<Desc/Clms Page number 1>
Schnitzelwerk mit Untersetzungsgetriebe für Haushaltmaschinen
EMI1.1
Arbeiten des Schnitzelwerkes ist es nun erforder- lich, dass der Abstand zwischen der Reib- oder
Schneidscheibe (Oberkante des Schneidwerkzeu- ges) und dem Einfüllschacht möglichst klein ge- halten wird, damit eine restlose Verarbeitung des zugeführten Gutes möglich ist. Die Einstellung dieses Abstandes wird in den bisher bekannten
Ausführungen durch Einlegen von Zwischenschei- ben (Unterlegscheiben) verschiedener Stärke zwi- schen Antriebswelle und Reibscheibe vorgenom- men. Mit der Mutter und den Unterlegscheiben sind weitere lose Bauelemente vorhanden, die leicht verloren gehen können. Ausserdem ist das
Auswechseln und die Justierung der Scheiben um- ständlich und zeitraubend.
Diese Nachteile werden vermieden, wenn gemäss der Erfindung Untersetzungsgetriebe und Schnitzelwerk in einem auf das Grundgehäuse der Küchenmaschine aufsetzbaren Gehäuse vereinigt sind, in welchem die die Reib-oder Schneidscheibe tragende und antreibende, senkrecht stehende Abtriebswelle des Untersetzungsgetriebes mittels eines einstellbaren Spurlagers in ihrer Höhe verstellbar ist, während der Deckel des Schnitzelwerkes mit seiner Innenseite das Gegenlager für die lose auf die Aibtriebswelle aufgesteckte Scheibe bildet. Dadurch ist die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, die die Scheiben tragende und antreibende, senkrecht stehende Antriebswelle des Untersetzungsgetriebes mittels eines einstellbaren Spurlagers in ihrer Höhe zu verstellen.
Diese Justierung, bei der der Spalt zwischen Einfallschacht des Schnitzelwerkes und Reibscheibe auf das kleinste zulässige Mass gebracht wird, wird einmal im Werk vorgenommen, so dass der Ausgleich durch Unterlegscheiben od. dgl. im Haushalt überflüssig wird.
Werden die Naben der Reib- oder Schneidscheiben in bekannter Weise an einer Stirnseite als Kupplung ausgebildet, so können die Scheiben durch einfaches Aufstecken auf die Abtriebswel- le des Getriebes mit ihrer Gegenkupplung ohne zusätzliche Befestigungsmittel verbunden werden. Der Gehäusedeckel des Schnitzelwerkes bildet i dabei mit seiner Innenseite das Gegenlager für die lose aufgestecke Scheibe.
Damit wird die Hö-
<Desc/Clms Page number 2>
henverstellbarkeit der Scheiben begrenzt und sie können sich nach dem Aufsetzen des Gehäusedeckels nicht mehr aus der Kupplung lösen, ohne dass eine Sicherung durch Schraube oder Mutter erforderlich wäre.
Weiter wird bei einer Reib-oder Schneidschei- be für ein Schnitzelwerk nach der Erfindung vorteilhaft die Nabe an der Scheibenunterseite als Kupplungsstück für die Abtriebswelle des Getriebes ausgebildet und mit den Kehrrippen und der Scheibe einstückig aus dem gleichen Material, insbesondere Kunststoff, ausgeformt.
Bei den bisher bekannten Ausführungen sind die Kehrrippen, welche, das geriebene oder zerkleinerte Gut zur Bodenöffnung des Schnitzelwerkes schieben, so dass es herausfallen kann, an der Unterseite der Scheiben angenietet oder an-
EMI2.1
dene Nachteile, insbesondere ist. der Aufbau der Reib- oder Schneidscheiben mit den angenieteten bzw. angeschraubten Kehrrippen hoch, und ausserdem ist ihre Herstellung und Montage relativ umständlich und teuer. Eine einstückig ausgeformte Scheibe hingegen, die mit Reib-oder Schneidplatten versehen wird, ist einfach und billig herzustellen und nach Gebrauch leicht zu säubern.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend beschriebenen Aus- führungsbeispiel in Verbindung mit den beigefüg- ten Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt die Ansicht eines aufsetzbaren Schnitze1werkes mit teilweise im Schnitt gezeigtem Schnitzelwerkgehäuse mit Untersetzungsge- triebe, Reibscheibe und Gehäusedeckel, Fig. 2 zeigt'die Draufsicht auf'das erfindungsgemässe Schnitzelwerk nach Fig. l ohne Reibscheibe und Gehäusedeckel, Fig. 3 zeigt den Schnitt durch eine Reibscheibe mit Kehrrippe.
