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Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von
Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
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Betriebsart beträgt, wenn der Transistor in die Sättigung gesteuert ist, die Kollektorrestspannung nur einen Bruchteil der Restspannung bei normalem Betrieb.
Wenn der Transfluxor TF durch einen Impuls über die mit einer Stufe des Verteilers VT2 verbundene Leitung 1 eingestellt ist, wird er durch zwei über die Leitungen 3 und 4 zugeführte Taktimpulsfolge gleicher Impulsfolgefrequenz jedoch unterschiedlicher Phasenlage ständig ummagnetisiert.
Demzufolge wird der Transistor TRI periodisch durchlässig gesteuert bzw. gesperrt. Der invers betriebene Transistor TR2 ist bei durchiassigem Transistor TRI in die S attigung gesteuert und bei gesperr- tem Transistor TRI ebenfalls gesperrt. Die MeBspannung M wird aiso periodisch zum Eingang der Vergleichsschaltung VG durchgeschaltet. Am Ende des Messintervalls wird der Transfluxor TF über die Leitung 2 durch einen Impuls wieder blockiert.
In Fig. 3 ist dasBlockschaltbild eines weiterenAusführungsbeispieles gemäss der Erfindung dargestellt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden ausser den in Dualzahlen umgewandelten Messwerten auch noch die Stellungen einer Mehrzahl von Kontakten ebenfalls im Zeitmultiplexverfahren übertragen. Da in einem solchen ursprünglich beispielsweise nur zur Übertragung der Kontaktstellungen ausgelegten System viele Einrichtungen bereits enthalten sind, die auch zur Übertragung von in Dualzahlen umgewandelten Messwerten notwendig sind, ergibt sich ein besonders geringer Aufwand.
Die vom Generator Gl gelieferte Taktimpulsfolge der Phasenlage A schaltet den zehnstufigen, alsRingzählerausgebildetenVerteiler VTI weiter. Jeder Ausgangsimpuls an der letzten Stufe des Verteilers VT1 bereitet die Steuerstufe St vor, der nächste Impuls der Phasenlage B des Generators Gl. schaltet dann über die Steuerstufe St den Verteiler VT2 um eine Stufe weiter. Der Verteiler VT2 weist die Stufen a, b... k, die Stufen 1 - 4 und der Stufe Sy auf.
Die an den Stufen a, b... k auftretendenAusgangsimpulse dienen zusammen mit den Ausgangsimpulsen des Verteilers VT1 zur Übertragung der in einer Mehrzahl von in Form einer Matrix angeordneten Magnetkernen Kal bis Kb9... gespeicherten Kontaktstellungen von in Fig. 3 nicht dargestellten Kontakten, die Stufe S4 zur Übertragung eines Synchronisiersignals.
In Fig. 4 ist beispielsweise der Magnetkern Kal und der zugehörige Kontakt sal im einzelnen dargestellt. Die Leitung 1 ist mit dem Ausgang der Stufe 1 des Verteilers VT1, die Leitung 2 mit dem Ausgang der Stufe a des Verteilers VT2 verbunden. Im Ruhezustand befindet sich der Magnetkern Kal beispielsweise im negativen Remanenzzustand, in den er durch einen früheren Impuls der Leitung 1 gebracht worden ist. Die Ummagnetisierung des Magnetkernes Kal erfolgt über die Lei-
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tung 2 vom Verteiler VT2 in den positivenRemanenzzustand gebracht (vorbereitet) wird. Beim darauffolgenden Abfragen über Leitung 1 kippt der Kern Kal in den negativen Remanenzzustand zurück. Dabei wird in der Sekundärwicklung 3 ein Impuls in Durchlassrichtung der Diode D erzeugt.
Bei geöffnetem Kontakt sal ist die Diode durchlässig und es tritt auf der Leitung 4 ein Impuls auf, der über dieSammelleitung LS (Fig. 3) zurAusgangsschaltung AS und damit zum Ausgang des nicht dargestellten Senders gelangt. Ist der Kontakt sal dagegen geschlossen, so ist die Diode D so starknegativ vorgespannt, dass der in 3 induzierte Impuls die Vorspannung nicht überschreitet. In diesem Fall tritt also auf der Leitung 4 keinAusgangsimpuls auf. Über dieSammelleitung LS läuft also eine ImpuLsfolge, bei der die Information "Kontakt offen" durch einen Impuls und die Information "Kontakt geschlossen" durch keinen Impuls dargestellt ist.
Bei jedem Ausgangsimpuls an der Stufe 10 des Verteilers VT1 wird der Magnetkern KL ummagnetisiert und liefert einen Impuls, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird. Dieser Impuls wird auf der Empfangsseite zu Synchronisierungszwecken verwendet.
