CH361258A - Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau - Google Patents

Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau

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CH361258A
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CH
Switzerland
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wedge
anchor
pit
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head
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English (en)
Inventor
Westmeyer Hans
Original Assignee
Bergbaufortschritt Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D21/00Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description


      Doppelkeilanker,        insbesondere        für    den Gruben- und     Stollenausbau            Doppelkeilanker    sind bereits in verschiedenen  Ausführungen bekanntgeworden.  



  Insbesondere ist ein     Doppelkeilanker    vorgeschla  gen worden, der im wesentlichen aus einem den An  kerschaft bildenden Stahlstab besteht, der am einen  Ende ein gerolltes Gewinde aufweist und mit diesem  Ende in das Innengewinde eines. als Keil gestalteten,  halbzylindrischen Flügels eingreift, welcher an sei  nem Aussenmantel festlegende, achsparallele Rillen  besitzt. An diesem Flügel wird als Gegenstück     ein     entsprechend angepasster Gegenkeil vor dem Ein  setzen des Ankers in das Bohrloch lose angelegt, der  an seinem dem Bohrloch zugekehrten Ende einen  Begrenzungsanschlag und ein     Widerlager    für das  Gewinde des Ankerschaftes besitzt, so dass sich dieser  als Gegenkeil ausgebildete Flügel nur quer zur Ach  senlängsrichtung und nicht in dieser verschieben kann.

    Durch Andrehen des am anderen Ende des Anker  schaftes vorgesehenen     Sechskantkopfes    werden die  beiden Flügel     gegeneinander    verspannt, und der  Ankerkopf erfährt eine     Ausbreitung    bzw. eine Ver  grösserung seines Durchmessers (Querachse), so dass  der als     Spreizelement    dienende Kopf auf der ganzen  Länge an der     Bohrlochwandung    anliegt.  



  Bei dieser vorstehend beschriebenen Ankeraus  führung trägt das lose     ansetzbare    Keilstück eine  schuppenartige     Querverzahnung,    deren dem Bohrloch  abgekehrte Begrenzungslinien der einzelnen Zahn  gänge im rechten Winkel zur Längsachse des Ankers  stehen, wogegen der in das Gewinde eingreifende  Keil auf einem Teilumfang achsparallele Rillen auf  weist.  



  Für die Verankerung in weichen Gesteinsschich  ten hat sich diese Ankerausführung gut     bewährt.    Für  Belastungen aber, wie sie bei Gebirgsschlägen usw.  meist auftreten, konnte sie nicht restlos befriedigen.  Für derartige Beanspruchungen muss der Anker über    die bisher bekannte Art und Weise hinaus gesichert  und im Bohrloch festgeklemmt werden.  



  Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,  einen     Doppelkeilanker    zu schaffen, bei dem durch die  besondere Gestaltung der Zahngänge am Aussen  mantel des Gegenkeiles eine Zertrümmerung der       Bohrlochwandung    vermieden wird und bei auftreten  den Zugbeanspruchungen eine zusätzliche Spann  wirkung erreicht ist.  



  Die vorliegende     Erfindung        betrifft    einen Doppel  keilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollen  ausbau, mit einem aus einem Keil mit     Innengewinde     und einem Gegenkeil bestehenden Ankerkopf, wobei  der Gegenkeil durch einen Anschlag axial begrenzt  verschiebbar, in radialer Richtung jedoch lose am  Ankerschaft     gelagert    ist. Der     erfindungsgemässe    An  ker ist gekennzeichnet durch die Anordnung achs  paralleler Rillen am Gewindekeil und     schraubengang-          förmiger    Rillen am Aussenmantel des Gegenkeiles.  



  Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung  in     einer    beispielsweisen Ausführungsform darge  stellt. In dieser zeigt:       Fig.    1     eine    Ansicht des     Doppelkeilankers    und       Fig.    2 einen Querschnitt durch den Ankerkopf.  Der     Doppelkeilanker    besteht aus einem den An  kerschaft 1 bildenden Stahlstab, der in seinem zur  Aufnahme des Ankerkopfes bestimmten Ende ein       vorteilhaft    gerolltes Gewinde 1' besitzt.  



  Auf diesem mit dem     Gewinde    1' versehenen Teil  des Ankerschaftes 1 ist der Ankerkopf aufgesetzt.  Dieser weist einen mit einem Innengewinde ausge  statteten,     zylindrischen    Keil 2 auf.     Der    Keil 2     besitzt     auf einem Teilabschnitt seines. Aussenmantels, in der  Nähe des freien Kopfendes, eine     Aufrauhung    in Form  von achsparallelen     Rillen    7.

   Ausserdem besitzt     dieser     Keil 2 schräg verlaufende Anzugsflächen, an welche  bei dem Einführen des Ankers in das Bohrloch ein      Gegenkeil 3 lose angesetzt wird, der an seinem freien  Ende mit einem Anschlag 8 versehen ist, an dessen       Unterfläche    das freie Ende des mit dem Gewinde 1'  versehenen Ankerschaftes 1 angreift. Durch den An  schlag 8 ist der Gegenkeil 3 somit in der Längsachse  festgelegt, wogegen er     in    der     Querrichtung    ver  schiebbar und frei     beweglich    gelagert     ist.    Zum bes  seren Anliegen und zur Vergrösserung der Druck  fläche ist am Ankerschaft 1 bzw. an dessen aus dem  Gebirge ragenden Ende eine Ankerplatte 4 belie  biger Ausführung vorgesehen.

