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Elektro-Durchlauf. erhitzer mit Wassermangelsicherung
Die Erfindungbezieht sich auf einen Elektro-Durchlauferhitzer mit einem als Wassermangelsicherung dienenden Membranschalter zum Einschalten des Heizstromes und einem zugleich von der Membran des Membranschalters steuerbaren Wassermengenreglers. Es ist bekannt, mit dem Hub des Membranschalters die Einschaltung eines elektrischenMomentschalters zubewirken. Bei gasbeheizten Durchlauferhitzernist es an sichbekannt, mit derMembran einessolchen als Wassermangelsicherung wirkende nMembranschalteis nicht nur das Gasventil zu öffnen, sondern gleichzeitig auch einen Wassermangelregler zu steuern.
Bei Gasdurch- lauferhitzern bietet es keine Schwierigkeiten, die Freigabe der Heizmittelzufuhr und die Wassermengenreglung mit ein-und derselben Membran zu bewirken, weil das Gasventil nach dem Öffnen ohne weiteres dem Regelspiel der Membran folgen kann, ohne dass dies einen nachteiligen Einfluss hat. Man könnte die Anordnung so treffen, dass die Membran bei ihrem Anfangshub die Kontakte für die elektrische Heizleistung über federnde Zwischenglieder schliesst, welche einen Hub der Membran auch nach dem Schlie- ssen der Kontakte zulassen. Durch diese würden aber störende Zusatzkräfte auf die Membran wirksam, welche eine Verfälschung der Reglercharakteristik zur Folge haben wurden. Auch würde der Kontakt- druck vom Membranhub abhängig.
Beim Schliessen des Wasserdurchflusses, wenn die Membran in ihre Ruhelage zurückgeht, sinkt der Kontaktdruck bei einer solchen Anordnung kontinuierlich auf Null ab, ehe der Kontakt öffnet. Das führt bei den für elektrische Durchlauferhitzer üblichen hohen Leistungen zu Funkenbildung und zum Verbrennen der Kontakte. Praktisch kann man für elektrische Durchlauferhitzer Momentschalter verwenden. Diese Möglichkeit ist aber bei Membranschaltern, die gleichzeitig eine Wassermengenregelung bewirken, nicht ohne weiteres gegeben, weil dann die Membran naturgemäss mit den elektrischen Schaltgliedern belastet ist und daher keinen freien Regelhub ausführen kann.
Anderseits ist die Anwendung eines Wassermangelreglers auch bei Elektro-Durchlauferhitzer von grosser Wichtigkeit. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anwendung eines Wassermangetre. fr- lers auch bei solchen Membranschaltern zu ermöglichen, die zum Betätigen eines elektrischen Momentschalters eingerichtet sind.
Erfindungsgemäss geschieht das dadurch, dass mit der Membran ein mit zwei Auschlagflächen versehener Stössel kraftschlüssig verbunden ist und dass zwischen den Anschlagflächen der Kipphebel eines elektrischen Kippschalters derart angeordnet ist, dass der Kipphebel nach Erreichen der Einschaltstellung von der die Einschaltung bewirkenden Anschlagfläche soweit abgehoben ist, dass die den Wassermengenregler steuernde Membran bei ihrem Regelhub unbehindert ist.
