AT209025B - Kombinierter Lehn- und Schaukelstuhl - Google Patents
Kombinierter Lehn- und SchaukelstuhlInfo
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- AT209025B AT209025B AT500458A AT500458A AT209025B AT 209025 B AT209025 B AT 209025B AT 500458 A AT500458 A AT 500458A AT 500458 A AT500458 A AT 500458A AT 209025 B AT209025 B AT 209025B
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- Austria
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Landscapes
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Kombinierter Lehn-und Schaukelstuhl EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Fig. 1 den Stuhl von der Seite, Fig. 2 von vom und Fig. 3 von unten gesehen dar. Die Fig. 4 und 4a zeigen in grösserem Massstab Einzelheiten der Federbefestigung, Fig. 5 ist eine perspektivische Darstel- lung des Stuhles. Fig. 6 veranschaulicht das Zahnsegment der Sperrvorrichtung in grösserem Massstab und Fig. 7 zeigt das Segment von der Seite gesehen. DerSitz des Stuhles ist mit 1 und der Rückenlehnenteil desselben mit 2 bezeichnet. Diese Teile sind miteinander steif verbunden und mit irgendeiner passenden Polsterung versehen. Ein mit dem Bezugszei- chen 3 bezeichnetes Rahmengestell kann in verschiedener Weise aufgebaut sein und ist vorzugsweise mit Armlehnen 3'versehen. Die beiden Seitenteile des Gestells, die gegebenenfalls die Lehnen 3'tragen, sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch drei Querleisten 14 - 16 miteinander verbunden. Die hintere Querleiste 16 liegt etwas tiefer als die übrigen Querleisten 14 und 15, um den maximalen Schau- kelweg des Sitzes-und Rückenteils nicht unnötig zu begrenzen. Die mittlere Querleiste 14 dient zur Un- terstützung und Befestigung der beiden Scharniere 4 ; der andere Teil der Scharniere ist an der Unterseite des Sitzes 1 festgeschraubt. Diese Scharniere bilden die waagrechte Drehachse des Sitz-und Rücken- teils. Zwischen der Unterseite des Sitzes 1 und dem Rahmengestell 3 sind an jeder Seite und ganz nahe hinter der Vorderleiste 15 des Gestells zwei Schraubenfedern 5 angeordnet. Das Schaukeln des Stuhles kommt dadurch zustande, dass der Sitzende abwechselnd den Stuhl mit Unterstützung an den Armleh- nen 3'nach rückwärts drückt und ihn wieder nach vom schwingen lässt, wobei die Federn 5 die Vorderkan- te des Sitzes nach unten zurückzuziehen suchen. Wenn diese Schaukelbewegung gleichmässig und ruhig erfolgen soll, muss der Widerstand gegen die Bewegung solange gering sein, bis sich der Sitz und der Rückenteil des Stuhles seiner hinteren Schwenklage nähert, in welcher dieser Widerstand rasch zunehmen muss, um ein gleichmässiges und stossfreies Wechseln der Bewegungsrichtung auch bei starkem Schaukeln zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Federbefestigung am Stuhlsitz näher der Drehachse angebracht ist, als die Federbefestigung am Gestell. Wenn die Federbefestigung am Stuhlsitz ausserdem einstellbar ist, wird diese Wirkung zu einem gewissen Mass auch regelbar, so dass sich die Federkraft und ihre progressive Zunahme im voraus bestimmen lassen. Diese Einstellung ist in dem Ausführungsbeispiel durch die Mutter 12 und den Schlitz 13 in dem Beschlag 11 ermöglicht. Das andere Ende der Feder ist in dem festen Halter 10 an der Rückseite der vorderen Querleiste 15 befestigt. Unten am Sitzteil l ist in der Nähe der Vorderkante ein verzahntes Segment 6 befestigt, u. zw. so, dass es direkt hinter der vorderen Querleiste 15 nach unten ragt. Zwischen der vorderen Leiste 15 und der Querleiste 14 des Gestells 3 ist eine Halteplatte 