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Waschmaschine mit von aussen beschickbarem, mit einem Deckel verschliessbaren Wasehmittelbehälter
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einerausgebauten Waschmittelbehälter vor Aufsetzen des Verschlussdeckels in Draufsicht bzw. im Schnitt III-III der Fig. 2.
Im Gehäuse l der Waschmaschine ist an nicht dargestellten Zugfedern ein zylindrisches Waschgefäss 2 schwingend aufgehängt, in welchem eine Waschtrommel 3 drehbeweglich gelagert ist. Von einem Frischwasser-Anschluss an der Rückseite der Maschine führen zwei Wasser-Zuleitungen über je ein vom Steuergerät gesteuertes Elektromagnetventil in Kammern 4 und 5 (Fig. 2) eines Waschmittelbehälters 6 aus Kunststoff, dessen Kammer 5 samt der zugehörigen Wasser-Zuleitung 7 in Fig. l im Querschnitt dargestellt sind.
Ein am Boden des Waschmittelbehälters 6 aufgesetzter, mitbeiden Kammern 4 und 5 verbundener Wasserablaufstutzen 8 ist über ein biegsames Gummirohr 9 mit dem Waschgefäss 2 verbunden.
Die Aufteilung des Waschmittelbehälters in zwei Kammern ermöglicht das Waschen im sogenannten "Zwei-Laugen-Verfahren", bei welchem auf einem ersten Waschprozess, dem "Vorwaschen", ein zweiter Waschprozess, das"Klarwaschen"folgt. Die Kammer 4 dient zur Aufnahme des Vorwaschmittels, die Kammer 5 zur Aufnahme des Klarwaschmittels. Die Elektromagnetventile in den Wasser-Zuleitungen sind so gesteuert, dass zu Beginn der ersten Waschphase nur die zugeordnete eine Kammer im Waschmittel- behälter und nach Beendigung dieses ersten Waschprozesses zu Beginn des zweiten die andere Kammer von dem einlaufenden Wasser ausgespült wird.
Auf dem Öffnungsrand 10 des Waschmittelbehälters 6 ist ein für beide Kammern 4,5 ge- meinsamer Verschlussdeckel 11 aufgeschraubt, in welchem für jede Kammer ein aus Gummi gepresstes Mundstück 12 der Wasser-Zuleitung und ein ebenfalls aus Gummi bestehender Rohrstutzen 13 zum Einfüllen der Waschmittel eingesprengt sind. Die Lage der Anschlussstellen 12 für die Wasser-Zuleitungen 7 sind in Fig. 2 mit 14 und 15 und die Lage der Anschlussstellen für den Rohrstutzen 13 mit 16 und 17 angedeutet.
'Der Rohrstutzen 13 ragt mit einem Ansatz 18 ein Stück weit in den Waschmittelbehälter hinein und mündet mit seinem ändern, dem Waschmittelbehälter abgekehrten Ende in einer im Deckel 19 des Waschmaschinengehäusesvorgesehenen Vertiefung 20, die von einem bei 21 schwenkbar gelagerten Klappdeckel 22 abgedeckt ist.
In jeder Kammer 4 bzw. 5 des Waschmittelbehälters ist eine bis zu seinem Boden reichende senkrechte Stauwand 25 angeordnet, die - ausgehend von einer Trennwand 26 - zwischen den Kammern 4und5miteinemerstenAbschnitt27dieAblauföffnungengumschliesstunddannmiteinemzweiten Abschnitt 28 in geringem Abstand parallel zu einer Behälterseitenwand 29 verläuft. Durch diese Stauwand 25 wird jede der Kammern in einen grösseren Abschnitt 30 und einen kleineren Abschnitt 30'unterteilt.
An den grösseren Kammerabschnitt 30, der zur Aufnahme des Waschmittels dient, sind die Wasser-Zulaufleitung 7 und der Rohrstutzen 13 angeschlossen. Der kleinere Kammerabschnitt 30'bil- det einen verhältnismässig schmalen Ablaufkanal, der in die Ablauföffnung 8 mündet.
Die Stauwand 25 reicht im Bereich der Ablauföffnung 8 an der Trennwand 26 annähernd bis zur oberen Randebene 31 (Fig. 3) des Behälters bzw. bis an dessen Deckel 11 heran und verläuft dann gegen den Behälterboden hin geneigt bis zu einer vertikalen Randkante 32. Dadurch entsteht zwischen den beiden Abschnitten 30 und 30'jeder Kammer 4 bzw. 5 ein bis zum Boden der Kammer reichender Ablaufspalt 33.
Ferner ist in jeder Kammer zwischen der oberen Kante der Stauwand 25 und dem Deckel 11 ein Überlaufspalt 33'gebildet, der mit zunehmender Entfernung vom Auslauf 8 breiter wird ; hiedurch wird erreicht, dass auch bei angefüllter Kammer das mit Waschmittel gemischte Wasser vor allen Dingen in weiterem Abstand vom Ablauf 8 in den Ablaufkanal 30'überläuft, so dass schon in der Kammer eine gute Durchmischung des Wassers mit dem Waschmittel stattfindet.
Der aus dem Mundstück 12 mit vollem Druck austretende Wasserstrahl wird am Boden des Behälters zerteiltundnachobengeworfen, woetamVerschlussdeckel11unddemAussenmanteldesAnsatzes 18 des Rohrstutzens 13 wieder nach unten umgelenkt wird. Es entsteht so ein kräftiger Wirbel, der
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und die ablaufende Wassermenge erst dann die Waage halten, wenn das Wasser bereits den ganzen Waschmit- telbehälter und je nach Zulaufdruck auch einen kleineren oder grösseren Teil des Rohrstutzens 13 ausfüllt. Dadurch wird nach dem Fortspülen des Waschmittels der Behälter vollständig sauber ausgespült.
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Der Waschmittelbehälter 6 - der keine seitlichen Anschlussöffnungen hat-kann gemeinsam mit der Stauwand mittels einer einfachen Form aus einem Stück gespritzt werden ; die Zulaufleitungen 7 sind bequem und geschützt zwischen dem Verschlussdeckel 11 des Waschmittelbehälters 6 und der Deck-
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können.
Die Länge und der Durchmesser des Rohrstutzens 13 für die Waschmittelzugabe sind vorteilhaft so auszubilden, dass auch bei besonders hohem Wasserdruck kein Überlaufen stattfinden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Waschmaschine mit von aussen beschickbarem, mit einem Deckel verschliessbarem Waschmittelbehälter, an den eine Wasser-Zuleitung sowie eine von seinem Boden in das Waschgefäss führende Ablaufleitung angeschlossen und in welchem zwischen Zulauf und Ablauf eine Stauwand angeordnet ist, dadurch dur ch ge kenn zeic hn e t, dass die Stauwand (25) vom Boden des Waschmittelbehälters (6) ansteigt und denselben in zwei getrennte Abschnitte (30 und 30') unterteilt, zwischen denen jedoch mindestens an einer Stelle eine Ablaufverbindung offen bleibt.
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(6) die Stauwand (25) in der Nähe des Wasserablaufes (8) einen wenigstens annähernd bis zum oberen Behälterrand (31) reichenden Abschnitt hat und dass ihr dem Ablauf abgekehrtes Ende im Abstand von der gegenüberliegenden Behälterinnenwand endet, wodurch zwischen beiden Behälterabschnitten (30 und 30') eine bis zum Boden reichende Verbindung (33) gebildet ist.