AT208216B - Belichtungsmesser oder -regler für photographische oder kinematographische Zwecke mit einer vor der Photozelle angeordneten, den Lichteinfall regelnden Abdeckblende - Google Patents

Belichtungsmesser oder -regler für photographische oder kinematographische Zwecke mit einer vor der Photozelle angeordneten, den Lichteinfall regelnden Abdeckblende

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AT208216B
AT208216B AT51658A AT51658A AT208216B AT 208216 B AT208216 B AT 208216B AT 51658 A AT51658 A AT 51658A AT 51658 A AT51658 A AT 51658A AT 208216 B AT208216 B AT 208216B
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photographic
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Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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  Belichtungsmesser oder -regler für photographische oder   kinematographische   Zwecke mit einer vor der Photozelle angeordneten, den Lichteinfall regelnden Abdeckblende 
Bei photoelektrischen Belichtungsmessern und-reglern ist es bekannt, den auf die Photozelle fallenden Lichtstrom zwecks Berichtigung der Beiichtungsfaltoren mittels einer Blende zu regeln. 



   Als Blendenarten kommen für diesen Zweck Lochblenden, Irisblenden oder Abdeckblenden in Betracht. Der Raumbedarf einer Irisblende ist zwar verhältnismässig gering, jedoch ist ihr   Aufwand verhältnismässig   hoch. Weniger Aufwand erfordern dagegen Lochblenden und Abdeckblenden. Beide Arten haben den Nachteil eines verhältnismässig grossen Raumbedarfes. Die Lochblende ist ausserdem deshalb auch ungeeignet, weil sie nur eine stufenweise Regelung gestattet.

   Der Nachteil einer    Ahdeckblende,   bei der ein Blendenblatt vor   die Öffnung   der Photozelle geschwenkt wird. - nämlich der verhältnismässig grosse Raum-   bedarf-wird neuerungsgemäss   dadurch vermieden, dass die Blende aus zwei um einen gemeinsamen Drehpunkt schwenkbaren, sich überlappenden Blendenblättern gebildet wird. von denen das mit einer Steuereinrichtung, z. B. einer Kurvenscheibe, in Verbindung stehende Blatt einen Mitnehmer aufweist, gegen den das andere Blatt durch Federkraft gezogen wird und von dem er sich beim Berühren eines ortsfesten Anschlages löst, so dass beide Blätter sich in der die volle Öffnung freigebenden Endlage völlig oder nahezu völlig überdecken. 



   Die Neuerung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher   erläutert.   



   In einem als Vorsatz für eine Kinokamera ausgebildeten Belichtungsregler ist die Photozelle 1 angeordnet. Vor ihr befindet sich ein aus den beiden Blättern 2 und 3 gebildeter Verschluss. Beide Blätter sind bei 4 drehbar gelagert. An einem winkelförmigen Ansatz 5 des Blattes 2 ist ein Zapfen 6 befestigt, der mittels einer Feder 7 gegen ein Kurvenstück 8 geführt wird, das bei 9 drehbar gelagert ist. Das Kurvenstück steht in nicht   näher dar-   gestellter Weise mit einer Regeleinrichtung für die Objektivblende in Verbindung. 



   Das Blatt 2 weist einen Mitnehmer 10 auf. 



  Eine Feder   11,   deren eines Ende am Zapfen 6 und deren anderes Ende am Blatt 3 sich abstützen, versucht das Blatt 3 immer an den Mitnehmer 10 des Blattes 2 zu drücken. Im Vorsatz ist ein ortsfester Anschlag 12 angeordnet, der die Schwenkbewegung des Blattes   3   begrenzt. Wenn bei der öffnungsbewegung der Sektorenblende das Blatt 3 gegen den Anschlag 12 stösst, hat dieses, allein betrachtet, die Zelle freigegeben ; das Blatt 2 aber überdeckt noch teilweise die Zelle (dargestellte Lage in der Figur). Erst beim Wei-   terdrehen   des Kurvenstückes 8 wird die Zelle völlig freigegeben, indem sich das Blatt 2   vollständig   hinter das Blatt 3 setzt.

   Bei der Schliessbewegung der Blende tritt umgekehrt zuerst das Blatt 2 in Tätigkeit und nimmt schliesslich durch den Mitnehmer 10 das Blatt 3 mit, so dass dann mit Hilfe beider Blätter die Zelle bis auf die notwendige Rest- öffnung überdeckt wird. 



   Das Kurvenstück 8 wird durch eine Blattfeder 13 abgebremst, wobei die Bremskraft dieser Feder grösser sein muss als die Kräfte der Federn 7 und   ,   damit letztere keine Rückwirkung auf den Regelmechanismus aus- üben können. 



   Statt der Blattfeder 13 kann selbstverständlich jede andere Art von Bremse, z. B. eine Friktionsbremse, Anwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Belichtungsmesser oder -regler für photographische oder kinematographische Zwecke mit einer vor der Photozelle angeordneten, den Lichteinfall regelnden Abdeckblende, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende aus zwei um einen gemeinsamen Drehpunkt schwenkbaren, sich überlappenden Blendenblältern besteht, von denen das mit einer Steuervorrichtung-z. B. einer Kurven- <Desc/Clms Page number 2> scheibe-in Verbindung stehende Blatt (2) einen Mitnehmer (10) aufweist, gegen den das andere Blatt (3) durch Federkraft gedrückt wird und von dem es sich beim Auflaufen auf einen ortsfesten Anschlag (12) löst, so dass beide Blätter in der die volle Öffnung freigebenden Endlage sich völlig oder nahezu völlig überdecken.
    2. Belichtungsmesser oder-regler nach An- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückwirkung der die Blätter kraftschlüssig verbindenden Feder (11) und der das eine Blatt (2) kraftschlüssig mit der Kurve/8) verbindenden Feder (7) auf die Steuervorrichtung der Sektorenblende durch eine auf die Steuervorrichtung wirkende Bremse (13) verhindert.
AT51658A 1957-11-12 1958-01-24 Belichtungsmesser oder -regler für photographische oder kinematographische Zwecke mit einer vor der Photozelle angeordneten, den Lichteinfall regelnden Abdeckblende AT208216B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140810B (de) * 1960-05-11 1962-12-06 Agfa Ag Blende fuer fotografische Kameras mit Belichtungsregelung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1140810B (de) * 1960-05-11 1962-12-06 Agfa Ag Blende fuer fotografische Kameras mit Belichtungsregelung

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