AT243908B - Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Info

Publication number
AT243908B
AT243908B AT391363A AT391363A AT243908B AT 243908 B AT243908 B AT 243908B AT 391363 A AT391363 A AT 391363A AT 391363 A AT391363 A AT 391363A AT 243908 B AT243908 B AT 243908B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pulse
distributor
output
stage
transmission
Prior art date
Application number
AT391363A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Priority to AT391363A priority Critical patent/AT243908B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT243908B publication Critical patent/AT243908B/de

Links

Landscapes

  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von
Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Betriebsart beträgt, wenn der Transistor in die Sättigung gesteuert ist, die Kollektorrestspannung nur einen Bruchteil der Restspannung bei normalem Betrieb. 



   Wenn der Transfluxor TF durch einen Impuls über die mit einer Stufe des Verteilers VT2 verbundene Leitung 1 eingestellt ist, wird er durch zwei über die Leitungen 3 und 4 zugeführte Taktimpulsfolge gleicher Impulsfolgefrequenz jedoch unterschiedlicher Phasenlage ständig ummagnetisiert. 



  Demzufolge wird der Transistor TRI periodisch durchlässig gesteuert bzw. gesperrt. Der invers betriebene Transistor TR2   ist bei durchiassigem Transistor TRI in die S attigung gesteuert und bei gesperr-     tem Transistor TRI ebenfalls gesperrt. Die MeBspannung M wird aiso periodisch zum Eingang der    Vergleichsschaltung VG durchgeschaltet. Am Ende des Messintervalls wird der Transfluxor TF über die Leitung 2 durch einen Impuls wieder blockiert. 



   In Fig. 3 ist dasBlockschaltbild eines   weiterenAusführungsbeispieles   gemäss der Erfindung dargestellt. 



  Bei diesem Ausführungsbeispiel werden ausser den in Dualzahlen umgewandelten Messwerten auch noch die Stellungen einer Mehrzahl von Kontakten ebenfalls im Zeitmultiplexverfahren übertragen. Da in einem solchen ursprünglich beispielsweise nur zur Übertragung der Kontaktstellungen ausgelegten System viele Einrichtungen bereits enthalten sind, die auch zur Übertragung von in Dualzahlen umgewandelten Messwerten notwendig sind, ergibt sich ein besonders geringer Aufwand. 



   Die vom Generator Gl gelieferte Taktimpulsfolge der Phasenlage A schaltet den zehnstufigen,   alsRingzählerausgebildetenVerteiler VTI   weiter. Jeder Ausgangsimpuls an der letzten Stufe des Verteilers VT1 bereitet die Steuerstufe St vor, der nächste Impuls der Phasenlage B des Generators   Gl. schaltet   dann über die Steuerstufe St den Verteiler VT2 um eine Stufe weiter. Der Verteiler VT2 weist die Stufen a,   b...   k, die Stufen   1 - 4   und der Stufe Sy auf.

   Die an den Stufen a,   b...   k auftretendenAusgangsimpulse dienen zusammen mit den Ausgangsimpulsen des Verteilers VT1 zur Übertragung der in einer Mehrzahl von in Form einer Matrix angeordneten Magnetkernen Kal bis   Kb9...   gespeicherten Kontaktstellungen von in Fig. 3 nicht dargestellten Kontakten, die Stufe S4 zur Übertragung eines   Synchronisiersignals.   



   In Fig. 4 ist beispielsweise der Magnetkern Kal und der zugehörige Kontakt sal im einzelnen dargestellt. Die Leitung 1 ist mit dem Ausgang der Stufe 1 des Verteilers VT1, die Leitung 2 mit dem Ausgang der Stufe a des Verteilers VT2 verbunden. Im Ruhezustand befindet sich der Magnetkern Kal beispielsweise im negativen Remanenzzustand, in den er durch einen früheren Impuls der Leitung 1 gebracht worden ist. Die Ummagnetisierung des Magnetkernes Kal erfolgt über die Lei- 
 EMI3.1 
 tung 2 vom Verteiler VT2 in den positivenRemanenzzustand gebracht (vorbereitet) wird. Beim darauffolgenden Abfragen über Leitung 1 kippt der Kern Kal in den negativen Remanenzzustand zurück. Dabei wird in der Sekundärwicklung 3 ein Impuls in Durchlassrichtung der Diode D erzeugt. 



  Bei geöffnetem Kontakt sal ist die Diode durchlässig und es tritt auf der Leitung 4 ein Impuls auf, der über dieSammelleitung LS   (Fig. 3) zurAusgangsschaltung   AS   und damit zum Ausgang   des nicht dargestellten Senders gelangt. Ist der Kontakt sal dagegen geschlossen, so ist die Diode D so starknegativ vorgespannt, dass der in 3 induzierte Impuls die Vorspannung nicht überschreitet. In diesem Fall tritt also auf der Leitung 4 keinAusgangsimpuls auf. Über dieSammelleitung LS läuft also eine   ImpuLsfolge,   bei der die Information "Kontakt offen" durch einen Impuls und die Information "Kontakt geschlossen" durch keinen Impuls dargestellt ist. 



