AT230920B - Flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin-Öfen - Google Patents
Flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin-ÖfenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf eine flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin-Öfen, bestehend aus einem langen Blasrohr, in welchem ein zentrales Sauerstoffzuführungsrohr angeordnet ist, das im Austrittsbereich der Düse in eine Anzahl sich winkelig von dem Sauerstoffzuführungsrohr nach aussen zu entsprechenden Düsenoffnungen erstreckende Kanäle mündet und die Kühlflüssigkeit im Ringraum zwischen dem zentralen Sauerstoffzuführungsrohr und dem Kühlmantel durch ein im Düsenbereich endendes Rohr zu- und durch den Ringraum abgeführt wird. Die Lebensdauer solcher in Verwendung stehender Blasrohre bei diesen Sauerstoffblaseinrichtungen wird zum grössten Teil einerseits durch die hohen Temperaturen und anderseits durch das Aufspritzen flüssiger Metallteilchen oder Schlacke beim Blasvorgang beeinflusst, wobei insbesondere das Ende des Blasrohres mit dem Düsenkopf äusserst hohen Beanspruchungen unterworfen wird. Um das Aufspritzen des flüssigen Metalls oder der Schlacke am Blasrohr zu verhindern oder zumindest wesentlich herabzusetzen, aber auch um eine wirkungsvollere Beaufschlagung des Stahlbades mit Sauerstoff zu erzielen, wurden die Mehrdüsenblasrohre mit mehreren sich im Winkel von dem zentralen Sauerstoffzuführungsrohr zu den Austrittsdüsen erstreckenden Kanälen geschaffen. Zur Kühlung solcher Blasrohre dagegen wurde bereits eine Flüssigkeitskühlung vorgeschlagen, bei welcher das Kühlmittel bis in den Bereich des Düsenkopfes mittels eines Rohres geleitet wird. Eine auf die Dauer ausreichende Kühlung ist mit dieser Konstruktion jedoch nicht erreichbar. Das Ziel der Erfindung besteht nun darin, eine einwandfreie und auch auf die Dauer befriedigende EMI1.2 verbundenen Nachteile zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, dass bei einer flüssigkeitsgekühlten Sauerstoffblaseinrichtung der eingangs beschriebenen Art um das Sauerstoffzuführungsrohr mehrere die Kühlflüssigkeit bis in den Düsenkopfbereich leitende Rohre vorgesehen sind, wobei mindestens ein Kühlrohr zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten Kanälen endet, die den Sauerstoff vom zentralen Zuführungsrohr zu den entsprechenden Austrittsdüsen leiten. Durch diese Kühlanordnung wird eine wirkungsvolle Kühlung des Blasrohres und insbesondere des Blasrohrendes gewährleistet, da das Kühlmittel unmittelbar in den Raum zwischen den Kanälen am Ende des Blasrohres geleitet wird. Die Erfindung wird nun an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben, wobei sich weitere Vorteile und Merkmale ergeben. Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch das erfindungsgemässe Blasrohr und Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II in der Fig. 1 dar, der das untere Blasrohrende mit dem Düsenkopf zeigt. Das vorzugsweise aus Kupfer bestehende Blasrohr 1 weist an seinem unteren Ende einen Düsenkopf 2 auf, der an dem Blasrohr 1 beispielsweise durch Schweissen befestigt ist. Ein zentrales sauerstoffzuführendes Rohr 3 ist mit einem rohrförmigen Fortsatz 4 des Düsenkopfes 2 verbunden. Der Fortsatz 4 ist an seinem unteren Ende, wie in der Zeichnung mit 5 bezeichnet, geschlossen, so dass zwischen diesem Rohrende 5 und dem Boden des Düsenkopfes 2 ein Zwischen- oder Ringraum 6 gebildet wird. Vom rohrförmigen Fortsatz 4 erstrecken sich eine Anzahl Kanäle 7, bei diesem Ausführungsbeispiel