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Schlichte zum Aufbringen auf geformte Gegenstände aus synthetischen, linearen Polykarbonsäureamiden, insbesondere auf Polyamidfasern
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- 20,lich Amylpropriolsäure, Lineolsäure, Geraniumsäure, Palmitolinsäure u. dgl. sowie Triolefin-Fettsäuren, wie Dehydrogeraniumsäure, Linolensäure, Isolinolensäure, Percorinsäure, Elaostearinsäure, Pseudoelaostearinsäure, Licansäure, Clupanodonsäure u. dgl.
Von den Dikarbonsäuren, deren erfindungsgemäss verwendbare Ester hergestellt werden können, sind zu nennen die gesättigten Fettsäuren wie Pimelinsäure, Korksäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Brassidinsäure, Thapsiasäure u. dgl. sowie die ungesättigten Dikarbonsäuren wie Dekapentendikarbonsäure u. dgl.
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baren Estern umgesetzt werden können, umfassen solche mit 2-8 C-Atomen wie Mannit, Sorbit, Glukose, Erythrit, Pentaerythrit, Glykole wie Äthylenglykol, Propylenglykol, Trimethylenglykol, a-Butylenglykol, -Butylenglykol, Tetramethylenglykol, Dimethylenglykol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Hexamethylenglykol, Glyzerin, Trimethylolpropan u. dgl.
Obwohl diese Polyalkohole die bevorzugten Alkohole darstellen, können erfindungsgemäss verwendbare Ester auch mit andern Alkoholen hergestellt werden,
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B.19 C-Atomen und 2 - 5 Hydroxylgruppen. Ausserdem können für die Herstellung von hochsiedenden Fett- säureestern für die erfindungsgemässen Zusammensetzungen auch die Kondensationsprodukte jedes der Alkohole mit etwa 2-10 Mol Äthylenoxyd verwendet werden. Wie vorstehend erwähnt, sind viele dieser hochsiedenden Fettsäureester im Handel erhältlich oder können nach wohlbekannten Verfahren hergestellt werden.
Wenn irgendwelche dieser Ester für die Herstellung der neuen wässerigen erfindungsgemässen Esteremulsionen verwendet werden, benützt man sie in wechselnden Konzentrationen in Abhängigkeit von der gewünschten Ablagerung an Feststoffen auf dem Polyamidgarn oder einem andern geformten Polyamidgegenstand. Die Konzentrationen der Dispersion jedes der Ester, die für die erwünschte Feststoffablagerung auf dem Garn erforderlich ist oder auf dem andern, zu überziehenden Artikel kann vom Fachmann ohne besondere Untersuchungsarbeiten leicht festgestellt werden. Auf dem Textilgebiet werden jedoch beste Ergebnisse erzielt, wenn auf den Polyamidfäden oder-fasern etwa 0, 3 bis etwa I, 0% Feststoffe abgelagert werden.
Die Gesamtkonzentrationen an nichtwässerigen Bestandteilen in jeder der neuen Emulsionen für die Erzielung einer derartigen Feststoffablagerung betragen von 5 bis 20 Gew.-% des Gesamtgewichtes der Emulsion, Von den gesamten nichtwässerigen Bestandteilen in den neuen Emulsionen sind 50-90 Gew.-% Ester, vorzugsweise von 60 bis 701o und der Rest ist gewöhnlich ein Emulgator, ein Gemisch aus Emulgator und antistatischem Mittel od. dgl.
Wie bereits oben festgestellt, enthalten die erfindungsgemässen wässerigen Esteremulsionen gewöhnlich einen Emulgator. Der Prozentanteil von Emulgator zu Ester kann innerhalb weiter Grenzen variiert werden, wobei nur darauf zu achten ist, dass genügend Emulgator zur Erzielung einer stabilen Emulsion vorhanden ist. Der zur Herstellung einer stabilen Emulsionbeliebiger Konzentration erforderliche Prozentanteil Ester zu Emulgator kann vom Fachmann leicht festgestellt werden. Es wurde jedoch gefunden, dass zur Herstellung stabiler Emulsionen der hier verwendeten Ester zum Aufbringen von etwa 0, 3 bis etwa
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Gesamtgewichtes der nichtwässerigen Bestandteile der Emulsion.
