AT230913B - Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden - Google Patents

Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden

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AT230913B
AT230913B AT490961A AT490961A AT230913B AT 230913 B AT230913 B AT 230913B AT 490961 A AT490961 A AT 490961A AT 490961 A AT490961 A AT 490961A AT 230913 B AT230913 B AT 230913B
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AT
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Hubert Salmen
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Hubert Salmen
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  Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden 
Es ist bekannt, Rohre mit einem Korrosionsüberzug aus   Füllstoff- oder   pigmentarmen bzw. sogar pigmentfreien, selbsthärtenden oder härtbaren Kunststoffen oder Kunststoffkombinationen, wie Kombinationen mit Einschluss von Silikonen, als dünne Überzugsschichten zu versehen. So hat sich z.

   B. in der Praxis als sehr wertvoll erwiesen, auf Kondensatorrohren von Kondensatoren solche Überzüge anzuordnen, wodurch nicht nur die teuere Enthärtung von Kühlwässern überflüssig wird, sondern ausserdem jede Lokalelementenbildung vermieden und sogar SOg-Ablagerungen, wie sie bei Nichteinhalten von genügend hohen Rauchgastemperaturen leicht bei Überhitzern vorkommen, völlig unschädlich werden, so dass die Rauchgase wesentlich besser wärmetechnisch ausgenutzt und mit geringeren Temperaturen den Kaminen zugeleitet werden können. 



   Die bekannten Überzugs-Verfahren haben jedoch den Nachteil, der ihre Vorteile im wesentlichen aufhebt, dass beim Einwalzen oder sonstigen Befestigen der mit Korrosionsschutz überzogenen Rohre in Wänden, wie Rohrböden, die Überzugsschichten durch die Einwalzkörper, insbesondere durch deren nicht zu verhindernde oftmalig schabende Wirkung beschädigt werden und somit im Bereich der Befestigungsebene Korrosionen entstehen, welche die Rohre vorzeitig teilweise zerstören. Es sind auch bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt, um Rohre in einer Wandung zu befestigen. Die Befestigung wird dabei mittels eines tropfbaren oder gasförmigen, das Rohr aufweitenden Druckmittels bewirkt.

   Dazu muss eine zugehörige Vorrichtung verwendet werden, welche durch Einschieben von abdichtenden Körpern und von Stützmitteln einen inneren Druckraum im Bereich der herzustellenden Befestigung schafft. Bei einer Dichtung für Kondensatorrohre ist bekannt geworden, das Rohrende in einen mit einer entsprechenden Ausnehmung versehenen Muffenteil einzuschieben und gemeinsam mit der Muffe aufzuweiten. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Befestigung von mit Korrosionsüberzügen versehenen Rohren, wie Kondensatorrohren in Rohrböden, zu ermöglichen, bei denen die Überzugsschicht nicht beschädigt wird. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden, beispielsweise mit Korrosionsschutzüberzügen versehenen Kondensatorrohren in Kondensatorböden, wobei die Befestigung der Rohre in den Rohrböden durch Einwirkung eines Anpressdruckes auf eine Hülse erfolgt, und besteht darin, dass vor dem Befestigen der Rohre in den Rohrböden die Korrosionsschutzschicht der Rohre durch eine Metallhülse geringer Wanddicke, z. B. von 0, 2 bis 0, 25 mm, im Bereich der Befestigungsflächen überdeckt und danach die Befestigung der Rohre in den Rohrböden durch Einwirken der Befestigungskräfte, z. B. Einwalzdrücke, auf die Metallhülse vorgenommen wird. 



   Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, dass der Schutzüberzug der Rohre bei der Befestigung in den Rohrböden völlig unbeschädigt bleibt, wie Versuche ergeben haben, und alle Befestigungsbeanspruchungen, wie Einwalzbeanspruchung durch Walzen, von der Oberfläche der Metallhülse aufgenommen werden, ohne dass dabei die durch die Hülse überdeckte Überzugsschicht irgendwie beeinträchtigt wird. Durch viele Versuche in der Praxis hat sich herausgestellt, dass z. B. eine Messinghülse, die nach dem Einwalzen wieder entfernt wird, die hauchdünne Kunststoffschutzüberzugsschicht von 20 bis 50   {i   auf dem Innenmantel eines Kondensatorrohres in keiner Weise beeinflusst hat, sondern die Schicht noch vollgültig funktionsfähig vorhanden ist.

