CH210954A - Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heisswasserspeicher. - Google Patents
Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heisswasserspeicher.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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- F24H9/2007—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
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Description
Elektrischer Durchlauferhitzer mit Reisswasserspeicher. 'Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Durchlauferhitzer mit Heiss wasserspeicher, bei welchem eine unter dem Druck der Wasserleitung stehende Membrane einen die Stromzufuhr beherrschenden Schal ter steuert, wobei .der in die Wasserzuleitung zum Speicher eingebauten, unter Federwir kung stehenden Membrane ein den Wasser zufluss beherrschendes Ventil zugeordnet ist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Membrane, nachdem sie beim Erreichen eines zum voraus bestimmten Druckes im Heiss wasserspeicher sowohl den elektrischen Heiz strom wie die Wasserzufuhr unterbrochen hat, bei einem vorbestimmten Druckabfall im Speicher den Heizstrom wieder einschal tet, ohne aber zugleich die Wasserzufuhr ein zuschalten.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Bei A ist der Eintritt des zu erwärmen den Wassers von der Druckleitung. Das Wasser gelangt durch die Leitung 1, 2 in die Ventilkammer 3. Das Ventil besteht aus einer Gummischeibe 4, welche eine Bohrung 5 aufweist. Durch letztere führt mit Spiel ein Bolzen 6 mit einem tellerartigen Kopf 7 und einer Bolzenverlängerung 25. Auf den Teller 7 drückt eine Feder 26. Der Bolzen 6 mit dem Absatz 8 und den gerben 9 führt durch eine Bohrung 10 der Ventilkammer 3. Die Bohrung 10 ist grösser als der Bodzen- durchmesser 6 und ist im Innern der Ventil kammer mit einem scharfkantigen Rand 11 umgeben.
Eine Membran 12 greift mit einem Überfang 27 in eine ringförmige Nut 28 des Bolzens 6. Die Membrane 12 steht mit einem Bolzen 29 in dichter und fester Verbindung. Der Bolzen 29 führt zu einem Gestänge 13, 14 und 15. Die Membrane 12 bildet mit der Gehäusewand 16 eine Kammer 17. Eine Fe der 30, welche in einem Gehäuse 31 unter gebracht ist, drückt auf die Membrane 12. Dabei stützt sich das Crehäuse 31 auf eine Feder 18, welche sich auf das, Gehäuse 19, 20 abstützt. Von der Membrankammer 17 führt eine Leitung 21 das Wasser über ein federbelastetes Drosselventil 22, 23, 24 zum Ausgang B.
Vom Ausgang B gelangt das Wasser durch eine im Hauptpa.tenibeispiel näher beschriebene Kochkammer in einen Heisswasserspeicher. Der elektrische Heiz körper 32 der Kochkammer, der in der Zeich nung schematisch dargestellt ist, steht. über einen Quecksilberkippschalter 33 mit dem Netzstrom C in Verbindung. Eine elektrische Hilfsheizung 34, welche in der Kochkammer oder separat im Heisswasserspeicher unter gebracht ist, steht ebenfalls über den Queck silberkippschalter 33 mit dem Netzstrom C in Verbindung. Der Bolzen 29 trägt in sei ner Achse eine durch Gewinde aelisial ver schiebbare Nadel 35.
Die @Virkungs"veise der vorgeschriebenen Vorrichtung ist in Abweichung zu den im Hauptpatent näher beschriebenen Vorgängen folgende: Die Membrane 12 wird durch eine Feder 30, wenn der Wasserzufluss bei A unter brochen ist, in die Stellung I gedriiclzt. Die Feder 30 ist nun so bemessen, dass sie schon bei kleinstem Wasserdreck in der Membran kammer 17 die Membrane 12 in die gezeich nete Lage drücken lässt. In dieser Stellung stützt sich die Feder 30 über ein Gehäuse 31 auf die stärkere Feder 18, welch letztere dabei noch keine Lagenveränderungerfahren hat.
In dieser gezeichneten Lageerfolgt der Wasseraustritt durch die Öffnung bei B in die hier nicht mehr gezeichnete Kochkammer, wobei das Gestänge 13, 14 und 15 die ge zeichnete Lage einnimmt, was bewirkt, dass der Quecksilberschalter 33 den Heizstrom kreis sowohl der Hauptheizung 32 wie der Hilfsheizung 34 schliesst. Die Ventilscheibe 4 und der Ventilbolzen 6 nehmen dabei die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Bei einer Druckerhöhung im Heisswasserspeicher- raum pflanzt sich dieser durch die Leitung 21 bis in die Uembrankammer 17 fort, was bewirkt, dass sich die Membrane 12 in die punktiert gezeichnete Lage II durchdrückt.
In dieser Stellung hat sich die Ventilscheibe 4, unterstützt durch die schwache Feder 26, auf den Ventilsitz 11 gedrückt. Der Über- fang 27 der Membrane 12 legt sich dabei auf den Anschlag 36 der Ringnut 28. Zu gleich ist das Gestänge 13, 14, 15 in die punktiert gezeichnete Lage II gelangt, wo der Quecksilberkippschalter 33 den Heiz strom sowohl der Hauptheizung 32 wie der Hilfsheizung 34 unterbricht.
