CH401764A - Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Info

Publication number
CH401764A
CH401764A CH609663A CH609663A CH401764A CH 401764 A CH401764 A CH 401764A CH 609663 A CH609663 A CH 609663A CH 609663 A CH609663 A CH 609663A CH 401764 A CH401764 A CH 401764A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
measured value
pulse
transmission
comparator
circuit arrangement
Prior art date
Application number
CH609663A
Other languages
English (en)
Inventor
Kern Peter
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Priority to CH609663A priority Critical patent/CH401764A/de
Priority to NL292992A priority patent/NL292992A/nl
Priority to BE636215A priority patent/BE636215A/fr
Publication of CH401764A publication Critical patent/CH401764A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung zur     Übertragung    einer Mehrzahl von Messwerten  nach dem     Zeitmultiplexverfahren       Zum     übertragen    der in einer Mehrzahl von       Messwertkanälen    vorhandenen     Messwerter    über einen       Übertragungsweg    wird unter anderem das Zeitmulti  plexverfahren     verwendet.    Dabei werden die einzelnen       Messwertkanäle    zyklisch abgefragt und die     einzelnen          Abfragewerte    ineinander verschachtelt     übertragen.     Zur Erzielung     höherer    Sicherheit gegenüber Störun  gen auf 

  dem     Übertragungsweg    wird jeder Abfrage  wert als     pulscodemoduliertes    Signal, d. h. als eine       mehrstellige        Impulskombination        übertragen.    Die Um  setzung der meist als     Analogspannung        vorhandenen          Messwerte    in Impulskombinationen setzt einen Ver  gleich der Messwerte mit einer     Bezugsspannung    vor  aus.

   Bekannte     Vergleichseinrichtungen        verwendeten     hierzu von einem     definierten        Ausgangswert    aus linear  ansteigende     Sägezahnspannungen,    die mit den ein  zelnen Messwerten     verglichen    werden. Je nach Am  plitude der     Messwertspannung    dauert es eine ver  schieden     lange        Zeit,    bis die     Amplitude    der Sägezahn  spannung     derAmplitude    der     Messwertspannung    gleich  geworden ist.

   Die     Zahl    der in diesen Zeitraum fallen  den Impulse einer     Taktimpulsfolge    ist demnach genau  der Amplitude des     Messwertes        proportional.    Die er  zielbare Genauigkeit der Umwandlung kann dabei  durch die Wahl der     Impulsfolgefrequenz        beeinflusst     werden.  



  Eine bekannte     Schaltungsanordnung    zum über  tragen einer Mehrzahl von Messwerten nach dem       Zeitmultiplexverfahren    arbeitet nach     diesem        Prinzip.     Dabei ist jedem     Messwertkanal    ein     Vergleicher    zuge  ordnet, der die     Messwertspannung    in einen längen  modulierten Impuls umwandelt. Dieser Impuls be  reitet ein für alle     Messwertkanäle    gemeinsames     Koin-          zidenzgatter    vor, dem ausserdem ständig     eine    Takt  impulsfolge     zugeführt    wird.

   Die am Ausgang des         Koinzidenzgatters        auftretenden    Impulse werden in  eine mehrstellige     Dualzahl    umgewandelt und,     mit     einem     zusätzlichen        Kontrollschritt    versehen, zum  Empfänger übertragen.  



  Es ist auch bereits eine     Schaltungsanordnung        zum          übertragen    einer Mehrzahl von als     Analogspannun-          gen    vorliegender     Messwerte    durch     zyklische    Abfrage  und wiederholte     übertragung    jedes in eine propor  tionale Anzahl von Impulsen, sogenannten Impuls  telegrammen, verwandelten     Abfrageergebnisse        nach     dem     Zeitmultiplexverfahren    bekannt,

   bei dem jedem       Messwertkanal        eine    eigene     Torschaltung    in Verbin  dung mit einem     Vergleicher    zugeordnet ist.     Bei    der       Schaltungsanordnung    nach der     Erfindung    wird der  Aufwand an     Vergleichern    auch bei einer     Vielzahl     von     Messwertstellen    auf einen     einzigen.    gemeinsamen       Vergleicher    dadurch     herabgedrückt,

