AT223021B - Photographischer Zentralveschluß - Google Patents

Photographischer Zentralveschluß

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AT223021B
AT223021B AT369958A AT369958A AT223021B AT 223021 B AT223021 B AT 223021B AT 369958 A AT369958 A AT 369958A AT 369958 A AT369958 A AT 369958A AT 223021 B AT223021 B AT 223021B
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AT
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sector ring
driver
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locking lever
drive
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AT369958A
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Agfa Ag
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  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photographischer Zentralverschluss 
Die Erfindung betrifft einen photographischen Zentralverschluss mit einem die Sektoren steuernden
Sektorenring und einem vollumlaufenden Treiber nach Patent Nr. 217290, bei dem eine einzige, eine schwingende Kurbelschleife darstellende Stift-Schlitz-Verbindung zwischen Treiber und Sektorenring mit in an sich bekannter Weise geradlinig ausgebildetem und die Breite des Durchmessers des Stiftes aufwei- sendem Schlitz vorgesehen ist, wobei die Ruhestellung des Treibers in den Bereich der einen Totlage der
Stift-Schlitz-Verbindung fällt. 



   Ein gewisser Nachteil einer derartigen Antriebsanordnung ist noch darin zu erblicken, dass für das Antriebsorgan keine Vorlaufbewegung ermöglicht werden kann, die ohne Einfluss auf die Lage des Sekto- renringes und die der geschlossenen Sektoren zu Beginn der Verschlussauslösung bliebe. Ein derartiger Vorlauf des Antriebsorgans ist aber im Hinblick auf eine bessere Nutzung der   zurVerfügung   stehenden Arbeit der Antriebsfeder bei angestrebten kurzen Verschlusszeiten besonders erwünscht. Weiterhin wirkt sich nachteilig aus, dass die Totlage des Sektorenringes bei geöffneten Sektoren infolge der dynamischen Zusammenhänge mit vergleichsweise hoher Winkelgeschwindigkeit des Antriebsorgans durchlaufen wird.

   Infolgedessen kommt es, trotz des statisch durchaus befriedigenden Bewegungszusammenhanges zwischen Antriebsorgan und Sektorenring, zu einer schnellen Bewegungsumkehr der Sektoren nach dem Öffnen, so dass der Wirkungsgrad des Verschlussdiagramms ungünstig wird, wenn man nicht die Sektoren in stärkerem Masse über die eigentliche Öffnungslage hinausschwingen lässt. 



   Bei einer bekanntgewordenen Konstruktion besitzt die Kulisse, in die der zylindrische Bolzen des Antriebes eingreift, kurvenförmige Ausnehmungen. in denen der Bolzen viel Spiel hat. Eine formschlüssige Bewegung ist daher nicht gegeben. sondern die Kulisse bleibt zuerst in Ruhe, bis der Bolzen auf eine Wand stösst und die Bewegung dadurch ruckartig einleitet. Es treten dabei Stösse und Erschütterungen auf, die für den ganzen Mechanismus nicht günstig sind. 



   Zur Behebung der erörterten Mängel wäre es notwendig, einen Bewegungszusammenhang zwischen Antriebsorgan und Sektorenring zu verwirklichen, der ausser einer stossfreien Bewegung des Sektorenringes aus der einen in die andere Totlage und umgekehrt noch ausreichend lange Ruhestellungen in diesen beiden Totlagen ermöglicht. Dies wird nach dem Erfindungsgedanken durch ein am Treiber angeordnetes, in einer Kulisse des Sektorenringes geführtes Gleichdick erreicht, wobei die Breite der Kulisse gleich dem Durchmesser des Gleichdicks ist. Unter einem Gleichdick ist ein von der Kreisform abweichender Drehkörper zu verstehen, bei dem die Abstände zwischen allen möglichen parallelen Tangentenpaaren gleich sind. Als Gleichdick wird vorzugsweise ein am Treiber angeordnetes in einer Kulisse des Sektorenringes geführtes Bogendreieck verwendet. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein das Antriebsorgan in seiner Aufzugs-und seiner Ablaufstellung sichernder doppeltwirkender Sperrhebel vorgesehen, wobei das Antriebsorgan eine zur Steuerung des doppeltwirkenden Sperrhebels dienende Kurvenführung aufweist. 



