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Spritzgussmaschine
EMI1.1
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mit vertikal angeordnetem Formenspannaggregat und Fig. 7a eine Seitenansicht zu Fig. 7.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Zwischenglied bezeichnet, welches einerseits einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 2, anderseits einen Plastifizierungszylinder 4 mit Presskolben 3 aufnimmt.
5 und 6 sind Holme, auf welchen das Spritzgussaggregat in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist.
7 und 8 sind in bezug auf das Zwischenglied 1 unverschiebbar gelagerte Schraubenräder, welche zusätzlich mit eineminnengewinde versehen sind, das mit einem auf den. Holmen 5 und 6 angeordneten Aussengewinde zusammenarbeitet. Die Schraubenräder 7 und 8 werden durch zwei weitere Schraubenräder 9 und 10 angetrieben, welche auf einer Achse 11'befestigt sind, die von einem Lager 12 gehaltert ist, das mit dem Zwischenglied 1 in Verbindung steht.
Weiter befinden sich auf der Plastifizierungsseite des Zwischengliedes 1 Kühlkanäle 13 sowie eine DurchfalIöffnuÎ1g 14 für das Granulat, welches aus einem Granulatbehälter 15 über einen Dosierkanal 16 sowie Ausfallkanal 17 in die Durchfallöffnung 14 gelangt, wobei bei horizontalem Betrieb des Spritzgussaggregates das Granulat im Granulatraum I Aufnahme findet und bei vertikaler Arbeitsstellung desselben in den Granulatraum II zur Einfüllung gelangt. Beide Granulaträume I und II sind durchdie Zwischenwand 18 voneinander getrennt. Die Füllungdes Granulatraumes I erfolgt nach Abnehmen des Deckels 19, während der Granulatraum II nach Abnehmen des Deckels 20 gefüllt werden kann.
Die Verstellung des Spritzgussaggregates in axialer Richtung wird durch Betätigen einer in eine Bohrung 21 einführbaren Drehkurbel ermöglicht.
Zum Haltern und kraftschlüssigen Verbinden des Spritzgussaggregates mit dem Maschinenkörper (Unterteil oder Fuss) dient ein Verbindungselement 22, welches zwei Bohrungen aufweist, in welche die Holme 5 und 6 eingeführt werden und somit bei horizontaler Arbeitsstellung des Spritzgussaggregates bei demselben eine zusätzliche axiale Verschiebung ermöglichen (Anpassung für den jeweiligen Bedarfsfall).
Um ein universelles Zusammenarbeiten von Spritzgussaggregat und Formenschlussaggregat zu ermöglichen, sind Gewindemuffen 23 und 24 vorgesehen, mit deren Hilfe das Formenschlussaggregat in seiner Stellung festgehalten wird, so dass sowohl einmal durch die Formenaufspannplatte (bei horizontaler Anordnung des Formenschliessaggregates) als auch bei vertikaler Anordnung des Formenschliessaggregates in der Trennebene der Formhälften eingespritzt werden kann.
Bei vertikaler Anordnung des Formenschlussaggregates wird dieses an den Tragelementen 25 und 26 unter Zwischenschaltung der Gewindemuffen 23 und 24 kraftschlüssig mit den Holmen 5 und 6 in Verbindung gebracht. 27 und 28 bezeichnet die Führungsholme des Formenschliessaggregates, aufwel- chen die Formaufspannplatte 29 und die Abstützplatte 30 mittels Muttern befestigt sind. Die Formaufspannplatte 31 ist verschiebbar gelagert und mittels eines Kniehebelgelenkes 32 betätigbar, wobei letzteres zur Anpassung der Stellung der Formaufspannplatte 31 an die jeweiligen Erfordernisse mittelsderDruckspindel 33 und den Feststellmuttern 34 und 35 an der Abstützplatte verstellbar gelagert ist.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass unbeschadet der verschiedenen Arbeitsstellungen des Spritzgussaggregates der Dosierkanal mit seinen Dosiermechanismen immer in horizontaler Richtung verläuft, wie dies besonders aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich ist. Weiters wird unabhängig von der jeweiligen Arbeits- stellungdesSpritzguRaggregatesderDosiermechanismusin jedem Fall vom gleichen Antriebsmittel (Press- kolben) gesteuert. In der Zeichnung ist der jeweils in Arbeitsstellung sich befindliche Granulatraum schraffiert gezeichnet.
Wie Fig. 2b veranschaulicht, ist ein Verbindungselement vorgesehen, das einmal bei horizontaler Lage der Formenspanneinrichtung das Spritzgussaggregat in vertikaler Stellung und das andere Mal bei vertikaler Lage der Formenspanneinrichtung das Spritzgussaggregat in horizontaler Lage aufnimmt. In der Nebenfigur zu Fig. 3 ist schliesslich die Gewindemuffe 23 dargestellt, welche die Elemente 25 und 22 lösbar verbindet. In analoger Weise arbeitet auch die Gewindemuffe 24.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Spritzgussmaschine mit wenigstens einem als selbständige, auswechselbare Einheit ausgebildeten, axial gegenüber einer Formenschliesseinrichtung verstellbaren Spritzgussaggregatw d ad u r ch geken n - zeichnet, dass die Formenschliesseinrichtung und das Spritzguss ggregat an einem gemeinsamen Maschinenfuss unabhängig voneinander in horizontaler oder vertikaler Lage lösbar befestigt sind.