AT226165B - Anordnung zum Fixieren von Geweben aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Anordnung zum Fixieren von Geweben aus thermoplastischen Kunststoffen

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  Anordnung zum Fixieren von Geweben aus thermoplastischen Kunststoffen   Die gegenständliche Erfindung betrifft das Fixieren von Geweben bestehend aus thermoplastischen Kunststoffen oder textilen Rohstoffen in Verbindung mit thermoplastischen Kunststoffen. 



  Das Anfertigen von Geweben aus thermoplastischen Kunststoffen oder textilen Rohstoffen in Verbindung mit thermoplastischen Kunststoffen ist technisch ohne weiteres durchführbar. Es werden dabei die gleichen Maschinen, Schär-, Spul- und Webstühle wie für Gewebe aus textilen Rohstoffen verwendet. 



  Die Schwierigkeiten, die beim Verweben von thermoplastischen Kunststoffen auftreten, liegen in der gro- ssen Dehnbarkeit des thermoplastischen Materials. Das thermoplastische Material kann bis 50% gedehnt werden, was für die Anfertigung von Geweben aus diesem Material mit Schwierigkeiten verbunden ist. 



  Das Gewebe zeigt wohl nach dem Verweben ein gutes Aussehen, vor allem gerade Kanten. Jedoch wenn man dieses Gewebe nach zirka 10 - 12 h wieder betrachtet, sind die Kanten wellig und unansehnlich. 



  Es wurden deshalb Versuche in verschiedensten Richtungen unternommen, um das Material beim Spul- bzw. Webprozess keiner Dehnung auszusetzen. 



  Die Behandlung des thermoplastischen Bandes vor seiner Verwebung hat zu keinem Erfolg geführt. 



  Die bekannte Bestrahlung von Geweben mit Wärmebestrahlern lange nach Abgang vom Webstuhl hatte auch nicht den gewünschten Erfolg. Das Gewebe musste in beiden Richtungen auf einer Vorrichtung verspannt und danach mit einem Wärmestrahler erhitzt werden. 



  Die Loslösung des Gewebes von seiner Verspannung konnte erst nach Abkühlung erfolgen. Der Zeitaufwand war für diese Art des Fixierens zu gross. 



  Erst nach Anordnung der Bestrahlungseinrichtung am Webstuhl selbst, wo die Verspannung gegeben ist, brachte ein Gewebe, das die anfangs genannten Mängel nicht aufwies. 



  Erfindungsgemäss wird in geringem Abstand vom Brustbaum, dem Riffelbaum oder dem Warenbaum ein der Breite der Materialbahn entsprechender Wärmestrahler angeordnet, so dass das Material unmittelbar nach Verlassen des Webfaches in an sich bekannter Weise fixiert wird. 



  In der Zeichnung sind in schematischer Form zwei Beispiele von aus dem Webfach kommendem Gewebe aus thermoplastischem Material gezeigt, welches einer Wärmebestrahlung ausgesetzt wird. 



  In Fig. 1 wird ein Bestrahlungsvorgang gezeigt, wie er sich am günstigsten bei Geweben, die nur aus thermoplasrischem Material bestehen, erweist. Das Gewebe 1 wird auf einer herkömmlich bekannten Webmaschine angefertigt. In einer Entfernung von zirka 100 mm vom Brustbaum 2 oder vom Riffelbaum 3 befindet sich ein Wärmestrahler 4, welcher das Gewebe 1 während des Laufens der Webmaschine bestrahlt. Das Material muss in bekannter Weise bis zu einer Temperatur von 200C unter dem Schmelzpunkt erhitzt werden. Da das Gewebe auf einer rauhen Oberfläche, wie sie der Riffelbaum 3 aufweist, nicht verrutschen bzw. sich nicht zusammenziehen kann, bleibt die Form des Gewebes 1 erhalten. Durch den Riffelbaum 3 wird das Gewebe 1 bekanntlich weiterbefördert.

   Durch diesen Vorgang tritt das Gewebe zwangsläufig in die Heizzone des Infrarotstrahlers 4 ein und wird aus dieser wieder herausgeführt. Nach dem Austreten des Gewebes aus der Heizzone wird dasselbe langsam abgekühlt und am Warenbaum 5 aufgezogen. Sobald das Material abgekühlt ist, ist das Gewebe fixiert. 



  Gemäss Fig. 2 wird das Gewebe 1 nicht in der Höhe des Brustbaumes 2 oder des Riffelbaumes 3, sondern in der Höhe des Warenbaumes 5 zwecks Fixierung erhitzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anordnung zum Fixieren von Geweben aus thermoplastischen Kunststoffen oder aus textilen Rohstoffen in Verbindung mit thermoplastischen Kunststoffen durch Erhitzen mittels Wärmestrahlung bis zu einer Temperatur von 200 unter dem Schmelzpunkt des thermoplastischen Kunststoffes, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Webstuhl in geringem Abstand vom Brustbaum, dem Riffelbaum oder dem Warenbaum ein der Breite des Materials entsprechender Wärmestrahler angebracht ist.
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