Das Durch drücken der Membrane 12 von der gezeichne ten Lage in die Lage 1I geschieht dadurch, dass sich die Membrane 12 zuerst auf das Gehäuse 31 stützt, und dieser Gehäusedruck die Kraft der starken Feder 18 überwindet. Dabei wird das Gehäuse 31 von seinem Sitz 37 abgehoben. In der Membranlage II ist also der Heisswasserspeicher mit heissem Was ser gefüllt, der Stromzufluss der Heizungen unterbrochen, ebenso der Wasserzufluss bei A.
Beim Erkalten des, Wassers im Heisswasser speicher wird das Wasservolumen verklei nert. Dies hat einen Druckabfall im Heiss wasserspeicher und damit in der Membran- ka.mmer 17 zur Folge. Unter dem Einfluss der Feder 18 drückt sich die Membrane 12 nach oben durch.
Der Weg dieses Durch driickens der Membrane nach oben wird nun mittelst der Nadel 35 damit eingestellt, dass sich der Nadelkopf 38 mehr oder weniger vom Kopf des Bolzens 6 distanziert. Es wird damit erreicht, dass sich die Membrane in eine bestimmte Lage nach oben durchdrücken kann, ohne den Bolzen 6 und damit das Ven til 4 zu lüften, das heisst ohne dass Wasser zuströmt.
In der Zeichnung ist die Stellung der Nadel 35 iso eingestellt, dass sich die Membrane von der Stellung II in die Stel lung III durchdrücken kann, bis der Nadel kopf 36 den Bolzen 6 berührt. Bei der Mem- branstellung III nimmt das Gestänge 13, 14, 15 die Lage III ein, was bewirkt, dass die Quecksilberwippe 33 in eine solche Lage kommt,
da.ss das Quecksilber die Kontakte x und y schliesst und damit die Hilfsheizung 34 einschaltet. Mit der Hilfsheizung 34 wird das erkaltete Wasser im Heisswasserspeicher wieder nachgewärmt, das Wasser dehnt sich wieder aus, der Druck in der Membrankam- mer 17 steigt und damit wird die Membrane wieder in die Lage II gedrückt.
Die Queck- Silberwippe 33 kommt dabei auch wieder in die Lage II, in welcher das Quecksilber nur den Kontakt x überschwemmt und damit die Hilfsheizung 34 ausschaltet. Mittelst der ein stellbaren Reguliernadel 35 kann also er reicht werden, dass das Wasser im Heisswas serspeicher nie unter einen bestimmten Grad Wärme fällt.
Die einstellbare IFIöehsttempe- ratur im Heisswasserspeicher hängt dabei von der mehr oder weniger grossen Distanz zwi schen Nadelkopf 38 und :Bolzen 6 ab, ge messen in :der Membranstellung II.
Die Nadel 35 muss nun so eingestellt wer den, dass sich die Hilfsheizung 34 sicher ein schaltet, bevor das Ventil 4 gelüftet wird. Ausser der gezeichneten Hilfsheizung 34 wären mehrere Heizstufen denkbar, indem die Quecksilberwippe mehrere Kontakte auf weist, die nacheinander eingeschaltet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heiss wasserspeieher, bei welchem eine unter dem Druck der Wasserzuleitung stehende Mem brane einen die Stromzufuhr beherrschenden Schalter steuert, wobei der in die Wasser- zuleitung zum Speicher eingebauten, unter Federwirkung stehenden Membrane ein den Wasserzufluss beherrschendes Ventil zuge ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane,nachdem sie beim Erreichen eines zum voraus bestimmten Druckes im Heiss- wasserspeieher sowohl den elektrischen Heiz strom als auch die Wasserzufuhr unter brochen hat, bei einem vorbestimmten. Druck abfall im Speicher den Heizstrom wieder einschaltet, ohne aber zugleich die Wasser zufuhr einzuschalten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heiss wasserspeicher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane in der Stellung III die Stromzufuhr einer Hilfsheizung ein- bezw. ausschaltet. 2.Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heiss was.serspeicher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane in der Stellung II die Hauptheizung der Kochkammer ein- bezw. ausschaltet. 3. Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heiss wasserspeicher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet;dass die Membran- stellung III mittelst regulierbarem An schlag (38) gegenüber dem Ventilbolzen (6) eingestellt werden kann. 4. Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heiss wasserspeicher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane mit zwei hintereinandergeschalteten Fe dern belastet ist, wobei die eine Feder schwächer als die andere ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH210954T | 1939-05-10 | ||
| CH206655T | 1939-05-10 |
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| CH210954A true CH210954A (de) | 1940-08-15 |
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ID=25724328
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH210954D CH210954A (de) | 1939-05-10 | 1939-05-10 | Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heisswasserspeicher. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210954A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139930B (de) * | 1960-02-11 | 1962-11-22 | Wys Elektrogeraetebau G M B H | Elektrischer Durchlauferhitzer |
-
1939
- 1939-05-10 CH CH210954D patent/CH210954A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1139930B (de) * | 1960-02-11 | 1962-11-22 | Wys Elektrogeraetebau G M B H | Elektrischer Durchlauferhitzer |
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