Eine grosse Vielfalt von Emulgatoren kann bei der Herstellung der erfindungsgemässen wässerigen Esteremulsionen verwendet werden. Die nicht-ionogenen oberflächenaktiven Polyäther gehören zu den bevorzugten Emulgatoren. Im allgemeinen werden diese Polyätherkondensate durch Kondensation von 5 bis 30 Molen Äthylenoxyd mit einem gesättigten oder ungesättigten Mono- oder Polyalkohol mit 2 bis 19 C-Atomen in der Kohlenstoffkette, und vorzugsweise mit 6 - 18 C-Atomen hergestellt. In diese Kategorie fallende Alkohole sind vorstehend aufgezählt worden und sie werden in der kondensierten Form im allgemeinen als Alkylpolyäthoxyalkohole bezeichnet. Die Alkylarylpolyäthoxyalkohole sind jedoch gleichfalls als Emulgatoren verwendbar und gehören zu den erfindungsgemäss bevorzugt verwendeten Emulgatoren.
Sie sind Kondensationsprodukte von Äthylenoxyd und solchen vorstehend erwähnten Alkoholen mit alkylsubstituierten Phenolen mit 2-12 und vorzugsweise 5 - 9 C-Atomen in der Kette. Besonders bevorzugte Verbindungen aus dieser Gruppe sind Oktylphenylpolyäthoxyäthanol und Isooktylphenylpoly-
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lenoxyd kondensiert, sind gleichfalls ausgezeichnete Emulgatoren. Ein besonderes Beispiel ist Oktylphenol, kondensiert mit etwa 9 MolenÄthylenoxyd. Zusätzlich zu den nichtionogenenPolyätheraddukten, wie sie hier definiert wurden, sind auch viele andere Emulgatoren brauchbar. So ist z. B. auch destilliertes
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Tallöl, kondensiert mit etwa 15 Molen Äthylenoxyd ein ausgezeichneter Emulgator.
Tallöl ist vorwiegend ein Gemisch von etwa 34 bis zo Harzsäuren, wie Abietin-, Sapin-, Pimarsäuren u. dgl. und von 1 bis 1fJl/o langkettigen Alkoholen und Stearinen. Diese Materialien sind in ihren verschiedenen Formen im Handel erhältlich.
Oberflächenaktive Mittel auf Basis von Alkoholsulfaten können gleichfalls als Emulgatoren verwendet werden. Sie sind vorwiegend die Na-und NH-Salze von sulfatierten Fettalkoholen wie etwa 10 bis 18 C-Atomen. Sie können jedoch auch die organischen Aminsalze, wie das Diäthanolaminsalz von Laurylalkoholsulfat umfassen. Unter den speziellen sulfatierten Fettalkoholen sind die Na-Salze von Oleylalkohol, das NH-Salz von Laurylalkoholsulfat usw. Ein bevorzugter Emulgator dieser Art ist Na-Laurylsulfat.
Jeder der oben genannten Emulgatoren kann für sich allein oder im Gemisch mit den andern verwen- det werden. Die Gesamtmenge des verwendeten Emulgators ist natürlich innerhalb der vorstehend angegebenen Prozent grenzen beschränkt. Wenn ein Emulgator auf der Basis von sulfatiertem Fettalkohol in einem gemischten Emulgator verwendet wird, der ein nichtionogenes oberflächenaktives Polyätherkondensat enthält, dann wird der erstere im Bereich von 1 bis 50 des GewichtesdesPolyätherkondensates verwendet.
Obwohl die neuen wässerigen Esteremulsionen gemäss der Erfindung gute antistatische Eigenschaften besitzen, wurde es als zweckmässig gefunden, zusammen mit ihnen ein antistatisches Mittel zu verwenden, besonders in jenen Fällen, in denen die antistatischen Eigenschaften der Emulsion erhöht werden sollen. Unter den antistatischen Mitteln befinden sich die Phosphorsäureester von Alkoholen und Phenolen. Diese sind wohlbekannte Verbindungen, die aus den sich von P 205 ableitenden Phosphorsäuren durch
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ist. Es handelt sich gewöhnlich um die Mono- und Dinonylphosphate, Mono- und Dicetylphosphate, Monound Didodecylphosphate, Mono- und Ditetradecylphosphate usw.
