CH362521A - Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern

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CH362521A
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CH
Switzerland
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cell body
layers
grooves
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Application number
CH388761A
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English (en)
Inventor
Brandl Karl
Max Dr Rinderspacher
Original Assignee
Lonza Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/48Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor using adhesives, i.e. using supplementary joining material; solvent bonding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C66/00General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
    • B29C66/70General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts characterised by the composition, physical properties or the structure of the material of the parts to be joined; Joining with non-plastics material
    • B29C66/71General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts characterised by the composition, physical properties or the structure of the material of the parts to be joined; Joining with non-plastics material characterised by the composition of the plastics material of the parts to be joined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern
Bei der Herstellung von geraden oder gekrümmten Verbundplatten aus einem Kern aus Schaumstoffplatten mit geschlossenen Zellen und massiven Deckschichten treten häufig Lufteinschlüsse zwischen den Schaumstoffplatten und den Deckschichten auf, die zu Blasenbildungen unter den Deckschichten führen und sich ganz allgemein nicht nur unschön sondern auch festigkeitsverhindernd auswirken. Es wurde nun gefunden,   däss    man solche Blasenbildungen verhindern kann, wenn man die Schaumstoffschichten mit durchgehenden Rillen versieht, durch welche die Luft beim Zusammenpressen und Verkleben der Platten mit den Deckschichten entweichen kann.

   Wesentlich ist dabei, dass man zum Verkleben nur so viel Klebemittel anwendet, dass beim Zusammenpressen keine Verstopfung der Rillen stattfindet, so dass die Luft ungehindert entweichen kann.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern durch Verbinden unter Druck von Zellkörperschichten mit geschlossenen Zellen mit massiven Deckschichten unter Verwendung von Klebemitteln, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zellkörperschichten mit durchgehenden Rillen versehen sind, durch welche die Luft beim Zusammenpressen der Zellkörperschichten mit den Deckschichten entweichen kann, wobei die Klebemittel nur in solchen Mengen verwendet werden, dass keine Verstopfung der Rillen beim Zusammenpressen stattfinden kann.



   Das Verfahren kann so ausgeführt werden, dass z. B. gerade Zellkörperplatten mit den Deckschichten unter Bildung gerader Verbundplatten zusammengepresst werden.



   Von grosser praktischer Bedeutung ist jedoch die Herstellung von geformten Verbundkörpern, wobei man bereits vorgeformte Schichten verbindet oder gleichzeitig mit der Verklebung der verschiedenen Schichten auch die Verformung durchführt. Gerade bei diesem Klebe- und Verformungsverfahren bilden sich sehr leicht Lufteinschlüsse, indem sich die Luft in den Wölbungen staut.



   Die Verklebung und gleichzeitige Verformung kann nach jeder beliebigen Methode ausgeführt werden, z. B. nach der Press-, Stempel- oder Gummisackmethode, sowohl in einteiligen wie zweiteiligen Presswerkzeugen.



   Die Rillen können auf jede beliebige Art, z. B. durch Ausschneiden oder Ausfräsen, hergestellt werden und können jede beliebige Form aufweisen: rund, oval, eckig; sie müssen jedoch immer derart angeordnet werden, dass sie beim Pressen oder Ziehen entweder mit der Atmosphäre oder mit dem Vakuum verbunden sind, so dass die Luft durch die Kanäle austreten kann.



   Die Breite der Rillen kann z. B. 2 bis 5 mm, deren Tiefe 1 bis 20 mm betragen. Der Abstand der einzelnen Rillen voneinander kann zwischen 10 bis 40 mm, z. B. 15 bis 20 mm sein.



   Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man die Rillen durch Eindrücken in den Zellkörperschichten anbringt und dass diese nach dem Verbinden mit den Deckschichten durch nachfolgendes Erwärmen der Zellkörperschichten wieder verschwinden. Solche Rillen können z. B. dadurch hergestellt werden, dass man sie mittels mit Erhöhungen versehenen Walzen oder mittels Gittern in die Zellkörperplatte eindrückt. Dadurch, dass die Rillen des Zellkörpers nicht ausgeschnitten, sondern nur eingedrückt werden, befinden sich in diesen Rillen die einzelnen Zellen im zusammengedrückten Zustand. Wird dann der Zellkörper erwärmt, so dehnen sich die zusammengedrückten Zellen aus, so dass die Rillen wieder allmählich gefüllt werden.  



   Eine wichtige Ausführungsform des Verfahrens kann nach der Vakuumsackmethode derart erfolgen, dass man zuerst auf der glatten und sauberen Innenoberfläche einer Negativform nach Anstrich eines Trennmittels eine anliegende ausgehärtete Glasfaserpolyesterharzschale herstellt, die als äussere Deckschicht dient. In dieser Glasfaserpolyesterschale wird nun die Zellkörperplatte in erwärmtem Zustand vorgeformt und zugeschnitten. Bevor sie nun in die Schale eingeklebt wird, versieht man sie durch Eindrücken mit den entsprechend verlaufenden Rillen.



