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Einrichtung zum zentralen Anschluss eines in bestimmter Richtung zu durchströmenden Durchflussgerätes an eine Rohrleitung mit beliebiger Durchflussrichtung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum zentralen Anschluss eines in bestimmter Richtung zu durchströmenden Durchflussgerätes an eine Rohrleitung mit beliebiger Durchflussrichtung.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Teil des Gerätes bildendes oder mit diesem abdichtend verbindbares T-förmiges Rohrleitungsanschlussstilck vorgesehen ist, in dem in einer dem Gerät abgewandten Ebene sowohl die beiden von den Rohrleitungsenden kommenden Kanäle als auch die den Eintritt und den Austritt des Gerätes bildenden Kanäle münden, und dass ein Deckel vorgesehen ist, der unter Zwischenlage einer Dichtung auf dieser Ebene in zwei bestimmten Lagen festlegbar ist, in welchen er mittels zweier in ihm vorgesehener, voneinander unabhängiger Hohlräume die beiden von denRohrleitungen kommendenKanalmündungen mit jeweils der einen oder der andern der vom Gerät kommenden Kanalmündungen verbindet.
Zweckmässig sind für die beiden Hohlräume im Deckel voneinander unabhängige und durch eine Rippe am Deckel getrennte Dichtungsteile vorgesehen.
Bei bekannten Anschlüssen erfolgt die Anpassung des Anschlusses an die jeweilige Strömungsrichtung im Rohrleitungssystem durch Trennung von Gerät und T-Glied, Ausbau und umgekehrten Einbau des TGliedes und neuerliche Verbindung mit dem Gerät (franz. Patentschrift Nr. 1. 132. 226, Fig. 6) oder durch Trennung von Gerät und T-Glied, Änderung der Lage der Dichtungsscheibe und neuerlichen Zusammenbau (deutsche Patentschrift Nr. 942354) oder durch Auswechseln eines Zwischenstückes zwischen Gerät und T-Glied (deutsche Auslegeschrift Nr. 1008921) : demgegenüber erfolgt erfindungsgemäss die Anpassung ausschliesslich durch Verdrehung des Deckels, so dass hier das T-Glied auch einen nicht -abnehmbaren Teil des Gerätes bilden kann.
Beispielsweise Ausführungen gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch das T-Glied und den Deckel, sowie eine Oberansicht davon für den Fall einer Speisung von links, Fig. 1A ein Schema zur Darstellung der entsprechenden Stellung des Deckels, Fig. 2 einen Schnitt durch das T-Glied und den Deckel, sowie eine Oberansicht davon, für den Fall einer Speisung von rechts, Fig. 2A ein Schema zur Darstellung der entsprechenden Stellung des Deckels, Fig.
3 einen Längsschnitt, eine Oberansicht bei abgenommenem Deckel und einen Schnitt durch die Ebene des Einlass- und des Auslassrohres des Messgerätes bei einer ersten Ausführungsform für den Fall, dass das TGlied mit den beiden Anschlussrohren einen Teil des Messgerätes bildet, wobei der Zähler mit den beiden seitlichen Abzweigungen des T-Gliedes in das Rohrsystem eingefügt wird. Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Deckels und der beiden voneinander unabhängigen Dichtungen und Fig. 5 einen Längsschnitt, eine Oberansicht und einen Schnitt durch die Einlass- und Auslassrohre des T-Gliedes bei einer zweiten Ausführungsform, bei der das T-Glied in das Rohrsystem eingeschaltet bleibt und das Messgerät z. B. mittels eines Gewindestutzens angeschlossen wird.
Der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte zentrale Anschluss mit zwei Anschlussrohren von beliebiger Form besteht aus einem T-förmigen RohrleitungsanschlussstücTkl. eincm Deckel 2, der z. B. mittels Schrauben, Stiften oder auf sonstige Weise daran befestigt ist, und zwei davon unabhängigen Dichtungen 3
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und 4, die durch geeignete Führungen an der Innenseite des Deckels gehalten werden.