Ein besonders guter substituierter Phenolester dieser ArtistDi- (nonyl-phenyl)-phosphat. Diese Phosphate können weiter mit 5-20 Molen Äthylenoxyd zur Bildung eines Kondensationsproduktes umgesetzt werden. Wenn man sie auf diese Weise kondensiert, erfüllen sie die doppelte Funktion sowohl eines Emulgators wie eines antistatischen Mittels und können in einem Bereich von 10 bis 501o des Gesamtgewichtes der in der Emulsion verwendeten nichtwässerigen Bestandteile angewendet werden.
Wenn aber die Phosphorsäureester von Alkoholen, entweder in Form der einfachen Ester oder im Zustand ihres Athylenoxydadduktes als Teil eines gemischten Emulgators verwendet werden, dann muss wenigstens 10 Gew.-% des gesamten Emulgators das antistatische Mittel auf Basis des Phosphorsäureesters sein, und seine Menge kann bis zu 50 Gew.-% des gesamten Emulgators betragen.
Es ist daher klar, dass die erfindungsgemässen wässerigen Esteremulsionen in ihrer Zusammensetzung innerhalb weiter Grenzen schwanken können. Sie können nur Wasser, die vorgenannten Ester und den Emulgator enthalten, oder sie können Wasser, den Ester und einen gemischten Emulgator oder aber Wasser, den Ester, einen Emulgator und das antistatische Mittel enthalten, oder der Emulgator kann in diesen Fällen ein gemischter Emulgator sein. Eine weitere Variante kann Wasser, Ester und das antistatische Mittel in seiner Äthylenoxydadduktform enthalten. In jedem dieser Fälle ist es klar, dass mindestens ein Ester vorhanden sein muss, aber auch ein Estergemisch verwendet werden kann.
Ungeachtet dessen, welche Zusammensetzung verwendet wird, ist gefunden worden, dass die erfindungsgemässen neuen, wässerigen Esteremulsionen ausgezeichnete und stabile Schmiermittel darstellen, wenn sie innerhalb der vorstehend angegebenen Grenzen angewendet und auf einen Gegenstand aus Polyhexamethylenadipamid abgeschieden werden, wie z. B. auf Fasern und Fäden und dabei zu einer wesentlichen Verbesserung bei der Verarbeitung solcher geformter Gegenstände führen.
Die erfindungsgemässen neuen wässerigen Esteremulsionen werden in einfacher Weise hergestellt. Die verschiedenen Komponenten jeder bestimmten Zusammensetzung werden in beliebiger Reihenfolge in Wasser bei Temperaturen von etwa 25 bis 500C gemischt. Um eine gut durchmischte Emulsion guter Stabilität herzustellen, wird die Zusammensetzung mit einem Blockrührer gerührt. Rührer der Typen Waring Blender, Eppenbach-Homo-Mixer und andere können verwendet werden. Gewünschtenfalls können ver-
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Herstellung von Emulsionen guter Stabilität.
Es wird aber vorgezogen, die neuen Emulsionen herzustellen, indem die wasserfreien Komponenten bei einer Temperatur von etwa 40 bis 450C vermischt werden, darauf die erforderliche Menge Wasser langsam zugegeben und sodann die Emulsion etwa 20 - 30 min bei etwa 15 - 300C gerührt wird. Gewünschtenfalls wird die Emulsion während des Rührens auf einem Eisbad gekühlt.
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Die synthetischen linearen Polyamide, auf welche die neuen, erfindungsgemässen Finish-Zusammen- setzungenaufgebrachtwerden können, sind die in den USA-Patentschriften Nr. 2, 071, 250, Nr. 2, 071, 253 und Nr. 2, 130, 948 beschriebenen.
