AT21319B - Verfahren zur Darstellung haltbarer Hydrosulfite. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung haltbarer Hydrosulfite.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung haltbarer   Hydrosulfite,   
Im Stamm-Patente   Nr. 21088   ist ein Vorfahren zur Darstellung haltbarer kristallwasserfroier Hydrosulfite beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Salze 
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 sowohl das mit Alkohol, Kochsalz, Natronlange oder sonstwie ausgeschiedene Salz, als   auch die alkoholische Paste selbst   mit starker Alkalilauge oder die Pasten mit festem Ätzalkali bei gewöhnlicher bezw. erhöhter Temperatur verrührt. Nach dem Absaugen der   Muttertaugn kann   das erhaltene   Produkt direkt oder nach dem   Anteigen mit indifferenten Flüssigkeiten Verwendung finden.

   Will man ein trockenes Produkt herstellen, so wird die scharf abgesaugte natronalkalische Paste entweder direkt oder anch Entfernung des Restes 
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   auch   unter Anwendung alkoholischer Kali- oder Natronlauge gearbeitet werden. Die zunächst erhaltene Paste kann, wie oben beschrieben, entweder direkt oder nach dem Ansteigen mit indifferenten Flässigkeiten Verwendung finden oder in ein trocknes Produkt   übergeführt worden.   



     Hcispiet I   : Festes Natriumhydrosulfit, wie man es   erhalt durch Ausfallen seiner   
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 befreit. Das so erhaltene Produkt kann direkt verwendet werden ; es ist aber vorteilhaft, das verdünnte Alkali vollständig zu entfernen und das Produkt sodann mit Natronlauge, Alkohol, Glyzerin oder sonstigen geeigneten Mitteln anzuteigen. Statt Natronlauge kann 
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   Beispiel II: 100 kg Hydrosulfitpaste, wie sie durch Aussalzen aus   Hydrosulfit-   lösungen und Absaugen erhalten wird, werden mit   13#8 kg fein gepulvertem Ätznatron   oder Ätzkali vermischt, wobei die anfangs ziemlich feste Masse unter Temperaturerhöhung schon nach wenigen Minuten leicht flüssig wird. Man erwärmt zweckmässig auf   40-5oc   und verrührt bei dieser Temperatur   während   ungefähr zwei Stunden. Die abgesaugte kristallwasserfreie alkalische Paste kann entweder direkt verwendet oder wie bei Beispiel 1 angeteigt werden. 



   Beispiel 111 : Die nach Beispiel 1 oder II erhaltene alkalische Paste wird entweder direkt oder nach Entfernung der Natronlauge mit Alkohol im Vakuum, eventuell über wasserentziehenden Mitteln getrocknet. Man erhält auf diese Weise ein nahezu   100O/oigüs   Hydrosulfit, welches die gleichen Eigenschaften zeigt, wie das nach dem Stamm-Patente Nr. 21088 dargestellte Produkt. 
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 gutem Rühren 100 l konzentrierte   Natriumhydrosulnt ! ösung einniessen. Die   Temperatur bleibt ziemlich konstant. Nach kurzer Zeit fällt bereits das schwere Hydrosulfitsalz zu Boden. Die überstehende Natronlauge wird abgelassen und das erhaltene kristallwasserfreie Natriumhydrosulfit abgenutscht.

   Die natronalkalische Paste ist entweder für sich verwendbar oder sie wird nach dem Decken mit Alkohol durch Trocknen im Vakuum auf trockenes wasserfreies Salz verarbeitet. 
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 auf trockenes, wasserfreies Salz verarbeitet werden. 



   Beispiel VI : In 150 1 Natronlauge von   400 bzw   werden bei zirka   Höc unter     tüchtigem   Rühren 100 1 konzentrierte zinkhydrosulfitlösung gegeben. Die Temperatur steigt und wird gegebenenfalls durch Kühlen auf zirka 50 C heruntergesetzt. Nach kurzer Zeit ist das Zink in Lösung gegengen. Das ausgeschiedene kristallwasserfreie Natriumhydro-   sulfit wird abgesaugt und kann in der oben beschriebenen Weise iu trockenes wasserfreies Hydrosulfitsalz übergeführt werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von haltbaren, kristallwasserfreien Hydrosulfiten, dadurch gekennzeichnet, dass man die kristallwasserhaltigen Salze der hydroschwrfligen Säure in fester Form oder als Pasten oder konzentrierte Lösungen dieser Salze in Gegenwart oder Abwesenheit von Alkoholen mit hochprozentiger Alkalilauge bezw. festem Ätzlkali, zweck- mässig hei höherer Temperatur behandelt, die Mutterlauge tunlichst entfernt und dann eventuell noch das erhaltene Produkt direkt oder nach entsprechendem Nachwaschen trocknet oder mit gegen das wasserfreie Hydrosulfit indifferenten Mitteln, wie Alkohol, Glyzerin, Alkalilauge, Kochsalzlösung etc. zu einer Paste anteigt.
AT21319D 1904-04-05 1904-11-25 Verfahren zur Darstellung haltbarer Hydrosulfite. AT21319B (de)

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AT21319T 1904-11-25

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