   Eine Mutter oder ein       Sechskantkopf    5 dient zur Betätigung des Anker  schaftes 1.  



  Ist nun der Anker in der in     Fig.    1 gezeigten Aus  führung in das Bohrloch     eingeführt,    so wird durch  Drehen des     Sechskantkopfes    5 der     Ankerschaft    1 in  eine drehende Bewegung     versetzt.    Dadurch wird der  Keil 2 mit Innengewinde, welcher den Ankerschaft 1  ringartig mit einem Kopfbund     umfasst,    in Richtung  gegen den     Sechskantkopf    gezogen.

   Durch den gleich  zeitigen Angriff des mit dem Gewinde 1' versehenen  Schaftes 1 an der     Unterfläche    des Anschlages 8 wer  den der Keil 2 und der Gegenkeil 3 im Sinne eines  gegenläufigen Keilpaares gegeneinander bewegt, und  infolge der vorhandenen Anzugsflächen wird der  Durchmesser des Ankerkopfes vergrössert und der  Anker im Bohrloch festgelegt.  



  Ausser den Rillen 7 an der     Aussenfläche    des     Keiles     2 des Ankerkopfes sind am Aussenmantel des lose       ansetzbaren    Gegenkeiles 3     schraubengangförmige     Rillen 6 vorgesehen. Durch diese     Rillenanordnung     wird der Ankerkopf bei auftretenden Zugbeanspru  chungen oder bei Gebirgsschlägen in eine Dreh  bewegung versetzt, welche eine selbsttätige zusätz  liche Verspannung des Ankerkopfes     bewirkt.    Diese  am Aussenmantel des Gegenkeiles 3 vorgesehenen       schraubengangförmigen    Rillen 6 sind     ausserdem    in  einem stumpfen Winkel zu den achsparallelen Rillen  7 am Aussenmantel des Keiles 2 angeordnet.

   Um die  so eingeleitete Drehbewegung von dem Gegenkeil 3  sicher auf den gesamten Ankerkopf und den Ge  windekeil 2 zu übertragen, ist es     vorteilhaft,    die ein  ander berührenden Gleitflächen dieses gegenläufigen  Keilpaares als die Druckwirkung übertragende ver  breiterte Flächen auszubilden.  



  Durch die erfindungsgemäss vorgesehene Anord  nung der Rillen am Aussenmantel des Ankerkopfes  wird erreicht, dass der Ankerkopf sowohl beim Setzen,    Spannen, Nachgeben als auch bei auftretenden Zug  beanspruchungen     in    eine drehende Bewegung ver  setzt wird, gemäss der die schräg in das Gebirge ein  greifenden Gänge den losen Keil 3 um seine Mittel  achse zu drehen und     anzuheben    bzw. zu senken ver  suchen.

   Durch diesen drehenden     Kraftangriff    an dem  lose     aufsetzbaren    Gegenkeil 3 wird der mit Innen  gewinde versehene Keil 2 mitgenommen     und    eben  falls um die Mittelachse des Schaftes 1 gedreht, wo  bei der Keil 2 durch das Gewindestück des     Schaftes     vom Bohrloch weggezogen und den Gegenkeil 3  durch den vorhandenen Anschlag 8 und die zusätz  liche Anordnung der     'schraubengangförmigen        Rillen     in Richtung zum Gebirge hin angehoben wird, so  dass die als     gegenläufiges    Keilpaar wirkenden An  zugsflächen zwischen Keil 2 und Gegenkeil 3 eine  zusätzliche, festere Verspannung des Ankerkopfes be  wirken.  



  Bei     Spreizhülsenankern    ist zwar die Anordnung  von     Rillenprofilen    in     Schraubenlinienform    an den  Flügeln bekannt. Jedoch ist diese hier zu dem Zweck  angeordnet, beim Auseinandertreiben der     Spreizflügel     einen besseren Angriff in der     Bohrlochwandung    zu  erhalten.

   Abgesehen davon, dass ein     Spreizflügel-          anker    einer anderen Bauart und Gattung als der er  findungsgemäss gestaltete Anker angehört, kann auch  die     mittels    des     erfindungsgemäss        ausgebildeten    Ankers  angestrebte Drehwirkung bei einem     Spreizhülsenanker     weder erreicht werden noch zum Tragen     kommen.     



  Neben dem Vorteil, dass durch die Anordnung des       Rillenprofiles    6 die Drehbewegung des Anker  kopfes und ein zusätzliches Verspannen des Ankers  im Bohrloch bewirkt wird, ergibt sich ferner der  Vorteil, dass diese     Rillen    in keinem Falle die Innen  wandung des Bohrloches, das heisst das Gebirge, zer  trümmern, sondern sie greifen immer im Sinne einer  Schraubenbewegung in das Gebirge ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau, mit einem aus einem Keil mit Innengewinde und einem Gegenkeil bestehenden An kerkopf, wobei der Gegenkeil durch einen Anschlag axial begrenzt verschiebbar, in radialer Richtung jedoch lose am Ankerschaft gelagert ist, gekennzeich net durch die Anordnung achsparalleler Rillen (7) am Gewindekeil (2) und schraubengangförmiger Rillen (6) am Aussenmantel des Gegenkeiles (3).
CH361258D 1956-05-18 1957-04-29 Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau CH361258A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE361258X 1956-05-18

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CH361258A true CH361258A (de) 1962-04-15

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CH361258D CH361258A (de) 1956-05-18 1957-04-29 Doppelkeilanker, insbesondere für den Gruben- und Stollenausbau

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