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Anzeigesystem
Die Erfindung betrifft ein Anzeigesystem für die durch mehrere Messgeräte erfassten Durchflussmen- gen, insbesondere in einer Zapfstelle abzugebenden Kraftstoffmengen, und für einen eine Funktion der
Durchflussmengen darstellenden Wert, z. B. den Preis von Kraftstoffen, bestehend aus einem mehreren
Messgeräten gemeinsamen Anzeigekopf mit einem Anzeiger für die Durchflussmenge und mit einem An- neiger four den von der Durchflussmenge abhängigen Wert und aus einem Übertragungssystem zur Übermitt- lung der Messwerte von den Messgeräten zum Anzeigekopf.
Es ist bekannt, bei derartigen Anzeigesystemen die von den Messgeräten erfassten Durchflussmengen rein mechanisch auf den Anzeigekopf zu übertragen. Derartige mechanische Übertragungssysteme konn- ten jedoch nicht vollauf befriedigen, da sie im Betrieb grossem Verschleiss unterliegen. Weiters ist der
Platzbedarf der mechanischen Übertragungssysteme, bedingt durch die grosse Anzahl von Wellen, Ge- trieben u. dgl., relativ gross. Bricht eines der Übertragungsglieder, ist der Ersatz oft nur äusserst schwie- rig durchzuführen, da die einzelnen Glieder oftmals nur schwer bzw. erst nach Ausbau anderer Elemente zugänglich sind.
Diese Nachteile werden vermieden, wenn gemäss der Erfindung das Übertragungssystem mehrere den
Messgeräten einzeln zugeordnete elektrische Übertragungskreise umfasst, deren jeder einen vom Messgerät angetriebenen Impulsgeber sowie Übertragungsleitungen aufweist, welche die erzeugten Impulse den
Empfängern des Anzeigekopfes zuleiten, wobei eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher der Impulsgeber eines bestimmten Messgerätes unabhängig von den andern Messgeräten - u. zw. zweck- mässig gleichzeitig mit der Einleitung der Flüssigkeitsförderung und damit der Inbetriebsetzung des Mess- gerätes-mit den Empfängern des Anzeigekopfes verbindbar ist.
Durch die Verwendung elektrischer Ober- tragungskreise an Stelle von mechanischen Übertragungseinrichtungen werden Störungen, bedingt durch die Abnutzung der mechanischen Übertragungsglieder des Übertragungskreises, vermieden. Der Austausch schadhafter elektrischer Elemente im Übertragungskreis ist weitaus schneller auszufuhren als die Auswechs- lung einer Welle eines Zahnrades od. dgl., so dass die Betriebsunterbrechungen, die durch Schäden inner- halb des Übertragungskreises verursacht werden, bei Verwendung elektrischer Übertragungskreise wesent- Jich kürzer sind als bei Verwendung mechanischer Übertragungskreise.
Die vom Anzeigesystem angezeigte Menge kann die Gesamtmenge oder die Menge sein, die nach der durch das Bedienungspersonal erfolgten Einstellung dar Vorrichtung durch diese hindurchströmt.
Das erfindungsgemässe Anzsigesyste m ist besonders zur Verteilung vonMotorbrenastoffen in einer An- lage geeignet, die die Verteilung irgendeines von mehreren flüssigen Brennstoffen mit unterschiedlichem
Charakter oder Qualität an einer einzigen Brennstoffverteilersäule vorsieht.
Es ist eine Abgabeeinrichtung fü : Flüssigkeiten bekannt, die ein einziges Messgerät enthält und nur
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Jede AbzapfvorrichtungAnzeigeeinrichtungen ausgestattet, deren eine jeweils von einem"Selsyn"-Generator betätigt ist, der von einem Motor angetrieben ist.
Schliesslich ist auch eine Abgabeeinrichtung für Flüssigkeiten bekannt, die dazu dient, nur eine Flüssigkeit an einer Abzapfvorrichtung abzugeben. Jede Abzapfvorrichtung enthält ein Messgerät, das einen Wechselstrommotor treibt, der seinerseits einen Volumsanzeiger antreibt. Das Messgerät treibt weiters über ein Getriebe einen Gleichstromgenerator, der als Geschwindigkeitsregler für den Preisanzeiger dient.
