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Rüttler zur Vibration von Beton u. ähnl. plastischen Massen
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Röhre 2 eine Gleitfläche für den stangenförmigen Rotor 3 bildet. Dieser Rotor soll während seiner Bewegung auf seinerganzen Länge an derGleitfläche anliegen und wird mittels einer biegsamen Welle 4, die in einer Hülle 5 geführt ist, angetrieben. Diese Welle, welche mit einem Ende des Rotors in Ver- bindung steht, ist so angeordnet, dass sie sich in der Hülle 5 frei bewegen kann. Die Hülle 5 steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Hohlraum innerhalb der Röhre 2. Auf diese Weise kann das
Schmiermittel, das für die Schmierung der flexiblen Welle benötigt wird, in einfacher Weise auch fürdie
Schmierung des Rotors des Rüttlers ausgenutzt werden.
Wenn man ein geeignetes Material verwendet, kön- nen die äussere Hülle 1 und die Röhre 2 eine homogene Einheit bilden.
In Fig. 4, welche einen Querschnitt des Rüttlers nach Fig. l zeigt, ist zu erkennen, dass der Rotor aus einer zur Hälfte gefüllten Röhre besteht. Die Füllung kann aus einem schweren Metall, z. B. aus Blei, be- stehen. Der Schwerpunkt der rotierenden Masse liegt dadurch exzentrisch zur Rotationsachse. Dadurch wird erreicht, dass der Rotor bei seiner Bewegung sinusartige Schwingungen erzeugt, deren Frequenz mit der
Drehzahl des Rotors übereinstimmt.
Bei der in Fig. l gezeigten Ausführungsform bildet die Vibratorhülle 1 eine unmittelbare Fort- setzung der Hülle 5 der flexiblen Welle. Als Material wird für die Hülle üblicherweise elastischer
Gummi verwendet. Weil der Vibratorhülle durch die grosse Länge der Berührungsfläche mit dem Rotor ge- nügendeSteifigkeit- verliehen wird, kann Gummi auch für die Hülle des Vibrators verwendet werden. In gewissen Fällen kann Gummi auch ales gleitfläche dienen. Angenommen, dass passende Dimensionen ge- wählt wurden, können Wellenhülle, Vibratorhülle und Gleitfläche eine einzige Einheit bilden.
Auf diese Weise wird eine äusserst einfache und billige Bauweise erzielt, welche zwar nicht dieselbe
Festigkeit und Lebensdauer wie Tauchrüttler der konventionellen Bauweise besitzt, welche aber durch ihre geringen Kosten und ihren verstärkten Rütteleffekt so offensichtliche Vorteile darbietet, dass die
Nachteile demgegenüber nicht ins Gewicht fallen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. ist der Mittelteil des rohrförmigen Rotors mit etwas kleinerem
Durchmesser ausgeführt als die Endteile. Ausserdem ist die in Fig. 4 gezeigte exzentrische Füllung nur in den erweiterten Endteilen vorgesehen. Bei einer solchen Ausführung liegt der Rotor zwar nicht auf seiner ganzen Länge an der Gleitfläche des Gehäuses an, doch reicht die Länge der Berührungsfläche aus, dem
Gehäuse die notwendige Steifigkeit zu geben.
Die Fig. 3 und 5 zeigen eine dritte Variante des Rotors, welche im Rahmen der Erfindung möglich ist. Bei dieser besteht der Rotor aus einer massiven Stange, welche auf die in den Fig. 3 und 5 gezeigte
Form bearbeitet ist..
Obwohl diese Form im Vergleich zur Form nach Fig. l eine etwas kleinere Exzentrizität des Schwer- punktes der rotierenden Masse zur Folge hat, so bedeutet sie doch noch eine weitere Vereinfachung der
Rüttlerkonstruktion.
Ohne'von der Grundidee der Erfindung abzuweichen, kann der erfindungsgemässe Vibrator auch als
Schwingungserzeuger für Erdvibratoren, Rüttelsiebe und Förderrinnen oder als tragbarer Schwingungser- zeuger verwendet werden.
Es wäre auch möglich, die Antriebsvorrichtung in anderer Weise als in Form einer flexiblen Welle auszubilden. Da die rotierenden Teile keine Pendelbewegung ausführen, wäre es auch möglich, den Antriebsmotor direkt in einfacher Weise an den Rotor anzukuppeln und den Motor in das Vibratorgehäuse selbst einzuschliessen oder an dieses an einem Ende anzuschliessen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rüttler zur Vibration von Beton und ähnlichen plastischen Massen, mit einem zylindrischen Ge- häuse, welches einen stangenförmigen Rotor umschliesst, dessen Schwerpunkt exzentrisch zu seiner Rota- tionsachse liegt, d ad u rch g ekennz e i chn e t, dass das Gehäuse' (2) als Gleitlager für den stangen- förmigen Rotor (3) ausgebildet ist und die ganze bzw. ein Grossteil der Länge des Rotors (3) eine Gleit- fläche bildet, die mit ihrem ganzen Umfang mit der Gleitlagerfläche des Gehäuses (2) in Berührung steht.