AT227868B - Gerät zur Augenuntersuchung mit Ultraschall - Google Patents

Gerät zur Augenuntersuchung mit Ultraschall

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AT227868B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zur Augenuntersuchung mit Ultraschall 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 als Schallsender und-empfänger eines UltraschallgerätesebeneBasis die vom Auge abweisende Linsenfläche und dessen kleinere Kreisfläche die Haftschale bildet. 



   Diese Ausführung ermöglicht eine besonders einfache Halterung, und darüber hinaus wird die Herstellung erleichtert. Es ist noch zu erwähnen, dass der angezeigte Schatten auch Auskunft darüber gibt, ob der
Tastkopf richtig auf das Auge aufgesetzt   wurde. - Der   Schwinger mit einem nachgeordneten Dämpfungs- block bilden meist einen walzenförmigen Körper, der somit bei richtiger Tastkopfhalterung als   kreisför-   miger Schatten auf den Augenhintergrund projiziert wird. Beim Verkanten des Tastkopfes ergeben sich beträchtliche Verzerrungen dieses Schattens, so dass der Untersuchende jederzeit in der Lage ist, die Ver- kantung festzustellen und zu korrigieren. 



   In der Zeichnung ist ein erfindungsgemässer Tastkopf beispielsweise im Schnitt dargestellt. 



   Der Tastkopf 1 ist aus Plexiglas hergestellt und besitzt die Form eines Kegelstumpfes, dessen Basis 2 eben ausgebildet ist, wogegen die kleinere Kreisfläche 3 konkav gewölbt zu einer polierten Haftschale mit einem Krümmungsradius von etwa 7, 8 mm geformt ist. In der optischen Achse der durch den Tast- kopf 1 gebildeten Zerstreuungslinse ist von der Basis 2 aus eine Sackbohrung 4 vorgesehen, zwischen deren
Boden und der Fläche 3 ein Materialteil 5 stehen gelassen ist, der einen Dämpfungsblock bzw. eine Vor- laufstrecke für einen auf den Boden der Bohrung 4 aufgesetzten, kreisrunden piezzoelektrischen Schwin- ger 6 bildet, dessen Durchmesser äusserst klein, in der Grössenordnung von 1 bis 4 mm, zweckmässig
1,   5-3   mm gehalten ist und der beidseits Elektroden trägt. Der Schwinger 6 selbst ist für eine Frequenz von 12 bis 18 MHz ausgelegt.

   Zu den Elektroden des Schwingers 6 führen dünne Zuführungsleitungen   7, 8,   die entlang der Bohrungswandung nach oben und dann entlang der Basis 2 radial nach aussen geführt sind, so dass sie den Einblick in die durch den Tastkopf 1 gebildete optische Zerstreuungslinse praktisch nicht beeinträchtigen. Der gesamte Tastkopf 1 ist mit seiner Basis an einer durchsichtigen, oben und unten planparallele Flächen aufweisenden Halterung 9, die vorzugsweise ebenfalls aus Plexiglas hergestellt ist, befestigt. 



   Bei der Untersuchung, wird der Tastkopf 1 unter Verwendung von Paraffinöl, Wasser oder Methylcellulose als Kopplungsflüssigkeit nach Oberflächenanästhesie direkt an das Auge des liegenden Patienten mit der Haftschale 3 angesetzt. Über dieLeitungen 7, 8 werden nun vom Ultraschallgerät hochfrequente   Welch-   selstromimpulse zugeführt, die vom Schwinger 6 in Ultraschallschwingungen umgesetzt und, wie strichliert angedeutet, in das Auge geleitet werden. Die aus dem Auge   rückkehrenden   Echoimpulse werden vom Schwinger 6 aufgenommen, in Wechselstromimpulse umgewandelt und über   die Leitungen 7, 8   einem Verstärker und von diesem der Kathodenstrahlröhre des im Gerät untergebrachten Oszillographen zugeführt und dort aufgezeichnet.

   Gleichzeitig kann durch Halterung 9 und Tastkopf 1 hindurch beispielsweise mit Hilfe eines Handaugenspiegels, den der Untersuchende, der mit der einen Hand den Tastkopf führt, mit der andern Hand hält, ein Lichtstrahl 10 in das Auge geleitet werden. Das einfallende Licht projiziert den Schwinger 6 als kreisrunden Schatten auf den durch den Augenspiegel beobachtbaren Augenhintergrund. 



  Bei. richtiger Haltung des Tastkopfes 1 ist der Schatten kreisrund. Jede Verkantung wird durch eine Verzerrung des Schattens angezeigt. Ferner zeigt der Schatten genau jene Stelle des Augenhintergrundes an, die eben der Ultraschall-Untersuchung unterzogen wird. Die Haftschale 3 bildet eine akustische Sammellinse. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gerät zur Augenuntersuchung mit Ultraschall, mit einem mit dem Auge schalleitend verbindbaren, als Schallsender   und-empfänger eines   Ultraschall-Gerätes dienenden, in einem Tastkopf untergebrachten piezzoelektrischen Schwinger, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastkopf   (1)   als an einer Halterung (9) befestigte, aus durchsichtigem Material, vorzugsweise Plexiglas, hergestellte, optische Zerstreuungslinse ausgebildet ist, deren augenseitige Linsenfläche (3) eine entsprechend der Krümmung des Augapfels konkav gewölbte,   polierte Hornhaut-Haftschale   bildet, wobei in der optischen Linsenachse eine von der vom Auge abweisenden Linsenfläche (2) ausgehende Sackbohrung (4) vorgesehen ist, auf deren Boden der einen kleinen,

   in der Grössenordnung von 1 bis 4 mm gehaltenen Durchmesser aufweisende Schwinger (6) mit kleinem Abstand von der Haftschale (3) sitzt.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastkopf die Form eines Kegelstumpfes aufweist, dessen ebene Basis (2) die vom Auge abweisendeLinsenfläche und dessen kleinere Kreisfläche die Haftschale (3) bildet.
AT340562A 1962-04-26 1962-04-26 Gerät zur Augenuntersuchung mit Ultraschall AT227868B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2604023A1 (de) * 1976-01-30 1977-08-04 Schoknecht Guenter Anordnung von ultraschallkoepfen zur messung der dicke der hautfettgewebsschicht
DE4235079A1 (de) * 1992-10-17 1994-04-21 Tomey Ag Vorrichtung zum Untersuchen des Auges, insbesondere des menschlichen Auges

Cited By (3)

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DE2604023A1 (de) * 1976-01-30 1977-08-04 Schoknecht Guenter Anordnung von ultraschallkoepfen zur messung der dicke der hautfettgewebsschicht
DE4235079A1 (de) * 1992-10-17 1994-04-21 Tomey Ag Vorrichtung zum Untersuchen des Auges, insbesondere des menschlichen Auges
WO1994008510A1 (de) * 1992-10-17 1994-04-28 Tomey Ag Vorrichtung zur untersuchung des auges, insbesondere des menschlichen auges

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