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ben, wobei nur ein einziges Messgerät verwendet wird. Es ist daher nicht möglich, ein bestimmtes Messgerät aus einer Vielzahl von Messgeräten auszuwählen und mittels eines Schalters die in Verbindung mit dem Messgerät stehenden Übertragungseinrichtungen an das Anzeigesystem anzuschliessen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Anzeigesystems ist dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigekopf in an sich bekannter Weise Empfänger enthält, welche die über die Übertragungsleitung empfangenen Signale in mechanische Bewegung umwandeln. Hiedurch ist es möglich, übliche Zählwerke zu verwenden, die mechanisch antreibbar sind. Derartige Zählwerke sind gegen- über andern Zählwerken billiger, so dass die Möglichkeit, in das erfindungsgemässe Anzeigesystem billige Zählwerke einzubauen, dazu beiträgt, den Preis der gesamten Anlage zu senken.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung enthalten die Impulsgeber mindestens zwei endlose
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bald eine Relativbewegung zwischen der Bahn und dem Abnehmer auftritt.
Eine zweckmässige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass durch mindestens zwei Abnehmer mindestens zwei Impulse gleichzeitig abgeleitet werden, wobei zwei Serien von Impulssignalen gebildet werden, die ein bestimmtes, einstellbares Verhältnis von Impulsen pro Zeiteinheit haben.
Zur Koordinierung der Tätigkeit der Anzeiger kann ein Getriebe vorgesehen sein, das zweckmässigerweise eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses zulässt.
Die Anzeiger können ausgebildet sein als : a) drehbare Anzeiger, die sich über eine kreisförmige Scheibe bewegen oder b) drehbare Scheiben, c) zylindrische Zähler oder d) endlose Bänder oder e) jede gewünschte Kombination der Vorrichtungen a), b), c) oder d).
Das Getriebe, das zur Einstellung der gewünschten Beziehung zwischen Volumen und Gesamtpreis verwendet wird, hat vorzugsweise ein Übersetzungsverhältnis, das durch das Bedienungspersonal verstellbar ist, um das Getriebe bei der Verteilung von Brennstoffen, die unterschiedliche Preise je Volumeneinheit besitzen, verwenden zu können.
Falls es erforderlich ist, kann das Anzeigesystem eine"Preisanzeige je Einheit"'umfassen, um die Beziehung zwischen den Werten der Volumsanzeige und der Anzeige des Gesamtpreises aufzuzeigen. So kann z. B., wenn der sogenannte"Volumsanzeiger"und der"Gesamtpreisanzeiger"das Volumen des durch die Messeinrichtung strömenden Brennstoffes bzw. dessen Gesamtpreis anzeigen, der Anzeiger des Preises der Einheit so ausgestattet sein, dass er den Preis der Volumseinheit des ausgewählten Produktes anzeigt. Selbstverständlich können gemäss der Erfindung der sogenannte"Volumsanzeiger"und der"Preisanzeiger"so ausgebildet sein, dass sie andere Werte angeben.
Der Gebrauch dieser Ausdrücke stellt somit keine Beschränkung auf Anzeigevorrichtungen, die nur für die Anzeige von Volumen und Preis eingestellt und gekuppelt sind, dar. So kann in einer besonderen Ausführungsform ein Anzeigesystem gemäss der Erfindung angewendet werden, das eine gleichzeitige Angabe von Volumen und Gewicht gestattet. Der Preisanzeiger je Einheit kann in einer mechanischen Verbindung mit den Mitteln zur Auswahl des Übersetzungsverhältnisses stehen, wenn er in Verbindung mit dem Getriebe des Anzeigesystems verwendet wird, wobei dann Volumen-, Preis- und Preis je Volumseinheitanzeigen einander fehlerfrei beigeordnet sind.