Verschiedene Verfahren zum Aufbringen der neuen Finish-Zusammensetzungen auf die beschriebenen Polyamide können verwendet werden. So kann z. B. der zu überziehende Gegenstand eine zeitlang in die Finish-Zusammensetzungen eingetaucht werden. Auf dem Textilgebiet werden aber die Fasern oder Fäden entweder durch ein Bad der Finish-Zusammensetzungen hindurchgezogen oder zwischen einer Reihe von angetriebenen Walzen, welche teilweise in ein Bad der Finish-Zusammensetzung eintauchen.
Dem Fachmann ist klar, dass die Menge des auf dem zu überziehenden Gegenstand abgelagerten Finish mit Hilfe der Viskosität der Finish-Zusammensetzung variiert werden kann, aber auch durch die Verweilzeit im Finish-Bad oder, im Falle von Walzen, durch die Geschwindigkeit, mit der sie sich drehen oder mit welcher der zu überziehende Gegenstand über sie oder zwischen ihnen geführt wird. Wenn Fasern oder Fäden mit der neuen Zusammensetzung überzogen werden sollen, erfolgt die Aufbringung als Teil des normalen Herstellungsverfahrens, unmittelbar nachdem die Fäden geformt und bevor sie gezogen werden.
Die folgenden Beispiele sollen die erfindungsgemässen neuen Zusammensetzungen näher veranschaulichen, sind aber für die Erfindung nicht als einschränkend anzusehen, da viele Abänderungen vorgenommen werden können. In allen Beispielen sind, wenn nicht anders angegeben, alle Teile und Prozente auf das Gewicht bezogen.
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nachfolgendes langsames Zugeben von 180, 0 g warmem Wasser (zirka 400C) zu den nichtwässerigen Bestandteilen emulgiert. Die Mischung wurde zuerst etwa 10 min mit einem Blockrührer gerührt und dann 20 min mit einem Eppenbach-Homo-Mixer homogenisiert. Die Temperatur der Mischung betrug etwa 400C am'Beginn und etwa 800C am Ende der 20 min dauernden Homogenisierperiode. Die Emulsionen enthielten lgqo Feststoffe, 901o davon Ester, und 10% Emulgator.
Die so hergestellten Emulsionen wurden in Bechergläser gegeben und über Nacht stehen gelassen, bevor die Stabilität visuell mit den Buchstaben "1\" bis "F" eingestuft wurde, wobei A die stabilste und F die instabilste bezeichnete. Die Ergebnisse sind in der tieferstehenden Tabelle wiedergegeben.
Tabelle I.
Zusammensetzung
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<tb>
<tb> Ester <SEP> : <SEP> Emulgator <SEP> : <SEP> Grad <SEP> : <SEP>
<tb> 1. <SEP> Monoacyliertes <SEP> Glyzerin <SEP> (acyliert <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> E <SEP>
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> densiert <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> ÄthylenC12 <SEP> -CI8) <SEP> oxyd) <SEP>
<tb> 2. <SEP> Propylenglykolester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> E <SEP>
<tb> C <SEP> -C <SEP> densiert <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> - <SEP> 15 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 3. <SEP> Butylenglykolester <SEP> gemischter <SEP> Fett- <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> C <SEP>
<tb> säuren <SEP> C12-c1702019Nik <SEP> Äthy- <SEP> +6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb> lenoxyd
<tb> 4.
<SEP> Butylenglykolester <SEP> gemischter <SEP> Fett- <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> E <SEP>
<tb> säuren <SEP> mit <SEP> 12 <SEP> - <SEP> 18 <SEP> C-Atomen <SEP> densiert <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 5. <SEP> Propylenglykolester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> Isoqktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> E <SEP>
<tb> C-C18 <SEP> densiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 6. <SEP> Propylenglykolester <SEP> gemischter <SEP> Fett- <SEP> Kondensat <SEP> von <SEP> Oktylphenol <SEP> mit <SEP> 9 <SEP> Mol <SEP> D
<tb> säuren <SEP> mit <SEP> 12-18 <SEP> C-Atomen <SEP> Äthylenoxyd
<tb>
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Tabelle I. (Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Ester <SEP> : <SEP> Emulgator <SEP> : <SEP> Grad <SEP> :
<SEP>
<tb> 7. <SEP> Pentaerythritester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> C <SEP>
<tb> C-C <SEP> densiert <SEP> mit <SEP> 30-20 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 12 <SEP> 18 <SEP>
<tb> 8. <SEP> Tridecylalkoholester <SEP> von <SEP> Fett- <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> D
<tb> säuren <SEP> mit <SEP> 12-18 <SEP> C-Atomen, <SEP> kon-+ <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb> densiert <SEP> mit <SEP> 2-10 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb> 9. <SEP> Triäthylenglykolcaprylat <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> B
<tb> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb> 10. <SEP> Di-2-äthylbutylacetat <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> D <SEP>
<tb> densiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 11.
