AT224871B - Verfahren zur Herstellung von Behältern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Behältern

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Boehler & Co Ag Geb
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  Verfahren zur Herstellung von Behältern 
Behälter, die Stoffe aufnehmen sollen, welche die Wände der für Behälter üblicherweise verwende- ten Werkstoffe angreifen oder das aufzunehmende Gut verändern, werden aus Blechen einer korrosions- beständigen Legierung hergestellt. Diese Bleche sind jedoch teuer, so dass zur Ersparung bereits vorge- schlagen wurde, dünne Bleche zu verwenden, die auf einem festen Grundkörper, z. B. Beton, Holz   od. dgl.   aufliegen, wobei der Grundkörper allein die statische Beanspruchung des Behälters aufzunehmen   hal.   Die
Auskleidebleche werden hiebei meist mit Trägern, die in den Grundwerkstoff, z. B. Beton, eingelassen sind, verbunden. Es ist auch bekannt, Behälter aus vorgefertigten und mit einem Blech belegten Platten herzustellen. 



   Der Nachteil solcher Behälter besteht darin, dass die zu belegenden Flächen des Grundkörpers entwe- der nicht hinreichend eben sind oder aber mit der Zeit, z. B. wegen der Austrocknung des Grundkörpers   oder wegen thermisch bedingter Veränderungen,   wie Schrumpfung u. a., reissen oder   cine-ormveränderung   erfahren. Durch den Druck des Füllgutes werden die dünnen Bleche gegen den veränderten Grundkörper gepresst und dadurch beschädigt oder deformiert. Durch eine solche Verbeulung der Behälterwand wird die wiederholt notwendige Reinigung der Behälter erschwert und das Mass des Behälterinhaltes, das bei vielen Behälterarten genau eingehalten werden muss, verändert. 



   Um grosse Behälter mit diesen Blechen auskleiden zu können, müssen in dem meist aus Beton bestehenden Grundkörper Träger angeordnet werden, die umfangreiche   St0mmarbdtèn rursachen.   



   Um alle diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, zwischen dem Grundkörper und den Auskleideblechen fertige Platten anzuordnen, die einerseits mit dem die statische Beanspruchung aufnehmenden Grundkörper und anderseits mit dünnen Auskleideblechen bzw. mit dem aus den Auskleideblechen gefertigten Behälter. B. durch Hintergiessen mit einer   Verbundmasse, verbunden   werden. 



   Die Einlage der vorgefertigten Platten zwischen Grundkörper und Auskleideblechen bietet den Vorteil des leichten und einfacheren Aufbaues der Behälter. Ausserdem besitzen die vorgefertigten Platten, gleichgültig, ob sie aus zementgebundenen oder aus klebemittelgebundenen Füllstoffen bestehen, eine glatte Oberfläche, wodurch die Gefahr der Beschädigung der dünnen Auskleidebleche vermieden wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Die Fig. 1 zeigt eine Wanne und die Fig. 2 einen Teil eines Grossbehälters gemäss der Erfindung. 



   In einem Grundkörper 1 aus Holz, Beton od. dgl., dessen Festigkeit der statischen Beanspruchung des   Behälters entspricht,   sind vorgeformte Platten 2 eingelegt. Die Platten bestehen   z. B.   aus einem Füllstoff,   derdurchZementgebundenist {wiez. B. Heraklith).   oder aus   Hartfasern,   Sägemehl   od. dgl.   die mit einem Bindemittel zu Platten geformt sind, oder aber aus Kunststoff   od. ähnl.   Der Hohlraum zwischen dem Grund-   körper und den   Platten ist mit einer Verbundmasse   3.   z. B. Zemehtmilch, Leim, Bitumen   od. dgl.   ausgegossen. Die Ausgussmasse muss an dem Grundkörper haften, um gleichzeitig eine Verbindung des Grundkörpers mit den Platten zu gewährleisten.

   Auf der Innenwand des so hergestellten Behälters sind dünne Ble- 
 EMI1.1 
 Teer, Zementmilchod. dgl. verwendet werden. Bei der Herstellung kleinerer Behälter können die dünnen Bleche vorerst zu einer Wanne verbunden und diese Wanne kann anschliessend in einen mit den Platten 2 ausgekleideten Grundkörper eingeschoben und eingeklebt werden. 



   Bei grossen Behältern werden die Platten 2 (Fig. 2) ebenfalls auf dem Grundkörper 1 befestigt, jedoch   zweckmässig   gegeneinander durch in die Stossstellen der Platten eingelegte Roste 6 mit   doppelt-T-förmi-   gem Querschnitt, gegen ein Abgleiten gesichert. Der Spalt zwischen dem Grundkörper und den Platten 

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   wird mit Zementmilch 3 vergossen,   wodurch gleichzeitig die Roste mit dem Grundkörper befestigt werden. 



  Über den Platten werden die dünnen Bleche 4 aus korrosionsbeständigem Material mittels eines Klebers 5 befestigt und deren Stossstellen miteinander verschweisst. Die Stossstellen der Bleche sollen vorteilhaft auf den Rosten zu liegen kommen, so dass die Bleche bei dem Schweissvorgang auch mit dem Rost verbunden werden können. 



   Nach diesem Verfahren können vorhandene, jedoch schadhaft gewordene Behälter mit Vorteil ausgekleidet werden, um sie von neuem der Verwendung zuzuführen.   Stemmarbeiten,'vie   sie für die Träger der Bleche nach den bekannten Verfahren nötig sind, können dadurch entfallen. 



     Mitunterkann es   von Vorteil sein, die dünnen Bleche, ohne sie auf die Platten zu kleben, allein mit den zwischen den Platten eingefügten Trägern, z. B. durch Schweissung zu verbinden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Behältern, deren Grundkörper mit dünnen Blechen ausgekleidet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Grundkörper   (1)   und Auskleideblechen (4) vorgefertigte Platten (2) angeordnet werden, die einerseits mit dem die statische Beanspruchung aufnehmenden Grundkörper   (1)   und anderseits mit dünnen Auskleideblechen (4) bzw. mit dem aus den Auskleideblechen gefertigten Be-   hälter, z. B.   durch   Hintergiessen   mit einer   Verbundmasse, verbunden werden.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgefertigten Platten (2) randseitig zwischen Trägem eines Rostes (6) gelagert werden, wonach auf der dem Behälterinneren zugekehrten Plat- EMI2.1
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