Vorzugsweise werden die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anzeigesysteme, wenn sie bei der Verteilung von Motorbrennstoffen verwendet werden, in einer Verteileranlage eingesetzt, die mehrere Förderschläuche aufweist, wobei mindestens ein Förderschlauch jeweils für einen verschiedenen Brennstoff, der zu verzapfen ist, verwendet wird, um ein Mischen der Brennstoffe innerhalb der Förderleitungen zu vermeiden. Um'zu gewährleisten, dass der richtige Schlauch verwendet wird, sind die Enden dieser Schläuche, die üblicherweise mit einem durch Drücker zu betätigenden Einfüllstutzen versehen sind, vorzugsweise in einer Halterung so festgehalten, dass nur ein Schlauch zur gegebenen Zeit in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
Zu diesem Zweck sind vorzugsweise Arretierungen vorgesehen, die zur gegebenen Zeit alle Schläuche ausser dem einen, der in Verwendung genommen werden soll, arretieren, wobei die Festhaltevorrichtung mit dem Schalter koordiniert ist, durch welchen die elektrischen Signale vom Messwerk zu dem Betätigungsmechanismus des Anzeigesystems geleitet werden.
Geeignete elektrische Übermittlungs- und Empfangssysteme fü : die verwendung der vorliegenden Erfindung sind z. B. folgende, wobei in jedem Fall der Übermittler (Sender) durch Ansprechen auf die Bewegung einer rotierenden Achse betätigt wird.
In einem System trägt jede Antriebswelle des Übermittlers eine Nocke oder einen oder mehrere Arme, die einen Stromkreis schliessen und unterbrechen, um eine gewisse vorherbestimmte Anzahl von Impulsen je Umdrehung zu geben. Der Empfänger besteht aus einer Spule, die durch die Impulse erregt wird,
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sind, dass zu einer gegebenen Zeit ein Abnehmer keinen Kontakt mit einer impulsbildenden Zone, z. B. einem leitfähigen Segment, hat.
Das Fördersystem kann umfassen : Ein wie vorstehend beschriebenes Anzeigesystem und mehrere Lagertanks, wobei jeder Tank eine andere Flüssigkeit enthält und mit einer Pumpe vereint ist, ein Messwerk, das eine mechanische Arbeitsleistung in Abhängigkeit von der Menge des hindurchgeströmten Produktes
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signale im Hinblick auf die mechanische Arbeitsleistung des Messwerkes zu dem Betätigungsmechanismus des Anzeigesystems übermitteln kann.
Im einfachsten Fall werden unter mehreren Lagertanks zwei Lagertanks verstanden. So kann z. B., wie es beim Verkauf von Motorbrennstoffen angewendet wird, eine Auswahl zwischen einer gewöhnlichen und einer besseren Qualität gegeben werden.
Zweckmässigerweise werden bei einer Zapfstelle od. dgl. zwei Anzeigesysteme gleichzeitig verwen- det, die elektrisch parallel betätigt werden können. Ein System ist eine ortsfeste Anlage, die so angebracht ist, dass dem Bedienungspersonal die Menge des vom Fahrzeug getankten Brennstoffes angezeigt wird und ein zweites transportables System, das so aufgestellt werden kann, dass die betreffende Menge vom Kraftfahrersitz aus abgelesen werden kann.
Es ist selbstverständlich, dass mehrere Zapfstellen, von denen jede mit einem Anzeigesystem und
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für jede verschiedene zu verteilende Flüssigkeit betrieben werden können. Eine gesonderte Messvorrichtung kann in Verbindung mit jedem Förderschlauch vorgesehen werden. Es kann aber auch eine einzige Messvorrichtung für jede zu verteilende Flüssigkeit vorgesehen werden und ein elektrisches Auswahlsystem, das es ermöglicht, dass nur eine Zapfstelle durch eine bestimmte Messeinrichtung zur gegebenen Zeit versorgt wird. Es ist offensichtlich, dass, falls erforderlich, ein Kompromiss zwischen diesen Alternativen getroffen werden kann, wobei zur Bedienungsvereinfachung bestimmte Zapfstellen am Gebrauch eines bestimmten Messwerkes Anteil haben.
Es ist selbstverständlich, dass das System der Förderung einer Flüssigkeit auch die übrige Zusatzeinrichtung umfasst, z. B. Filter, Luftabscheider, Totalisatoren, Förderschläuche und Einfüllstutzen.
