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Fahrbahnabschnitt für elektrisch betriebene Modell-oder
Spielfahrzeuge
Für elektrisch betriebene Modell- oder Spielfahrzeuge sind h anrbahnen bekannt, die aus einzelnen Abschnitten bestehen. welchestumpf aneinandergesetzt werden, um eine längere Bahnstrecke zu bilden.
Jeder Abschnittbesteht aus einer Grundplatte aus Isoliermaterial, an der zumindest zwei parallele leitende Stromschienen montiert sind. Die Schienen eines jeden Schienenpaares sind dabei voneinander durch einen Spalt getrennt, der zur Aufnahme eines vom Fahrzeug mitgeführten Ftthrungsgliedes dient, das sowohl den Strom für den Antrieb eines Elektromotors im Fahrzeug von den beiden Schienen abnimmt als auch als Führung für die Lenkung des Fahrzeuges auf der Fahrbahn wirkt.
Es ist sehr wichtig, dass die einzelnen Fahrbahnabschnitte sicher miteinander verbunden werden, damit die Fahrbahn örtlich überhöht und in Kurven verlegt werden kann, um normale Strassenbedingungen nachzuahmen, ohne dass dabei die Kontinuität der Stromschienen an den Stossstellen der Fahrbahnabschnitte beeinträchtigt wird.
Ein gemäss der Erfindung ausgebildeter Fahrbahnabschnitt der einleitend angegebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsorgane an beiden Enden der Grundplatte zumindest ein mit einem Loch versehener, in Längsrichtung der Grundplatte vorspringender Lappen und zumindest ein nach unten vorspringender Zapfen vorgesehen sind, wobei der Lappen und der Zapfen so angeordnet sind, dass beim stumpfen Zusammenbau zweier identischer Abschnitte der Lappen eines jeden der beiden Abschnitte sich unter die Grundplatte des andern Abschnittes erstreckt und in seinem Loch den Zapfen dieses andern Ab-
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verbundenen Abschnitte auch in vertikaler Richtung aneinander zu verriegeln, weist jede Grundplatte vorzugsweise an jedem Ende mehrere vorstehende Zungen und eine entsprechende Anzahl von Schlitzen in ihrer Endwand auf, wobei diese Zungen und Schlitze so angeordnet sind,
dass beim stumpfen Zusammenbau zweier Abschnitte die Zungen des Grundkörpers eines jeden Abschnittes in die Schlitze der Endwand des Grundkörpers des jeweils andern Abschnittes eingreifen. Auf diese Weise werden die Enden benachbarter Abschnitte positiv zusammengehalten, so dass die erhaltene Fahrbahn gebogen oder verwunden werden kann, ohne dass dadurch die Kontinuität der Schienen beeinträchtigt wird.
Da die Grundplatten benachbarter Fahrbahnabschnitte auf diese Weise fest miteinander verbunden sind, brauchen die Schienen der benachbarten Abschnitte nur stumpl anell1anderzustossen, ohne dass es erforder- lich wäre, Verbindungsklammern anzuwenden, um einen guten elektrischen Kontakt zwischen den Schienen sicherzustellen.
Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel genauer erläutert werden. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Fahrbahnabschnitt in perspektivischer Ansicht von oben bzw. von unten. Fig. 3 stellt in grösserem Massstab einen Endteil eines solchen Fahrbahnabschnittes dar.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3. Fig. 5 zeigt in Ansicht von unten die Enden zweier miteinander verbundener Fahrbahnabschnitte.
Der dargestellte Fahrbahnabschnitt hat eine Grundplatte 1 in Form eines einstückigen Formteiles aus Polyvinylchlorid mit ebener Oberfläche und nach unten vorspringenden Seiten- und Endwänden 2 bzw. 3. Eine zusätzliche Wand 4 erstreckt sich von der Unterseite der Grundplatte 1 parallel zu jeder Seitenwand 2 neben dieser nach unten. Die Spalte zwischen den Wänden 2 und 4 dienen zum
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Einsetzen von Ausstattungen der Fahrbahnränder wie Bäume, Einzäunungen und Lichtmasten. Die Grund- platte 1 ist ferner durch mehrere weitere Rippen verstärkt, die an ihrer Unterseite nach unten vorragen.