   Die einzige Figur zeigt eine mögliche Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung im aufgezogenen Zustand des Antriebsorgans. Das Antriebsorgan 4 ist um die Achse la des   Verschlussgehäuses   1 drehbar und ist durch den Sperrzahn   5a   des Sperrhebels 5 gesperrt, der in seine Aussparung 4b eingreift. Das Antriebsorgan 4 steht unter Wirkung einer, wegen der besseren Übersicht nicht dargestellten Antriebsfeder, z. B. einer gewundenen Biegefeder. Diese ist mit ihrem einen Ende im Antriebsorgan 4 selbst, mit ihrem   ändern Ende   in einer Aufzugsscheibe gehalten, die beim Spannen des Verschlusses im Sinne des ablaufen- 

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 den Antriebsorgans bewegt wird.

   Auf die Darstellung der an sich bekannten Einrichtung   zum   Spannen des
Verschlusses   v'urde   wegen der besseren Übersicht ebenfalls verzichtet. 



     Sperrhebel -S und Auslösehebel   6 sind um einen Zapfen Ic des Verschlussgehäuses 1 gemeinsam dreh- bar. Auslösehebel 6 steht unter der Wirkung einer   Rückstellfeder   7. Ein in die Aussparung 6a ragender ge- gehäusefester Stift Id begrenzt   den Bewegungsbereich des Auslösehebels 6. In   die Aussparung 5c des Sperr- hebels 5 ragt ein Lappen 6b des Auslösehebels 6. Der Sperrhebel 5 besitzt noch einen zweiten Sperrzahn
5b zur Sperrung des Antriebsorgans 4 in dessen abgelaufene Stellung. Die beiden   SperrzÅahne : ja und 5b   wirken in verschiedenen Ebenen auf die ihnen zugeordneten Aussparungen 4b bzw. 4c des Antriebsorgans 4 ein. 



   Die Auslösung des Verschlusses erfolgt durch Betätigung des Auslösehebels 6 in Pfeilrichtung. Dabei läuft der Lappen 6b gegen die Kante 5d des Sperrhebels. so dass dieser mitgenommen wird ; der Sperrzahn   5a   gelangt ausser Eingriff mit der Aussparung 4b des Antriebsorgans 4, so dass dieses unter der Wirkung seiner Feder in Pfeilrichtung loslaufen kann. Nach Freigabe des Antriebsorgans 4 kann der Sperrzahn 5b zunächst nicht in die Aussparung 4c einfallen. Der Sperrhebels ist um le freibeweglich und wird nun von   denUmfangskurven 4c, 4e   des ablaufenden Antriebsorgans gesteuert derart, dass der Sperrzahn 5b vor Voll- endung eines Umlaufes in die Aussparung 4c gelangt und damit den weiteren Ablauf sperrt.

   Beim Ablauf des Antriebsorgans 4 wirkt dieses mit seinem Bogendreieck 4a, das in der Kulisse 3a des Sektorenringes 3 läuft, auf den im Verschlussgehäuse 1 drehbar gelagerten Sektorenring 3 ein. Die Bewegung des Sektoren- ringes 3 wird in bekannter Weise auf die um Stifte 3b des Sektorenringes gelagerten Sektoren 2 iibertra- gen. von denen wegen der besseren Übersicht nur einer dargestellt ist. Die Sektoren 2 werden mit den gehäusefesten Stiften   Ib   in ihren Langlöchern 2a formschlüssig geführt. 



