AT204986B - Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau - Google Patents

Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau

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AT204986B
AT204986B AT268757A AT268757A AT204986B AT 204986 B AT204986 B AT 204986B AT 268757 A AT268757 A AT 268757A AT 268757 A AT268757 A AT 268757A AT 204986 B AT204986 B AT 204986B
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AT
Austria
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wedge
anchor
head
counter
pit
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Application number
AT268757A
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English (en)
Inventor
Hans Westmeyer
Original Assignee
Bergbaufortschritt G M B H
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  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Doppelkeilanker, insbesondere für den   Gruben- und Stollenausbau   
Die Erfindung betrifft einen   Doppelkeilanker,   insbesondere für den Gruben- und Stollenaus- 
 EMI1.1 
 kopf, wobei zumindest einer der beiden Keile durch einen Anschlag axial begrenzt verschiebbar, in radialer Richtung jedoch frei beweglich gelagert ist und der   Aussenmantel   d'es einen Keiles mit achsparallelen Rillen und der   Aussenman-   tel des   Gegenteiles   mit einer schuppenartigen 'Verzahnung versehen ist. 



   Solche Doppelkeilanker sind bereits in   verschie-   denen Ausführungen bekannt geworden. 



   Insbesondere ist ein   Doppelkeilaniker   vorgeschlagen worden, der im wesentlichen aus einem den Ankerschaft bildenden Stahlstab besteht, der am einen Ende ein gerolltes Gewinde aufweist und mit diesem Ende in das Innengewinde eines als Keil gestalteten, halbzylindrischen Flügels eingreift, welcher an seinem Aussenmantel achsparallele Rillen besitzt. An diesem Flügel   wird als Gegenstück   ein entsprechend angepasster Gegenkeil vor dem Einsetzen des'Ankers in das Bohrloch lose angelegt, der an seinem dem Bohrloch zugekehrten Ende einen Begrenzungs-   Mschlag und ein Widerlager für'das   Gewinde des   Ankerschaftes   besitzt, so dass sich dieser als Gegenkeil ausgebildete Flügel nur quer zur Achsenlängsrichtung und nicht in dieser verschieben kann.

   Durch Anziehen des am andern Ende des Ankerschaftes vorgesehenen Sechskantkopfes werden die beiden Flügel gegeneinander verspannt und der Ankerkopf erfährt eine Ausbreitung bzw. eine Vergrösserung seines Durchmessers, so dass der als Spreizelement dienende Kopf an der ganzen Länge der Bohrlochwandung anliegt. 



   Bei dieser   Ankerausführung   trägt das lose an-   setzbare Keilstück   eine schuppenartige Querverzahnung, deren dem Bohrloch abgekehrte Begrenzungslinien der einzelnen   Zahngänge   im rechten Winkel zur   Längsachse   des Ankers stehen, wogegen der in das Gewinde eingreifende Keil auf einem Teil seines Aussenmantels achsparallele Rillen aufweist. 



   Für die Verankerung in weichen Gesteinsschichten hat sich diese Ankerausführung gut bewährt. Für Belastungen aber wie sie   be) I Gebirgs-   schlägen usw. meist auftreten, konnte sie nicht restlos befriedigen. Für derartige Beanspruchungen muss der Anker   über,     bisher   bekannte Art und Weise hinaus gesichert und im Bohrloch festgeklemmt werden. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch,   , dass   die Unterkanten der Zahngänge am Aussenmantel des Gegenkeiles unter einem stumpfen Winkel gegen den kopfseitigen Teil der Längsachse, des Ankerschaftes geneigt verlaufen. 



   Durch die erfindungsgemäss geneigte Anordnung der Unterkanten der Zahngänge am Aussenmantel des Gegenkeiles wird erreicht, dass der Ankerkopf sowohl   bdim   Setzen, Spannen und Nachgeben als auch bei auftretenden Zugbeanspruchungen in eine drehende Bewegung versetzt wird, gemäss der die schräg in das Gebirge eingreifenden Gänge den losen Keil um seine Mittelachse zu drehen und anzuheben bzw. zu senken versuchen. Durch diesen drehenden Kraftangriff an dem lose aufsetzbaren Gegenkeil wird der mit Innengewinde versehene Keil mitgenommen und ebenfalls um die Mittelachse des .

   Schaftes gedreht, wobei der Keil durch das Gewindestück des Schaftes vom Bohrloch weggezogen und der Gegenkeil durch den vorhandenen Anschlag und die zusätzlichen Querrillen in Richtung zum Gebirge hin angehoben wird, so dass die als   gegenläufiges Kellpaar   wirkenden   Anzugsfächen   zwischen Keil und Gegenkeil eine   zusätzliche,   festere Verspannung des Ankerkopfes bewirken. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen, in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Ansicht des Doppelkeilankers und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Ankerkopf. 



   Der   Doppelkeilanker besteht   aus dem den Ankerschaft 1 bildenden Stahlstab, der an seinem zur Aufnahme des Ankerkopfes bestimmten Ende ein vorteilhaft gerolltes Gewinde l'besitzt. 