In Fig. 1 und 2 ist am Gehäuse 1 des aufsetzbaren Schnitzelwerkes der Einsatzkonus 2, der das Untersetzungsgetriebe mit den Zahnrädern 3, 4, 5 und 6 aufnimmt, angebracht. Der Antrieb des Untersetzungsgetriebes erfolgt über die mit einer Kupplung 7 versehene Antriebswelle 8, auf der das Zahnrad 3 befestigt ist. Auf der Welle 9
EMI2.2
der Abtriebswelle 10, die die Reibscheiben antreibt, sitzen das Zahnrad 6 und die Kupplungshülse 12. Das Zahnrad 4 ! kämmt mit dem Zahnrad 3 und dreht die Welle 9 und damit auch das Ritzel 5, dessen Zahnbreite so dimensioniert ist, dass sich das von ihm getriebene Zahnrad 6 auf der Abtriebswelle auch bei deren Höhenverstellung immer in vollem Eingriff befindet.
Die Abtriebswelle 10 ist in dem Lager er 13 geführt und wird von einer Kugel 14, unter der eine Scheibe 15 liegt, als Spurlager unterstützt. Dieses Lager und damit die Welle ist durch eine Einstellschraube 16 in der Höhe verstellbar.
Auf die Abtriebswelle 10 ist die an ihrer Nabe 17 mit einer Kupplung 18 versehene Reibscheibe 11 aufgesetzt, u. zw. ruht sie auf der Kupplungshülse 12. Sie wird also zusammen mit der Abtriebswelle in der Höhe verstellt. Der Gehäusedeckel 19 des Schnitzelwerkes begrenzt mit seinem Gegenlager 20 die Höhen verstellbarkeit der Reibscheibe- und wird durch den Spannbügel- verschluss 22 mit dem Gehäuse 1 verzurrt. Der Einfüllschacht 23. des Gehäusedeckels 19 dient zum Einfüllen des Reib- oder Schnittgutes und wird. durch den Stopfer 24 verschlossen.
Das zu zerkleinernde Gut wird wie üblich bei entferntem Stopfer 24 in. den Einfüllschacht 23 eingefüllt. Beim Niederdrücken des Gutes mit Hilfe des Stopfers 24 wird es von den Messern der Schneidscheibe 11 zerkleinert, wobei der einstellbare schmale Spalt zwischen der Scheibe 11 und. dem unteren Ende des Einfüllschachtes 23 ein Entweichen von nicht bis ins kleinste geschnittenen Teilchen unmöglich macht. Das zu bearbeitende Gut wird bis auf den letzten Rest geschnitten und fällt durch die Schleuderkraft aus der öffnung 25 des Schnitzelwerkes heraus.
In Fig. 3 ist eine Reibscheibe 11 im Schnitt gezeichnet, so dass die an ihrer einen Stirnseite zur Kupplung 18 ausgebildete Nabe 17 und die der Scheibe angeformte Kehrrippe 26 zu erkennen sind. Es können auch zwei oder mehr Kehrrippen vorhanden sein.
PATENTANSPRüCHE :
1. Schnitzelwerk mit auswechselbaren Reibund Schneidscheiben für Haushaltmaschinen mit elektrischem Antrieb und Untersetzungsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass Untersetzungsge-
EMI2.3
häuse (1) vereinigt sind, in welchem die die Reib-oder Schneidscheibe (11) tragende antreibende, senkrecht stehende Abtriebswelle (10) des Untersetzungsgetriebes mittels eines einstellbaren Spurlagers (14, 15, 16) in ihrer Höhe verstellbar ist, während der Deckel (19) des Schnitzelwerkes mit seiner Innenseite das Gegenlager (20) für die lose. auf die Abtriebswelle aufgesteckteScheibe (11) bildet.
<Desc / Clms Page number 1>
Schnitzelwerk with reduction gear for household machines
EMI1.1
Working of the pulp mill it is now necessary that the distance between the friction or
The cutting disc (upper edge of the cutting tool) and the feed chute are kept as small as possible, so that complete processing of the goods supplied is possible. The setting of this distance is in the previously known
Execution made by inserting intermediate washers (washers) of different thickness between the drive shaft and the friction disk. With the nut and washers there are other loose components that can easily be lost. Besides, that is
Replacing and adjusting the panes is laborious and time-consuming.