      dass jedem     Mess-          werteingang    eine in ihrem     Dämpfungsmass        in,    Ab  hängigkeit vom     Messwert        einstellbare        Torschaltung     zugeordnet ist,

   die während des dem jeweiligen     Mess-          werteingang    zustehenden     Abfragezeitraums    durch  lässig ist und dabei eine     ständig    anliegende Impuls  folge     entsprechend    dem durch den     Messwert    einge  stellten     Übertragungsmass    in der Amplitude     verän-          dert,    und     dass    nur ein für     alle        Messwerteingänge          gemeinsamer        Vergleicher    vorgesehen ist,

       an    den     alle     Ausgänge der Torschaltungen     geführt    sind, so     dass     alle     Messwerteingänge        zyklisch    im     Rhythmus    der Ab  frage an     diesen        Vergleicher    über die     jeweilige    Tor  schaltung     geschaltet    sind.  



  Dem     Vergleicher    wird also der     jeweilige        Mess-          wert    in Form einer getasteten Gleichspannung     (Mess,          impulsfolge)        zugeführt.    Dies ist dann besonders     vor-          teilhaft,        wenn,

      der     Vezgleicher        als    nahezu     hysterese-          loser        Schmitt-Trigger        mit        definiertem        Schwellwert         aufgebaut ist und der     Messimpulsfolge    eine bei Be  ginn jeder     Messimpulsfolge    von einem definierten  Wert aus linear     ansteigende        Sägezahnspannung        über-          lagert    ist.

   Dadurch ergibt sich der     Vorteil,    dass der  Schwellwert des     Schmitt-Triggers    in einem bestimm  ten, relativ     grossen    Bereich schwanken kann, ohne  dass die Zahl der am Ausgang des     Schmitt-Triggers     auftretenden Impulse sich     ändert.    Ausserdem ist es  bei dieser Ausführungsform nicht notwendig, die  analoge     Messspannung    zunächst in einen längenmodu  lierten     Impuls    und erst dann in eine entsprechende  Zahl von Impulsen umzuwandeln.  



  Die     Torschaltungen    enthalten     vorteilhaft    je einen       Transfluxor,    der nur während des dieser Torschal  tung     zugeordneten        Abfragezeitraums    eingestellt ist  und nur während     dieses    Zeitraums durch eine ständig       zugeführte        Impulsfolge    über eine Ausgangswicklung       Schaltimpulse    der Steuerstrecke     eines        Transistors     zuführt,

   über dessen gesteuerte     Strecke    der     zugeord-          nete        Messwertkanal    an den Eingang des     Vergleichers          angeschlossen        ist.     



  Die Erfindung     wird    anhand von in der     Zeichnung     dargestellten vorteilhaften     Ausführungsbeispielen    er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt das Blockschaltbild     eines    Ausfüh  rungsbeispiels gemäss der Erfindung zur Übertragung  von vier Messwerten Ml bis M4 nach dem Zeit       multiplexverfahren.    Diese Messwerte liegen an den  oberen Eingängen der Torschaltungen     T1    bis T4  ständig an.

   Dem unteren Eingang jeder dieser Tor  schaltungen wird vom Generator G2 ständig eine  Impulsfolge zugeführt, deren     Impulsfolgefrequenz    in  Abhängigkeit von dem für jeden einzelnen Messwert  zur Verfügung stehenden Zeitintervall und der     ge-          wünschten    Genauigkeit der     Messwertübertragung    ge  wählt wird.

   Über ihre mittleren Eingänge werden die  Torschaltungen     T1    bis T4 nacheinander in zyklischer  Folge durch die Ausgangsimpulse des Verteilers     VT2     für die vom Generator G2     gelieferten    Impulse nach  Massgabe der Amplitude des entsprechenden     Mess-          wertes    durchlässig. An den Ausgängen der Torschal  tungen     T1    bis T4 erhält man also nacheinander Im  pulsfolgen mit der vom Generator G2 bestimmten       Impulsfolgefrequenz    und mit     Amplituden.,    die den  zugeordneten Messwerten Ml bis M4 proportional  sind.

