AT205883B - Schließer für einseitig aufgehende Flügel von Türen - Google Patents

Schließer für einseitig aufgehende Flügel von Türen

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AT205883B
AT205883B AT612556A AT612556A AT205883B AT 205883 B AT205883 B AT 205883B AT 612556 A AT612556 A AT 612556A AT 612556 A AT612556 A AT 612556A AT 205883 B AT205883 B AT 205883B
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Ver Baubeschlag Gretsch Co
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Description


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  Schliesser für einseitig aufgehende Flügel von Türen 
Die Erfindung betrifft einen Schliesser für einseitig aufgehende Flügel von Türen mit einer aus einem Gehäuse ragenden   Schliesserachse, an   der mittels eines Viergelenkgetriebes, bestehend aus einer um   1800   schwenkbaren Schliesserachsenkurbel, einer Koppel und einer im Gehäuse gelagerten Schwinge, eine als Schraubenfeder ausgebildete Schliessfeder und eine aus Kolben und Zylinder bestehende Dämpfeinrichtung, die beide mit ihren Achsen in einer Ebene liegen, angreifen, wobei das Getriebe bei um 1800 geschwenkter Kurbel das Schliessmoment der Feder zu Null werden lässt. 
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 dann verhältnismässig steil auf Null abfällt.

   Dies hat den Nachteil, dass einerseits beim Öffnen der Tür in ungünstiger Winkelstellung ein hohes Drehmoment überwunden werden muss, das für das Schliessen der Tür nicht benötigt wird, der Kraftaufwand hiefür also unnötig ist, und anderseits beim Schliessen der Tür das Drehmoment in den letzten Winkelgrade wieder abnimmt und unter Umständen bei einem Gegendruck durch Wind nicht mehr ausreicht, um die Tür ganz   zu Fchliessen.   



   Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen   Türschliesser   der angeführten Art   zu   schaffen, bei dem das an der Tür angreifende Drehmoment zunächst konstant bleibt und nach einem bestimmten Öffnungswinkel,   z ; B.'150,   allmählich,   z. B.   in einer konkaven Kurve, bis zur völligen Öffnung der Tür auf Null   abfällt. Diese Aufgabe   wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Schwinge bei einem Öffnungswinkel des Flügels von 1800 mit der an ihr angreifenden Schliessfeder in eine Totpunktsstellungschwenkbar ist, in der die Wirkungslinie der Schliessfederkraft durch den Lagerpunkt der Schwinge am Gehäuse geht. Der erfindungsgemässe   Schliesser   hat den Vorteil, dass beim Öffnen der Tür 
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   Das Viergelenkgetriebe des erfindungsgemässen Schliessers kann so vorteilhaft ausgebildet sein, dass das an der Kurbel angelenkte Ende der Koppel kreisbogenförmig gestaltet ist und bei geöffneter Tür die bis zum Boden des Gehäuses durchgehende Schliesserachse auf einem Bogen von etwa 1800 umgreift. Dies hat den Vorteil, dass die Tür auf 1800 geöffnet werden kann und trotzdem die Schliesserachse geraalinig bis zu ihrem Lager im Boden des Gehäuses durchgeführt werden kann. Ausserdem kann ein verhältnismä- ssig grosser Hub der Bremseinrichtung vorteilhaft dadurch erreicht werden, dass die Koppel über die Federanlenkung hinaus verlängert ist und die Dämpfeinrichtung an dieser Verlängerung angreift.

   Dabei kann die Länge des Hebelarmes der an dem Getriebe angreifenden Zugfeder gegebenenfalls dadurch verändert werden, dass für die Anlenkung der Feder mehrere nebeneinanderliegende Gelenkbohrungen vorgesehen sind. 



   Zweckmässig liegt der Lagerpunkt der Schwinge bei geschlossenem Flügel zwischen der Schliesserachse und dem Gelenk zwischen Koppel und Schwinge etwa in der Mitte auf der Verbindungslinie der Schliesserachse und dem Gelenk. Ferner greift die als Zugfeder ausgebildete Schliessfeder an der Koppel mindestens in der Nähe des Gelenks für die Schwinge an. Hiebei können mehrere nebeneinanderliegende Gelenkbohrungen für die Anlenkung der Feder vorgesehen sein. 

