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Schachtringe und Tübbings.
Bei dem Schachtabbohren nach Kind-Chaudron werden zur Auskleidung der Schachtstlisse gusseiserne Schachtringe mit zylindrischer, glatter Aussenwand benutzt. Beim Schachtabteufen mit Hand benutzt man im wasserreichen Gebirge gusseiserne Tübbings mit ebenfalls glatter Aussenwand. Diese bestehen aus einzelnen Abschnitten, die im Schachte zu Ringen zusammengeschraubt werden. Da die Schaehtringe und Tübbings eine Höhe bis zu 1-5 m besitzen, bedürfen sie wagrechter Verstärkungsrippen, die ringförmig an die gusseiserne Wandung angegossen sind und diese gegen den äusseren Wasser-und Gebirgsdruck versteifen.
Je höher der zu erwartende Druck ist, um so stärker muss die Dicke der Schachtwandung gewählt werden. Jedoch kommt man der Gussspannung wegen über eine gewisse Wandstärke nicht hinaus. Diese liegt bei etwa 110 mm, wenn nur wagrechte Verstärkung- rippon angegossen sind. Ist man gezwungen auch senkrechte versärkungsrippen anzugiessen,
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Die Begrenzung der Wandstärko bedingt auch die Grenze der Verwendbarkeit des Tübbingsausbaues überhaupt. Bie 5 m Schachtdurchmesser kann man den Ausbau mit Schachtringen oder Türbbings nicht tiefer als etwa 300 m und bei 4 m Schachtdurchmesser nicht tiefer als etwa 400 m anwenden.
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wagrechten Verstärkungsrippen ganz in Wegfall kommen. Die Versteifung der Ringe gegen seitlichen Druck soll statt dessen durch wellenförmige Einbiegungen der Wandung nach innen erzielt werden, weil dies in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. Die Figuren zeigen je einen senkrechten Querschnitt durch die Wandung.
Ein derartig geformter Schacbtring kann zunächst wesentlich stärker gegossen werden, denn die der Gussspannung am schlechtesten widerstehende Stelle, nämlich die Kreuzung der wagerechten Verstärkungsrippe mit der senkrechten Wand ist beseitigt. Ausserdem ist aber ein solcher Schachtring bedeutend widerstandsfähiger gegen äusseren Druck, weil die wellenförmigen Einschnürungen ohne Erhöhung der Gussspannung beliebig nahe aneinander wiederholt werden können. Man erhält schliesslich ein Wellrohr (Fig. 3), dessen Widerstandstähigkeit gegen äusseren Druck bei gleicher Wandstärke mindestens 1'5 mal so hoch als diejenige eines glatten Rohres ist.
Das Gewicht der gewellten Schachtringe wird deshalb geringer wie nach der alten Bauart bei gleicher Widerstandsfähigkeit.
Das Anbringen senkrechter Verstärkungsrippen beliebiger Art bleibt bei den neu vorgeschlagenen Ringen nicht ausgeschlossen. Bei den gewellten Tübbings werden diese V. rstärkungsrippen kaum notwendig sein, da die senkrechten Verbindungsflanschen eine genügende Versteifung in senkrechter Richtung ergeben.
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Manhole rings and tubbings.
When drilling the shaft according to Kind-Chaudron, cast-iron shaft rings with a smooth cylindrical outer wall are used to line the shaft ends. When sinking the shaft by hand, cast-iron tubbings with a smooth outer wall are used in the water-rich mountains. These consist of individual sections that are screwed together in the shaft to form rings. Since the shell rings and tubbings have a height of up to 1-5 m, they require horizontal reinforcing ribs which are cast in a ring onto the cast iron wall and which stiffen it against the external water and rock pressure.
The higher the pressure to be expected, the greater the thickness of the shaft wall must be selected. However, due to the casting stress, you cannot go beyond a certain wall thickness. This is around 110 mm if only horizontal reinforcement ribbons are cast on. If you are forced to cast on vertical reinforcement ribs,
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The limitation of the wall thickness also determines the limit of the usability of the segment lining. With a shaft diameter of 5 m, expansion with manhole rings or door bings cannot be used deeper than about 300 m and with a shaft diameter of 4 m not deeper than about 400 m.
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horizontal reinforcement ribs are completely eliminated. The stiffening of the rings against lateral pressure should instead be achieved by undulating inward bends in the wall, because this is shown in FIGS. 1 to 3. The figures each show a vertical cross section through the wall.
A shear ring shaped in this way can initially be cast much more heavily, because the point with the worst resistance to the casting stress, namely the intersection of the horizontal reinforcement rib with the vertical wall, is eliminated. In addition, such a manhole ring is significantly more resistant to external pressure because the wave-shaped constrictions can be repeated as close to one another as desired without increasing the casting stress. Finally, a corrugated pipe is obtained (FIG. 3) whose resistance to external pressure is at least 1.5 times as high as that of a smooth pipe with the same wall thickness.
The weight of the corrugated manhole rings is therefore lower than according to the old design with the same resistance.
The attachment of vertical reinforcing ribs of any kind is not excluded with the newly proposed rings. With the corrugated tubbing, these reinforcement ribs will hardly be necessary, since the vertical connecting flanges provide sufficient stiffening in the vertical direction.
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