   Diese     Messimpulsfolgen    werden dem linken  Eingang des     Vergleichers   <I>VG</I>     zugeführt,    an dessen  oberen Eingang eine vom Generator G3 gelieferte,  bei Beginn jeder     Messimpulsfolge    von einem     defi-          nierten    Ausgangswert linear ansteigende Sägezahn  spannung     anliegt.    Der     Vergleicher    ist als     nahezu        hy-          stereseloser        Schmitt-Trigger    mit     definiertem        Schwell-          wert    

      ausgeführt    und wird deshalb solange     zwischen     seinen beiden Lagen hin- und     hergeschaltet,        wie    die       Sägezahnspannung    mit den     überlagerten        Messimpul-          sen    den Schwellwert über- bzw. unterschreitet. Am  Ausgang des     Vergleichers   <I>VG</I> erhält man also eine  von der Amplitude der jeweils anliegenden     Messim-          pulsfolge    und der Steigung der     Sägezahnspannung     abhängige     Anzahl    von Impulsen.

   Diese Impulse wer-    den dem Eingang des Binärzählers Z     zugeführt.    Bei  dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat der Zähler  Z fünf Binärstufen, d. h. er kann bis 32 zählen.  Demzufolge ist der höchstmöglichen     Messwertampli-          tude    die Binärzahl 32 zugeordnet und die Impuls  folgefrequenz     des    Generators G2 sowie die Steigung  der     Sägezahnspannung    des Generators G3 sind ent  sprechend gewählt.  



  Der als     Ringzähler    ausgebildete Verteiler     VT2     wird jeweils nach dem an der Stufe 6 des ebenfalls  als     Ringzähler    ausgebildeten Verteilers     VT    1 auftre  tenden Ausgangsimpuls über die Steuerstufe<I>St</I> von  einem Impuls der     Taktphase    B eines     Taktimpulsgene-          rators    G1 um eine Stufe weiter geschaltet. Der Ver  teiler VT 1     seinerseits    wird durch die Ausgangsim  pulse der     Phase    A des     Taktimpulsgenerators    G1 wei  tergeschaltet.

   Die     Taktimpulsfolgefrequenz    des     Gene-          rators    G1 wird     an    die übrige Schaltung derart ange  passt, dass zu dem     Zeitpunkt,    zu dem ein Impuls an  der Stufe 6 des Verteilers VT 1 auftritt, der Zähler Z  bei jeder beliebigen     Messwertamplitude    bereits seine  Endstellung aufweist. Der Ausgangsimpuls an der  Stufe 6 des Verteilers VT 1 bewirkt die Übernahme  der in dem Zähler Z gespeicherten     Dualzahl    in den  Zwischenspeicher S und die     Stillsetzung    des Säge  zahngenerators G3.

   Beim nachfolgenden Ausgangs  impuls der     B-Phase    des     Taktimpulsge:nerators        G1     wird der Verteiler     VT2    um eine Stufe weitergeschal  tet, beim darauffolgenden Ausgangsimpuls     an    der  Stufe 1 des Verteilers VT 1 der     Sägezahngenerator    G3  wieder ausgelöst.

   Der Zwischenspeicher S wird nun  vom Verteiler VT 1 so     abgefragt,    dass bei dem Aus,       gangsimpuls    der Stufe 1 des Verteilers     VTl    der     Inhalt     der Stufe 1 des Speichers S, beim Ausgangsimpuls an  der Stufe 2 des Verteilers VT 1 der Inhalt der Stufe 2  des Speichers S usw. über die Ausgangsschaltung<I>AS</I>  ausgesendet wird.  



  In     Fig.    2 ist eine der Torschaltungen T1 bis T4  nach     Fig.    1 im Detail dargestellt. Sie besteht im we  sentlichen aus dem     Transfluxor        TF    und den beiden       Transistoren        TR1    und     TR2.    Der Transistor     TR2     dient     zum    Durchschalten der     am        Emitter        anliegenden          Messspannung    M zum nicht dargestellten     Vergleicher     <I>VG.</I> Er wird invers betrieben, d. h.

   Kollektor und       Emitter    sind vertauscht. In dieser     Betriebsart        beträgt,     wenn der Transistor in die Sättigung     gesteuert    ist, die       Kollektorrestspannung    nur einen Bruchteil der Rest  spannung bei normalem     Betrieb.     



