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Einrichtung zum Festhalten einer Treppe in eingeschobener Lage am Klappdeckel einer Bodenluke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Festhalten einer Treppe in eingeschobener Lage am Klappdeckel einer Bodenluke.
Es sind Einrichtungen der genannten Art bekannt, bei denen ein drehbar gelagerter, unter Gewichtswirkung stehender Hebel verwendet wird, der mit einem Anschlag zusammenarbeitet. Der Hebel ist ein- armig ausgebildet und weist an dem freien Ende einen Ausschnitt auf, der sich gegen einen festen Anschlag der Bodenluke abstützen kann. Dieser einarmige Hebel ist an einem Holm der Treppe angebracht, Eine solche Anordnung arbeitet noch nicht sicher genug ; denn die Wirkung des Fallgewichtes des einarmigen Hebels ist von der Geschwindigkeit bzw. der Beschleunigung abhängig, mit der die Treppe nach oben verschoben wird. Es kann vorkommen, dass der einarmige Hebel infolge des Schwunges in der abgehobenen und der für die Verriegelung unwirksamen Stellung verbleibt bzw. nicht rechtzeitig in diese Stellung zurückschwingt. Dadurch kann die Treppe wieder abrutschen und Unfälle hervorrufen.
Es sind weiterhin unter Federwirkung stehende Winkelhebel bekannt. Bei diesen Vorrichtungen hängt das Funktionieren der Festhalteeinrichtung ausschliesslich von der Federwirkung ab.
Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung einer ohne Feder arbeitenden Festhalteeinrichtung zum Gegenstand. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass von dem als Winkelhebel ausgebildeten Hebel der eine von seiner Lagerstelle am Lukendeckel abstehende Schenkel dem mit dem Anschlag versehenen Treppenteil als Stütze dient, während der andere als Gegengewicht ausgebildete, mit Gntfleiste versehene Schenkel in der Stützstellung längs einer Basisplatte abwärts verläuft. Durch diese Ausbildung des Hebels und seine Anordnung an dem Lukendeckel wird eine sichere Arbeitsweise erreicht, wobei der Hebel auf Grund derGewichtswirkung stets in die, eine Verriegelung der Treppe ermöglichende Stellung gelangt.
Die äusserste Winkellage, um die der Hebel gemäss der Erfindung geschwenkt werden kann, berrägt 900. 1n diesem Falle wirkt der als Gegengewicht ausgebildete Schenkel zum Zurückklappen des Hebels, auch wenn die Leiter mit Schwung in die Höhe verschoben wird. Hiebei braucht der Winkelhebel noch nicht ganz in die Ausgangsstellung zurückgefallen sein. Schon in einer Zwischenstellung wird die Verriegelung voll wirksam, da der an der Treppe befindliche Anschlagteil den abstehenden Schenkel auch in dieser Lage erfasst und in die wirksame Verriegelungsstellung noch zusätzlich bzw. zwangsläufig bringt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Festhalteeinrichtung gemäss der Erfindung im Schaubild. In Fig. 2 ist die Wirkungweise der Festhalteeinrichtung an einer einschiebbaren Bodentreppe dargestellt.
Die Festhalteeinrichtung gemäss der Erfindung weist einen Winkelhebel 1 auf, der auf der Achse 2 schwenkbar ist, die in den Winkeln 9 und 10 gelagert ist. Der Hebel 1 hat einen von seiner Lagerstelle am Lukendeckel 7 abstehenden Schenkel 3, der mit dem Anschlag 8 bei hochgeschobener Treppe 4 zusammenarbeitet. Der andere Schenkel 5 des Hebels 1 ist als Gegengewicht ausgebildet und verläuft in der Stützstellung längs der Basisplatte 6, die an dem Lukendeckel 7 befestigt ist. Vorteilhaft befindet sich an dem Schenkel 5 eine Griffleiste 11, die die Breite des Hebels 1 wesentlich überschreitet,
In der verriegellen Stellung liegt der Anschlag 8 an dem Schenkel 3 an.
Zum Lösen der Festhalteeinrichtung wird die Treppe 4 ein Stück aufwärts geschoben, so dass der Hebel 1 um die Achse 2 nach oben umgelegt wird, wobei der Schenkel 3 aus der Bahn des Anschlages 8 gelangt. Die Treppe 4 kann danach heruntergelassen werden.