   Bei jedem Ausgangsimpuls an der Stufe 10 des Verteilers VT1 wird der Magnetkern KL ummagnetisiert und liefert einen Impuls, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird. Dieser Impuls wird auf der Empfangsseite zu Synchronisierungszwecken verwendet. 



   In Fig. 5 ist dieser Magnetkern KL im einzelnen dargestellt. Die Leitung 2 ist an die Ausgänge a,   b...   und   1 - 4   des Verteilers VT2 angeschlossen. Die Impulse in dieser Leitung bereiten den Kern KL vor, indem sie ihn z. B. in die   p,) sitive Remanenzlage   bringen. Die Leitung 1 ist an den Ausgang der Stufe 10 des Verteilers VT1 angeschlossen. Tritt auf der Leitung 1 ein Impuls auf, so wird der Magnetkern KL in die negative   Remanenzlage     zurückmagnetisiert   und dabei auf der Abfrageleitung 2 ein Impuls erzeugt, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird. 



   Die Messwertübertragung erfolgt in der bereits in Fig. 1 im einzelnen beschriebenen Weise erst dann, wenn die Stufe 1 des Verteilers VT2 eingeschaltet ist. In diesem Fall wird in der bereits beschriebenen Weise, veranlasst durch die Stufe k des Verteilers VT2, der Messwert MI über die Torschaltung   Tl   zur Vergleichsschaltung VG durchgeschaltet, dem anderseits die von dem Sägezahngenerator G3 gelieferte Sägezahnspannung zugeführt wird. Die am Ausgang des Vergleichers VG auftretenden Impulse werden dem Binärzähler Z zugeführt, der bei diesem Ausführungsbeispiel 8 Stufen 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 aufweist und demnach bis 256 zählen kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also eine genauereMesswertübertragung möglich.

   Bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT1 wird die in dem Binärzähler Z gespeicherte Dualzahl in den Zwischenspeicher S übernommen und gleichzeitig der beim Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT1 ausgelöste Sägezahngenerator G3 wieder stillgesetzt. Beim nachfolgenden Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT1 wird die in der Stufe 1 des Zwischenspeichers S gespeicherte Information über die bistabile Kippschaltung KS und die Ausgangsschaltung AS übertragen, bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 2 des Verteilers VT1 wird die in der Stufe 2 des Speichers gespeicherte Information entsprechend übertragen usw. Währenddessen wird bereits der nächste Messwert in der beschriebenen Weise in den Binärzähler Z eingezählt.

   Die Kippstufe KS, die durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT1 abgefragt und dabei immer in   die "0" -Lage gesteHt   wird, wird durch die bei der schrittweisen Ausspei- 
 EMI4.1 
 Kippstufe KS liefert bei jedem Lagewechsel einen Impuls an die Ausgangsschaltung AS. Beim Auftreten des Ausgangsimpulses an der Stufe 9 des Verteilers VT1 steht die Kippstufe KS also in der Null-Lage, wenn in dem Speicher S eine gerade Anzahl von"Einsen"gespeichert war. Sie steht dagegen in derStellung 1, wenn die Zahl der in den Stufen   1   - 8 des Zwischenspeichers S gespeicher-   ten"Einsen"ungerade   war und wird in diesem Fall durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers   VT1   wieder in die "0" -Lage zurückgeschaltet. Dabei wird ein zusätzlicher Impuls über die Ausgangsschaltung AS übertragen.

   Jeder einen Messwert darstellenden Dualzahl wird also ein zusätzlicher Schritt angefügt, der die Zahl der Einsen auf einen geraden Wert ergänzt. Damit wird eine einfache Sicherung (Paritätssicherung) gegen Übertragungsfehler erreicht. 



   Da bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 während der Aussendung eines Messwertes bereits der nächste Messwert verschlüsselt und die messwertproportionale Impulsfolge in den Binärzähler Z eingezählt wird, steht als Zeit für die Verschlüsselung eines Messwertes die Dauer eines ganzen Messwerttelegramms zur Verfügung (acht Schritte und ein   Kontrollschritt).   Dies wirkt sich vorteilhaft bei der Übertragung   mit höheren Telegraphierfrequenzen, z. B. 600   Bd. aus. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur mehrfachen, zyklischen Übertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten, wobei jeder Messwerteingang an eine durch einen zyklisch umlaufenden Verteiler gesteuerte Torschaltung geführt ist, und in den Ausgangsstromkreis jeder der Torschaltungen ein Messwertumformer zur Umwandlung des analogen Messwertes in eine Impulsfolge mit dem Messwert proportionale Impulszahl geschaltet   ist, welcher Messwertumformer   eine die Dauer der Impulsgabe und damit die Impulszahl bestimmende Vergleichsschaltung aufweist, der einerseits der analoge Messwert und anderseits die Spannung eines Sägezahngenerators zugeführt ist, wobei ab dem Zeitpunkt der Übereinstimmung   der beiden Spannungsamplituden die weitere Impulsabgabe unterbunden ist, dadurch gekennzeich-      n e t,

