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Verfahren zum Schmieren von spanabhebenden Werkzeugen
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keit gekühlt werden. Es können aber auch die Arbeitsflächen in an sich bekannter Weise, mit einem, etwa zwischen Werkstück und Werkzeug auftreffenden Druckluftstrahl, gekühlt werden, da der dünne Schmier- mittelfilm auf den Werkzeugflächen durch die Kühlluft nicht beeinflusst wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel einer
Blockfräsmaschine erläutert. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der Maschine und Fig. 2 eine Einzelheit einer zweiten Ausführungsform.
Auf dem Schlitten 1 der Fräsmaschine sind die Blöcke 2 und 3, deren Seitenflächen 4, 5 zu bear- beiten sind, aufgespannt. Seitlich der Blöcke ist je ein Messerkopf 6,7 mit zwanzig Fräsmessern 8. ange- ordnet. Vor jedem Messerkopf 6, 7 ist eine Schmiervorrichtung befestigt, die aus einem Halter 9 mit einer Blattfeder 10 besteht, die einen Pinsel 11 trägt. Zu dem Pinsel führt ein Schlauch 12, der das Schmiermittel aus einem am Querteil 14 befestigten Vorratsbehälter 13 über ein Regulierventil leitet.
Der Pinsel ist der Form der zu schmierenden Fläche angepasst, so dass die ganze Fläche gleichmässig oder entsprechend ihrer Beanspruchung mit Schmiermittel überzogen wird. Durch diese Vorrichtung fliesst das Schmiermittel entsprechend der Öffnung des Regulierventil über die Leitung zum Pinsel, so dass dieser stets mit einer hinreichenden Menge des Schmiermittels getränkt ist. Während des Vorbeistreichens der Messer trägt der Pinsel auf den Arbeitsflächen einen Schmierfilm auf.
Vor demMesserkopf gemäss Fig. 2 ist eine andere Ausführung der Schmiervorrichtung dargestellt. Sie besteht aus einer Hohlwelle 17, die über ein Getriebe 15'von einem Motor 15, oder durch die Schlittenbewegung der Arbeitsmaschine, in Drehung versetzt wird. An dem vorzugsweise flexiblen Ende der Welle ist eine entsprechend der zu schmierenden Arbeitsfläche des Messers ausgebildete Filzscheibe 16 angeordnet. Durch die Hohlwelle wird der Filzscheibe Schmiermittel aus einem Vorratsbehälter zugeführt. Während des Vorbeistreichens der Messer 8 kommt die rotierende Filzscheibe, mit dem Druck, den die federnde Welle zulässt, mit der Arbeitsfläche der Messer 8 in Berührung und reibt sie mit dem Schmiermittel ein.
Die Drehzahl der Welle darf hiebei nur so hoch gewählt werden, dass ein Abfliegen von Schmiermittelteilchen von der Filzscheibe mit Sicherheit vermieden wird.
Durch das erfindungsgemasse Verfahren wird eine höhereLeistung nicht nur durch die bessere Schmierung erzielt, sondern diese erreichte Leistung kann durch die wegen der besseren Schmierung ermöglichte Verwendung von Schneidwerkzeugen mit einem günstigeren Werkzeugwinkel weiter erhöht werden, ohne dass Nachteile, wie z. B. das Entstehen von Aufbauschneiden, eintreten.
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Process for lubricating cutting tools
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can be cooled. However, the working surfaces can also be cooled in a manner known per se, with a compressed air jet striking between the workpiece and the tool, for example, since the thin film of lubricant on the tool surfaces is not influenced by the cooling air.
The object of the invention is based on an embodiment shown in the drawing
Block milling machine explained. Fig. 1 shows a front view of the machine and Fig. 2 shows a detail of a second embodiment.
The blocks 2 and 3, the side surfaces 4, 5 of which are to be machined, are clamped on the slide 1 of the milling machine. A cutter head 6, 7 with twenty milling cutters 8 is arranged on each side of the blocks. In front of each cutter head 6, 7 a lubricating device is attached, which consists of a holder 9 with a leaf spring 10 which carries a brush 11. A hose 12 leads to the brush and guides the lubricant from a reservoir 13 attached to the transverse part 14 via a regulating valve.
The brush is adapted to the shape of the surface to be lubricated, so that the entire surface is coated with lubricant evenly or according to its stress. The lubricant flows through this device according to the opening of the regulating valve via the line to the brush, so that the brush is always saturated with a sufficient amount of the lubricant. As the knives pass by, the brush applies a film of lubricant to the work surfaces.
In front of the cutter head according to Fig. 2, another embodiment of the lubricating device is shown. It consists of a hollow shaft 17 which is set in rotation via a gear 15 ′ by a motor 15 or by the carriage movement of the working machine. At the preferably flexible end of the shaft, a felt disk 16 is arranged corresponding to the working surface of the knife to be lubricated. Lubricant is supplied to the felt disk from a storage container through the hollow shaft. As the knife 8 sweeps past, the rotating felt disk comes into contact with the working surface of the knife 8 with the pressure that the resilient shaft allows and rubs it with the lubricant.
The speed of the shaft may only be selected so high that lubricant particles flying off the felt disk are definitely avoided.
With the method according to the invention, a higher performance is achieved not only through the better lubrication, but this achieved performance can be further increased by the use of cutting tools with a more favorable tool angle made possible because of the better lubrication, without disadvantages such as e.g. B. the emergence of built-up edges occur.