In Fig. 5 ist dieser Magnetkern KL im einzelnen dargestellt. Die Leitung 2 ist an die Ausgänge a, b... und 1 - 4 des Verteilers VT2 angeschlossen. Die Impulse in dieser Leitung bereiten den Kern KL vor, indem sie ihn z. B. in die p,) sitive Remanenzlage bringen. Die Leitung 1 ist an den Ausgang der Stufe 10 des Verteilers VT1 angeschlossen. Tritt auf der Leitung 1 ein Impuls auf, so wird der Magnetkern KL in die negative Remanenzlage zurückmagnetisiert und dabei auf der Abfrageleitung 2 ein Impuls erzeugt, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird.
Die Messwertübertragung erfolgt in der bereits in Fig. 1 im einzelnen beschriebenen Weise erst dann, wenn die Stufe 1 des Verteilers VT2 eingeschaltet ist. In diesem Fall wird in der bereits beschriebenen Weise, veranlasst durch die Stufe k des Verteilers VT2, der Messwert MI über die Torschaltung Tl zur Vergleichsschaltung VG durchgeschaltet, dem anderseits die von dem Sägezahngenerator G3 gelieferte Sägezahnspannung zugeführt wird. Die am Ausgang des Vergleichers VG auftretenden Impulse werden dem Binärzähler Z zugeführt, der bei diesem Ausführungsbeispiel 8 Stufen
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aufweist und demnach bis 256 zählen kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also eine genauereMesswertübertragung möglich.
Bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT1 wird die in dem Binärzähler Z gespeicherte Dualzahl in den Zwischenspeicher S übernommen und gleichzeitig der beim Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT1 ausgelöste Sägezahngenerator G3 wieder stillgesetzt. Beim nachfolgenden Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT1 wird die in der Stufe 1 des Zwischenspeichers S gespeicherte Information über die bistabile Kippschaltung KS und die Ausgangsschaltung AS übertragen, bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 2 des Verteilers VT1 wird die in der Stufe 2 des Speichers gespeicherte Information entsprechend übertragen usw. Währenddessen wird bereits der nächste Messwert in der beschriebenen Weise in den Binärzähler Z eingezählt.
Die Kippstufe KS, die durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT1 abgefragt und dabei immer in die "0" -Lage gesteHt wird, wird durch die bei der schrittweisen Ausspei-
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Kippstufe KS liefert bei jedem Lagewechsel einen Impuls an die Ausgangsschaltung AS. Beim Auftreten des Ausgangsimpulses an der Stufe 9 des Verteilers VT1 steht die Kippstufe KS also in der Null-Lage, wenn in dem Speicher S eine gerade Anzahl von"Einsen"gespeichert war. Sie steht dagegen in derStellung 1, wenn die Zahl der in den Stufen 1 - 8 des Zwischenspeichers S gespeicher- ten"Einsen"ungerade war und wird in diesem Fall durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT1 wieder in die "0" -Lage zurückgeschaltet. Dabei wird ein zusätzlicher Impuls über die Ausgangsschaltung AS übertragen.
Jeder einen Messwert darstellenden Dualzahl wird also ein zusätzlicher Schritt angefügt, der die Zahl der Einsen auf einen geraden Wert ergänzt. Damit wird eine einfache Sicherung (Paritätssicherung) gegen Übertragungsfehler erreicht.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 während der Aussendung eines Messwertes bereits der nächste Messwert verschlüsselt und die messwertproportionale Impulsfolge in den Binärzähler Z eingezählt wird, steht als Zeit für die Verschlüsselung eines Messwertes die Dauer eines ganzen Messwerttelegramms zur Verfügung (acht Schritte und ein Kontrollschritt). Dies wirkt sich vorteilhaft bei der Übertragung mit höheren Telegraphierfrequenzen, z. B. 600 Bd. aus.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur mehrfachen, zyklischen Übertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten, wobei jeder Messwerteingang an eine durch einen zyklisch umlaufenden Verteiler gesteuerte Torschaltung geführt ist, und in den Ausgangsstromkreis jeder der Torschaltungen ein Messwertumformer zur Umwandlung des analogen Messwertes in eine Impulsfolge mit dem Messwert proportionale Impulszahl geschaltet ist, welcher Messwertumformer eine die Dauer der Impulsgabe und damit die Impulszahl bestimmende Vergleichsschaltung aufweist, der einerseits der analoge Messwert und anderseits die Spannung eines Sägezahngenerators zugeführt ist, wobei ab dem Zeitpunkt der Übereinstimmung der beiden Spannungsamplituden die weitere Impulsabgabe unterbunden ist, dadurch gekennzeich- n e t,
dass die Ausgangsstromkreise aller Torschaltungen eine einzige Vergleichsschaltung (VG) gemeinsam enthalten, wobei die Torschaltungen jeweils einen dritten, an einen Impulsgeber (G2) vorgegebener Frequenz angeschlossenen Eingang aufweisen, wobei der Ausgang der Torschaltung mit einer Gleichstromimpulsreihe der vorgegebenen Frequenz und dem Messwert entsprechenden Amplitude beaufschlagt ist.