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Elektrohandwerkzeug, insbesondere für die Holzbearbeitung
Die Erfindung bezieht sich auf Elektrohandwerkzeuge, insbesondere für die Holzbearbeitung. Bisher wurden solche Handwerkzeuge nicht mit Schutzeinrichtungen versehen, weil die hiefür bekannten Motorschutzschalter mit dem grossen Nachteil verbunden sind, dass sie den Motor unvorhersehbar aus-und einschalten. Hiedurch sind Werkstück und Arbeiter gefährdet.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und ein betriebs sicheres Handwerkzeug zu schaffen, das mit einer einfachen Signalvorrichtung versehen ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass ein Bimetallstreifen den beweglichen Kontakt und ein in das Maschinengehäuse eingesetzter Gewindestift den festen Kontakt eines Thermoschalters bilden, der in an sich bekannter Weise eine Signallampe in Abhängigkeit von der Temperatur der Motorwicklung ein-und ausschaltet. Die Erfindung betrifft ferner eine Ausgestaltung der Schutzeinrichtung.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schaltplan eines Handwerkzeuges, soweit sich dieser auf die Signaleinrichtung bezieht und Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Handwerkzeugs.
Im Schaltplan nach Fig. 1 sind die in Dreieck geschalteten Statorwicklungen des Motors mit 1 bezeichnet. Als Spannungsquelle für den Signalstro'l1kreis dient eine mit einer Statorwicklung induktiv gekoppelte Spule 2. Das eine Ende dieser Spule ist über die beiden Kontakte 3, 4 eines Thermoschalters mit dem Gehäuse 7 des Motors verbunden. Das andere Ende der Spule 2 ist an den einen Pol einer Lampe 8'angeschlossen, deren anderer Pol ebenfalls mit dem Gehäuse 7 verbunden ist.
Der Kontakt 4 stellt den feststehenden Kontakt des Thermoschalters dar, der am Maschinengehäuse angeordnet ist. Der Kontakt 3 bildet den beweglichen Kontakt des Thermoschalters, der durch die Erwärmung des Wickelkopfes bewegt wird.
Der Aufbau des Thermoschalters ist aus Fig. 2 ersichtlich. Ein Bimetallstreifen ist winkelförmig ausgebildet, wobei der eine Schenkel 11 im Wickelkopf einbandagiert und sein Ende mit dem einen Ende der Spule 2 verbunden ist. Diese Verbindung ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Der zweite Schenkel 10 des Bimetallstreifens wirkt auf einen Druckschalter, dessen zylindrisches Gehäuse 15 mit Aussengewindeversehen und in eine Gewindebohrung des Maschinengehäuses 7 eingeschraubt ist. Es bildet einen in das Innere des Maschinengehäuses gerichteten Topf, in den ein hohles Isolierstück 16 eingepresst ist.
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verschiebbarerKontaktpilzandern Ende an einer Isolierscheibe 20 ab.
Der durch eine Bohrung des Isolierstücke 16 in das Innere des Maschinengehäuses hineinragende Stiel des Kontaktpilzes 19 liegt an dem freien Ende des Schenkels 10 des Bimetallstreifens an. In eine Gewindebohrung des Bodens des topfförmigen Schaltergehäuses 15 ist ein Gewindestift 21 eingeschraubt, der mit dem Maschinengehäuse 7 elektrisch verbunden ist.
Durch die Anordnung der beiden Kontakte 21 und 19'in einem dichtverschlossenen Gehäuse wird vermieden, dass die Kontaktflächen verstauben und dadurch zu einem Versagen des Thermoschalters führen, was besonders bei durchzugsbelüfteten Motoren wichtig ist. Wenn auf diesen Vorteil verzichtet wird, kann der Gewindestift 21 unmittelbar im Maschinengehäuse 7 eingeschraubt und direkt mit dem Schenkel 10 des Bimetallstreifens zusammenwirken.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Der Bimetallstreifen kann
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auch so angeordnet sein, dass der von seinen beiden Schenkeln eingeschlossene Winkel bei Erwärmung kleiner wird. Der Kontakt 13 wird dann im Normalzustand vom Schenkel 10 des Streifens berührt. Der Bimetallstreifen muss aber nicht immer stromführend sein, wenn der Schenkel 10 des Streifens als reines Betätigungsorgan für einen Schalter dient. Auch kann der Streifen in anderer Weise als in einer Windungebene und quer zu den Windungen angeordnet werden. Schliesslich ist es denkbar, andere wärmeempfind- liche Teile als Bimetall zu verwenden, die ihre Form oder ihre Grösse unter der Einwirkung von Wärme ändern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrohandwerkzeug. insbesondere für die Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bimetallstreifen (10, 11) den beweglichen Kontakt (3) und ein in das Maschinengehäuse (7) eingesetzter Gewindestift (21) den festen Kontakt (4) eines Thermoschalters bilden, der in an sich bekannter Weise eine Signallampe (8) in Abhängigkeit von der Temperatur der Motorwicklung (l, 9) ein-und ausschaltet.