  Wenn der     Transfluxor        TF    durch einen Impuls  über     die    mit einer Stufe des Verteilers     VT2    verbun  dene Leitung 1 eingestellt ist, wird er durch zwei  über die Leitungen 3 und 4 zugeführte Taktimpuls  folgen gleicher     Impulsfolgefrequenz    jedoch unter  schiedlicher Phasenlage ständig     ummagnetisiert.    Dem  zufolge wird der Transistor     TR1    periodisch durch  lässig gesteuert bzw.

       gesperrt.    Der invers betriebene       Transistor        TR2    ist bei durchlässigem Transistor     TR1     in die Sättigung gesteuert und bei gesperrtem Tran  sistor     TR1        ebenfalls    gesperrt. Die     Messspannung    M  wird also periodisch zum Eingang des     Vergleiches         <I>VG</I> durchgeschaltet. Am Ende des     Messintervalls     wird der     Transfluxor        TF    über die Leitung 2 durch  einen Impuls wieder     blockiert.     



  In     Fig.    3 ist das Blockschaltbild eines weiteren       Ausführungsbeispiels    gemäss der     Erfindung        darge-          stellt.    Bei diesem Ausführungsbeispiel werden ausser  den in Dualzahlen umgewandelten     Messwerten    auch  noch die Steillungen einer Mehrzahl von Kontakten  ebenfalls im     Zeitmultiplexverfahren        übertragen.    Da  in einem solchen     ursprünglich        beispielsweise    nur zur       Übertragung    der Kontaktstellungen ausgelegten Sy  stem viele     Einrichtungen    bereits enthalten sind,

   die  auch zur     Übertragung    von in Dualzahlen umgewan  delten Messwerten notwendig sind,     eingibt    sich     ein     besonders geringer     Aufwand.     



  Die vom Generator     G1    gelieferte     Taktimpulsfolge     der Phasenlage A schaltet den     10-stufigen,    als Ring  zähler ausgebildeten Verteiler     VT1    weiter. Jeder Aus  gangsimpuls an der letzten Stufe des Verteilers VT 1  bereitet die Steuerstufe St vor, der nächste Impuls  der Phasenlage B des Generators     G1    schaltet dann  über die Steuerstufe<I>St</I> den     Verteiler        VT2    um eine  Stufe weiter. Der Verteiler     VT2    weist die Stufen<I>a,</I>  <I>b</I><B>...</B><I>k,</I> die Stufen 1 bis 4 und der Stufe     Sy    auf.

   Die  an den     Stufen   <I>a, b</I><B>...</B><I>k</I> auftretenden Ausgangsim  pulse dienen zusammen mit dein Ausgangsimpulsen  des Verteilers     VTl    zur     Übertragung    der in einer  Mehrzahl von in Form einer Matrix angeordneten  Magnetkernen     Kal    bis     Kb9..    . gespeicherten Kon  taktstellungen von in     Fig.    3 nicht dargestellten Kon  takten, die Stufe S4 zur     Übertragung    eines     Synchroni-          siersignals.     



  In     Fig.    4 ist beispielsweise der     Magnetkern        Kal     und der     zugehörige    Kontakt     sal    im einzelnen darge  stellt. Die Leitung 1 ist mit dem Ausgang der Stufe 1  des     Verteilers        VT1,    die Leitung 2 mit dem Ausgang  der Stufe<I>a</I> des Verteilers     VT2    verbunden. Im Ruhe  zustand befindet sich dein Magnetkern     Kal    beispiels  weise im negativen     Remanenzzustand,    in den er durch  einen früheren Impuls der Leitung 1 gebracht worden  ist.

   Die     Ummagnetisierung    des Magnetkernes     Kal     erfolgt über die Leitungen 1 und 2, so     dass    der Kern  (und alle anderen     Kerne        Ka2-Ka9    dieser     Matrixzeile)     über die Leitung 2 vom     Verteiler        VT2    in den posi  tiven     Remanenzzustand    gebracht (vorbereitet) wird.

