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Verfahren zur Herstellung von organophilen Zinkoxydpigmenten
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Gegenüber dem in der Schweizer Patentschrift Nr. 324176 beschriebenen Verfahren hat das erfindungsgemässe Verfahren den Vorteil, dass die Salze der erfindungsgemässen Substanzen in Wasser unlösliche Präzipitate bilden, welche an den Pigmenten irreversibel gebunden sind und die Oberfläche der Pigmentkörnchen vollkommen bedecken.
Im Falle von Zinkoxydpigmenten ist überdies die Alkalität der Lösung wegen des oberflächlichen Lösungs-und Desaggregationseffektes sehr wichtig. Der organophilisierende Effekt der erfindungsgemässen Pigmente ist wesentlich dauerhafter als derjenige der Salze von Alkylsulfaten.
Beispiel: 500 g Zinkoxyd werden in 2 1 Wasser suspendiert und unter starkem Rühren mit einer auf 65-700C erwärmten 4'% igen Lösung von 400 g Ammoniumstearat versetzt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird unter Rühren auf 65-70 C erwärmt.Hiedurch wird das Zinkoxyd aus der Suspension gefällt.
Das Pigment wird filtriert, mit wenig Wasser gewaschen, dann bei 60-700C wasserfrei getrocknet und schliesslich in einem Kollergang zerrieben. Das erhaltene organophile Zinkoxyd ist in aromatischen und aliphatischen Kohlenwasserstoffen ausgezeichnet netzfähig, kann Bindemitteln, Öllacken, Alkydharzen usw. gut einverleibt werden und wird nicht"auskreiden".
Zum Nachweis der guten Wetterbeständigkeit des Produktes, ferner des Umstandes, dass auf den mit demselben hergestellten Überzügen keine kreidigen Flecke auftreten, dient folgende Versuchsreihe :
Zinkoxydpigment wurde mit verschiedenenMengen Ammoniumstearat, u. zw. mit 0, 2 , 1, 0 0, 2, 5'% und 6% organophilisiert.
Die Pigmente wurden einer Ölfarbe folgender Zusammensetzung einverleibt :
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<tb>
<tb> Leinölfirnis <SEP> 29, <SEP> 9 <SEP> % <SEP>
<tb> Bleiweiss <SEP> 20, <SEP> 4 <SEP> % <SEP>
<tb> Zinkoxyd <SEP> 39,5 <SEP> %
<tb> Lampenruss <SEP> 0, <SEP> 58 <SEP> glu <SEP>
<tb> Chromgelb <SEP> 9, <SEP> 07 <SEP> % <SEP>
<tb> Eisenoxydrot <SEP> 0,3 <SEP> % <SEP> und
<tb> Pariserblaupaste <SEP> 0,85 <SEP> %
<tb>
Die derart hergestellten Ölfarbenproben wurden in üblicher Weise auf eine Eisenblechplatte aufgetragen und nach zweiwöchiger Trocknung dem folgenden Wetterbeständigkeitsprobenzyklus unterworfen :
Ein Zyklus bestand aus folgenden Massnahmen :
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<tb>
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> bei <SEP> 200C <SEP> 16 <SEP> h
<tb> Quarzlampenbelichtung <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Entfernung <SEP> von
<tb> 50 <SEP> cm, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> 500 <SEP> Watt-Lampe <SEP> 3 <SEP> h
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> bei <SEP> 200C <SEP> 1/2 <SEP> h
<tb> Quarzlampenbelichtung <SEP> wie <SEP> oben <SEP> 2,
<SEP> 5 <SEP> h <SEP>
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> einer <SEP> SC-Atmosphäre <SEP> von <SEP> 10% <SEP> 1 <SEP> h
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> einer <SEP> Wasserdampfkammer <SEP> mit
<tb> 100%iger <SEP> relativer <SEP> Feuchtigkeit <SEP> bei <SEP> 400C <SEP> 41 <SEP> h
<tb> Quarzlampenbelichtung <SEP> wie <SEP> oben <SEP> 3 <SEP> h
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> bei <SEP> 200C <SEP> 1 <SEP> h
<tb> Quarzlampenbelichtung <SEP> wie <SEP> oben <SEP> 3 <SEP> h
<tb> Stehenlassen <SEP> in <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> bei <SEP> 200C <SEP> 16 <SEP> h
<tb> Tiefkühlung <SEP> auf-15 C <SEP> 8 <SEP> h
<tb>
Nach zwanzigmaliger Wiederholung dieser Probe ergaben sich folgende Resultate :
Probe Nr. l Ölfarbe, enthaltend unbehandeltes Zinkoxyd : - Vor der Untersuchung :
Elastizität des Filmes nach Erichsen : 6, 90 mm, Haftung : 100'%-
Nach der Probe : Elastizität : 1, 6 mm, Haftung: 35%
Das Blech war unter der Ölfarbschichte korrodiert, angerostet.
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Vor der Untersuchung : Elastizität 7,0 mm, Haftung 100% Nach der Probe : Elastizität 1, 6 mm, Haftung 35%
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