   Die beiden Aussparungen   4b, 4c   des Antriebsorgans 4 sind zueinander und zur Lage des   Hogendreiecks   4a so angeordnet, dass das Antriebsorgan 4 nach dem Auslösen zunächst einen Winkel zur kinetischen   Aufladung ohne Bewegungseinfluss   auf den Sektorenring 3 durchläuft. Die Sperrung des Antriebsorgans 4 nach dessen Ablauf erfolgt ebenfalls in dem Bereich der Bewegung des Antriebsorgans 4, in der keine Beeinflussung der Lage des Sektorenringes 3 eintritt. Innerhalb dieses Bereiches hat dann auch die Weiter - drehung des Antriebsorgans 4 um einen kleinen Winkel beim Aufziehen keinerlei Einfluss auf die Lage von Sektorenring 3 und Sektoren 2. Dieser kleine Winkel wird vom Antriebsorgan 4 unter der Wirkung seiner zu spannenden Antriebsfeder durchlaufen, wenn der   Verschluss   gespannt wird.

   Ein nicht eingezeichnetes Spannungsorgan drückt dann während der Aufziehbewegung den Sperrhebel 5 mit seinem Sperrzahn 5b aus der Aussparung 4c des Antriebsorgans hinaus. Bevor die Sperrung vollständig verloren geht ist aber dann der Sperrzahn 5a des Sperrhebels 5 bereits in die Aussparung 4b des Antriebsorgans 4 gelangt. Wird nun der Sperrhebel'5 noch etwas weiter bewegt, so geht zwar die Sperrung beim Sperrzahn 5b verloren,'sie wird aber nach einer geringen Drehung des Antriebsorgans 4 durch den Sperrzahn 5a wieder hergestellt. 



  Zur Dämpfung des Sperrstosses vom Antriebsorgan 4 auf dem Sperrhebel 5 kann dessen Lagerung in   lc   gegebenenfalls elastisch ausgeführt werden. 



   Soll der Sektorenring   z. B.   um einer Winkel von 120 zwischen seinen Totlagen bewegt werden, so stehen hiefür bei der vorgeschlagenen Antriebsanordnung in der einen Richtung   1080   Drehwinkel des Antriebsorgans zur Verfügung. Während der folgenden 600 Drehwinkel des Antriebsorgans bleibt der Sektorenring in Ruhe ; er wird dann über einen Drehwinkel von 1320 des Antriebsorgans in seine Ausgangslage zurückbewegt. Die folgenden 600 Drehwinkel des Antriebsorgans bleiben dann wieder ohne Bewegungseinfluss auf den Sektorenring. 



   Es   xst   zweckmässig wegen der gegebenen Massenverhältnisse, beim Öffnen den Drehwinkel von 1320, beim Schliessen den Drehwinkel 1080 des Antriebsorgans zu durchlaufen. Dadurch kann erreicht werden, dass die beiden Flanken des Verschlussdiagramms etwa gleich steil werden. Da das Antriebsorgan in der Öffnungsstellung des Verschlusses einen Drehwinkel von   600 durchläuft, sind   die Voraussetzungen zur Einschaltung bzw. Betätigung eines Zeitregelwerkes innerhalb dieses Bereiches hervorragend   erfüllt.   Da auch im geschlossenen Zustand des Verschlusses das Antriebsorgan einen Drehwinkel von 600 durchläuft, kann auch die Forderung nach einem Vorlaufwinkel zur kinetischen Aufladung des Antriebsorgans befriedigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Photographischer Zentralverschluss mit einem die Sektoren steuernden Sektorenring und einem voll umlaufenden Treiber nach Patent Nr. 217290, gekennzeichnet durch ein am Treiber (4) angeordnetes, <Desc/Clms Page number 3> in einer Kulisse (3a) des Sektorenringes (3) geführtes Gleichdick (4a), wobei die Breite der Kulisse (3a) gleich dem Durchmesser des Gleichdickes (4a) ist.
    2. Photographischer Zentralverschluss nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Treiber (4) angeordnetes in einer Kulisse (3a) des Sektorenringes (3) geführtes Bogendreieck (4a).
    3. Photographischer Zentralverschluss nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Treibers (4) in seiner Aufzugs- und in seiner Ablaufstellung ein doppeltwirkender Sperrhebel (5) vorgesehen ist und der Treiber (4) eine zur Steuerung des doppeltwirkenden Sperrhebels (5) dienende Kurvenführung (4e) aufweist.
AT369958A 1958-05-24 1958-05-24 Photographischer Zentralveschluß AT223021B (de)

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