    Beim darauffolgenden Abfragen über Leitung 1 kippt  der Kern     Kal    in den negativen     Reimanenzzustand          zurück.    Dabei wird in der     Sekundärwicklung    3 ein       Impuls    in     Durchlassrichtung    der Diode D erzeugt.  Bei geöffnetem Kontakt     sal    ist die Diode durchlässig  und es tritt auf der Leitung 4 ein Impuls auf, der  über     die    Sammelleitung     LS        (Fig.    3) zur Ausgangs  schaltung<I>AS</I> und     damit    zum Ausgang     des    nichtdar  gestellten Senders gelangt.

   Ist der Kontakt     sal    dage  gen geschlossen, so ist die Diode D so stark negativ  vorgespannt, dass der in 3     induzierte    Impuls die Vor  spannung nicht überschreitet. In diesem Fall tritt  also auf der Leitung 4 kein     Ausgangsimpuls    auf.  Über die     Sammelleitung        LS    läuft also eine Impuls  folge, bei der die Information  Kontakt     offen     durch    einen Impuls und die     Information     Kontakt geschlos  sen  durch keinen Impuls     dargestellt    ist.  



  Bei jedem Ausgangsimpuls an der     Stufe    10 des  Verteilers VT 1 wird der     Magnetkern        KL        ummagne-          tisiert    und     liefert    einen Impuls, der über die Aus  gangsschaltung<I>AS</I> übertragen wird. Dieser Impuls  wird auf der Empfangsseite zu     Synchronisierungs-          zwecken    verwendet.  



  In     Fig.    5 ist dieser     Magnetkern        KL        im    einzelnen  dargestellt. Die     Leitung    2 ist an die Ausgänge<I>a, b</I><B>...</B>  und 1-4     des    Verteilers     VT2    angeschlossen. Die Impul  se in dieser     Leitung    bereiten den     Kern.        KL    vor, indem  sie ihn     z.B.    in die positive     Remanenzlage    bringen. Die  Leitung 1 ist an den Ausgang der Stufe 10 des Ver  teilers     VTl    angeschlossen.

   Tritt auf der Leitung 1 ein  Impuls auf, so wird der Magnetkern     KL    in die nega  tive     Remanenzlage        zurückmagnetisiert    und dabei auf  der     Abfrageleitung    2 ein Impuls     erzeugt,    der über die  Ausgangsschaltung<I>AS</I> übertragen wird.  



  Die     Messwertübertragung    erfolgt in der bereits  bei     Fig.    1 im     einzelnen,    beschriebenen Weise     erst     dann,     wenn        die        Stufe    1     des        Verteilers        VT2    einge  schaltet ist.

   In diesem Falls wird     in,    der     bereits    be  schriebenen     Weise,        veranlasst    durch die Stufe k des       Verteilers        VT2,    der     Messwert    M1 über die     Torschal-          tung   <I>T l</I> zum Vergleichen<I>VG</I> durchgeschaltet, dem       andererseits        die    von dem     Sägezahngenerator    G3     ge,          lieferten        Sägezahnspannung    zugeführt wird.

   Die am  Ausgang     des    Vergleichens VG     auftetenden    Impulse  werden dem     Binärzähler    Z zugeführt, der bei diesem       Ausführungsbeispiel    8     Stufen,

          aufweist    und demnach  bis 256 zählen     kann.    Bei diesem     Ausführungsbeispiel     ist also eine genauere     Messwertübertragung        möglich.     Bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Vertei  lers<I>VT 1</I> wird die in dem Binärzähler Z gespeicherte       Dualzahl    -in den     Zwischenspeicher    S     übernommen     und gleichzeitig der beim     Ausgangsimpuls    an der  Stufe 1 des Verteilers VT 1 ausgelöste     Sägezahngener.          rator    G3 wieder     stillgesetzt.    Beim nachfolgenden Aus  

  gangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers FT 1 wird  die in der Stufe 1 des     Zwischenspeichers    S     gespei-          cherte    Information über die     bistabile    Kippschaltung       KS    und die Ausgangsschaltung<I>AS</I>     übertragen,    bei  dem Ausgangsimpuls an der Stufe 2 des     Verteilers          VT1    wird     die    in der Stufe 2 des Speichers gespei  cherte Information entsprechend     übertragen    usw.