Das Fördersystem für flüssige Produkte kann auch einen Verteiler und ein Viel-Wege-Ventilsystem umfassen, bei dem zwei oder mehrere Kommandorechner wechselseitig in Verbindung mit mehreren Mess- werken betätigt werden können.
Die Erfindung wird an Hand eines in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Bremstoffverteilungssystems zur Förderung von zwei verschiedenen Produkten. Fig. 2 stellt ein Leitungsschema für ein Verteilungssystem eines von vier verschiedenen Produkten dar und ist für den Gebrauch in dem in Fig. 1 dargestellten System verwendbar.
In einem unterirdischen Brennstofftank l ist eine Tiefpumpe 2 angeordnet. Über eine Entnahmeleitung 3 wird der Brennstoff einer Entlüfter-undFiltereinheit 4 zugeführt und über eine Leitung 5 zu einem Brennstoffmessgerät 6 geleitet. Vom Messgerät 6 wird der Brennstoff durch ein automatisches Absperrentil 7 und eine starre Leitung 8 zu einem flexiblen Brennstoffzapfschlauch 9 geführt, der in einem mit Kon- trqllauslöser versehenen Einfüllstutzen 10 endet. Das Messgerät 6 kan ; 1 so ausgebildet sein, dass es ein vorherbestimmtes Volumen des Brennstoffes durchströmen lässt. Dies wird durch den Mechanismus 11 bewirkt, der mittels der Achse 12 mit dem Kontrolleinstellknopf 13 verbunden ist.
Wenn das Messgerät 6 in Betrieb ist, wird eine Achse 14 in Rotation versetzt, und diese dreht eine impulsübermittelnde Scheibe 15 unter einem Satz von Koataktbürsten 16, die in einem Bürstengehäuse 17 befestigt sind.
Die Übermittlerscheibe 15 ist mit vier konzentrischen Bahnen versehen, wovoa jede abwechselnd aus leitenden und nichtleitenden Abschnitten besteht. Auf jeder Bahn gleitet eine Bürste 16, wobei bei der Rotation der Scheibe durch jede Bürste eine Impulsreihe erzeugt wird. Die Zahl der Impulse je Umdrehung ist durch die Zahl der Abschnitte bestimmt. Nach Betätigung wird der Übermittler durch eine Spule 27 zurückgestellt.
Der Arretier- und Schaltvorgang wird durch einen Schaltstab 18 kontrolliert, welcher in einer unter Federspannung stehenden Dämpfvorrichtung 19 endet.
Durch das Abheben des Einfüllstutzens 10 wird ein Schaltstab-Kontrollhebel 20 betätigt, der durch eine Stange 21 und einen Winkelhebel 22 den Stab 18 in Bewegung setzt. Die Bewegung dieses Stabes betätigt der Reihe nach eine Schaltstab-Absperrvorrichtung 23, Schalter für eine Übermittler- und Zähler- Rückführvorrichtung 24 und einen Auswahlschalter 25 für die Pumpe, den Übermittler und das Schaulicht.
Für die Arretierung des Schaltstabes ist eine Spule 26 vorgesehen.
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Das System umfasst auch ein Übermittler-Relais 28, ein Relais 29 für das Messgerät und das Schau- licht und das Schaulicht 30 selbst.
Die bis jetzt beschriebene Anlage stellt eins Vorrichtung zur Verteilung eines von zwei Brennstoffen, die durch das System verteilt werden können, dar. Das System umfasst auch eine zweite Garnitur von Einheiten, die mit den bisher beschriebenen Einheiten identisch ist. Sie sind in den Figuren durch den Zusatz A zu den Ziffern gekennzeichnet.
Das System umfasst zusätzlich ein Netzgerät 31 mit einer Ausgangsspannung von 90 V Gleichstrom, das durch eine Eingangsleitung 41 gespeist wird. Das Netzgerät ist mit einem lösbaren Anzeigekopf mittels eines mehrpoligen Steckers mit einer Düse 32 verbunden. Der Anzeigekopf umfasst einen schnellau- fenden Impulszähler 33 zur Anzeige des Volumens des verteilten Brennstoffes und einen schnellaufenden Impulszähler 34 zur Anzeige des Gesamtpreises dieses Brennstoffes. Die Zähler 33 und 34 werden in Abhängigkeit von den durch die Übermittlerscheibe 15 übermittelten Impulsen elektrisch angetrieben. Die Zuleitungen zu den Zählern sind mit Widerständen 36,37, 40 und Kondensatoren 35,38, 39 versehen.