An der Oberseite der Grundplatte erstrecken sich über deren gesamte Länge zwei durchgehende pal'- allele Nuten 5. Entlang jeder Nut verlaufen zwei Längsrippen mit Rechteckquerschnitt, wobei die Oberseite jeder Rippe 6 knapp unterhalb des Niveaus der Oberseite der Grundplatte 1 liegt. An jeder Rippe 6 ist in jeder Nut 5 eine Metallschiene 7 mit im wesentlichen umgekehrt U-förmi- gem Querschnitt befestigt. Diese Schienen werden durch seitliche Flanschansätze 8, die Ausnehmun - gen in den Böden der Nuten 5 durchsetzen und um die Unterseiten der Längsrippen 6 gebogen sind, in der richtigen Lage gehalten. Der dargestellte Fahrbahnabschnitt ahmt somit eine Fahrbahn oder Strasse mit zwei Fahrstreifen nach.
Das Modell- oder Spielfahrzeug ist mit einem nach unten vorspringenden elektrischen Stromabnehmer versehen und kann längs der einen oder andern Fahrbahn fahren, wobei sein Stromabnehmer zwischen Schienen 7 in einen der Schlitze 5 eingreift, um Strom für den Antriebsmotor des Fahrzeuges abzunehmen und das Fahrzeug zu führen.
Mit Hilfe von an den Enden der einzelnen Abschnitte angeordnetenverbindungsteilenkönnenmehre- re Abschnitte stumpf aneinandergereiht werden, um eine längere Fahrbahn mit zwei Fahrstreifen zu bilden. Zu diesem Zweck sind am Ende eines jeden Abschnittes zwei Lappen 9 und zwei Zapfen 10 vorgesehen. Die beiden Enden des Abschnittes sind untereinander gleich ausgebildet und die Lappen 9 und Zapfen 10 sind symmetrisch beiderseits der Längsmittellinie eines Fahrstreifens angeordnet. Jeder Lappen 9 hat einen vergrösserten Kopfteil, der von einem Loch 11 durchsetzt wird, und in jedem Loch befinden sich mehrere nach innen vorspringende Flügel 12.
Wenn zwei Abschnitte endseitig stumpf zusammengesetzt werden, so erstrecken sich die Lappen 9 eines jeden Abschnittes unter den anliegenden Endrand des jeweils andern Abschnittes, wo sie gebogen und auf die zugeordneten Zapfen 10 des andern Abschnittes gezwängt werden können, so dass diese Zapfen durch Reibung an den Flügeln 12 festgehalten werden. Vom Ende eines jeden Abschnittes springen ferner vier Zungen 13 nach aussen vor, die in entsprechende Ausnehmungen 14 im benachbarten Endteil des andern Abschnittes eingreifen und die beiden Stossränder gegen gegenseitige vertikale Verschiebung sichern.
Wenn die beiden Abschnitte auf diese Weise fest miteinander verbunden werden, tritt am Ende eines jeden Paares von Schienen 7 jeder Nut 5 eine vorspringende Nase 15 an einer Schiene in den umgekehrt U-förmigen Querschnitt der entsprechenden Schiene am Ende 16 des benachbarten Abschnittes ein und stellt elektrischen Kontakt mit dieser her. Für den Eintritt der Nasen 15 in die U-förmigen Schienenprofil ist an deren Enden 16 genügend Platz vorhanden, weil die Längsrippen 6 nicht ganz bis zu den Enden 16 der Grundplatte 1 reichen.
Die Enden benachbarter Abschnitte werden auf diese Weise so fest miteinander verbunden, dass die erhaltene geschlossene Fahrbahnstrecke unter Ausnutzung der elastischen Nachgiebigkeit der Grundplatte 1 örtlich überhöht oder verwunden werden kann, ohne dass die einander zugeordneten Schienen der benachbarten Abschnitte ausser elektrischen Kontakt kommen.
Um den Schienen 7 elektrischen Strom zuzuführen, sind die Seitenwände 2 und 4 der Grundplatte 1 in Abständen mit eingefluchteten Kerben 17 versehen, durch die ein elektrischer Leitungsdraht 18 geführt werden kann, wenn die Grundplatte 1 auf einer flachen Unterlage aufliegt. Der Leitungsdraht 18 führt zu einem Anschlussstecker 19, der einen mit Passsitz zwischen zwei nach un- ten vorspringenden Verstärkungsrippen 20 an der Unterseite der Grundplatte 1 eingreifenden Isolierkörper aufweist. Der Anschlussstecker 19 hat zwei Kontaktstifte 21, die sich durch je ein Loch 22 in jeder der Längsrippen 6 in jeder Nut 5 erstrecken. Diese Stifte 21 stellen elektrischen Kontakt mit den Unterseiten der Schienen 7 her.
In Fig. 5 ist der Anschlussstecker 19 eingesetzt dargestellt ; in Fig. 2 ist der Stecker hingegen abgenommen, um die Löcher 22 sichtbar zu machen.
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