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   Nach einer andern Ausführungsform der Erfindung ist die Schwinge doppelarmig ausgebildet und die Schliessfeder greift als Druckfeder an dem freien Arm der Schwinge an. Die Schwinge kann in diesem Fall aus einem kurzen, annähernd gleicharmigen Winkelhebel bestehen. 



   Gemäss einer weiteren   Ausführungsform   des erfindungsgemässen Schliessers ist zwischen der Schliessfeder und der Schwinge eine zusätzliche Koppel eingeschaltet und zur Führung des Gelenkes zwischen der Zusatzkoppel und der Schliessfeder eine zusätzliche Kurbel vorgesehen. Hiezu kann es zweckmässig sein, die Schwinge dreieckförmig zu gestalten und die Angriffspunkte der Zusatzkoppel bei geschlossenem Flügel etwa auf der Verbindungslinie zwischen dem feststehenden Anlenkpunkt der Schwinge und der Schlie- sserachse zu legen. 



   Die Erfindung soll nachstehend an Hand der in den Zeichnungen   dargestellten Ausführungsformen   näher erläutert werden. Es zeigen : Fig. 1 einen erfindungsgemäss ausgebildeten Türschliesser in einem Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht niezu mit abgenommener Deckplatte und Gehäusedeckel, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Türschliesser, Fig. 4 ein Diagramm mit der Drehmomentenkurve des Erfindungsgegenstandes, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Türschliessergetriebes mit einer Druckfeder in einer Draufsicht auf das offene Gehäuse, Fig. 6 eine dritte Ausführungsform des Türschliessergetriebes in einer Draufsicht in der Schliessstellung, Fig. 7 die gleiche Draufsicht bei geöffneter Tür, Fig. 8 ein Diagramm mit der Drehmomentenkurve dieser Ausführungsform des Türschliessers und Fig.

   9 eine schematische Darstellung des Getriebes dieses Türschliessers. 



   In den Zeichnungen ist mit 1 ein Einbaukasten vorzugsweise aus Blech, der im Boden oder in der Decke eingelassen ist, bezeichnet. An dem in der Zeichnung linken Ende des Einbaukastens 1 sind in diesem zwei Verstellschrauben 2 vorgesehen, die auf ihrem nach unten vorstehenden Ende je eine Scheibe 3 tragen. Mit Hilfe dieser Verstellschrauben 2,3 kann   der Einbaukasten l   in die waagrechte Lage eingestellt werden. Seine Öffnung ist durch eine Abdeckplatte 4 verschlossen, die in der Ebene des Bodens oder der Decke liegt. 



   In dem Einbaukasten 1 ist ein nach oben offenes Gehäuse 5 so angeordnet, dass im Bereich der Verstellschrauben 2 ein Spalt freibleibt. Es ruht auf konsolartigen Ansätzen 6, die in den vier Ecken des Einbaukastens   l   an diesem fest angebracht sind. Dabei ist es auf diesen Ansätzen 6 mittels Schrauben befestigt, die an den Ecken des Gehäuses 5 angebrachte Flansche 7 in Bohrungen 8 durchdringen. Der Durchmesser dieser Bohrungen 8 ist grösser als der Aussendurchmesser der Befestigungsschrauben. Da der Einbaukasten und das Gehäuse 5 so bemessen sind, dass zwischen beiden auf allen vier Seiten ein Spalt freibleibt, kann das Gehäuse 5 vor dem Anziehen der Befestigungsschrauben seitlich verschoben und in seine richtige Lage eingestellt werden.

   Die Öffnung des Gehäuses 5 ist durch einen Deckel abgeschlossen, der zweckmässig quergeteilt ist und aus den Deckelteilen 9 und 10 besteht. 



   In dem Gehäuse 5 ist eine   Schliesserachse 11   gelagert und hiefür in einer Verstärkung des Bodens eine Lagerbohrung 12 vorgesehen. Diese Schliesserachse 11 trägt in an sich bekannter Weise einen nicht dargestellten Hebel, an dem eine einseitig aufgehende Tür befestigt ist. Innerhalb des Gehäuses 5 ist an der Schliesserachse 11 eine Nockenscheibe 13 vorgesehen. Zwischen ihr und einem Kurbelarm 14 ist eine Koppel 15 mittels eines Gelenkzapfens 16 angelenkt. Diese Koppel 15 ist an ihrem der Schliesserachse 11 zugekehrtem Ende bogenförmig so gestaltet, dass sie bei einer Umdrehung der Achse 11 um 1800 den zwischen der Nockenscheibe 13 und dem Kurbelarm 14 liegenden Teil der Achse 11 umgreift, wie dies in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist.