Zweckmässigerweise ist der zwischen den Anschlagflächen spielende Kipphebel an seinem freien Ende mit einer Spreizfeder verbunden, die anderseits am Gelenkpunkt eines mit einer Kontaktfeder zusammenarbeitenden Kniehebelsystems angreift. Bei einer solchen Anordnung wird der Kipphebel durch Vermittlung der Anschlagflächen bei einer Membranbewegung derart ausgeschwenkt, dass er jeweils einen Totpunkt überwindet. Unter dem Einfluss der Spreizfeder hebt sich der Kipphebel dann so weit von der Anschlagfläche des Membranschalterstössels ab, dass die Membran ihren Regelhub frei und vom Schalter unbelastet ausführen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
In den Wasserschalter l tritt bei 2 das Kaltwasser ein. Eine Membran 3 unterteilt den Wasserschal-
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ter 1 in zwei Kammern 4 und 5. Das aus der Leitung 2 kommende Wasser, das durch den Reglet 6 geregelt wird, erfährt in der Venturidüse 7 einen Stau, der in derKammer 5 auf der Unterseite der Membran 3 wirksam wird. Die obere Membrankammer 4 steht mit der Niederdruckseite de venturidüse 7 in Verbindung. Von 4erVenturidUse 7 aus fliesst das Wasser über den Kanal 8, den Wärmeaustauscher 9 und die Leitung 10 zum Warmwasser-Zapfventil 11. Bei der Hubbewegung des von der Membran betätigten Steuerstiftes 12 hebt dieser den Steuerbolzen 13 an.
An der Unterkante 14 einer Aussparung 15 des Steuerbolzens 13 legt sich der kurze Hebelarm 16 eines Doppelhebels 17. an. Der Drehpunkt des Hebels ist bei M.
Der lange Hebelarm 17 trägt an seinem Ende 19 drehbar das Ende einer Feder 20. Das andere Ende 21 dieser Feder 20 steht ebenso drehbar mit zwei Hebeln 22 und 23 in Verbindung. Der Hebel 23 ist am Drehpunkt 18 gelagert, während der Hebel 22 an seinem Ende 24 an dem elektrischen Kontakthebel 25 angreift.
Beiinbetriebnahme desWasserschalters bewegt sich der Steuerbolzen 13 aufwärts, wobei der Druck der Federn 26 und 27 Uberwundenwerden muss. Der Steuerbolzen hat eine Aussparung 15 mit je einer Arbeitfläche 14 und 14'. Dabei liegt die Arbeitsfläche 14 am Hebelende 16 an. Beim Anheben des Steuerbolzens 13 wird der Anlenkpunkt 19 der Feder 20 abwärts bewegt, wobei sich die Feder 20 mit ihrem andern Ende 21 an einem Gegenlager 28 abstützt. Bewegt sich der Hebel 17 über den Drehpunkt 21 hinaus, dann bewegt die Feder 20 den Anlenkpunkt 21 nach aufwärts, während der andere Anlenkpunkt 19 nun als Stützpunkt dient. Bei dieser Bewegung wird der Hebel 22 nach oben geschoben, so dass der Kontakt 29 - 29' geschlossen wird. Dabei ist der Stromkreis geschlossen, so dass das Wasser erwärmt wird.
Bei diesem Umschalten des Hebels 17 eilt das Ende 16 dem Steuerbolzen 13 nach oben voraus. Daher entsteht ein Spiel zwischen der unteren Kante des Hebels 16 und der unteren Steuerkante 14 des Steuerbolzen. Dieses Spiel ist so bemessen, dass bei weiterer Aufwärtsbewegung des Steuerbolzens der von einer Schraubenfeder 30 mit der Membran 3 in Berührung bleibende Körper 6 des Wassermengenreglers an seinem Regelsitz 6'in Regelstellung geht. Dadurch kann die Regelung des Wassers ohne Beeinträchtigung durch das SpruBgwerk in bekannter \\ eise arbeiten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektro-Durchlauferhitzer mit einem als Wassermangelsicherung dienenden Membranschalter zum Einschalten des Heizstromes und einem zugleich von der Membran desMembranschalters steuerbaren Wassermengenregler, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Membran (3) ein mit zwei Anschlagflächen (14,
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der Kipphebel (16, 17) eines elektrischen Kippschalters derart angeordnet ist, dass der Kipphebel nach Erreichen der Einschaltstellung von der die Einschaltung bewirkenden Anschlagfläche (14) soweit abgehoben ist, dass die den Wassermengenregler steuernde Membran (3) bei ihrem Regelhub unbehindert ist.