   Es können deshalb auch Hülsen aus Werkstoffen verwendet werden, die nicht korrosionsfest sind, z. B. Eisenstoffe, weil deren spätere Korrosion keine nachteilige Wirkung ausübt. Die Hülse kann und darf somit später im Betrieb wegkorrodieren oder auch verschleissen. Andere wesentliche Vorteile bestehen darin, dass auch Werkstoffe für die Überzüge verwendet werden können, die weniger druckfest sind und ein geringeres Fliessvermögen besitzen, weil die Hülsen im Bereich der Druckbeanspruchung der Rohre die Befestigungsdrucke aufnehmen und von den Überzügen fernhalten. 



   Das Verfahren nach der Erfindung wird im folgenden an Hand einer nur ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert, wobei die Zeichnung einen Teilschnitt durch einen Kondensatorboden mit eingewalztem Kondensatorrohr wiedergibt. 



    Aus der Zeichnung ist ein Kondensatorrohr 1 mit auf der Innenseite aufgebrachter Schutzschicht 2 von 20 bis 50 zo Schichtdicke zu entnehmen. Nach dem Verfahren der Erfindung ist im Bereich des Kon-   

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 densatorbodens 3 die Schutzschicht 2 durch eine Hülse 4 von 0, 2 bis 0, 25 mm Wandstärke überdeckt und danach das so ausgebildete Rohr durch Abwälzen von Walzkörpern auf die Hülse 4 in den Rohrboden 3 fest eingewalzt worden. Das Einwalzen erfolgt unter Aufwand von hohen Drücken, so dass der Hülsenwerkstoff bezüglich seiner Fliessfähigkeit so auszuwählen ist, dass er unter den hohen Drücken nicht fortfliesst, sondern letztere aushält. Kunststoffe haben sich z.

   B. als Hülsenwerkstoffe nicht bewährt, weil deren Fliessvermögen die Druckkräfte nicht aufnehmen und somit die Überzugsschicht 2 auf dem Kondensatorrohr 1 nicht schützen kann. Durch die Erfindung können auch Überzugsschichten Verwendung finden, die ein kleineres Fliessvermögen aufweisen,   weil die Druckkräfte von der Hülse aufgenommen werden,   so dass auch die Auswahl der Werkstoffe für Überzugsschichten wesentlich durch die Erfindung vergrössert wird. So ist es z. B. möglich, Dampfkesselrohre in ihren Kesselwänden ebenfalls mit spröden, temperaturbeständigen Schutzüberzügen zu versehen und diese Schutzüberzüge an den Einwalzstellen vor Beschädigung zu bewahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden, beispielsweise mit Korrosionsschutzüberzügen versehenen Kondensatorrohren in Kondensatorböden, wobei die Befestigung der Rohre in den Rohrböden durch Einwirkung eines Anpressdruckes auf eine Hülse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Befestigen der Rohre (1) in den Rohrböden (3) die Korrosionsschutzschicht (2) der Rohre (1) durch eine Metallhülse (4) geringer Wanddicke, z. B. von 0, 2 bis 0, 25 mm im Bereich der Befestigungsflächen überdeckt und danach die Befestigung der Rohre (1) in den Rohrböden durch Einwirkung der Befestigungskräfte, z. B. Einwalzdrücke, auf die Metallhülse (4) vorgenommen wird.
AT490961A 1961-06-24 1961-06-24 Verfahren zum Befestigen, z. B. Einwalzen, von Rohren in Rohrböden AT230913B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005032118A1 (de) * 2005-07-07 2007-01-11 Ruhr Oel Gmbh Rohrbündelwärmeübertrager mit verschleißbeständiger Rohrbodenauskleidung

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DE102005032118A1 (de) * 2005-07-07 2007-01-11 Ruhr Oel Gmbh Rohrbündelwärmeübertrager mit verschleißbeständiger Rohrbodenauskleidung

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