DE413764C - Vorrichtung zur akustischen Untersuchung von Geraeuschen in festen Koerpern mittels eines Telephons - Google Patents

Vorrichtung zur akustischen Untersuchung von Geraeuschen in festen Koerpern mittels eines Telephons

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DE413764C
DE413764C DES62434D DES0062434D DE413764C DE 413764 C DE413764 C DE 413764C DE S62434 D DES62434 D DE S62434D DE S0062434 D DES0062434 D DE S0062434D DE 413764 C DE413764 C DE 413764C
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DE
Germany
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membrane
telephone
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Expired
Application number
DES62434D
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English (en)
Inventor
Erwin Gerlach
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur akustischen Untersuchung von Geräuschen in festen Körpern mittels eines Telephons. Um Geräusche im Innern von festen Körpern zu untersuchen, beispielsweise das von der Bewegung des Herzens ausgehende Geräusch, benutzte man bisher im allgemeinen ein Telephon, das möglichst dicht an den zu untersuchenden Körper herangebracht wurde. Jedoch läßt es sich dabei nicht vermeiden,-daß zwischen der Telephonmembran und dem festen Körper eine Luftschicht bestehen blieb. Diese Luftschicht bedingte wegen ihrer geringen Dichte eine erhebliche Schwächung der Energie der aus dem festen Körper austretenden Schallwellen. Da nun außerdem die Membranen der üblichen Telephone eine verhältnismäßig große träge Masse besitzen, so vermochten die geschwächten Schallwellen die Membran nur in Schwingungen von kleiner Amplitude zu versetzen. Infolgedessen wurde beispielsweise eine Untersuchung der Herzbewegung mittels Hörrohres wegen der geringen Stärke des gehörten Tones unzulässig erschwert.
  • Erfindungsgemäß werden die Energieverluste durch Reflektion der Schallwellen bei der Übertragung von dem Prüfkörper zur Membran dadurch wesentlich vermindert, daß die Schallhärte der Membran der des Prüfkörpers annähernd gleichgemacht und außerdem ein fester Körper von annähernd derselben Schallhärte als Schallführung zwischen dem Prüfkörper und der Membran angeordnet ist. Unter Schallhärte ist hierbei bekanntlich das Verhältnis der Druckamplitude zur räumlichen Amplitude zu verstehen. Die Schallhärte der Membran kann z. B. durch Änderung der Dicke und Spannung der Membran, die des als Schallführung dienenden Körpers durch Auswahl des Materials beeinflußt werden. Gelingt es, die Schallhärten - gleichzumachen, so treten keine Reflektionsverluste ein, da die drei Körper sich bezüglich der Schalleitung wie ein einziger verhalten.
  • Bei Abhörmikrophonen ist es bekannt, feste Schallaufnahmekörper vorzusehen, die unmittelbar auf die Kontakte wirken. Die Verwendung solcher Körper bei Telephonen zu diesem Zweck nach der Erfindung bietet jedoch wesentliche Vorteile wegen Fortfalls der Nebengeräusche, welche bei Mikrophonen sich aus der mechanischen Pressung der Kontakte durch den Anlagedruck der Aufnahmevorrichtung ergeben. Die geringere Empfindlichkeit der Telephone kann durch Verstärkereinrichtungen behoben werden. Die Versuche haben gezeigt, daß die Schallhärte des menschlichen Körpers ungefähr gleich der des Wassers ist. Eine solche Schallhärte läßt sich leicht durch eine Telephonmembran erzielen.
  • DieAbbildung zeigt eine Vorrichtung dieser Art als Ausführungsbeispiel.
  • Der Tisch t besitzt etwa in der Mitte eine öffnung c, auf die eine Taschenuhr u, deren Gang untersucht werden soll, gelegt wird. Die Uhr drückt auf ein in dieser öffnung angeordnetes Metallstäbchen s, das in seiner Ruhestellung mit seinem Ende etwa i mm über der Tischplatte herausragt, während das andere Ende in einer Bohrung der Membran m des Telephons an der Membran befestigt ist. In der Abbildung ist ein an sich bekanntes elektromagnetisches Telephon durch die Leitungen l mit einem nicht dargestellten Verstärker verbunden. Das Telephon ist in einem Schalter b angeordnet, der mittels der Spiralfedern f an der Tischplatte .hängt. Diese federnde Anordnung des Telephons hat bei Vermeidung von Beschädigungen der Membran den Zweck, einen gleichmäßigen Druck des Prüfkörpers auf die Membran herzustellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur akustischen Untersuchung von Geräuschen in festen Körpern mittels eines Telephons, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Prüfkörper und der Membran des Prüftelephons ein zusätzlicher fester Körper als Schallführung angeordnet ist, der einerseits mit dem Prüfkörper, anderseits mit der Membran in Berührung steht, und daß die Schallhärten der Membran und des als Schallführung dienenden Körpers der Schallhärte des Prüfkörpers gleich- oder annähernd gleichgemacht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, insbesondere zur Prüfung von Uhren, dadurch gekennzeichnet, daß als Schallführung ein Metallstäbchen dient, das mit einem Ende an der Membran befestigt ist, während durch eine Federung ein gleichmäßiger Druck des Prüfkörpers auf die Membran hergestellt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Membran befestigte Metallstäbchen etwa i mm aus einer Bohrung eines Prüftisches herausragt, und das Telephon in einem Schutzgehäuse angeordnet ist, das mittels Spiralfedern unter dem Prüftisch hängt.
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