   Neben der Schliesserachse 11 sitzt in einer Bohrung in einer Verstärkung des Bodens des Gehäuses 5 ein fester Gelenkzapfen 18, der als Lagerpunkt für eine Schwinge 19 dient. Diese Schwinge ist mit der Koppel 15 mittels eines Gelenkzapfens 20 gelenkig verbunden. 



   Die Schliesserachse 11 mit ihrem Kurbelarm 14 bildet mit dem feststehenden Gelenkzapfen 18 und der Koppel 15 bzw. der Schwinge 19 ein Viergelenkgetriebe. An diesem greift in dem Gelenk zwischen der Koppel 15 und der Schwinge 19 eine Zugfeder 21 an, die mit ihrem rückwärtigen Ende an einem in dem Gehäuse 5 sitzenden Zapfen 22 aufgehängt ist. Das andere Ende dieser Feder 21 ist an einem Verbindungsstück 23   eingehängt, das mittels   Schrauben24 an einer Zugstange25 verstellbar befestigt und mit dieser an dem beweglichen Gelenkzapfen 20   angeJenkt ist. Die   Koppel 15 ist so gestaltet, dass sie mit ihrem der   Schliesserachse 11   abgekehrten Ende über den beweglichen Gelenkzapfen 20 hinaus verlängert ist.

   An diesem verlängerten Ende ist mittels eines Gelenkzapfens 26 die Kolbenstange einer hydraulischen Dämpfeinrichtung 30 angelenkt, deren Gehäuse auf einem in dem Gehäuse 5 fest angebrachten Zapfen 28 gelagert ist. 



   Wie ferner aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, kann der Türschliesser mit einer Sperreinrichtung versenen sein, die die Umdrehung der Schliesserachse 11 bei einer bestimmten Winkelstellung der Tür, bei- 

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 spielsweise bei 90 , nachgiebig festhält. Hiezu ist an dem Deckelteil 9 ein kastenförmiges   Gehäuse   50 befestigt und in ihm ein Gleitstück 51 gegen die Wirkung einer Druckfeder 52 verschiebbar. In diesem Gleitstück 51 ist eine Rolle 53 gelagert, die an der Nockenscheibe 13 der Schliesserachse 11 anliegt. In entsprechender Entfernung von dem Auflagepunkt der Rolle 53 ist in der Nockenscheibe 13 eine bogenförmige Ausnehmung 54 vorgesehen, in die die Rolle 53 beim Umdrehen der   Schliesserachse   unter der Wirkung der Feder 52 einrastet.

   Die Sperreinrichtung kann gegebenenfalls dadurch ausgeschaltet werden, dass 
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 häuse   50   vorsteht und an dem vorstehenden Ende eine Anschlagscheibe 56 trägt. Mit dieser arbeitet ein an dem Deckelteil 9 drehbar angebrachter Kurbelzapfen 57 in der Weise zusammen, dass er gegen das vorstehende Ende der Führungsstange 55 geschwenkt werden kann, sich vor die Anschlagscheibe 56 legt und so das Gleitstück 51 mit der Andrückrolle 53 sperrt. In der dargestellten Ausführungsform der Sperr- einrichtung kann diese an einem Umbau des Türschliessers für eine sich nach rechts öffnende Tür nicht teilnehmen. 



   Beim   Öffnen   der Tür wird die   Schliesserachse   11 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht und hiebei die Zugfeder 21 gespannt. Das zwischen der   Schliesser achse   11 einerseits und der Schliessfeder 21 sowie der   Dämpfeinrichtung   anderseits eingeschaltete Viergelenkgetriebe ist so angeordnet und ausgebildet, dass es eine Umdrehung der Schliesserachse 11 um etwa 1800 zulässt und in dieser Endstellung die in Fig. 2 in strichpunktierten Linien dargestellte'Lage erreicht, wobei der Bremskolben der Bremseinrichtung einen
Hub von etwa 8 cm erreicht.