These disadvantages are avoided if, according to the invention, the reduction gear and the pulp mill are combined in a housing that can be placed on the basic housing of the food processor and in which the vertical output shaft of the reduction gear carrying and driving the friction or cutting disk is adjustable in height by means of an adjustable thrust bearing , while the inside of the cover of the pulp mill forms the counter-bearing for the disc loosely attached to the drive shaft. This provides the advantageous possibility of adjusting the height of the vertical drive shaft of the reduction gear, which carries and drives the disks, by means of an adjustable thrust bearing.
This adjustment, in which the gap between the incidence shaft of the pulp mill and the friction disk is brought to the smallest permissible dimension, is carried out once in the factory, so that the compensation by washers or the like in the household is superfluous.
If the hubs of the friction or cutting disks are designed as a coupling on one end face in a known manner, the disks can be connected to their mating coupling without additional fastening means by simply being plugged onto the output shaft of the transmission. The inside of the casing cover of the pulp mill forms the counter-bearing for the loosely attached disk.
This is the
<Desc / Clms Page number 2>
The adjustment of the disks is limited and they can no longer be released from the coupling after the housing cover has been put on without securing them with a screw or nut being necessary.
Furthermore, in a friction or cutting disk for a pulp mill according to the invention, the hub on the underside of the disk is advantageously designed as a coupling piece for the output shaft of the gear unit and is formed integrally with the sweeping ribs and the disk from the same material, in particular plastic.
In the designs known up to now, the sweeping ribs, which push the grated or chopped up material to the bottom opening of the cossette so that it can fall out, are riveted or attached to the underside of the discs
EMI2.1
dene disadvantages, in particular. the construction of the friction or cutting disks with the riveted or screwed-on sweeping ribs is high, and their manufacture and assembly is relatively cumbersome and expensive. On the other hand, a one-piece molded disc that is provided with friction or cutting plates is simple and cheap to manufacture and easy to clean after use.
Further details of the invention emerge from the exemplary embodiment described below in conjunction with the accompanying drawings.
1 shows the view of an attachable carving unit with a carving unit housing, shown partially in section, with reduction gear, friction disk and housing cover, FIG. 2 shows the top view of the inventive cutting unit according to FIG. 1 without the friction disk and housing cover, FIG Section through a friction disc with a sweeping rib.
In Fig. 1 and 2, the insert cone 2, which receives the reduction gear with the gears 3, 4, 5 and 6, is attached to the housing 1 of the attachable pulp mill. The reduction gear is driven via the drive shaft 8 which is provided with a coupling 7 and on which the gear 3 is attached. On the wave 9
EMI2.2
the output shaft 10, which drives the friction disks, sit the gear 6 and the coupling sleeve 12. The gear 4! meshes with the gear 3 and rotates the shaft 9 and thus also the pinion 5, the tooth width of which is dimensioned so that the gear 6 driven by it is always in full engagement on the output shaft, even when its height is adjusted.
The output shaft 10 is guided in the bearing 13 and is supported by a ball 14, under which a disk 15 is located, as a thrust bearing. This bearing and thus the shaft can be adjusted in height by means of an adjusting screw 16.
The friction disk 11, which is provided with a clutch 18 at its hub 17, is placed on the output shaft 10, u. between it rests on the coupling sleeve 12. It is adjusted in height together with the output shaft. The housing cover 19 of the pulp mill limits the height adjustability of the friction disk with its counter bearing 20 and is lashed to the housing 1 by the clamping bracket lock 22. The filling shaft 23 of the housing cover 19 is used to fill in the grated or cut material and is. closed by the pusher 24.
The material to be comminuted is filled into the feed chute 23 as usual with the tamper 24 removed. When the material is pressed down with the aid of the pusher 24, it is crushed by the knives of the cutting disk 11, the adjustable narrow gap between the disk 11 and. the lower end of the feed chute 23 makes it impossible for not even the smallest cut particles to escape. The material to be processed is cut down to the last remainder and falls out of the opening 25 of the shredder due to the centrifugal force.
In Fig. 3, a friction disk 11 is drawn in section, so that the hub 17 formed on one end face for the coupling 18 and the sweeping rib 26 formed on the disk can be seen. There can also be two or more sweeping ribs.
PATENT CLAIMS:
1. Schnitzelwerk with exchangeable friction and cutting disks for household machines with electric drive and reduction gear, characterized in that the reduction
EMI2.3
housing (1) are combined in which the vertical drive shaft (10) of the reduction gear carrying the friction or cutting disk (11) is adjustable in height by means of an adjustable thrust bearing (14, 15, 16), while the cover ( 19) of the Schnitzelwerk with its inside the counter bearing (20) for the loose. forms a disc (11) attached to the output shaft.