AT215497B - Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen - Google Patents

Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen

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AT215497B
AT215497B AT301860A AT301860A AT215497B AT 215497 B AT215497 B AT 215497B AT 301860 A AT301860 A AT 301860A AT 301860 A AT301860 A AT 301860A AT 215497 B AT215497 B AT 215497B
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AT301860A
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  Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen, wobei eine Hochfrequenzstufe mit einer Mischstufe über ein Bandfilter gekoppelt ist, das aus zwei auf die Eingangsfrequenz abgestimmten Kreisen besteht, die je eine Innenleitung und eine leitende Hülle besitzen. Die Kreise haben somit die Form konzentrischer Lechersysteme, und die Kopplung kann kapazitiv oder induktiv sein mittels einer Öffnung in einem gemeinsamen Teil der Hülle oder durch eine Kopplungsschleife. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist insbesondere für Fernsehempfänger zur Abstimmung in dem Band ultrahoher Frequenzen bestimmt, das sich von 470 bis 890 MHz erstreckt. 



   Insbesondere in diesem Ultrahochfrequenzbereich bildet die Oszillatorstrahlung eine Schwierigkeit. 



  Ein Teil der von dem Ortoszillator erzeugten Schwingungen tritt über die erwähnten Vorselektionselemente und die Elektrodenkapazitäten einer etwaigen Hochfrequenz-Verstärkerröhre in den Antennenkreis hinein. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der durch   äusserst   einfache Mittel nahezu eine vollständige Unterdrückung der über den erwähnten Weg die Antenne erreichenden Strahlung erzielt wird, u. zw. indem Abstimmittel für einen breiten Frequenzbereich vorgesehen werden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass der zweite Bandfilterkreis eine zweite, mit der Eingangselektrode der Mischröhre verbundene Innenleitung enthält und dass das andere Ende dieser Leitung durch die Wandung der Hüllen in den ersten Bandfilterkreis geführt und dort derart angeordnet ist, dass eine zusätzliche Kopplung des Eingangskreises der Mischröhre mit dem ersten Bandfilterkreis herbeigeführt wird, welche Kopplung für die Oszillatorschwingung zu der Kopplung auf dem normalen Wege entgegengesetzt ist. 



   Vorzugsweise liegen die zwei Kreise unmittelbar nebeneinander ; sie haben eine gemeinsame Wandung und die Hüllen bilden ein Ganzes. Man braucht dabei nur eine Öffnung in dieser Wandung an einer geeigneten Stelle anzubringen, durch welche das von dem Eingangskreis der Mischröhre abgewendete Ende der letztgenannten Leitung geführt und mit der gemeinsamen Wandung verbunden wird, in der Weise, dass an der betreffenden Stelle eine Kopplungsschleife gebildet wird, die nur eine sehr geringe Oberfläche zu haben braucht. 



   Die Abstimmung der Vorselektionskreise erfolgt mittels miteinander gekuppelter Kondensatoren, deren feststehende Platten mit den Enden der Innenleitungen der Lechersysteme verbunden sind, während die beweglichen Platten über die Achse mit den Hüllen in Verbindung stehen. Für den Oszillatorkreis kann eine ähnliche Lecherleitung benutzt werden, die direkt neben den zwei Leitungen angeordnet ist und mit ihnen einen Teil der Wandung gemeinsam besitzt. 



   Eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. 



   Den Klemmen 1 werden die Antennenschwingungen zugeführt. Sie werden über einen Transformator und eine Kapazität auf die Kathode der Hochfrequenz-Verstärkerröhre 2 übertragen, deren Gitter geerdet ist. Von der Anode der Röhre werden die verstärkten Schwingungen über einen Kondensator der Innenleitung   3   des ersten Abstimmkreises zugeführt. Die Innenleitung befindet sich in dem nach aussen nahezuganz durch eine leitende Wand verschlossenen Raum 40. Das untere Ende der Leitung 3 ist mit den feststehenden Platten 4 eines zur Abstimmung dienenden Drehkondensators verbunden. Die Achse des- selben ist über Federn 15 mit der Hülle leitend verbunden. 



   Ein zweiter Raum 5 hat eine Innenleitung 7, deren unteres Ende mit den feststehenden Platten 12 eines mit dem ersteren gekuppelten Drehkondensators mit der Achse 14 verbunden ist. Auf derselben
Achse sitzt weiters das Abstimmsystem für den Ortoszillator, dessen die Frequenz bestimmender Kreis auf ähnliche Weise wie die ersten Kreise ausgebildet ist mit einer Innenleitung 11, die mit den feststehenden
Platten   13   des Abstimmkondensators verbunden ist. 