fünf Kanäle 7, im Winkel zu dem Fortsatz 4 bzw. dem sauerstoffzuführenden Rohr 3 nach aussen und enden in einer Anzahl Austritts- öffnungen 8. Alle diese Kanäle 7 sind in einem Winkel von etwa 20 zur Längsachse des Rohres 3 geneigt, so dass der Sauerstoffstrom in fünf Teilströme, die nach aussen gerichtet sind, das Blasrohr verlässt. Wenn sich der Düsenkopf 2 beispielsweise etwa 10-13 cm über der Stahlbadoberfläche befindet, wird gegenüber nur einer einzigen Austrittsöffnung das Spritzen des Metalls beträchtlich vermindert. Um das sauerstonzuführende Rohr. ? sind nun drei Kühlrohre angeordnet, u. zw. zwei Kühlrohre 9 und ein Kühlrohr 9 A, die im Winkel von 1200 zueinander liegen. Die Kanäle 7 sind dagegen zueinander im Winkel von 600 angeordnet, wobei jedoch zwei dieser Kanäle 7 A und 7 B einen Winkelabstand von 1200 einnehmen und das Kühlrohr 9 A bis zwischen diese beiden Kanäle 7 A und 7 B reicht. Das Ende 10 des Kühlrohres 9 A ist schräg ausgebildet, so dass das aus diesem Rohr austretende Wasser in den Raum 6, wie mit den Pfeilen 11, angedeutet strömt. Durch die besonders zweckmässige Anordnung, bei welcher das <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 7 B endet, ergibt sich nicht nur eine symmetrische Anordnung zum Zuführungsrohr 3, sondern auch ein günstiger Kühlwasserrückfluss, wodurch Druckstauungen u. dgl. vermieden werden. PATENTANSPRÜCHE : 1. Flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin- Öfen, bestehend aus einem langen Blasrohr, in welchem ein zentrales Sauerstoffzuführungsrohr angeordnet ist, das im Austrittsbereich der Düse in eine Anzahl sich winkelig von dem Sauerstoffzuführungsrohr nach aussen zu entsprechenden Düsenöffnungen erstreckende Kanäle mündet und die Kühlflüssigkeit im Ringraum zwischen dem zentralen Sauerstoffzuführungsrohr und dem Kühlmantel durch ein im Düsenbereich endendes Rohr zu- und durch den Ringraum abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass um das Sauerstoffzuführungsrohr (3) mehrere die Kühlflüssigkeit bis in den Düsenkopfbereich leitende Rohre (9) vorgesehen sind, wobei mindestens ein Kühlrohr (9 A) zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten Kanälen (7 A, 7 B) endet, die den Sauerstoff vom zentralen Zuführungsrohr (3) zu den entsprechenden Austrittsdüsen leiten.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von fünf Kanälen (7) zwei Kühlrohre (9) und ein Kühlrohr (9 A) im Winkel von je 1200 zueinander angeordnet sind, wobei das Kühlrohr (9A) zwischen zwei einen Winkel von 1200 zueinander einschliessenden Kanälen (7A, 7 endet und die restlichen drei Kanäle (7) im Winkel von je -600 zueinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT331161A AT230920B (de) | 1961-04-27 | 1961-04-27 | Flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin-Öfen |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT331161A AT230920B (de) | 1961-04-27 | 1961-04-27 | Flüssigkeitsgekühlte Sauerstoffblaseinrichtung zum Stahlfrischen, insbesondere in Siemens-Martin-Öfen |
Publications (1)
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|---|---|
| AT230920B true AT230920B (de) | 1964-01-10 |
Family
ID=3548581
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT230920B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1508115B1 (de) * | 1965-04-02 | 1971-04-01 | Berry Metal Co | Blaslanze zum Windfrischen von Metallschmelzen |
-
1961
- 1961-04-27 AT AT331161A patent/AT230920B/de active
Cited By (1)
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