AT20661B - Schachtringe und Tübbings. - Google Patents

Schachtringe und Tübbings.

Info

Publication number
AT20661B
AT20661B AT20661DA AT20661B AT 20661 B AT20661 B AT 20661B AT 20661D A AT20661D A AT 20661DA AT 20661 B AT20661 B AT 20661B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wall
tubbings
rings
cast
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hermann Heise
Original Assignee
Fritz Hermann Heise
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1903156329D external-priority patent/DE156329C/de
Application filed by Fritz Hermann Heise filed Critical Fritz Hermann Heise
Application granted granted Critical
Publication of AT20661B publication Critical patent/AT20661B/de

Links

Landscapes

  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schachtringe und Tübbings. 



   Bei dem Schachtabbohren nach Kind-Chaudron werden zur Auskleidung der Schachtstlisse   gusseiserne Schachtringe mit zylindrischer, glatter Aussenwand benutzt.   Beim Schachtabteufen mit Hand benutzt man im wasserreichen Gebirge gusseiserne Tübbings mit ebenfalls   glatter Aussenwand. Diese   bestehen aus einzelnen Abschnitten, die im Schachte zu Ringen zusammengeschraubt werden. Da die   Schaehtringe   und Tübbings eine Höhe bis zu   1-5 m besitzen, bedürfen   sie wagrechter Verstärkungsrippen, die ringförmig an die gusseiserne Wandung angegossen sind und diese gegen den äusseren Wasser-und Gebirgsdruck versteifen. 



   Je   höher   der zu erwartende Druck ist, um so stärker muss die Dicke der Schachtwandung gewählt werden. Jedoch kommt man der Gussspannung   wegen über eine gewisse   Wandstärke nicht hinaus. Diese liegt bei etwa 110   mm,   wenn nur wagrechte   Verstärkung-   rippon angegossen sind. Ist man gezwungen auch senkrechte versärkungsrippen anzugiessen, 
 EMI1.1 
 



   Die Begrenzung der   Wandstärko   bedingt auch die Grenze der Verwendbarkeit des Tübbingsausbaues überhaupt. Bie 5 m Schachtdurchmesser kann man den Ausbau mit Schachtringen oder Türbbings nicht tiefer als etwa 300 m und bei 4   m   Schachtdurchmesser nicht tiefer als etwa 400 m anwenden. 
 EMI1.2 
   wagrechten     Verstärkungsrippen   ganz in Wegfall kommen. Die Versteifung der Ringe gegen seitlichen Druck soll statt dessen durch wellenförmige Einbiegungen der Wandung nach innen erzielt werden, weil dies in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. Die Figuren zeigen je einen senkrechten Querschnitt durch die Wandung. 



   Ein derartig geformter   Schacbtring   kann zunächst wesentlich   stärker   gegossen werden, denn die der   Gussspannung   am schlechtesten   widerstehende Stelle,   nämlich die Kreuzung der   wagerechten Verstärkungsrippe   mit der senkrechten Wand ist beseitigt. Ausserdem ist aber ein solcher Schachtring bedeutend widerstandsfähiger gegen äusseren Druck, weil die wellenförmigen Einschnürungen ohne Erhöhung der Gussspannung beliebig nahe aneinander wiederholt werden können. Man erhält schliesslich ein Wellrohr (Fig. 3), dessen Widerstandstähigkeit gegen äusseren   Druck bei gleicher Wandstärke   mindestens 1'5 mal so hoch als diejenige eines glatten Rohres ist.

   Das Gewicht der   gewellten Schachtringe wird   deshalb geringer wie nach der alten Bauart bei gleicher Widerstandsfähigkeit. 



   Das Anbringen senkrechter Verstärkungsrippen beliebiger Art bleibt bei den neu vorgeschlagenen Ringen   nicht ausgeschlossen. Bei den gewellten Tübbings werden diese     V. rstärkungsrippen kaum notwendig   sein, da die   senkrechten   Verbindungsflanschen eine genügende Versteifung in senkrechter Richtung ergeben. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.3 Verstärkungsrippen die Versteifung gegen seitlichen Druck durch wellenförmige Ein- biegungen der Wandung nach innen erfolgt, um die Gussspannung zu vermindern, grössere 'Wandstärken zu gestatten und die Widerstandsfähigkeit der Wandung zu erhöhen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT20661D 1903-12-29 1904-12-09 Schachtringe und Tübbings. AT20661B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1903156329D DE156329C (de) 1903-12-29 1903-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT20661B true AT20661B (de) 1905-07-10

Family

ID=5677749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT20661D AT20661B (de) 1903-12-29 1904-12-09 Schachtringe und Tübbings.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT20661B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT20661B (de) Schachtringe und Tübbings.
PL439132A1 (pl) Zespolony słup rurowy
DE156329C (de)
AT35480B (de) Saugrohr an Abteufpumpen.
AT42447B (de) Schornstein-Wasserhochreservoir aus Radialsteinen.
AT259956B (de) Hohlleitung
AT106094B (de) Nachgiebiger Grubenausbau.
DE933564C (de) Doppelwandige Schachtauskleidung
DE292905C (de)
AT43259B (de) Eisenarmierte Betonsäule.
AT158701B (de) Schalenlasche für den eisernen Grubenausbau.
CH527969A (de) Tübbing zur Tunnel- bzw. Schachtauskleidung
AT58670B (de) Aus einzelnen kreisförmigen Metallringen oder Drahtspiralen bestehende Armierung für Eisenbetonsäulen.
DE2319860C3 (de) Schornstein
AT28686B (de) Eisenbetondecke.
DE493111C (de) Eisenarmierter Betontuebbing
AT206161B (de) Bewehrungseinlage für flächenartige Betonteile
DE1796170U (de) Bodenentwaesserungsrohr.
AT277088B (de) Schachtabdeckung
AT361401B (de) Durchlass
DE1658729C (de) Tunnelauskleidung aus Stahlringen, deren Hohlprofil durch einen Betonkern ausgesteift ist
DE1141431B (de) Stabfoermiges Konstruktionselement, insbesondere fuer Bauzwecke
AT54918B (de) Türstock für den Grubenausbau.
AT221952B (de) Meßbalgen mit ringförmigen Lamellen
DE3841543A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer ausbaustuetze, insbesondere des berg- und tunnelbaus