         Währenddessen    wird bereits der     nächste        Messwert     in der     beschriebenen    Weise in den     Binärzähler    Z  eingezählt. Die     Kippstufe        KS,    die durch den Aus  gangsimpuls an der     Stufe    9 des     Verteilers    VT 1<I>ab-</I>  gefragt und dabei immer in die      0 -Lage    gestellt  wird,

   wird durch die bei der schrittweisen     Ausspei-          cherung    der in den Stufen 1 bis 8 des Zwischenspei  chers S gespeicherten     Information    immer     dann    um  geschaltet,     wenn.    in der betreffenden Stufe     des    Zwi  schenspeichers S eine 1     gespeichert    war. Die Kipp  stufe     KS        liefert    bei jedem Lagewechsel einen Impuls  an die Ausgangsschaltung AS.

   Beim     Auftreten    des  Ausgangsimpulses an der Stufe 9 des Verteilers VT 1  steht die     Kippstufe        KS    also in der Null-Lage,     wenn         in dem Speicher S eine gerade Anzahl von  Einsen        gespeichert    war.

   Sie steht dagegen in der Stellung 1,  wenn die Zahl der in den Stufen 1 bis 8 des     Zwi-          schenspeichers    S     gespeicherten         Einsen     ungerade  war und     wird    in diesem     Fall    durch den Ausgangsim  puls an der     Stufe    9 des     Verteilers        VT    1 wieder in die        0 -Lage    zurückgeschaltet. Dabei wird ein zusätz  licher Impuls über die Ausgangsschaltung<I>AS</I> über  tragen.

   Jeder einen     Messwert        darstellenden    Dualzahl  wird also ein     zusätzlicher        Schritt    angefügt, der die  Zahl der Einsen auf einen geraden     Wert    ergänzt. Da  mit wird eine einfache Sicherung     (Paritätssicherung)     gegen     Übertragungsfehler    erreicht.  



  Da bei diesem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3  der Aussendung eines     Messwertes    bereits der nächste       Messwert    verschlüsselt und die     messwertproportio-          nale    Impulsfolge in den Binärzähler Z eingezählt wird,  steht als Zeit für die Verschlüsselung eines     Messwer-          tes    die Dauer eines ganzen     Messwerttelegrammes    zur       Verfügung    (8 Schritte und 1     Kontrollschritt)

  .    Dies  wirkt sich     vorteilhaft    bei der     Übertragung    mit höhe  ren     Telegraphierfrequenzen,    z. B. 600     Bd.    aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zum Übertragen einer Mehr zahl von als Analogspannungen vorliegenden Mess- werten durch zyklische Abfrage und wiederholte Übertragung jedes in eine proportionale Anzahl von Impulsen (Impulstelegramm) verwandelten Abfrage ergebnisses nach dem Zeitmultiplexverfahren, da durch gekennzeichnet, dass jedem Messwerteingang <I>(Ml</I><B>...</B><I>M4)
    </I> eine in ihrem Dämpfungsmass in Ab hängigkeit vom Messwert einstellbare Torschaltung (T1 . . . T4) zugeordnet ist, die während des dem jeweiligen Messwerteingang (M) zustehenden Abfra- gezeitraums durchlässig ist und dabei eine ständig anliegende Impulsfolge entsprechend dem durch den Messwert eingestellten Übertragungsmass in der Am- plitude verändert,
    und dass nur ein für alle Mess- werteingänge (M) gemeinsamer Vergleiche:r <I>(VG)</I> vorgesehen ist, an den alle Ausgänge der Torschal tungen (T) geführt sind, so dass alle Messwertein- gänge (M) zyklisch im Rhythmus der Abfrage an diesen Vergleicher <I>(VG)</I> über die jeweilige Torschal tung (T) geschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vergleicher <I>(VG)</I> als nahezu hystereselose:r Schmitt-Trigger mit definiertem Schwellwert aufgebaut ist, an dessen Eingang die jeweils vorhandene Messimpulsfolge und eine bei Be ginn jederMessimpulsfolgevon einem definiertenWert aus linear ansteigende Sägezahnspannung eines Gene- rators (G3) anliegen. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Torschaltung einen Transfluxor (TF) enthält, der nur während des dieser Torschaltung zugeordneten Abfragezeitraums einge stellt und nur während dieses Zeitraums eine ihm ständig zugeführte (3, 4) Impulsfolge über eine Aus gangswicklung ass Schaltimpulse der Steuerstrecke eines Transistors (TR2) zuführt, über dessen ge steuerte Strecke der zugeordnete Messwertkanal (M)
    an den Eingang des Vergleichers angeschlossen ist.
CH609663A 1963-05-15 1963-05-15 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren CH401764A (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH609663A CH401764A (de) 1963-05-15 1963-05-15 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
NL292992A NL292992A (nl) 1963-05-15 1963-05-20 Schakeling voor het overdragen van meerdere meetresultaten volgens de tijdmultiplexmethode
BE636215A BE636215A (fr) 1963-05-15 1963-08-14 Montage pour la transmission de plusieurs valeurs de mesure par le procédé multiplex dans le temps

