AT243312B - Stromzuführung für elektrische Schienenfahrzeuge - Google Patents

Stromzuführung für elektrische Schienenfahrzeuge

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AT243312B
AT243312B AT491562A AT491562A AT243312B AT 243312 B AT243312 B AT 243312B AT 491562 A AT491562 A AT 491562A AT 491562 A AT491562 A AT 491562A AT 243312 B AT243312 B AT 243312B
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AT
Austria
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locomotive
locomotives
power supply
rail vehicles
line
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AT491562A
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English (en)
Inventor
Ewald Dipl Ing Zechner
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Elin Union Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stromzuführung für elektrische Schienenfahrzeuge 
 EMI1.1 
 men (vgl. österr. Patentschrift Nr. 217. 580). Manchmal ist diesen Lokomotiven ein eigenes Gleis oder Gleisnetz zugeordnet, welches sie entweder überhaupt nicht oder nur mit fahrleitungslosen Lokomotiven teilen müssen. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sich der Fahrbereich dieser Lokomotive mit dem Fahrbereich normaler Oberleitungslokomotiven ganz oder teilweise überdeckt. Für ferngesteuerte Lokomotiven der zweiten Art ergeben sich auch da noch keine Schwierigkeiten, wenn man durch geeignete Auftrennung in Abschnitte und entsprechende jeweilige Fahrdrahtumschaltung dafür sorgt, dass sich die Lokomotiven bzw. ihre verschiedenen Spannungen gegenseitig nicht stören. Bei den Lokomotiven der ersten Art ist dagegen eine solche Auftrennung schon recht schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

   In diesem Fall sind folgende Lösungen möglich. 



   Wenn die Lokomotive nur einen Pendelverkehr ausführt und der Fahrbereich nicht zu gross ist, kann auf der Lokomotive in bekannter Weise eine Kabeltrommel angeordnet werden und die Stromzuführung auf diese Art erfolgen. 



   Wenn die LokomotivedagegeneinenKreisverkehr ausführen soll, ist ein Kabel nicht anwendbar und es könnten eventuell Schleifleitungen seitlich an der Innenseite des Kreises angeordnet werden, wenn innerhalb des befahrenen Kreises keine Gleise liegen. 



   Liegen jedoch auch innerhalb des Kreises Gleise oder soll die Lokomotive mehrere Gleise befahren können, so kann das Problem erfindungsgemäss dadurch gelöst werden, dass an sich bekannte Stromschienenkanäle (z. B. System Gainélec von Tcurtellier/Mulhouse), die auch mit Weichen ausgeführt werden, über den Gleisen, dort wo sich normalerweise die Oberleitung befindet, angeordnet werden und der Kanal selbst oder eine aussen am Kanal angebrachte Leitung die Oberleitung ersetzt.

   Bei dieser Lösung können, wie bei der erwähnten   Kabeltrommel,   auch mehr als zwei Leitungen angeordnet werden, wenn beispielsweise neben den üblichen Kommandos vorwärts, rückwärts, rascher, langsamer, Sand, Kupplungaus und Kupplung-ein noch eine Geschwindigkeitsregelung mit Messwertübertragung von der Lokomotive zur Steuerstelle verlangt wird, oder wenn ausser den ortsfesten Steuerstellen auch auf der Lokomotive selbst eine Steuerstelle angeordnet werden muss und in allen Fällen keine Radioübertragung angewendet werden soll. 



   Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemässe Lösung, u. zw. von links nach rechts eine normale Oberleitungslokomotive   1,   einen Querschnitt durch den verwendeten Stromschienenkanal 2, die ferngesteuerte Lokomotive 4, welche natürlich ausser den im Kanal 2 liegenden Leitungen 5 auch die aussen liegende Leitung 3 benutzen könnte, und ein Weichensystem. 



   Die Erfindung ist nicht auf Anlagen mit gewöhnlichen und mit ferngesteuerten Lokomotiven ben schränkt, sondern auch in Fällen anwendbar, in denen nicht ferngesteuerte Lokomotiven mit verschiedenen Stromsystemen dieselbe Strecke befahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stromzuführung für elektrische Schienenfahrzeuge, die es ermöglicht, dass im selben Gleisnetz entweder gewöhnliche Oberleitungslokomotiven mit zwei Zuleitungen (Schiene und Oberleitung) oder Lokomotiven mit anderem Stromsystem mit zwei oder mehr Zuleitungen verkehren können, dadurch gekennzeichnet, dass für die übliche Oberleitungslokomotive (1) die Schienen und ein an sich bekannter Stromschienenkanal (2), der auch mit Weichen ausgeführt werden kann, oder eine aussen an diesem angebrachte Leitung (3) vorgesehen sind und für die andere Lokomotive (4) die Schienen und eine oder mehrere im Inneren des Kanals (2) liegende Leitungen (5), gegebenenfalls auch noch der Kanal (2) selbst bzw. die aussen angebrachte Leitung (3).
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