<SEP> Diäthylenglykoldipelargonat <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> B
<tb> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb> 12. <SEP> Di020äthylhexylazelat <SEP> Isooktylphenylpolyäthanol <SEP> (kon- <SEP> D
<tb> densiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb> 13. <SEP> Tetrahydrofurfuryloleat <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kon- <SEP> F <SEP>
<tb> densiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd)
<tb>
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Tabelle II.
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<tb>
<tb> Umdr/min <SEP> : <SEP> Verarbeitbarkeit <SEP> % <SEP> Griff <SEP> : <SEP> Verarbeitbarkeit
<tb> bei <SEP> einem <SEP> Zug-Extrakt <SEP> : <SEP> bei <SEP> einem <SEP> ZugVerzwirnungs- <SEP> Verzwirnungsverh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 56 <SEP> : <SEP> verh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 74 <SEP> : <SEP>
<tb> Kontrolle <SEP> :
<SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 37 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig
<tb> 4 <SEP> 0, <SEP> 79 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig <SEP>
<tb> 6 <SEP> 1, <SEP> 32 <SEP> S.,SM.,ölig
<tb> Monoacyliertes <SEP> Glyzerin <SEP> (acyliert <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> 2 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 30 <SEP> V.
<SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig <SEP> gut
<tb> aus <SEP> Fettsäuren <SEP> C12-C18 <SEP> 90%+Isooktylphenylpolyäth- <SEP> 4 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 55 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig <SEP> gut
<tb> oxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylen- <SEP> 6 <SEP> gut <SEP> 1, <SEP> 05 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig <SEP> gut
<tb> oxyd <SEP> 10%)
<tb> Propylenglykolester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> C-C18 <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Iso-2 <SEP> schlecht <SEP> 0, <SEP> 22 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR.
<tb> oktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 10-15 <SEP> 4 <SEP> schlecht <SEP> 0, <SEP> 22 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> V. <SEP> SCR. <SEP>
<tb>
Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6 <SEP> schlecht <SEP> 0,72 <SEP> S.,SM.,V. <SEP> SCR.
<tb>
Butylenglykolester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> C12-C18 <SEP> + <SEP> 2-10 <SEP> Mol <SEP> 2 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 16 <SEP> S.,SM.,V.SCR.
<tb>
Äthylenoxyd <SEP> 901o <SEP> + <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> von <SEP> Nonyl- <SEP> 4 <SEP> gut <SEP> 0,48 <SEP> S,SM.,SCR <SEP> gut <SEP> ##
<tb> phenol <SEP> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> 10% <SEP> 6 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 64 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR. <SEP> mässig
<tb> Butylenglykolester <SEP> von <SEP> gemischten <SEP> Fettsäuren <SEP> mit <SEP> 2
<tb> 12-18 <SEP> C-Atomen <SEP> 901o <SEP> + <SEP> Isooktylphenylpolyäthoxy- <SEP> 4 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> ölig
<tb> äthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6
<tb> Propylenglykolester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> C12-C18 <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Iso- <SEP> 2 <SEP> schlecht <SEP> 0, <SEP> 16 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> V.
<SEP> SCR.
<tb> oktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 4
<tb> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6 <SEP> schlecht <SEP> 0,95 <SEP> S.,SM.,SM., <SEP> SCR.