  Die Glasfaserpolyesterschale wird nun mit einem Kleber, z. B. einem Polyester, bestrichen und die Zellkörperplatte eingelegt. Als Trennschicht gegen den Gummisack wird eine Polyäthylenfolie verwendet. Dann wird das Vakuum angelegt und dadurch die Zellkörperschicht an die Glasfaserpolyesterschicht angedrückt, während die Luft durch die Rillen entweicht. Es wird dann erwärmt, wodurch sich die Zellkörperplatten noch etwas besser an die Glasfaserpolyesterschale anschmiegt, zugleich aber erheben sich im Laufe der etwa halbstündigen Erwärmung die Rillen wieder, nachdem sie ihren Zweck, die Entfernung der Lufteinschlüsse, erfüllt haben. Zum Schluss kann die so hergestellte Verbundplatte noch mit einer inneren Deckschicht aus Glasfaserpolyester im Handauflegeverfahren versehen werden.



   Der Schaumstoff mit geschlossenen Zellen kann aus den verschiedensten organischen hochmolekularen Stoffen, wie Kunststoff   oderElastomeren    bestehen, z. B. aus Polymerisaten und Mischpolymerisaten, wie Polymere des Styrols, der Akryl- und Methakrylsäure, des   Äthylens,    ferner aus Celluloseacetat oder aus natürlichem und synthetischem Kautschuk. Besonders geeignet sind Zellkörper aus Polyvinylchlorid und dessen Mischpolymerisaten mit Vinylacetat, da dieses Material bei einer gewissen Härte eine geringe Sprödigkeit besitzt und leicht verformbar ist. Die Schaumstoffe können verschiedene Dichten haben, z. B. ein spezifisches Gewicht von 0,05 bis 0,8, vorzugsweise 0,08 bis 0,3. Besonders geeignet sind Platten aus Hart-Polyvinylchlorid-Schaumstoffen, die gemäss dem Schweizer Patent Nr. 357193 hergestellt wurden.



   Die Deckschichten können aus jedem beliebigen Material in Form von Platten oder Folien bestehen, z. B. aus Metallen, wie z. B. Aluminium, oder aus Kunststoffen, wie Polyvinylchlorid, Polystyrol, Poly äthylen und deren Mischpolymerisate, sowie aus Celluloseacetat, ferner auch aus Karton. Sie können auch aus härtbaren Harzen, wie z. B. Polyester sowie Epoxy- und Isocyanatharzen, bestehen. Zweckmässig können die Harze mit Fasern, Geweben, Matten, verstärkt sein, die aus Glas, Nylon, Asbest und dergleichen bestehen.



   Zum Verkleben können die bekannten Klebemittel, wie Mischpolymerisate des Vinylchlorids mit Vinylacetat, Neoprenkleber, Polyester und dergleichen, verwendet werden. Man wird natürlich die Klebemittel in dünnen Schichten auf die zu verklebenden Deckschichten anbringen, z. B. 200 bis 400 g/m2, damit sie die Rillen nicht verstopfen.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren beispielsweise hergestellten Verbundplatten können zur Herstellung der verschiedensten Gegenstände verwendet werden, z. B. für Boote, Fahr- und Flugzeuge oder für Teile derselben, ferner für Behälter, Rohre, Wagendächer usw.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern durch Verbinden unter Druck von Zellkörperschichten mit geschlossenen Zellen mit massiven Deckschichten unter Verwendung von Klebemitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellkörperschichten mit durchgehenden Rillen versehen sind, durch welche die Luft beim Zusammenpressen der Zellkörperschichten mit den Deckschichten entweichen kann, wobei die Klebemittel nur in solchen Mengen angewendet werden, dass keine Verstopfung der Rillen stattfinden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellkörperschichten mit den Deckschichten gleichzeitig mit dem Verkleben durch Druck und Wärme verformt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen durch Eindrücken in die Zellkörperschichten erzeugt werden und dass die so erzeugten Rillen durch ein nachträgliches Erwärmen wieder zum Verschwinden gebracht werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst auf der glatten Innenoberfläche einer Negativform eine ausgehärtete Glasfaserhartharzschale herstellt, in welche dann eine mit Rillen versehene und mit Klebstoff bestrichene Zellkörperplatte eingelegt wird, worauf dieses zwischen der Negativform und einem Gummisack befindliche Gebilde unter Vakuum gesetzt wird, wodurch die Zellplatte an die Glasfaserhartharzschale angedrückt und mit dieser verklebt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellkörperschichten aus Polyvinylchlorid oder dessen Mischpolymerisaten bestehen.
CH388761A 1961-03-30 1961-03-30 Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern CH362521A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3674109A (en) * 1969-08-26 1972-07-04 Nippon Musical Instruments Mfg Thermo-plastic laminated structure
US5589016A (en) * 1994-04-29 1996-12-31 The Boeing Company Prescored foam for panel fabrication
DE19528664A1 (de) * 1995-08-04 1997-02-06 Heyse Joachim Tragkörper aus einem Verbundwerkstoff

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