   Wie in Fig. 4 veranschaulicht ist, ist das Viergelenkgetriebe des Türschlie- ssers so angeordnet und ausgebildet, dass beim Öffnen der Tür an der Schliesserachse 11 ein hohes Dreh- moment angreift, das zunächst nahezu konstant bleibt und dann   allmählich   in einer konkaven Kurve auf
Null absinkt. Umgekehrt steigt beim Schliessen der Tür das Drehmoment mit der gleichen Kurve auf seinen Höchstbetrag in den letzten Winkelgrade an. Der Verlauf der Drehmomentenkurve des erfindungs- gemässen Schliessers ist in Fig. 4 mit der ausgezogenen Linie dargestellt. Zum Vergleich hiezu ist in einer gestrichelten Linie die Drehmomentenkurve der bekannten Türschliesser eingezeichnet, deren Höhepunkt etwa bei einem Öffnungswinkel von 300 liegt und die dann verhältnismässig steil auf Null   abfjllt.   



   Bei der Ausführungsform des erfindungsgemässen Schliessers nach Fig. 5 ist der Kurbelarm 14 doppel- wangig ausgebildet und zwischen ihm die Koppel 15 angelenkt. Die zweite Kurbel des Viergelenkgetrie- bes besteht bei dieser Ausführungsform aus einer doppelarmigen Schwinge 58, die zweckmässig doppel- wangig ausgebildet und auf dem festen Gelenkzapfen 18 gelagert ist. An dem einen Ende ist sie mittels des Gelenkzapfens 20 mit der Koppel 15 gelenkig verbunden. An dem etwas abgewinkelten andern Arm der Schwinge 58 greift eine Druckfeder 59 an, die zwischen zwei Federtellern 60 und 61 mit Vorspannung eingespannt ist. Der eine Federteller 60 ist in Form eines Ringes auf eine Hülse 62 aufgeschraubt, und in dieser ist eine Stange 63 verschiebbar, die den zweiten Federteller 61 trägt.

   Die Hülse 62 ist mittels einer Öse 64 an dem Zapfen 22 angelenkt, der in dem Getriebegehäuse 5 sitzt. Die Stange 63 ist mit einem Kopf   63'versehen,   der gabelförmig ausgebildet ist und an einem die beiden Wangen der Schwinge 58 miteinander verbindenden Bolzen 58'anliegt. In der Hülse 62 ist eine Querbohrung 65 und in der Stange 63 ist eine Bohrung 66 vorgesehen. Beim Einsetzen der Druckfeder 59 können die Hülse 62 und die Stange 63 dadurch miteinander verbunden werden, dass diese so weit in die Hülse 62 hineingeschoben wird, bis die Bohrung 66 innerhalb der Bohrung 65 liegt, deren Durchmesser zweckmässig grösser als der der Bohrung 66 ist und dann durch beide Bohrungen ein Stift gesteckt wird.

   An dem über den Gelenkzapfen 20 hinaus verlängerten Ende der Koppel 15 greift wiederum die Kolbenstange der Bremsvorrichtung an, die mittels ihrer Öse 47 auf dem Zapfen 28 gelagert ist. 



   Beim Öffnen der Tür wird die Schliesserachse 11 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht und hiebei die Spannung der Druckfeder 59 erhöht. Das Viergelenkgetriebe des Türöffners lässt wiederum eine Umdrehung der Kurbelachse 11 um etwa 1800 zu und erreicht in dieser Endstellung die in Fig. 5 in strichpunktierten Linien dargestellte Lage. Unter der Wirkung der sich entspannenden Druckfeder 59 wird der geöffnete Türflügel geschlossen, wobei die Bewegung durch die Bremseinrichtung abgebremst wird. 



   Bei der dritten in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schliessers der Fig. 6-9 ist die Schwinge 19, die die an der Schliesserachse 11 angreifende Koppel 15 mit der festen Achse 18 verbindet, dreieckförmig ausgebildet. An ihrer dritten Ecke ist ein weiterer Lenker oder Koppel angelenkt, dessen anderes Ende mit einem kurzen Lenker 70 gleichfalls gelenkig verbunden ist. Dieser ist mit seinem andern Ende seinerseits an einem Zugglied 71 angelenkt, das an dem Ende der Zugfeder 21 befestigt ist. Das Gelenk zwischen diesem Zugglied 71 und dem Lenker 70 ist mittels einer Kurbel 72 auf einem Kreisbogen um einen festen Drehpunkt 73 geführt. Das Zugglied 71 ist zweckmässig gabelförmig gestaltet und trägt zwischen seinen Schenkeln eine Stellschraube 74, die mit ihrer Spitze an dem 

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 Ende der Zugfeder 21 anliegt.

