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Brennkraftmaschine mit obenliegender Nockenwelle
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die mittels exzentergelagerter Schubstangen angetrieben wird.
Die Erfindung selbst besteht dabei darin, dass durch die Schubstangen die Nockenwelle in schwingende Bewegung mit verhältnismässig Meinem Aussc'hlagwinkel versetzt wird, wobei durch eine an sich bekannte besondere Abstandsstan'ge der gegenseitige Abstand von Nockenwelle und Antriebswelle genau festgelegt ist, wodurch die durch die Montage infolge Herstellungsungenauig- kelten (Toleranzen) sich ergebenden Längendifferenzen, sowie die während des Betriebes entstehenden Wärmedehnungen ausgeschaltet werden.
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erungen mit schwingenden Nocken liegen ganz anders all, s be, j umlaufenden Nocken.
Während bei Längenänderungen der Motoreinheit bei rotierenden Nocken nur kleine Winkelverdrehungen erfolgen, die selbstverständlich'n gewissen Grenzen zulässig sind, wird bei einem schwingenden Nocken verlangt, dass bei einem Verdrehwinkel des Nockens, der wesentlich kleiner als 180 ist, sowohl die drei Perioden während derer das Ventil geschlossen sein soll, als
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werden müssen.
Es ist daher naheliegend, dass die Form des Nockens eine gänzlich andere sein muss, als bei rotierenden Nocken, wobei aber die Erhebung etwa der eines rotierenden Nockens entsprechen muss, um geeignete Beschleunigungswerte zu erhalten.
Es wird also von dem schwingenden Nocken während eines verhältnismässig kleinen Verdrehwinkels die halbe Erhebungskurve gebildet. Wenn dieser hiefür vorgesehene Winkel durch Lagen- veränderungen der Nockenwelle verkleinert oder vergrössert wird, so wird die Länge der Erhe- bungskurve beim öffnen und Schliessen verlär,gert, bzw. verkleinert wird aber auch die Höhe des Ventilhubes hievon beeinflusst, da ja der Nocken nicht wie ein rotierender Nocken bis zu
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te Steuerglied ausschwingt, sondern bedeutend weniger.
Es hat sich durch Versuche ergeben, dass bei derartigen Motoren Fehler in der Fläche der Erhebungskurve von zirka 20% auftreten, die auf Abstandsfehler von nur 0, 5 mm zurückzuführen sind.
Die Fehlwerte von 0, 5 mm werden auch bei sorgfältiger Bearbeitung schon allein durch die Benötigung mehrerer zwischengelagerter Dichtungen, die in ihren Stärken und je nach ihren Anpressdrücken starke Streuungen ergeben, immer auftreten.
Der einzige Ausweg bei allen Betriebszuständen und bei allen in der Fertigung auftretenden Toleranzen, brauchbare Resultate zu erhalten, ist die erfindungsgemäss vorgesehene Kompensierung durch die Anwendung einer Abstandsstange.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben
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Längsschnitt durch einen Motor mit Kipphebeln gemäss der einen Ausführngsform, Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu im teilweisen Schnitt, Fig. 3 eine Ansicht von oben mit teilweisem Schnitt, Fig. 4 einen vertikalen Längsschnitt durch einen Motor mit Schwinghebeln nach der zweiten Ausführungsform, Fig. 5 eine Seitenansicht hiezu und Fig. 6 eine Ansicht von oben in teilweisem Schnitt.
Gemäss den Fig. 1 bis 3 dienen zum Antrieb der Nockenwellen 1 und la, die lediglich eine Schwingbewegung ausführen, die Kurbeltriebe 6 und 7. Diese betätigen über Hebel 22, die auf den Wellen 1, la sitzenden Nocken 2 und diese wiederum die Kipphebel 3, welche über die Ku-
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Fig. 2). Die Nockenwelle J ? wird durch den Kurbeltrieb 7 und die hohle Nockenwelle la durch den Kurbeltrieb 6 angetrieben. Die Kurbeltriebe 6,7 erhalten ihren Antrieb über die Zahnrad- übersetzung von der Kurbelwelle 9 aus.
D : e Form der Nocken 2, die in Fig. 2 veranschaulicht ist, muss so gewählt werden, dass die
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gungswerte zu erhalten. Der schwingende Nocken bildet die halbe Erhebungskurve, wie dies aus der zeichnerischen Darstellung zu entnehmen ist, bei einem verhältnismässig kleinen Verdrehwinkel.
Wird der für die Lagenveränderung der Nockenwelle bestimmende Winkel verkleinert oder ver- grössert, so wird, wie schon erwähnt, die Länge der Erhebungskurve beim Offnen und Schliessen verlängert bzw. verkleinert. Ausserdem wird auch die Höhe des Ventilhubs hievon ziemlich stark beeinflusst.
Die bei der Herstellung der genannten Bestandteile der erfindungsgemässen Anordnung unvermeidlichen Herstellungsungenauigkeiten werden durch die in den Fig. 1 bis 3 angeordneten A'bstandstsange 10 hinreichend kompensiert. Gleichzeitig werden auch d : e störenden Wärmeeinflüsse gleichsam abgefangen.
Ein senkrecht zu den Nockenwellen 1, la schwingbar angeordnetes Gehäuse 11 sorgt dafür, dass ein Verklemmen der Nockenwellen 1, la unterbunden wird. Das Gehäuse 11, in dessen Lageransätzen 12 die Kipphebel 3 mittels der Bolzen 14 gelagert sind (Fig. 3), ist dabei seinerseits in den Lagerböcken 13 drehbar.
Ein weiteres Beispiel ist in den Fig. 4 bis 6 wiedergegeben. Der Unterschied ist nur der, dass jedem Ventil eine eigene Nockenwelle 1 mit Nocke 2 zugeordnet ist, wobei die Nockenwellen durch Schwinghebel 16 betätigt werden, die mittels der Bolzen 21 an die Exzenterstangen ange schlossen sind. D : e Grundanordnung ist hingegen die gleiche wie im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 bis 3, weshalb hier auch die gleichen Bezugszeichen verwendet sind.