7 angeordnet, die mit einer Öffnung für das nach unten ragende Zahnsegment 6, einem Drehzapfen und einer Führung für einen Sperrteil oder Riegel 8 versehen ist. Der Riegel 8 bildet zusammen mit einem Arm 9 mit einem Griff einen zweiarmigen Hebel. Der Arm 9 ist für den Sitzenden leicht erreichbar angeordnet, so dass die Bedienung des Sperrteils erleichtert ist. Wird dieser Arm 9 nach rückwärts geführt, so wird der Riegel 8 zwischen zwei Zähne des Zahnsegments 6 in Eingriff gebracht. um den Sitz-Rückenlehnenteil in der jeweiligen Schräglage festzuhalten. Sobald der Arm 9 wieder nach vorwärts geführt wird, wird der Sitz- und Rückenteil zum Schaukeln oder zur Neueinstellung der Neigung freigemacht. Wie Fig. 6 zeigt, ist der unterste Zahn des Segments 6 länger als die übrigen, wodurch erreicht wird, dass dieser nicht durch die Öffnung in der Halteplatte 7 hindurchtreten oder an dem Riegel 8 vorbeigelangen kann ; hiedurch ist eine Begrenzung des maximalen Ausschlages des-Stuhles erreicht. Ferner zeigen die Fig. 6 und 7, dass die Zähne des Segmentes 6 spitz ausgeführt sind, so dass der Benutzer des Stuhles die gewünschte Einstellung des Sitz- und Rückenteils zu dem Gestell ohne Schwierigkeit vornehmen kann. Das Zahnsegment weist auch eine gewisse Krümmung auf. die der Drehachse der Scharniere 14 entspricht, so dass die Lage des Sperrteils 6 zum Riegel 8 immer dieselbe bleibt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Kombinierter Lehn- und Schaukelstuhl bestehend aus einem steifen Sitz-und Rückenlehnenteil, der auf einem auf dem Fussboden ruhenden Gestellrahmen schwenkbar angebracht ist, wobei der schwenkbare Sitz-undRückenlehnenteil durch auf einer Querleiste auf dem Rahmengestell angeordnete Scharnie- re und Federn mit dem Gestellrahmen verbunden ist und ein Sperrmechanismus angeordnet ist, welcher in Sperrlage den Sitz- und Rückenlehnenteil in verschiedenen Sitzwinkeln festhalten kann und in freigemachter Lage ermöglicht, den Sitz- und Rückenlehnenteil in eine begrenzte Schaukelbewegung zu versetzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Federverbindung (5) zwischen Gestellrahmen (3) und Sitzteil (1) aus Schraubenfedern besteht,die an der Unterseite des Sitzteiles in einem Beschlag (11) einstellbar befestigt sind, so dass die Lage des Angriffspunktes der Federkraft regelbar ist. <Desc/Clms Page number 3>2. Stuhl nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus aus einem an der Unterseite des Sitzteiles (1) befestigten Zahnsegment (6) und einem Sperrteil oder Riegel (8) besteht, welcher am Gestellrahmen (3) drehbar gelagert und mit einem Bedienungshebel (9) ausgestattet ist.3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Zahn des Zahnsegmentes (6) seitlich verlängert ist, so dass er am Riegel (8) nicht vorbeigelangen kann und dass die übrigen Zähne des Zahnsegmentes und eventuell die Schneide des Riegels (8) spitz ausgeführt sind, so dass die richtige gegenseitige Einstellung von Zahnsegment und Riegel von selbst eintritt, sobald der Riegel gegen das Zahnsegment geführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO209025X | 1957-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT209025B true AT209025B (de) | 1960-05-10 |
Family
ID=19904797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT500458A AT209025B (de) | 1957-07-15 | 1958-07-15 | Kombinierter Lehn- und Schaukelstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT209025B (de) |
-
1958
- 1958-07-15 AT AT500458A patent/AT209025B/de active
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