen   aus Kunststoff, besonders einem weichen Kunststoff, ist es zweckmässig die Zähnungen sowohl am Ring als auch am Deckel gut abgerundet auszuführen, hiedurch wird der Verschleiss der   Zähne, welcher   beim Aufschrauben des Deckels entsteht, weitgehend vermindert. 



   Gegebenenfalls kann die Zahnung so ausgeführt werden, dass der Deckel nur dann aufgeschraubt werden kann, wenn die Zunge 4 nach unten gedrückt wird. Der Einfachheit halber ist doch die gezeigte   Ausführungsform   vorzuziehen, wobei also die Zähne übereinander gleiten, wenn der Deckel aufgeschraubt wird. 



   Bei der gezeigten Ausführungsform ist der   Schliessring   nur an einer Stelle seines Umkreises mit Zähnen versehen. Wenn gewünscht, kann man Zähne an beispielsweise zwei diametral ent- gegengesetzten Stellen anordnen. Diese beiden
Teile des Ringes müssen dann gleichzeitig nach unten gedrückt werden, um den Deckel freizu- geben. Ein solcher Deckel ist natürlich schwieri- ger zu öffnen als die in der Zeichnung gezeigten   Ausführungsformen.   



   Die Unterkante des Deckels braucht im allge- meinen nicht über den ganzen Umkreis gezähnt zu werden. Ein Anordnen von Zähnen über ein Vier- tel des Umkreises kann beispielsweise ausreichend sein, da Variationen hinsichtlich der Lage des auf- 
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PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum wiederholten Absichern von Schraubverschlüssen an Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar unter dem   Sehraubverschluss     (13)   ein gegenüber dem Behälter (6) nicht drehbarer   Ring (J, 74J   aus federndem 
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 wie an sich bekannt, mit einer zusammenwirkenden Verzahnung   9 (5, 18) versehen   ist, wobei die Verzahnung   (5)   des Ringes durch Niederdrücken desselben ausser Eingriff mit der Verzahnung   (18)

     des Schraubverschlusses gebracht und hierauf der Schraubverschluss abgeschraubt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite der Zähne (5) wir1kelrecht gegen die Basiscbene derselben und deren andere Seite gegen diese Ebene geneigt ist, so dass die Zähne beim Aufschrauben des Verschlusses (13) über die Gegcnzähne schnappen, wobei der Dring (1, 14) zurückfedert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubverschluss (13) nur auf einem Teil seiner Unterkante mit einer Verzahnung (J8) versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (1, 14) nur längs eines Teiles seines Umfanges mit einer Verzahnung (5) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch ge- kennzeichnet, dass der Ring (1, 14) an dem die Verzahnung (5) aufweisenden Teil mit einer als Griff dienenden vorspringenden Partie (4) ver- sehen ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (1, 14) mit einer oder mehreren Ausnehmungen (3, 16) versehen ist, welche zur Verhinderung der Drehung des Ringes mit auf dem Behälter (6) angeordneten Vorsprüngen (9, 17) zusammenwir- 'ken.
AT683457A 1956-11-21 1957-10-22 Vorrichtung zum wiederholten Absichern von Schraubverschlüssen an Behältern AT203935B (de)

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AT203935B true AT203935B (de) 1959-06-10

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