AT216041B - Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge

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AT216041B
AT216041B AT7358A AT7358A AT216041B AT 216041 B AT216041 B AT 216041B AT 7358 A AT7358 A AT 7358A AT 7358 A AT7358 A AT 7358A AT 216041 B AT216041 B AT 216041B
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AT
Austria
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bogie
weighing
upper box
rail vehicles
vehicle
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AT7358A
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English (en)
Inventor
Paul Dipl Ing Singer
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
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  Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge 
Die Erfindung bezieht sich auf ein zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge, bei welchem der Oberkasten auf mehreren quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Wiegebalken aufruht und die Verbindung zwischen dem Oberkasten und dem Drehgestell ausschliesslich durch Lenker und Winkelhebel gebildet ist, die nur die in Fahrzeuglängsrichtung auftretenden Kräfte übertragen, und bei dem zur Aufnahme der Querkräfte elastische Puffer vorgesehen sind. 



   Solche Drehgestelle sind an sich bekannt und werden insbesondere dann angewendet, wenn die Anbringung des üblichen Drehzapfens in der Mitte des Drehgestelles aus konstruktiven Gründen auf Schwierigkeiten stösst. 



   Bei den bekannten Drehgestellen dieser Art sind die elastischen Puffer in der Querebene des ideellen Drehpunktes angeordnet. 



   Ein solche Anordnung der Pufferelemente ist jedoch in manchen Fällen unerwünscht oder schwer durchführbar, welche Schwierigkeiten gemäss der Erfindung dadurch beseitigt werden, dass die elastischen Puffer, wie bekannt, zwischen den Wiegebalken einerseits und dem Drehgestellrahmen anderseits angeordnet sind und ausserdem, wie gleichfalls bekannt, die Führungen der Wiegebalken am Hauptrahmen konzentrisch zum ideellen Drehpunkt ausgebildet sind. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Diese zeigt ein Drehgestell im Grundriss, bei welchem die Puffer gemäss der Erfindung zwischen den Wiegebalken und den beiden Querträgern des Drehgestelles angeordnet sind. 



   Der Rahmen 1 des Drehgestelles, an dem die-der Einfachheit halber nicht   dargestellten-Radsätze   in üblicher Weise federnd gelagert sind, ist mit dem Oberkasten bzw. dem Hauptrahmen 2 des Fahrzeuges, das z. B. eine Elektrolokomotive od. dgl. sein kann, unter Vermeidung eines Drehzapfens durch ein Hebelsystem so verbunden, dass er um den ideellen Drehpunkt 3 schwenkbar ist. Das Hebelsystem besteht aus den Lenkern 4, 5, die bei 6 bzw. 7 kugelgelenkartig an den Hauptrahmen 2 angelenkt sind, wobei die Gelenkpunkte 6 und 7 in der durch den ideellen Drehpunkt gehenden Querebene oder mindestens im Bereich dieser Ebene liegen.

   Die Lenker 4 und 5 greifen an je einem Arm der Winkelhebel   8, 9   an, die um vertikale Achsen   10,   11 verschwenkbar am Rahmen 1 des Drehgestelles gelagert sind und deren andere Arme   12, 13   durch eine   Kuppelstange 14   miteinander verbunden sind. Durch dieses Hebelsystem wird das Drehgestell so geführt, dass es Schwenkbewegungen um den ideellen Drehpunkt 3 ausführen kann und dass in seiner Längsrichtung auftretende Kräfte auf den Oberkasten übertragen werden. 



   Um die Einfahrt in Kurven weicher zu gestalten bzw. das Auftreten seitlicher Stösse zu mildern oder zu 
 EMI1.1 
 punkte auf Druck beansprucht wird und dass sie den seitlichen Ausschlag der Wiegen 19, 20 begrenzen. 



   Die   Wiegebalken 19, 20   sind ihrerseits durch in der Längsrichtung des Drehgestelles wirkende Lenkerpaare   25, 26   so gelenkig mit dem Rahmen 1 des Drehgestelles verbunden, dass sie seine Schwenkbewegungen mitzumachen trachten, wofür der Hauptrahmen 2 des Oberkastens mit den auslegerartig geformten Enden 27, 28 der Wiegebalken auf Gleitplatten 29 verschiebbar gelagert ist. In diesen Gleitplatten sind Gleitsteine 30 gemäss der Erfindung so geführt, dass sie sich in einer auf den Radius zum ideellen Drehpunkt 3 senkrecht stehenden Richtung verschieben können. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass bei Verdrehung des Drehgestelles gegenüber dem Hauptrahmen keine nennenswerten Kräfte in den Federungen auftreten, die die Verdrehung behindern könnten.

   Bei der erfindungsgemässen Ausbildung des Drehgestelles erfolgt die Übertragung von Seitenkräften zwischen Drehgestell und Hauptrahmen über die Puffer   15, 16   auf die Wiegebalken   19,   20 und über die Gleitsteine 30 auf den Hauptrahmen 2 und umgekehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge, bei welchem der Oberkasten auf mehreren quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Wiegebalken aufruht und die Verbindung zwischen dem Oberkasten und dem Drehgestell ausschliesslich durch Lenker und Winkelhebel gebildet ist, die nur die in Fahrzeuglängsrichtung auftretenden Kräfte übertragen, und bei dem zur Aufnahme der Querkräfte elastische Puffer vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender einzeln für sich bekannter Merkmale :
    a) Die elastischen Puffer sind als parallel zu den Wiegebalken liegende, in beiden Richtungen wirkende federnde Kupplungsglieder (15, 16) an den Wiegebalken (19, 20) einerseits und dem Drehgestellrahmen (23, 24) anderseits angelenkt. b) die Führungen (27, 30) der Wiegebalken (19, 20) am Hauptrahmen (2) sind konzentrisch zum ideellen Drehpunkt (3) ausgebildet. EMI2.1
AT7358A 1958-01-04 1958-01-04 Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge AT216041B (de)

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