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH609663A CH401764A (de) 1963-05-15 1963-05-15 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
NL292992A NL292992A (nl) 1963-05-15 1963-05-20 Schakeling voor het overdragen van meerdere meetresultaten volgens de tijdmultiplexmethode

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH401764A true CH401764A (de) 1965-10-31

Family

ID=93561984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH609663A CH401764A (de) 1963-05-15 1963-05-15 Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE636215A (de)
CH (1) CH401764A (de)
NL (1) NL292992A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL292992A (nl) 1965-07-26
BE636215A (fr) 1964-02-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1462024B2 (de) Digital-analog-umsetzer mit einem register, einem zaehler und einem komparator
DE1957872A1 (de) Digital-Analog-Umsetzer
DE1205133B (de) Einrichtung zur Verschluesselung einer impulsfoermigen Nachricht
DE2605919A1 (de) Verfahren und einrichtung zur bildung eines bipolaren signals mit dem tastverhaeltnis einhalb
DE1233912B (de) Vorrichtung zum Veraendern der Zeit zum Einspeisen einer bestimmten Impulszahl in einen elektronischen Zaehler
DE3541759A1 (de) Signalgesteuertes wellenform-aufzeichnungsgeraet
CH401764A (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Messwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
DE1164281B (de) Aus Kippstufen aufgebaute Verteilerschaltung zur Fernuebertragung von Messwerten
DE2251332A1 (de) Schaltsteueranordnung
DE1159821B (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten
DE1163902B (de) Schaltungsanordnung zur Synchronisierung beim Empfang von binaeren Signalen
AT243908B (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren
DE2030991B2 (de)
DE2558552B2 (de) Empfänger mit einer Sendersuchlaufschaltung
DE1287629B (de)
DE962442C (de) Anordnung zur Umwandlung von einem elektrischen Speicher in vorzugsweise unregelmaessiger Folge zugefuehrten, rasch aufeinanderfolgenden Impulsen in eine der gespeicherten Impulszahl oder einer dieser entsprechenden elektrischen Groesse proportionale Anzahl elektrischer Impulse
DE1437351C3 (de) Telegrafensystem mit Telegrafiezeichen, die ein konstantes Verhältnis zwischen Schritten der einen und der anderen Art aufweisen
DE2046991C3 (de) Schaltungsanordnung zum Entzerren und Wiederaussenden empfangener Wählimpulse in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1512639B2 (de) Schaltungsanordnung mit mehreren nach Art eines Schieberegisters hintereinander geschalteten Stufen zur Erzeugung von Impulsen
DE1066229B (de) Schaltungsanordnung zum motorlosen Erzeugen von Telegrafierzeichen
DE2656095C2 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines zentralen Taktes in Abhängigkeit von mehreren Kanaltakten
DE1279815B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernwirkanlagen zur Aussendung von kodierten Impulstelegrammen
DE1512639C (de) Schaltungsanordnung mit mehreren nach Art eines Schieberegisters hintereinander geschalteten Stufen zur Erzeugung von Im pulsen
AT234401B (de) Generator einer unabhängigen Zufallsfolge, besonders einer digitalen Zufallsfolge von binären Impulsen
DE2626966A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur fernuebertragung von digitalen messwerten, insbesondere in der wiegetechnik