  Auf diesem mit dem Gewinde l'versehenen Teil 

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 des Ankerschaftes 1 ist der Ankerkopf aufgesetzt, der aus dem mit einem Innengewinde ausgestatteten, als Keil 2   halbzylindr-isch   geformten Flügel besteht. Der Keil 2 besitzt auf einem Teilabschnitt seines Aussenmantels, vorteilhaft in   Nähe   des freien Kopfendes, eine Aufrauhung in Form von achsparallelen Rillen 7. Ausserdem besitzt dieser Keil 2 schräg verlaufende Anzugsflächen, an welche bei dem Einführen des Ankers in das Bohrloch ein Gegenkeil 3 lose angesetzt wird, der an seinem freien Ende mit einem Anschlag 8 versehen ist, an dessen Unterfläche das freie Ende des mit dem Gewinde l'versehenen Ankerschaftes 1 angreift.

   Durch den Anschlag 8 ist der Gegenkeil 3 ferner in der Längsachse festgelegt, wogegen er quer dazu verschiebbar und frei beweglich gelagert ist. Zum besseren Anliegen und zur Vergrösserung der Druckfläche ist am Ankerschaft   1   bzw. an dessen aus dem Gebirge ragenden Ende eine Ankerplatte 4   beHebiger Ausführung   vorgesehen. Eine Mutter oder ein Sechskantkopf 5 dient zur Betätigung des Ankerschaftes 1. Ist nun der Anker in der in Fig. 1 gezeigten Ausführung in das Bohrloch eingeführt, so wird durch Drehen des Sechskantkopfes 5 der Ankerschaft 1 in eine drehende Bewegung versetzt und der Keil 2 mit Innengewinde, welcher den Ankerschaft 1 ringartig mit einem Kopfund umfasst, wird in Richtung gegen den Sechskantkopf zu gezogen.

   Durch den gleichzeitigen Angriff des mit dem Gewinde l'versehenen Schaftes 1 an der Unterfläche des Anschlages 8 werden der Keil 2 und der Gegenkeil 3 im Sinne eines gegenläufigen Keilpaares gegeneinander bewegt und infolge der vorhandenen Anzugsflächen wird der Durchmesser des Ankerkopfes vergrössert und der Anker im Bohrloch festgelegt. 



   An einem Teilabschnitt des Aussenmantels des lose ansetzbaren Gegenkeiles 3 ist eine schup-   penartige Grobverzahnung   6, angeordnet, die den Ankerkopf, bestehend aus dem Keil 2 und Gegenkeil 3, auf dem Gewinde 1', z.   B.   beim Ansetzen, bei auftretenden Zugbeanspruchungen oder bei Gebirgsschlägen in eine Drehbewegung versetzt, die eine selbsttätige zusätzliche Ver- spannung des Ankerkopfes bewirkt. 



   Erreicht wird dies im vorliegenden Falle da- durch, dass die Zahngänge bzw. die Unterkan- ten der Grobverzahnung 6 in einem Winkel von weniger als 900 zur Längsachse des Ankerschaf- tes 1 und des Ankerkopfes verlaufend angeord- net sind. Diese am Aussenmantel des Gegenkeiles
3 vorgesehene Grobverzahnung 6 ist ausserdem in einem stumpfen Winkel zu der schrägen oder achsparallelen Verzahnung bzw. den Rillen 7 am Aussenmantel des Keiles 2 angeordnet. Um die eingeleitete Drehbewegung von dem Gegen- keil 3 sicher auf den gesamten Ankerkopf und den Keil 2 zu übertragen, ist es vorteilhaft, die einander berührenden Gleitflächen dieses gegen- läufigen Keilpaares, als die Druckwirkung über- tragende verbreiterte Flächen auszubilden. 



   Neben dem Vorteil, dass durch die Anord- nung der vorgeschlagenen Grobverzahnung 6 die Drehbewegung des Ankerkopfes und ein zu- sätzliches Verspannen des Ankers im Bohrloch bewirkt wird, ergibt sich ferner der Vorteil, dass diese schräg verlaufende   Grobverz, ahnung   in kei- nem Falle die Innenwandung des Bohrloches, d. h. das Gebirge zertrümmert, sondern sie greift immer im Sinne einer Schraubenbewegung in das
Gebirge ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Doppelkeilanker, insbesondere für den Gru- ben-und Stollenausbau, mit einem aus einem Keil mit einem Innengewinde und einem Gegen- keil bestehenden Ankerkopf, wobei zumindest einer der beiden Keile durch einen Anschlag axial begrenzt verschiebbar, in radialer Rich- tung jedoch frei beweglich gelagert ist und der Aussenmantel des einen Keiles mit achsparalle- len Rillen und der Aussenmantel des Gegenkei- les mit einer schuppenartigen Verzahnung ver- sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Un- terkanten der Zahngänge (6) am Aussenmantel des Gegenkeiles (3) unter einem stumpfen Win- EMI2.1
AT268757A 1956-05-18 1957-04-23 Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau AT204986B (de)

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