   dass die Ausgangsstromkreise aller Torschaltungen eine einzige Vergleichsschaltung   (VG) gemeinsam enthalten, wobei die Torschaltungen jeweils einen dritten, an einen Impulsgeber (G2) vorgegebener Frequenz angeschlossenen Eingang   aufweisen, wobei der Ausgang   der Torschaltung mit einer Gleichstromimpulsreihe der vorgegebenen Frequenz und dem Messwert entsprechenden Amplitude beaufschlagt ist.

Claims (1)

  1. '2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung (VG) als nahezu hystereseloserSchmitt-Trigger mit definiertem Schwellwert aufgebaut ist, an dessen Eingang die jeweils vorhandene Messimpulsfolge und eine bei Beginn jeder Messimpulsfolge von einem definierten Wert aus linear ansteigende Sägezahnspannung (vom Generator G3) anliegen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Torschaltung einen Transfluxor (TF) enthält, der nur während des dieser Torschaltung zugeordneten Abfragezeitraumes eingestellt und nur während dieses Zeitraumes eine ihm ständig zugeführte (über Leitungen 3, EMI4.2 führt, über dessen gesteuerte Strecke der zugeordnete Messwertkanal (M) an den Eingang des Vergleichers angeschlossen ist.
AT391363A 1963-05-14 1963-05-14 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren AT243908B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT391363A AT243908B (de) 1963-05-14 1963-05-14 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT391363A AT243908B (de) 1963-05-14 1963-05-14 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT243908B true AT243908B (de) 1965-12-10

Family

ID=3557135

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT391363A AT243908B (de) 1963-05-14 1963-05-14 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT243908B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1205133B (de) Einrichtung zur Verschluesselung einer impulsfoermigen Nachricht
AT243908B (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
DE1233912B (de) Vorrichtung zum Veraendern der Zeit zum Einspeisen einer bestimmten Impulszahl in einen elektronischen Zaehler
CH401764A (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
DE1159821B (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten
AT208628B (de) Einrichtung zur Erzeugung und Übertragung von elektrischen Impulsen in Abhängigkeit von mechanisch bewegten Körpern
DE962442C (de) Anordnung zur Umwandlung von einem elektrischen Speicher in vorzugsweise unregelmaessiger Folge zugefuehrten, rasch aufeinanderfolgenden Impulsen in eine der gespeicherten Impulszahl oder einer dieser entsprechenden elektrischen Groesse proportionale Anzahl elektrischer Impulse
DE2046991C3 (de) Schaltungsanordnung zum Entzerren und Wiederaussenden empfangener Wählimpulse in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT234401B (de) Generator einer unabhängigen Zufallsfolge, besonders einer digitalen Zufallsfolge von binären Impulsen
DE2030763A1 (de) Digitaler Codeumwerter fur ternare Codes
DE1167914B (de) Anordnung zur UEberwachung von Impulsquellen in Fernmeldeanlagen
AT247425B (de) Anordnung zur zentralen Erfassung von auf mehreren Signalleitungen mit oder ohne zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge einlaufenden Signalimpulsen, z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen
DE1086920B (de) Vorrichtung zum Pruefen elektrischer binaer dargestellter Informationen
AT235914B (de) System mit binärer Speicherung von in prüfbarem Code übertragenen Zeichen
AT212892B (de) Start-Stop-Kodeempfänger
AT208413B (de) Entzerrender Telegraphenübertrager
DE2012823C3 (de) Einrichtung zur Erzeugung von Vorwärts- oder Rückwärts-Zählsignalen
DE1125000B (de) Schaltungsanordnung fuer Codeimpulsgeneratoren zur Erzeugung, Entschluesselung oder Umsetzung von Signalen
DE1437351C3 (de) Telegrafensystem mit Telegrafiezeichen, die ein konstantes Verhältnis zwischen Schritten der einen und der anderen Art aufweisen
DE1069189B (de) Schaltungsanordnung zum schrittweisen Magnetisieren magnetischer Speicher- oder Zählerelemienlte durch quantifizierte Impulse
DE1574937B1 (de) Einrichtung zum Unwirksammachen von Fehlern in Kodegruppen,die durch einen aus einer Informationsquelle gespeisten Schreiber auf einen Informationstraeger geschrieben werden
DE1276698B (de) Schaltungsanordnung fuer Impulsempfaenger
DE2153561A1 (de) Verzerrungsmeßeinrichtung mit digitaler Anzeige
DE1224784B (de) Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister
DE2206117B2 (de) Verfahren zum Übertragen einer Vielzahl von binären Nachrichten über einen transparenten Kanal