Die seitlichen Kanäle 5 bzw. 6 des T-Gliedes können je nach der Stellung des Deckels wahlweise den Einlass oder den Auslass für das Strömungsmittel darstellen. Dagegen bleibt die Aufgabe der beiden senkrechten Kanäle 7 und 8 des T-Gliedes stets unveränderlich. Im dargestellten Beispiel bildet der Kanal 7 den Einlass E und der Kanal 8 den Auslass S des Messgerätes.
Die Versetzung der Kanäle 7 und 8 gegenüber der Symmetrieachse des Gerätes ermöglicht es, die Mündung des Auslasskanales 11 im Inneren des Gerätes an einer beliebigen Stelle anzuordnen. Ferner wird es dadurch möglich, den Gusskörper des T-Gliedes leichter zu formen, so dass er infolge der Vereinfachung der Formkerne in grossen Serien im Spritzgussverfahren hergestellt werden kann.
Eine Plombentatze 9 am T-Glied und zwei weitere Plombentatzen 11 am Deckel ermöglichen die Plombierung des Deckels in der gewählten Stellung.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 3 bildet das T-Glied einen Teil des Zählergehäuses, an welchem es mittels eines beliebigen Verfahrens dicht angeschweisst ist.
Die Verbindung des inneren Auslasskanales 11 des Zählers kann unter Verwendung einer abnehmbaren Dichtung geschehen, jedoch kann der Auslasskanal auch aus einem Stück mit dem Gehäuse und dem TGlied gefertigt sein.
Der Einlasskanal 7 mündet direkt in das Zählergehäuse. Der AuslasskanJ 11 ist direkt mit dem Messwerk des Zählers verbunden.
Der Deckel 2 trägt die beiden Dichtungen 3 und 4, die durch eine hervorspringende Rippe 14 voneinander getrennt sind (Fig. 4). Die Höhe dieser Rippe ist geringer als die Dicke der Dichtungen im entspannten Zustand ; dies ist notwendig, damit die Drehung um 900 durchgeführt werden kann.
Wenn ein Aussickern an einer der parallelen, einander zugewandten Längsseiten der beiden Dichtungen auftritt, tritt das aussickernde Medium in den freien Raum aus. Es kann also niemals ein direkter Übergang von dem Einlass zum Auslass auftreten, und ein Monteur kann das Aussickern leicht feststellen und Abhilfe schaffen.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 5 ist an dem Zählergehäuse ein Gewindestutzen 15 angebracht, der entweder aus einem Stück mit diesem gefertigt ist oder dicht daran angelötet oder angeschweisst ist. Dieser Stutzen enthält die beiden Anschlusskanäle, die eine beliebige, beispielsweise halbzylindrische Form haben und den Einlasskanal 16 und den Auslasskanal 17 für das Messgerät bilden.
Das T-Glied, der Deckel und dessen Dichtung sind mit der Ausführung nach den Fig. 1-3 identisch.
Die Verbindung zwischen dem T-Glied und dem Gewindestutzen geschieht über zwei durch Führungen gehaltene Dichtungen 18 und 19, welche durch eine hervorspringende Rippe 20 voneinander getrennt sind.. Ein Aussickern an den einander zugewandten parallelen Längsseiten der beiuen Dichtungen geschieht in der Aussenraum.
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einfachster Weise durch eine Drehung des Deckels um 900, wodurch der Zähler wahlweise durch ein links- oder ein rechtsliegendes Zuführungsrohr gespeist werden kann.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann beispielsweise das T-Glied ebenso wie seine Öffnungen eine beliebig andere als die dargestellte Gestalt besitzen und an dem Gerät auf beliebige Weise befestigt sein, beispielsweise durch Anschweissen, Schrauben oder Nieten ; es kann fest mit den Einlass- und Auslassrohren des Messgerätes verbunden oder fest in dem Rohrleitungssystem angebracht sein.
Der Deckel kann ebenfalls beliebige Gestalt besitzen und in verschiedenartiger Weise am T-Glied befestigt sein ; auch seine Kanäle können eine andere Gestalt aufweisen, vorausgesetzt, dass sie nach einer Drehung um 900 die Öffnungen des T-Gliedes richtig überdecken.
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