   Mit Hilfe dieser Stellschraube 74 kann die wirksame Länge des Zuggliedes 71 verändert werden. 



   Die Zugfeder 21 greift mit einer bestimmten Vorspannung, beispielsweise 80 kg, an dem Getriebe des Türschliessers an. Ihre Spannung steigt bis auf etwa 200 kg bei vollständig geöffneter Tür. Hiebei nimmt die Drehmomentenkurve den in Fig. 8 dargestellten Verlauf. Beim Schliessen der Tür knickt die gelenkig unterteilte Koppel zwischen der Schwinge 19 und dem Zugglied 71 etwas ein. Hiezu ist die zusätzliche Koppel 69 an ihrer der festen Achse 73 zugekehrten Kante mit einer Ausnehmung 75 versehen, mit der sie sich an diese Achse 73 anlegt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schliesser für einseitig aufgehende Flügel von Türen mit einer aus einem Gehäuse ragenden Schliesserachse, an der mittels eines Viergelenkgetriebes, bestehend aus einer   um 180    schwenkbaren Schliesserachsenkurbel, einer Koppel und einer im Gehäuse gelagerten'Schwinge, eine als Schraubenfeder ausgebildete Schliessfeder und eine aus Kolben und Zylinder bestehende Dämpfeinrichtung, die beide mit ihren Achsen in einer Ebene liegen, angreifen, wobei das Getriebe bei um 1800 geschwenkter Kurbel das Schliessmoment der Feder zu Null werden lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Schwein-   ge (19) bei einem Öffnungswinkel des Flügels von 1800 mit der an ihr angreifenden Schliessfeder (21) in eine   Totpunktstelluig   schwenkbar ist,

   in der die Wirkungslinie der Schliessfederkraft durch den Lagerpunkt (18) der Schwinge (19, 58) am Gehäuse (5) geht.

Claims (1)

  1. 2. Schliesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerpunkt (18) der Schwinge (19, 58) bei geschlossenem Flügel zwischen der Schliesserachse (11) und dem Gelenk (20) zwischen Koppel (15) und Schwinge (19) etwa in der Mitte auf der Verbindungslinie der Schieberachse (11) und dem Gelenk (20) EMI4.1
    !. Schliesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Zugfeder (21) ausgebil- dete Schliessfeder an der Koppel (15) mindestens in der Nähe des Gelenkes (20) für die Schwinge (19) angreift (Fig. 2).
    4. Schliesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinanderliegende Gelenkbohrungen für die Anlenkung der Feder (21) vorgesehen sind.
    5. Schliesser nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (58) doppelarmig ausgebildet ist und die Schliessfeder als Druckfeder (59) an dem freien Arm der Schwinge (58) angreift (Fig. 5).
    6. Schliesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (58) aus einem kurzen, -annähernd gleicharmigen Winkelhebel besteht.
    7. Schliesser nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (58) doppelwangig ausgebildet ist und das Druckfedergestänge (62, 63) mit einem gabelförmigen Endteil (63') zwischen den Wangen der Schwinge (58) an einem diese verbindenden Bolzen (58') anliegt.
    8. Schliesser nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (59) durch ein teleskopartig ineinander verschiebbares Gestänge (62, 63) geführt und dieses bei gespannter Fe- der (59) verriegelbar sowie in dieser Stellung mit der Feder (59) aus-und einbaubar ist.
    9. Schliesser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schliessfeder (21) und der Schwinge (19) eine zusätzliche Koppel (69, 70) eingeschaltet und zur Führung des Gelenkes zwischen der Zusatzkoppel (69, 70) und der Schliessfeder (21) eine zusätzliche Kurbel (72) vorgesehen ist (Fig. 6 und 7).
    10. Schliesser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzkoppel (69, 70), diedurch die feststehenden Anlenkpunkt (18, 73) der Schwinge (19) und der Zusatzkurbel (72) gelegte Ebene schneidet.
    11. Schliesser nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzkoppel (69, 70) gelen- kig unterteilt ist.
    12. Schliesser nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (19) dreieckförmig gestaltet ist und die Angriffspunkte der Zusatzkoppel (69, 70) bei geschlossenem Flügel et- wa auf der Verbindungslinie zwischen dem feststehenden Anlenkpunkt (18) der Schwinge (19) und der Schliesserachse (11) liegt.
AT612556A 1955-10-18 1956-10-13 Schließer für einseitig aufgehende Flügel von Türen AT205883B (de)

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