<tb>
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Tabelle II. (Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Umdr/mine <SEP> Verarbeibarkeit <SEP> % <SEP> Griff <SEP> : <SEP> Verarbeitbarkeit
<tb> bei <SEP> einem <SEP> Zug-Extrakt <SEP> : <SEP> bei <SEP> einem <SEP> ZugVerzwimungs- <SEP> Verzwirnungsverh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 56 <SEP> : <SEP> verh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 74 <SEP> :
<SEP>
<tb> Propylenglykolester <SEP> von <SEP> gemischten <SEP> Fettsäuren <SEP> mit <SEP> 2
<tb> 12-18 <SEP> C-Atomen <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Kondensat <SEP> von <SEP> Oktylphenol <SEP> 4
<tb> mit <SEP> 9 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> 10% <SEP> 6
<tb> Pentaerythritester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> C-C <SEP> 90 < <SEP> ? <SEP> o <SEP> + <SEP> Iso-2 <SEP> schlecht
<tb> oktylphenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 4# <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 55 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR. <SEP> schlecht
<tb> 20-30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6# <SEP> gut <SEP> 0,98 <SEP> S.,SM., <SEP> V.SCR. <SEP> mässig
<tb> Tridecylalkoholester <SEP> von <SEP> Fettsäuren <SEP> C-C. <SEP> kon- <SEP> 2 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 21 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR.
<SEP> mässig
<tb> densiert <SEP> mit <SEP> 2-10 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> 90% <SEP> + <SEP> phosphor- <SEP> 4 <SEP> gut <SEP> 0,65 <SEP> S,SM., <SEP> SCR. <SEP> schlecht
<tb> säurediester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> 10% <SEP> 6 <SEP> * <SEP> schlecht <SEP> 0, <SEP> 94 <SEP> S.,SM.,ölig
<tb> Triäthylenglykolcaprylat <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Phosphorsäurediester <SEP> 2 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 19 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> V. <SEP> SCR.
<tb> von <SEP> Nonylphenol <SEP> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> 10% <SEP> 4 <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 46 <SEP> S.,SM.,V.SCR. <SEP> mässig
<tb> 6 <SEP> gut <SEP> 0,89 <SEP> 5.,SM.,V. <SEP> SCR.
<SEP> mässig
<tb> Di-2-äthylbutylazelat <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Isooktylphenylpoly-2
<tb> äthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> Äthy- <SEP> 4 <SEP>
<tb> lenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6
<tb> Diäthylenglykoldipelargonat <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Phosphorsäure-2
<tb> diester <SEP> von <SEP> Nonylphenol <SEP> + <SEP> 6 <SEP> Mol <SEP> Äthylen- <SEP> 4 <SEP> sehr <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 44 <SEP> S..SM..V.SCR. <SEP> mässig
<tb> oxydl0% <SEP> 6* <SEP> sehr <SEP> gut <SEP> 0, <SEP> 81 <SEP> S..SM.,V.SCR. <SEP> sehr <SEP> gut
<tb>
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Tabelle II.
(Fortsetzung)
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<tb>
<tb> Umdr/min <SEP> : <SEP> Verarbeitbarkeit <SEP> % <SEP> Griff: <SEP> Verarbeitbarkeit
<tb> bei <SEP> einem <SEP> Zug-Extrakt <SEP> : <SEP> bei <SEP> einem <SEP> ZugVerzwimungs-Verzwirnungsverh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 56 <SEP> : <SEP> verh. <SEP> v. <SEP> 5, <SEP> 74 <SEP> : <SEP>
<tb> Di-2-äthylhexylazelar <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Isooktyl- <SEP> 2 <SEP> gut <SEP> 0,17 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> V. <SEP> SCR. <SEP>
<tb> phenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 4 <SEP> schlecht <SEP> 0,42 <SEP> S.,SM., <SEP> SCR.
<tb>
20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10%'6 <SEP> gut <SEP> 1, <SEP> 16 <SEP> S,SM.,V.SCR.
<tb>
Tetrahydrofurfuryloleat <SEP> 90% <SEP> + <SEP> Isooktyl- <SEP> 2 <SEP>
<tb> phenylpolyäthoxyäthanol <SEP> (kondensiert <SEP> mit <SEP> 4 <SEP> mässig <SEP> 0. <SEP> 56 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR.
