AT212160B - Zugmaschine - Google Patents
ZugmaschineInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Zugmaschine EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Beschränkungvierradangetriebener Geräteträger unter Verwendung der entsprechenden Arbeitsgeräte. Einachsige Ar- beitsmaschinen, welche bisher in der Zugvorrichtung eines Traktors eingehängt wurden und gegebenenfalls den Antrieb über eine Gelenkwelle vom Traktor abnehmen mussten, können an der Zugmaschine ange- flanscht werden, und die Kraftübertragung ist mittels einer einfachen, gelenklosen Welle möglich. Da- I durch entsteht eine motorisierte Arbeitsmaschine an Stelle bisher eines"Gespannes". Bei nur kurzer Ge- samtlänge des Fahrzeuges ergibt sich eine verbesserte Wendigkeit ; die Gefahr der Beschädigung von Kreuzgelenken bei Wendemanövern am Ackerrand entfällt vollständig. Es ist wesentlich, dass die Arbeitsmaschine ohne Veränderung sowohl im Radantrieb als auch mittels Seilselbstaufzuges sich vorwärtsbewegen und Arbeit leisten kann. In der Praxis kommt es darauf heraus, dass soweit als möglich mittels Radantriebes gearbeitet wird, d. h. in ebenen und mässig geneigten Grund- stücken, in geneigten hauptsächlich in der Schichtenlinie. Bei Überschreiten der zulässigen Neigung be- steht die Möglichkeit, sich mit Seilhilfe aus einer festgefahrenen Lage zu befreien. Ist jedoch die Neigung für Fahrten mit Radantrieb entlang der Höhenschichtenlinie zu gross, dann wird man von Anfang an die Zugmaschine mit Seilselbstaufzug einsetzen, u. zw. zum Betrieb entlang der Fallinie (also rechtwinklig zum Verlauf der Höhenschichtenlinie). Durch einfache Umschaltung kann auf Radantrieb übergegangen werden, z. B. für die Rückwärtsfahrt (bei Arbeiten in Richtung der Fallinie). Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion sind alle Elemente des Antriebes, der Kraftabgabe, der Geräteaufnahme und der Geräteeinstellung sowie der Ankupplung in einem Aggregat auf einer Achse vereinigt, das für die Arbeitsverrichtung mit beliebigen Nachlaufachsen, d. h. mit Einachstransportanhän- gern mit oder ohne Antrieb der Achse, Geräte-Tragachsen und Arbeitsmaschinen u. a. m. durch einfaches Anflanschen, d. h. durch Herstellen einer mechanisch starren, aber leicht lösbaren Verbindung zusam- mengekuppelt werden. kann, wobei die so entstandene Motormaschine entweder mittels Radantriebes oder Seilselbstaufzuges fortbewegt werden kann ; ausserdem gestattet die Zugmaschine deneinsatz als selbstfah- rende Motorwinde. In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform des Einachstraktors dargestellt. Hiebei ist die vom Motor antreibbare Seilzugvorrichtung als Seilspill ausgebildet, bei welcher die Seilgeschwindigkeit direkt pro- portional der Antriebsdrehzahl ist. Die Fig. 5 zeigt die Hinteransicht der Antriebsachse in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 3. Die Antriebselemente für das Seilspill sind derart ausgebildet, dass dieses bei auf Radantrieb geschaltetem Motor wahlweise zusätzlich einschaltbar ist. Hiebei steht die Seilgeschwindig- keit in einem konstanten Verhältnis zu der Radumfangsgeschwindigkeit, u. zw. derart, dass die Seilge- schwindigkeit etwas kleiner ist als die auf den wirksamen Halbmesser bezogene Radumfangsgeschwindig- keit. Hiebei ist es günstig, wenn die Seilgeschwindigkeit um zirka 10 % kleiner als die Radumfangsge- schwindigkeit ist, so dass das Drahtseil erst nach einem bestimmten Schlupf der Räder zunehmend bean- sprucht wird. Bei dieser Ausführungsform geht das Zugseil 40 unter der Maschine auf die Rolle 42, von dieser über eine weitere Umlenkrolle zu demSeilspill55 und von dort über eine weitere Umlenkrolle 56 auf die Seil- trommel 57. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Zugmaschine, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke, bestehend aus zwei Fahrzeugteilen, wovon der erste eine angetriebene Achse, den damit verflanschten Motorgetriebeblock und die Lenkein- richtung enthält, und der zweite Fahrzeugteil, welcher die zweite Fahrgestellachse enthält, durch eine nur in Fahrzeuglängsachse verdrehbare, sonst aber starre, jedoch leicht lösbare Kupplung mit dem ersten verbunden ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender konstruktiver Massnahmen : a) die Räder (8) der Treibachse sind lenkbar auf Achsschenkeln angeordnet und werden über Gelenk- wellen (9) angetrieben ;b) zwecks Erhöhung der Zugkraft, insbesondere auf steilem Gelände, ist auf dem ersten Fahrzeugteil eine Seilzugvorrichtung (30 bzw. 55, 56, 57) vorgesehen, die entweder gleichzeitig mit dem Radantrieb oder allein über eine Rutschkupplung (32) einschaltbar ist, welche die maximale Zugkraft des Zugseils begrenzt ; c) zwecks Erhöhung der Bodenhaftung ist der Fahrersitz (18) seitlich über einem Rad der Treibachse angeordnet, zwischen dem Fahrersitz und der Längsachse des Fahrzeuges ist die Achse des zur Steuerung der Zugmaschine dienenden Lenkrades (13) vorgesehen, während zum Gewichtsausgleich auf der vom Fahrersitz abgewendeten Seite oberhalb der Treibachse die Seilzugvorrichtung (30 bzw. 55, 56, 57) an- geordnet ist ;<Desc/Clms Page number 4> d) zur weiteren Erhöhung der Zugkraft ist innerhalb der Kupplung (52) eine motorseitig angetriebene Zapfwelle (48) angeordnet, so dass die nachlaufende Achse des zweiten Fahrzeugteiles über eine mit der Zapfwelle (48) gekuppelte Welle innerhalb des axialen Trägerrohres antreibbar ist.2. Zugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Fahrtrichtung vorn angeordnete Treibachse an der Rückseite eine Dreipunktaufhängung aufweist, deren untere Schwenkhebel (22, 22') um horizontale, senkrecht zur Fahrzeugachse liegende Achsen schwenkbar sind und die eine Geräteschiene (21) für Bodenbearbeitungswerkzeu : ge, Ackergeräte usw. trägt.3. Zugmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilzugvorrichtung als Seilspill (55) ausgebildet ist, bei welchem die Seilgeschwindigkeit direkt proportional der Antriebsdrehzahl ist.4. Zugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Seilspill (55) bei auf Radantrieb geschaltetem Motor wahlweise zusätzlich einschaltbar ist und die Seilgeschwindigkeit in einem konstanten Verhältnis < l zur Radumfangsgeschwindigkeit steht, vorzugsweise'etwa 100 ; 0 kleiner als diese ist.5. Zugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen Seilgeschwindigkeit und Radumfangsgeschwindigkeit veränderlich einstellbar ist, z. B. durch ein Getriebe.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212160T | 1958-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT212160B true AT212160B (de) | 1960-11-25 |
Family
ID=29591928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT290459A AT212160B (de) | 1958-04-18 | 1959-04-17 | Zugmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212160B (de) |
-
1959
- 1959-04-17 AT AT290459A patent/AT212160B/de active
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