   Das obere Ende der Leitung 7 ist über einen Trimmerkondensator 6 mit der gemeinsamen Hülle ver-   bunden. Die zwei Lechersysteme, die auf die Eingangsfrequenz abgestimmt werden, sind in geringem Masse miteinander gekoppelt, so dass sie ein Hochfrequenz-Bandfilter bilden, das einen Frequenzbereich   

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 von z. B. 10 MHz durchlässt. Die Kopplung wird teilweise durch die Achse 14 der Kondensatoren und teilweise durch eine Öffnung 16 an der Stelle eines oberen Raumes der Leitungen 3 und 7 herbeigeführt. 



   Es ist weiters eine selbstschwingende Triode 9 mit einem für hohe Frequenzen über einen Durchführungskondensator geerdeten Gitter vorhanden, das weiter über einen Widerstand zum Erzielen der richtigen Gleichspannungseinstellung mit dem gemeinsamen Gestell verbunden ist. Die Röhre 9 ist mittels der Zwischenelektrodenkapazität als Hochfrequenzgenerator wirksam ; die Eigenfrequenz wird durch die im Raum 10 untergebrachten Elemente bedingt. Die Anode ist über einen Kondensator mit dem oberen Ende der Leitung 11 verbunden, während die Kathode über die Leitung 8 im Raum 5 mit der gemeinsamen Hülle verbunden ist. Die Leitung 8 bildet eine Kopplungsschleife 18 mit dem Kreis im Raum 40. 



   Die Oszillatorschwingungen werden in der Röhre 9 mit den Eingangsschwingungen gemischt und der Induktivität 19 können Schwingungen mit der Differenzfrequenz entnommen werden. Die Oszillatorschwingungen erreichen jedoch auch über die Leitung 8 die Kopplung zwischen den Räumen 40, 5 und über die   Anoden-Kathodenkapazität   der Röhre 2 die Antenne und rufen eine unerwünschte Ausstrahlung hervor. 



   Gemäss der Erfindung ist die Leitung 8 auf besondere Weise angeordnet, u. zw. ist sie durch eine Öffnung in der gemeinsamen Wandung zwischen den Räumen 40 und 5 hindurchgeführt, wodurch in dem ersten Raum eine Kopplungsschleife 18 gebildet wird. Wenn diese Schleife richtig angeordnet ist, wird in den Anodenkreis der Röhre 2 ein Oszillatorsignal induziert, das zur Oszillatorspannung gegenphasig ist, die an diese Stelle über den vorstehend geschilderten Weg gelangt. 



   Letztere Spannung ist hier bereits infolge der normalen Selektivität des Bandpassfilters geschwächt, so dass die Schleife M lediglich eine sehr geringe Kopplung zu bewirken braucht und die Übertragung des Fernseh-Eingangssignals praktisch nicht beeinflusst wird. Durch Änderung der Lage der Schleife 18 kann man die richtige Kompensation einstellen. Dies ist einfach durchführbar, wenn die verschiedenen Räume   40, 5   und 10 auf der Vorderseite durch einen gemeinsamen lösbaren Metalldeckel verschlossen sind. 



   Die Leitungen 3,7 und 11 sind vorzugsweise streifenförmig und haben eine Länge von etwa 8 cm bei einem Maximalwert der Abstimmkapazitäten von 16 p F. Wenn die Schleife 18 annähernd in der Mitte des Streifens 3 angebracht wird, kann ein vorzüglicher Ausgleich der Oszillatorspannung über praktisch den ganzen Abstimmbereich erzielt werden. 



   Die Oszillatorfrequenz liegt gewöhnlich weit ausserhalb des Durchlassbereiches des Bandpassfilters, so dass der Phasenunterschied zwischen der über die normale Kopplung zurückgeführten Oszillatorschwingung und der über die Schleife 18 praktisch   1800 beträgt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen, wobei ein Hochfrequenzkreis mit der Mischstufe über ein Bandfilter gekoppelt ist, das aus zwei auf die Eingangsfrequenz abgestimmten Kreisen besteht, die je eine Innenleitung und eine leitende Hülle besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bandfilterkreis eine zweite, mit der Eingangselektrode der Mischröhre verbundene Innenleitung enthält, deren anderes Ende durch die Wandung der Hüllen in den ersten   Bandfilterkreis   geführt und dort derart angeordnet ist, dass eine zusätzliche Kopplung des Eingangskreises der Mischröhre mit dem ersten Bandfilterkreis herbeigeführt wird, welche Kopplung für die Oszillatorschwingung zu der erstgenannten Kopplung gegenphasig ist.

Claims (1)

  1. 2. Mischschaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kreise unmittelbar nebeneinanderliegen und eine gemeinsame Wandung haben, durch welche die letztegenannte Leitung hindurchgeführt ist.
AT301860A 1959-04-24 1960-04-21 Mischschaltung für sehr hohe Frequenzen AT215497B (de)

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