<tb>
20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 10% <SEP> 6 <SEP> gut <SEP> 1, <SEP> 06 <SEP> S., <SEP> SM., <SEP> SCR.
<tb>
* Garn nur von Ziehverhältnis 5, 74, Rest sämtlich 5, 56 ** Garn vom Ziehverhältnis 5, 91.
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Die neuen wässerigen Esteremulsionen gemäss der Erfindung haben viele Vorteile gegenüber den der- zeit bekannten Finish-Zusammensetzungen, wie sie bei der Polyamidverarbeitung verwendet werden. Wie vorstehend deutlich gezeigt, führt ihre Verwendung zu einer befriedigenden Verarbeitung von Nylongarnen, wobei sie sich mindestens gleich gut, wenn nicht besser als ein Standard-Nylon-Finish verhalten, aber nicht solche potentiellen Risiken, wie übermässiges Rauchen und unerwünschte Abgabe von Dämpfen wie letzteres zeigen. Ausserdem lassen sich die erfindungsgemässen neuen wässerigen Esteremulsionen ver- hältnismässig leicht herstellen und bringen keine Gefahren für die Sicherheit, da sie ungiftig sind.
Die neuen erfindungsgemässen wässerigen Esteremulsionen haben den Vorteil, dass sie das Haftver- mögen zwischen Polyamidfasern und Gummi erhöhen und daher wertvoll für die Herstellung von Autoreifen sind, wo Reifencord aus Nylon zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die für die Herstellung der neuen erfindungsgemässen Zusammensetzungen verwendeten Materialien sind im Handel leicht erhältlich und dies zu verhältnismässig niedrigen Preisen. Viele weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der Lektüre der Beschreibung.
Da viele, weitgehend voneinander verschiedene Ausführungsformen möglich sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf irgendwelche besonderen Ausführungsformen beschränkt ist, ausser im Rahmen der folgenden Patentansprüche.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schlichte zum Aufbringen auf geformte Gegenstände aus synthetischen, linearen Polykarbonsäureamiden, insbesondere auf Polyamidfasern, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer wässerigen Esteremulsion besteht, die 5 - 20, vorzugsweise 10-20 Gew.-% nichtwässerige Bestandteile enthält, wobei 50-90, vorzugsweise 60-70 Gew.-% der nichtwässerigen Bestandteile aus einem Fettsäureester bestehen, dessen Säurekomponente eine gesättigte oder ungesättigte aliphatische Mono- oder Dikarbonsäure mit 7 - 18 C-Atomen, und dessen Alkoholkomponente ein aliphatischer oder acyclischer Monoalkohol mit 2 - 19 C-Atomen, oder ein entsprechender Polyalkohol mit 2 - 5 OH-Gruppen,
oder ein Kondensationsprodukt eines solchen Polyalkohols mit 2 - 10 Mol Äthylenoxyd ist, und wobei 10-50, vorzugsweise 30 bis 40 Grew.-% der nichtwässerigen Bestandteile aus einem Emulgator bestehen, welcher entweder ein Kondensationsprodukt der genannten Alkoholkomponente des Esters mit 5 - 30 Mol Äthylenoxyd ist, oder aus Mischungen dieser Kondensationsprodukte mit dem Umsetzungsprodukt derselben mit alkylsubstituierten Phenolen mit 2-12 C-Atomen im Alkylradikal, oder aus derartigen substituierten Phenolen, konden-
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schliesslich ein Mono- oder Dialkylphosphat mit 8 - 16 C-Atomen im Alkylradikal,
oder ein mono- oder dialkylsubstituiertes Phenylphosphat mit 8 - 16 C-Atomen im Alkylradikal enthalten und das jeweilige genannte Alkylphosphat in einer Menge von 10 bis 501o des Gesamtgewichtes des Emulgators vorliegt, mit der Massgabe, dass die Summe des Gewichtes von Alkylphosphat und Emulgator 10 - 50, vorzugsweise 30 bis 401o des Gewichtes der nichtwässerigen Bestandteile ausmacht.