AT204496B - Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften und hiefür bestimmter Verankerungsstift - Google Patents

Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften und hiefür bestimmter Verankerungsstift

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AT204496B
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anchoring pin
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  Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften und hiefür bestimmter Verankerungsstift . Es ist bereits vorgeschlagen worden, Setzgeräte zum Eintreiben von Verankerungsstiften aus Stahl in Form von Nägeln, Bolzen od. dgl. mit oder ohne Setz- bzw. Gewindeköpfe in Beton, Mauerwerk u. dgl. so auszubilden, dass der Verankerungsstift an seinem Kopfende im Döpper sowie auch an seinem Schaft durch eine starre radiale Führung zentriert und axial geführt ist. Diese mindestens zweifache Führung der Stahlverankerungsstifte führt zu dem überraschenden Ergebnis, dass derartige Stifte, auch bei ver- 
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 einschlagbar werden. Die Versuche haben dabei im einzelnen gezeigt, dass die möglichst genaue, axiale Führung neben der radialen Halterung der Verankerungsstifte von grösster Bedeutung ist. 



   Es ist bereits eine Vorrichtung zum Eintreiben von schraubenförmigen Stiften in Leder bekannt, bei der der Döpper eine   kegelförmige Ausnehmung aufweist, die   mit dem kegelförmigen Schlagübertragungsende des Stiftes zusammenwirkt. Der in die Ausnehmung des Döppers eingreifende Kegel ist hiebei so geformt, dass eine die Drehung des Stiftes während seines Vorschubes ermöglichende, reibungsarme Spitzenlagerung entsteht. 



   Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf ein Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften in Form von Nägeln, Bolzen u. dgl. in Beton, Mauerwerk, Baueisen u. dgl. mit einem geradlinig geführten schlagbetätigten Döpper, wobei der Verankerungsstift am Schlagübertragungsende und im Bereich der Einschlagstelle gegen Radialverlagerungen zentriert geführt ist und der Döpper eine kegelförmige Aus-   nshmung   aufweist, die mit dem kegelförmigen Schlagübertragungsende des Verankerungsstiftes zusammenwirkt. Erfindungsgemäss ist der Spitzenwinkel der kegelförmigen Ausnehmung im Döpper gleich dem Spitzenwinkel des kegelförmigen Schlagübertragungsendes des Verankerungsstiftes. Eine solche Ausbildung bietet den Vorteil, dass selbst bei dezentriertem Stift die Schlagkräfte automatisch eine genaue Zentrierung bewirken.

   Auch wenn zwischen Stift und Döpper vorhandene Fremdkörper, etwa in Form von Eisenfeillicht, Rückständen in Form von Spänen von der Bearbeitung, insbesondere von der Gewindeherstellung des Stiftes her, Staubkörnchen usw. eine gewisse Dezentrierung verursachen, werden sie durch Umsetzung der Schlagkraft in radial wirksame Zentrierungskräfte zermalmt oder soweit aufgelöst, dass sie die Zentrierung nicht mehr behindern können. 



   Es hat sich erwiesen, dass bei einem Scheitelwinkel an Ausnehmung und Kegel von 1200 eine besonders wirksame Zentrierung eintritt. 



   Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Kopf des Verankerungsstiftes, z. B. ein Gewindekopf, am Schlagübertragungsende anschliessend an den Zentrierteil kegelig angefast. Hiebei beträgt der Öffnungswinkel der Fasung 150. Dadurch werden Grate verhindert, welche die Zentrierung etwa stören könnten. Ferner wird ein Raum für die Aufnahme gegebenenfalls zermalmter, dezentrierend wirkender Bestandteile geschaffen und schliesslich dafür Vorsorge getroffen, dass eine sich etwa auf das Schlagübertragungsende auswirkende geringe Stauchung die Gewindegänge an diesem Ende nicht so deformieren kann, dass das Aufschrauben Schwierigkeiten Dereiten könnte. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. 



   Der aus Stahl   gefertigte Verankerungsstift   besteht aus dem Schaft   1,   der Spitze 2 und dem Gewindekopf 3. Am Schlagübertragungsende ist ein kegeliger Zentrieransatz 4 ausgebildet, dem eine entsprechend hohlkegelige Ausnehmung 5 an dem Kopfstück des Döppers 6 gegenüberliegt. Der Scheitelwinkel ss der hohlkegeligen Ausnehmung 5 und des kegelförmigen Ansatzes 4beträgt bei dem gezeigten Beispiel 1200. 

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  Der Gewindekopf ist bei 7 in der Art eines Kegelstumpfmantels angefast. Der Öffnungswinkel a der Anfasung beträgt 15 . 



   Zieht man die den Hohlraum 8 der Döpperkopfausnehmung begrenzende, hohlzylindrische Mantelfläche so weit an den Stahlverankerungsstift heran, dass dieser auf der in der Ausnehmung 8 geführten Länge, in diesem Fall auf der Länge des Gewindeteiles 3, schliessend geführt ist, so entsteht durch die Anfasung 7 auf diese Weise ein Hohlraum 10, der zur Aufnahme von Teilchen zu dienen vermag, die gegebenenfalls dezentrierend wirken und beim Einschlag des Stahlstiftes so zerkleinert werden, dass die gewünschte Zentrierung eintritt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften in Form von Nägeln, Bolzen u. dgl. in Beton, Mauerwerk, Baueisen u.   dgl.,   mit einem geradlinig   geführten,, schlagbetätigten Döpper,   wobei der Verankerungsstift am Schlagübertragungsende und im Bereich der Einschlagstelle gegen Radialverlagerungen zentriert geführt ist und der Döpper eine kegelförmige Ausnehmung aufweist, die mit dem kegelförmigen Schlagübertragungsende des Verankerungsstiftes zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzenwinkel der kegelförmigen Ausnehmung im Döpper gleich ist dem Spitzenwinkel des kegelförmigen Schlagübertragungsendes des Verankerungsstiftes.

Claims (1)

  1. 2. Verankerungsstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein Kopf am Schlagübertragungsende anschliessend an den Zentrierteil kegelig angefast ist, wobei der Öffnungswinkel der Fasung 150 beträgt.
    3. Setzgerät bzw. Verankerungsstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheitelwinkel der Ausnehmung (5) und des Kegels (4) 1200 betragen.
AT481053A 1953-08-31 1953-08-31 Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften und hiefür bestimmter Verankerungsstift AT204496B (de)

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