Zweckmässigerweise sind alle Teile mit Ausnahme des Anzeigekopfes, der E1nftlllstutzen 10 und 10A, der Schläuche 9 und 9A, der Kontrolleinstellknöpfe 13 und 13A und der Hebel 20 und 20A unterirdisch montiert.
Um das System in Tätigkeit zu setzen, wird ein bestimmter EinfÜllstutzen 10 aus seiner Halterung entnommen. Dabei geben der Hebel 20 und die Stange 21 den Schaltstab 18 frei und gestatten die Bewegung des Stabes durch die Feder der luftgedämpften Vorrichtung 19. Sofort nachdem der Stab ein vorherbestimmtes Stück vorgerückt ist, werden beide Arretierspulen 26 und 26A der Stäbe 18,18A betätigt. Stab 18 ist nichtsdestoweniger frei und kann sich weiterbewegen, da er sich schon bei der Sperre vorbeibewegt hat. Der andere Stab 18A wird aber festgehalten.
Dieser Mechanismus gibt die Sicherheit, dass auch dann, wenn der Einfüllstutzen 10A aus Versehen entfernt wird, bevor der Einfüllstutzen 10 an seinen Platz zurückgestellt wurde, das Messwerk 6A oder der mit ihm verbundene Pumpenkreislauf nicht betätigt werden kann, bevor nicht beide Mundstücke zurückgestellt und eine neuerliche Auswahl getroffen wurde. Die weitere Bewegung des Schaltstabes 18 löst die Zähler 33 und 34 und den Übermittler 15 aus. Abschliessend wird die Pumpe 2 in Tätigkeit gesetzt und das Schaulicht 30 eingeschaltet.
Das Bedienungspersonal verteilt die gewünschte Menge des Brennstoffes entweder mittels manueller oder sonst vorgesehener Betätigung und stellt dann den Einfüllstutzen 10 zurück. Die Zurückstellung dieses Einfüllstutzens schaltet die Pumpe 2 und das Schaulicht 30 ab und löst die Arretierung der Schaltstäbe 18 und 18A. Die Zähler werden in diesem Stadium nicht zurückgeführt und zeigen die Abgabe so lange an, bis wieder ein Einfüllstutzen aus seiner Halterung herausgenommen wird.
Fig. 2 zeigt zusätzlich zu der Schaltung, die zur Betätigung von zwei Fördereinheiten nach Fig. 1
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C gekennzeichnet.
In dieser Schaltanordnung werden auch die Rückführspulen 42 und 43 des Volums- bzw. Preiszählers gezeigt, ebenso die Betätigungsspulen 44 und 45 des Volumszählers und die Betätigungsspulen 46 und 47 des Preiszählers.
Es kann auch eine elektrische Verbindung zwischen dem Anzeigekopf und einem zentralen Totalisa- tor und/oder einer Rechnungen druckenden Registrierkasse vorgesehen werden. Durch die Verwendung eines erfindungsgemässen Anzeigesystems in einur Verteile. aillage für mehrere Flüssigkeiten ist es möglich, wesentliche Vorteile für Strassentankstellen zu erreichen, wie z. B. Ersparung mehrerer Anzeigeköpfe, Vermeidung vieler teurer mechanischer Rechenköpfe usw.
Weiters kann der Anzeigekopf in sich abgeschlossen sein, mit Ausnahme der schnell herzustellenden elektrischen Verbindungen und eines Betätigungshebels für die Einfüllstutzen-Arretiervorrichtung. Im Falle der Beschädigung dieser Teile der Ausrüstung erfordert deren Austausch nur wenige Minuten Zeit. Sachkundige Monteure sind für die Austauscharbeit nicht erforderlich.
Das System kann : 1 unter Verwendung von Standardbestandteilen oder durch Adaptierung bereits bestehender Instrumente hergestellt werden, die sich im Gebrauch bereits bewährt haben.
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